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easaman

Gehälter in der Luftfahrzeugtechnik

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MOD: Thema abgespalten aus dem Ursprungsthread: Technisches Verständnis von Piloten

 

Moin,

 

die gelehrte und geforderte technische Tiefe ist nach meiner Ansicht seehr stark unterschiedlich in ATPL-Ausbildung und TypeRating.

Im ATPL wird sehr intensiv Technik gelehrt und geprüft, die in der Praxis aber nicht zur Anwendung kommt, weil es entweder technisch zu detailliert ist oder aber Technik von anno dazumal, wo das LBA den technischen Fortschritt noch nicht erkannt hat.

Im Type Rating hingegen (zumindest bei Airbus) wird mehr und mehr auf technische Details verzichtet, die über den User Level hinausgehen. ....

Das ist bei Boeing-Flugzeugen nicht anders. Da bekommt man meist eine CD/DVD, die man durcharbeiten muss und das war's...

 

Nach einem Flugunfall mit technischem Hintergrund habe ich aber noch nie einen Techniker im Fernsehen gesehen, der einen Kommentar abgegeben hat. Es waren immer nur Piloten!!!

 

Deshalb können sich auch unsere großen Airlines erlauben, Hartz IV-Aufstocker-Gehälter in der Technik zu zahlen!

 

Es wäre vielleicht eine Aufgabe der TGL, eine Gruppe von Fachleuten zusammen zu stellen, die einen Kommentar zum Sachverhalt in den Medien verbreiten können.

 

Hat vielleicht einer eine bessere Idee?

 

Gruß

easaman

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Guest SA261

Gerne hätte ich jetzt den "Gefällt mir"- Button gedrückt!

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Deshalb können sich auch unsere großen Airlines erlauben, Hartz IV-Aufstocker-Gehälter in der Technik zu zahlen!

 

Nein, das können sie weil sich Techniker unter Wert verkaufen. Für die Operation sind sie mindestens genauso wichtig wie Piloten (auch wenn sie eher vom Boden aus zuschauen wenn einer runterfällt), aber offensichtlich schaffen sie es nicht sich entsprechend schlagkräftig zu organisieren.

 

Zurück zum Thema, es ist in der Tat so dass oft die Unterlagen für Piloten einiges an Details oder Hintergrundinformation vermissen lassen. Andererseits muss man als Pilot halt nicht nur die technische Seite beherrschen, sondern auch genauso die juristische und operationelle, ganz abgesehen von den manuellen / fliegerischen Fähigkeiten. Alles muss präsent sein und die wichtigsten Dinge jederzeit abgerufen werden können. Man sollte also möglichst jederzeit einige gigabyte Textinformation im Kopf und Abrufbar haben. Das gelingt nicht jedem im gleichen Maße, nicht jeder kann gleich flüssig auf englisch schriftlich formulieren etc.

 

Generell gesagt, Piloten müssen absolute Generalisten sein, von allem ausreichend viel Wissen, mehr ist wünschenswert aber nicht notwendig. Dagegen sind Techniker eher Spezialisten, die in ihrem Fachbereich möglichst alles bis ins letzte Detail wissen sollten. Dafür müssen sie vom ganzen übrigen Kram wenig bis gar nichts wissen.

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Nein, das können sie weil sich Techniker unter Wert verkaufen. Für die Operation sind sie mindestens genauso wichtig wie Piloten (auch wenn sie eher vom Boden aus zuschauen wenn einer runterfällt), aber offensichtlich schaffen sie es nicht sich entsprechend schlagkräftig zu organisieren.

...

Generell gesagt, Piloten müssen absolute Generalisten sein, von allem ausreichend viel Wissen, mehr ist wünschenswert aber nicht notwendig. Dagegen sind Techniker eher Spezialisten, die in ihrem Fachbereich möglichst alles bis ins letzte Detail wissen sollten.

 

Du liegst richtig mit dem Organisieren der Techniker!

Wichtig ist aber auch der Stellenwert, den ein Beruf in der Öffentlichkeit hat!

Wer weiß denn, das unser "größten" Airlines solche lächerlichen Gehälter in der Technik zahlen, bei der Verantwortung?

Wenn jemand andauernd nachdenken muss, wie er mit seinen Finanzen über die Runden kommt, hat er weniger Kapazitäten frei, um sich richtig auf seine Arbeit zu konzentrieren.

 

Burnout-Syndrom ist in der Technik kein unbekanntes Wort mehr, obwohl die Airlines selbst viel dazu beitragen!

 

Dass Techniker nur Spezialisten in ihrem Fachbereich sind, stimmt nicht. Auf der Linie muss man den Babysitter für fast alle spielen, auch für die Leute im Cockpit!

 

Gruß

easaman

 

 

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Dass Techniker nur Spezialisten in ihrem Fachbereich sind, stimmt nicht. Auf der Linie muss man den Babysitter für fast alle spielen, auch für die Leute im Cockpit!

 

 

Bei 7 Stunden Bodenzeit sind 4 Stunden techn. Arbeit, 2 Stunden Büroarbeit und 1 Stunde Bereitstellung. Wenn der Flieger weg ist, kommen noch 1-2 Stunden Organisatorisches dazu.

 

Gruß

 

AOG

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Dass Techniker nur Spezialisten in ihrem Fachbereich sind, stimmt nicht. Auf der Linie muss man den Babysitter für fast alle spielen, auch für die Leute im Cockpit!

 

Aber die Kernaussage von Dummi stimmt soweit erstmal (wobei ich das "wenig bis garnichts" auch ein wenig zu übertrieben finde). Die Kernkompetenz liegt bei Technikern erstmal im technischen Teil, unabhängig davon, wieviel er an einem normalen Tag auf der Ramp davon einsetzten muss, dazu kommen dann "ein wenig" Vorschriften und Verfahren, Organisation, "CRM" (im kleinen :D ) ect. pp. Das der "Turnaround" Problemlos auf der Rampe vonstatten geht ist auch kein Zufall, auch wenn's manchmal so aussieht. Viel passiert einfach ohne das es Aussenstehende mitbekommen und es allgemein für normal hingenommen wird, vorallem wenn man mal hinter die Hangar-Tore schaut und sich die etwas "kompiliziertere" Beanstandungen ansieht.

 

Ich denke ebenfalls das die Piloten da ein weiter gefächertes Spektrum haben, letztendlich kann aber jeder nur 100% seines Aufmerksammkeitsvermögen in eine Sache stecken, wird ein Teil stärker beansprucht gehts bei anderen eben runter. Vorallem verkaufen sich Piloten extrem gut :D

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Ich bin ja nun auch Mechaniker, aber bitte kommt nicht mit der lächerlichen Aussage : mit der Verantwortung und dem miesen Gehalt.

 

Erzähl das mal einer Krankenschwester, Erzieherin etc.

....

Das Mechaniker zu wenig verdienen, z.B. im Vergleich zu anderen Luftfahrtpersonal steht nicht in Frage, aber bitte kommt nicht mit dem typischen "Verantwortungsargument". Das ist genauso lächerlich wie der ständige Satz im TV : " Ja wir müssen super genau Arbeiten, denn der Flieger kann ja nicht rechts ranfahren"...

 

Vielleicht sollten wir ein eigenes Thema über die Gehälter der Krankenschwestern usw. aufmachen ;) , denn diese sind auch unter bezahlt!

 

Natürlich gibt es große Unterschiede in der Technik. Wenn ich in einem Betrieb arbeite, wo ich den Rest meines Lebens nur das "Linke Fahrwerk" warte, dann ist das nicht so wild!

 

Es gibt aber genügend Fluggerätemechaniker, die an allen Systemen arbeiten.

 

Für ein Haus gibt es 20 verschiedenen Handwerker.

Am Flugzeug macht diese Arbeiten der Fluggerätemechaniker!

Er repariert verschiedene Küchengeräte, macht den Elektriker, repariert Gas,Wasser,Sch**ße, repariert Wände und Fenster, verlegt Teppich, repariert das Telefon oder die Viedeoanlage, er repariert Möbel, er macht den Kammerjäger usw.

 

Nicht zu vergessen, dass ein Flugzeug auch noch fliegen kann, Triebwerke und Avionik hat....

 

Die Einstellungsgehälter für Fluggerätemechaniker liegen aber unter denen der 20 verschiedenen Handwerker.

Wenn dann noch Billigfirmen vorgeschaltet werden, um die Löhne zu drücken, dann wird es unanständig!

 

 

Gruß

easaman

 

 

 

 

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Ich für mein Teil bin zufrieden mit meinem Geld, klar aber ich auf die Stunden gesehen für unter 10 Euro/h aber dafür habe ich morgens den schönsten und ruhigsten Sonnenaufgang erleben.

....

Das ist leider vielen nicht klar, und darum sind die Löhne in der "Base" für Anfänger auch so mieserabel, weil es viele gibt die eben dann den Kompromiss suchen zwischen festen Arbeitszeiten, geregeltem Arbeitstag, und Planbarkeit.

Aber das ist eben auch Ding des sich Verkaufen könnens.

"unter 10 Euro/h" liegt wohl daran, dass du zu viel in der Firmenzeitung herum blätterst und einen "Brain-Wash" bekommen hast!

 

In der Technik in Deutschland werden bis zu 75000 Euro Jahresgehälter gezahlt!

Wenn man als "Riding Mechanic" international arbeitet, kommt man sogar über 100000 Euro im Jahr.

Das ist aber eine "Gray Area" und da hat man jede Menge an Überstunden und geht auf die Gesundheit.

 

Gruß

easaman

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...dass du zu viel in der Firmenzeitung herum blätterst und einen "Brain-Wash" bekommen hast!...

Die Firmenzeitung gibt nicht viel her, aber immerhin noch mehr als ´ne Website mit Linksammlung dazugehörigem Monolog-Forum. ;)

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Soo schlecht scheint es ja gar nicht zu sein bei den hier kolportierten Gehältern. 75k Bekomme ich fast in der Endstufe als FO bei einer deutschen grossen Airline, 100k liegt deutlich über dem Kapitäns-Einstiegsgehalt. Das erscheint mir als gar nicht übel. Klar könnte es höher sein, aber das kann es immer.

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Soo schlecht scheint es ja gar nicht zu sein bei den hier kolportierten Gehältern. 75k Bekomme ich fast in der Endstufe als FO bei einer deutschen grossen Airline, 100k liegt deutlich über dem Kapitäns-Einstiegsgehalt. Das erscheint mir als gar nicht übel. Klar könnte es höher sein, aber das kann es immer.

 

100k bekommst du nicht mit 80 Flugstunden pro Monat, sondern mit dem Doppelten oder Dreifachen an Stunden! :(

 

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In der Technik in Deutschland werden bis zu 75000 Euro Jahresgehälter gezahlt!

Wenn man als "Riding Mechanic" international arbeitet, kommt man sogar über 100000 Euro im Jahr.

Das ist aber eine "Gray Area" und da hat man jede Menge an Überstunden und geht auf die Gesundheit.

 

Gruß

easaman

 

Vielleicht mit einem Vertrag von 1970? Ich kenne niemanden in der Branche, der daran kommt (Postholder, usw. meine ich nicht).

Und wenn jemand diese absoluten Spitzengehälter bekommt, ist das definitiv nicht die Norm!

 

Gruß

 

AOG

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Und wenn jemand diese absoluten Spitzengehälter bekommt, ist das definitiv nicht die Norm!

 

Gruß

 

AOG

Ist auch nicht die Norm, sonst würde es auch nicht heißen "bis zu 75000 Euro".

Leute mit solchen Gehältern wurden auch noch in den letzten 3 Jahren eingestellt....

 

Eine Firma hatte 18 Monate Leute mit A&P gesucht, die nur an der Videoanlage schrauben sollten.

Das Gehalt sollte um die 4000 Euro pro Monat sein.

Letztlich haben die einen CAT-A zum A&P umgeschult!

 

 

 

 

 

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100k bekommst du nicht mit 80 Flugstunden pro Monat, sondern mit dem Doppelten oder Dreifachen an Stunden!

 

Ist bei uns nicht anders. Verhältnis Blockzeit (und das ist schon mehr als Flugzeit) zu Dienstzeit ist bei uns ca. 1:3.

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Ist bei uns nicht anders. Verhältnis Blockzeit (und das ist schon mehr als Flugzeit) zu Dienstzeit ist bei uns ca. 1:3.

Das ist aber dann Kurzstrecke, oder?

Auf der Langstrecke ist das Verhältnis wesentlich geringer...

 

Der "Flying Mechanic" ist hauptsächlich auf der Langstrecke!

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Die Einstellungsgehälter für Fluggerätemechaniker liegen aber unter denen der 20 verschiedenen Handwerker.

 

Sorry, aber das ist doch etwas zu allgemein und auch nicht grundsätzlich richtig.

 

Bei meinem Arbeitgeber beginnt ein frisch ausgelernter Fluggerätmechaniker mit 16 Euro/pro Stunde Brutto, ohne Zuschläge. Tarif Ost. Das hat in der Region kein Handwerksgeselle...

 

 

Allgemein möchte ich sagen, das ich durchaus mit meinem Einkommen zufrieden bin, auch wenn ich weiss, das ich in anderen Teilen der Republik für vergleichsweise weniger Arbeit mindestens 1/3 mehr verdienen könnte. Aber mir macht die Arbeit Spass und das steht bei mir noch vor dem Verdienst.

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Bei meinem Arbeitgeber beginnt ein frisch ausgelernter Fluggerätmechaniker mit 16 Euro/pro Stunde Brutto, ohne Zuschläge. Tarif Ost. Das hat in der Region kein Handwerksgeselle...

 

Allgemein möchte ich sagen, das ich durchaus mit meinem Einkommen zufrieden bin, auch wenn ich weiss, das ich in anderen Teilen der Republik für vergleichsweise weniger Arbeit mindestens 1/3 mehr verdienen könnte. Aber mir macht die Arbeit Spass und das steht bei mir noch vor dem Verdienst.

Toll, dass man solche Zahlen hört!

 

In FRA, vor etwa zwei Jahren, wurde einem CAT-A 1400 Euro Brutto angeboten!

Das ist fast die Hälfte von deinem Gehalt!

 

Zum Glück ziehen die Löhne im Augenblick wieder an, es sollen sogar frisch ausgelernte Fluggerätmechaniker wieder übernommen werden.

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Sorry, aber das ist doch etwas zu allgemein und auch nicht grundsätzlich richtig.

 

Bei meinem Arbeitgeber beginnt ein frisch ausgelernter Fluggerätmechaniker mit 16 Euro/pro Stunde Brutto, ohne Zuschläge. Tarif Ost. Das hat in der Region kein Handwerksgeselle...

 

Interessant. Das habe ich gerade mal im Westen, habe schon gut gehandelt und verdiene deutlich mehr, als viele meiner Kollegen. Und das auch nur, weil ich verschiedene und jahrelange Erfahrung in der Luftfahrt habe. Die anderen Angebote fingen bei 2100 brutto mit 190 Stunden Minimum an.

 

Gruß

 

AOG

 

 

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Guest SA261
Bei meinem Arbeitgeber beginnt ein frisch ausgelernter Fluggerätmechaniker mit 16 Euro/pro Stunde Brutto, ohne Zuschläge. Tarif Ost. Das hat in der Region kein Handwerksgeselle...

 

Allgemein möchte ich sagen, das ich durchaus mit meinem Einkommen zufrieden bin, auch wenn ich weiss, das ich in anderen Teilen der Republik für vergleichsweise weniger Arbeit mindestens 1/3 mehr verdienen könnte. Aber mir macht die Arbeit Spass und das steht bei mir noch vor dem Verdienst.

 

Jetzt würde mich aber interessieren ob es auch nur ansatzweise stimmt was Acela behauptet, dass im Westen bei weniger Arbeit 1/3 mehr verdient wird?

 

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Hört doch bitte auf zu jammern !Wenn man mit der Kohle nicht zufrieden ist,muß man was ändern und sich etwas anderes suchen.Das ist in allen Jobs das Gleiche .

Die Gehälter steigen meistens mit der Dauer der betriebszugehörigkeit,die Verleihbuden ausgenommen.Schlimm schauen die Stellenausschreibungen auf dieser tollen Seite aus.Gute nacht deutsche Technik...nur noch Sklavenhändler im Rennen...

http://jobboerse.arbeitsagentur.de/vamJB/s...p;d_6827794_p=1

Die dämlichen Firmen,die ihr Personal auf diesem Wege einstellen,zahlen bis zu 1,9 fachen Lohn an die Verleiher.Kotz.

Wer flexibel ist sollte hier öfter mal schauen,hab ein paar Beispiele für den deutschen Markt rausgesucht :

http://www.aviationjobsearch.com/search_jo...amp;mode=search

 

Auf der Arbeitsagentur Maske bei "Beruf/Tätigkeit" muß man Certifying Staff eingeben...

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Wer flexibel ist sollte hier öfter mal schauen,hab ein paar Beispiele für den deutschen Markt rausgesucht :

 

Ist leider auch nicht alles Gold was glänzt, ich möchte das nicht generell schlecht reden, aber 300 Pfund am Tag mögen sich erstmal halbwegs anständig anhören, relativiert sich aber, wenn man es konkret betrachtet.

 

Der Aktuelle Kurs für Contractors liegt zwischen 35-40€/Stunde (in etwa), damit wird dann aber alles abgegolten, heist jegliche Sozialleistung ect. pp müssen selbst bezahlt werden. Wer Urlaub macht, wird nicht bezahlt, deswegen müsse man das auch wieder rausrechnen. Ein entscheidenter Faktor für Part66-Jungs ist natürlich auch das Aufrechterhalten der Lizenz und natürlich entsprechende Weiterbildungen. Für jemand der auf dem Internationalen Markt "Geld verdienen" will, gehören (wieder in etwa) 4-6 Wochen Lehrgangsteilnahme /Jahr im Schnitt eigentlcih zum Pflichtprogramm, also wieder in der Zeit kein Geld verdient, dafür kann man mit 200-400€/Tag Kursgebühr rechnen. Dazu kommen immer wieder kleinere Posten, wie die Lizenzverlängerung, je nach Vertrag muss man Heimflüge selbst zahlen, teilweise auch anteilig die Übernachtungen ect.

 

Dazu kommt, dass man sich auch erstmal einen Namen machen muss, man solls nciht glauben, aber wenn man in seiner "Welt" ist (in dem Fall die Wartung von Langstreckenflugzeugen), dann trifft man immer wieder dieselben Leute. Wer vom Bund kommt und irgendwie immer nur den Theoretischen Teil der B1 nachweisen kann oder gar eine B1-Lizenz ohne Mustereintrag hat, wird da nicht weit kommen und fängt wieder klein an.

 

Unterm Strich verdient ein B1 LAME Contractor wahrscheinlich ein wenig mehr als ein Festangestelter wenn man alle Parameter gegenrechnet, trägt aber das Risiko eines Eigenständigen.

 

enn man mit der Kohle nicht zufrieden ist,muß man was ändern und sich etwas anderes suchen

 

Ja, das sagt sich immer so leicht <_< , schau dir doch mal die Lizenznehmer an: da gehts schonmal los, dass diese eigentlcih nur an großen Verkehrsflughäfen arbeiten können, wenn man jetzt "nur" Langstreckenmuster hat, dann schränkt das zusätzlich ein und reduziert die Anzahl der "Arbeitsgebiete" in D schonmal in den einstelligen Bereich (unter der Annahme, dass man in dem Beruf weiter als LAME tätig sein will, ist ja aber die Regel, wer erstmal die B1/B2/C inkl. Type Ratings gemacht hat ), viele (wenn auch für den Beruf nciht von Vorteil) sind örtlich gebunden, haben Familie usw. Den meisten gefällt ja ihr Job, deswegen kann man ja dennoch auf eine angemessene Bezahlung bestehen, bzw. daran arbeiten.

 

 

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Die Gehälter steigen meistens mit der Dauer der betriebszugehörigkeit,die Verleihbuden ....

 

Da gibt es aber himmelweite Unterschiede!

Es gibt da Firmen, die geben dir alle 6 Monate eine Steigerungsstufe und du bist spätestens nach 10 Jahren am Top, meist aber früher.

Es gibt aber auch Firmen, da bist du erst nach 25- oder 30 Jahren am Top!

Unseriös wird es, wenn du nach deiner Ausbildung erst noch eine Runde in einer sogenannten Leihfirma um deine Betriebszugehörigkeit betrogen wirst!

 

Ich glaube viele "alteingesessene" Wissen nicht was so für ein CAT - A Mechaniker mit 2 Jahre Berufserfahrung rausspringt.

 

Das fängt bei 1200 Euro Brutto an ( ja gibt es tatsächlich)

und hört bei (von mir maximal in Erfahrung gebrachten) 2500 Euro Brutto auf (mit Festanstellung)

 

Zeitarbeitsfirmen bringen im Schnitt um 1800 Euro Brutto, wobei man sich sein Nettolohn ja hoch schummelt mit diversen steuerfreien Posten. Bei MTU wurde mir am Ende um die 1600 Netto angeboten, Airbus lag bei 2000 netto, LHT dann noch "müde" 1300 Netto.

 

Ich denke das sind die Rahmenbedingung der heutigen Zeit, nach oben für den einen oder anderen sicherlich offen.

 

1200 Euro kann ich bestätigen, das wird es aber jetzt nicht mehr geben, da viel mehr ältere Leute in Rente gehen, als neue qualifizierte Leute nachkommen. Es gibt auch viele Fluggerätemechaniker, die abgeworben werden von Industriebetrieben.

 

Ich habe aber auch schon CAT-A mit 3200 Euro Brutto erlebt!

 

Ist leider auch nicht alles Gold was glänzt, ich möchte das nicht generell schlecht reden, aber 300 Pfund am Tag mögen sich erstmal halbwegs anständig anhören, relativiert sich aber, wenn man es konkret betrachtet.

 

Unterm Strich verdient ein B1 LAME Contractor wahrscheinlich ein wenig mehr als ein Festangestelter wenn man alle Parameter gegenrechnet, trägt aber das Risiko eines Eigenständigen.

 

Das Problem in Deutschland ist die Krankenkasse! Da musst du 1000 Euro im Monat extra hinlegen, als Contractor!

Wenn du Familie hast, kann das richtig teuer werden!!!

 

Der Contractor kommt ursprünglich aus England, wo es den National Health Service gibt. Da gibt es keine Krankenversicherung, das zahlt alles der Staat von den Steuern!

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Bei MTU wurde mir am Ende um die 1600 Netto angeboten

 

Das dürfte dann bei Steuerklasse 1 sein? Problem ist da auch weniger das Anfangsgehalt nur hat man da mit den Jahren nicht wirklich eine Steigerung drin. Nach 14 Jahren Betriebszugehörigkeit, langjähriger Erfahrung und Zulassungen auf mehreren Twk Typen ist man dann bei 1750 bis 1800 Euro. Nur so nebenbei meine Frau ist zufällig Krankenschwester und würde in Vollzeit ähnlich verdienen. Das an Familienleben dann aber definitiv nicht mehr zu denken wäre versteht sich denke ich von selbst.

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Hört doch bitte auf zu jammern !Wenn man mit der Kohle nicht zufrieden ist,muß man was ändern und sich etwas anderes suchen.Das ist in allen Jobs das Gleiche .

 

Prinzipiell sehe ich das genau so. ABER, wie schon angedeutet wurde, ist oftmal die Auswahl doch arg begrenzt. An den meisten kleinen und mittleren Flughäfen kannst Du passende Arbeitgeber an einer Hand abzählen, da kommst Du nicht drum rum, woanders hin zu ziehen. Ist man jung und ungebuden mag das gehen, mit Familie und vielleicht einem Haus wirds schon schwer.

 

Heavy Maintenance lohnt sich in einem Hochlohnland wie Deutschland schon lange nicht mehr, und das wirkt sich leider eben auch auf die Gehälter aus...

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