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Billy

AB: höherer Kerosinzuschlag bei Buchung mit Meilen

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Hallo,

 

ich wollte eben auf der Air Berlin - Seite einen Flug HAM-MUC per Meilen-einlösen buchen. Dabei habe ich mal den zu zahlenden Betrag mit dem Preis verglichen, der sich bei einer normalen Buchung ohne Meilen einzulösen ergibt. Unterschied gerade mal 5 Euro. Dabei ist mir dann aufgefallen, dass bei der normalen Buchung 30 Euro Kerosinzuschlag anfällt, bei der Prämienbuchung aber 40 Euro. Ich habe die beiden Bildschirmfotos mal beigefügt. Beide sind mit wenigen Sekunden unterschied entstanden. Ich bin extra nochmal komplett raus gegangen und dann wieder rein, der Unterschied war wieder da.

 

Ist sowas eigentlich normal und rechtlich überhaupt ok?

 

3ot5v494.png?

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Es ist leider gängige Praxis.

 

Aber das gilt so eigentlich für fast alle Airlines und ihre Meilenprogramme.

Europa-Eco-Flüge sind somit eigentlich völlig ungeeignet, um seine (in der Regel) teuer erflogenen Prämienmeilen einzusetzen.

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Ist sowas eigentlich normal und rechtlich überhaupt ok?

 

Dass es leider "normal" ist hat jubo ja schon geschrieben, ich sage einmal etwas zur zweiten Hälfte der Frage. Es ist erst dann nicht mehr OK, wenn man in den AGBs einen Passus findet, in dem sich AB dazu verpflichtet, alle Flüge (regulär gebuchte und Prämien) gleich mit Kerosinsteuern zu belegen. Dann wäre der Tatbestand der Täuschung erfüllt, allerdings besteht m.W. keinerlei rechtliche Verpflichtung, alle Teilnehmer an Meilenprogrammen entsprechend in Kenntnis zu setzen wenn im AGB-Text ein Halbsatz geändert wird, mit dem man sich zur Not gegen genau diesen Vorwurf absichert.

Wenn einem solche Details im Geschäftsgebaren gegen den Strich gehen hat man als mündiger Verbraucher ein ganz einfaches Mittel: aus dem Kundenbindungsprogramm aussteigen, denn nichts braucht der Anbieter mehr als eine lange Liste von Teilnehmernamen, die zusammen mit den persönlichen Daten bekanntermassen bares Geld wert sind.

 

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Da ja mal wieder der mündige Verbraucher erwäht wird.Niemand wird doch gezwungen unter diesen Konstellationen ein Tix mit Meilen zu buchen. Die Mündigkeit vorausgesetzt soll doch jeder für sich entscheiden ob einem im konkreten Fall 7500 Meilen die Preisdifferenz von 5€ wert sind. Diese Prolematik ist von diversen FFP`s bekannt,ebenso die Frage ob und welche Flüge überhaupt sinnvollerweise mit Meilen geucht werden sollten. Da kommen dann verschiedene Serviceklassen/verschiedene Buchungsklassen sowie deren Verfügbarkeit ins Spiel.

Ohne jetzt auf das konkrete Beispiel einzugehen,ist die gebuchte Leistung Flug A nach B oft nur scheinbar gleich.Das kann bei Umbuchung oder Storno mal schnell spannend werden.

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OK, danke an alle. Die Meilen sind damit ja tatsächlich praktisch wertlos. Auch wenn das viele Airlines so machen, wird Treue damit m.E. eher bestraft als belohnt. Gerade bei AB und der Situation, in der die sich gerade befinden, verstehe ich das wirkich nicht.

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OK, danke an alle. Die Meilen sind damit ja tatsächlich praktisch wertlos.

 

Wertlos natürlich nicht, da du immer noch Flüge komplett kostenlos buchen kannst mit entsprechendem Aufpreis an Meilen (15.000). Aber das lohnt sich halt nur für kurzfristige Flüge die ansonsten teurer als 150 Euro wären.

 

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OK, danke an alle. Die Meilen sind damit ja tatsächlich praktisch wertlos.

Auch wenn Snappy es anders sieht, stimme ich Dir da voll zu.

Wie schon oft geäussert sind Programme wie M&M und seit zwei Jahren leider auch TopBonus in erster Linie Kundenverarsche. Es wird heile Welt suggeriert (einfach und bequem zu tollen Prämienflügen) - allein, die Realität sieht völlig anders aus.

 

Da gerne argumentiert wird, ein Vielfliegerprogramm wäre ja nicht für Gelegenheitsfuzzies (wie Dich und mich) gedacht sondern für Geschäftsreisende, hier ein Beispiel aus deren Realität:

Eine Bekannte von mir brauchte letzte Woche schnell mal einen privaten Flug eine Woche später. Da sie mehrer Hundert Tausend Ms gesammelt hatte, wollte sie endlich mal wieder einige davon verbraten. Wie es im richtigen Leben nun mal aussieht (im Gegensatz zu den vollmundigen Verspechungen) war M&M-Prämienbuchung gerade mal wieder nicht im Netz zu erreichen.

Man möge ihr nachsehen, dass sie - ein internationales Meeting leitend - jetzt nicht stundenlang in Fernost mit ihrem Mobiltelefon (und roaming) in einer Call-Center-Warteschlange hängen wollte.

 

 

 

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Das Tolle an einer Allianzzugehörigkeit einer Airline ist doch, dass man die Meilen auch für die anderen Airlines der Allianz einsetzen kann. Nur mal so als Anregung.

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Eine Bekannte von mir brauchte letzte Woche schnell mal einen privaten Flug eine Woche später. Da sie mehrer Hundert Tausend Ms gesammelt hatte, wollte sie endlich mal wieder einige davon verbraten. Wie es im richtigen Leben nun mal aussieht (im Gegensatz zu den vollmundigen Verspechungen) war M&M-Prämienbuchung gerade mal wieder nicht im Netz zu erreichen.

Man möge ihr nachsehen, dass sie - ein internationales Meeting leitend - jetzt nicht stundenlang in Fernost mit ihrem Mobiltelefon (und roaming) in einer Call-Center-Warteschlange hängen wollte.

Die Fakten kann ich nicht anzweifeln,sind aber arg dünn.

Asien ist recht gross,da liegt es auch mal am Netz in Asien,wenn M&M-Homepage nicht erreichbar ist. Vor Erfurcht erstarrt frage ich mich aber warum die Dame für die niederen Tätigkeiten kein Personal hat,wenn sie nur halb so wichtig ist wie man hier suggerieren will?

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Man sollte bei den Prämienmeilen aber zwei ganz wichtige Dinge nicht aus dem Auge verlieren.

 

1. Die Airlines haben nichts zu verschenken.

2. Die Meilen sind das, was früher einmal die Rabattmarken im Supermarkt um die Ecke waren.

 

Und daraus ergibt sich dann, dass ein Prämienflug eben kein kostenloser Flug ist. Im Normalfall hat man den nämlich bei früheren Flügen schon längst mit bezahlt.

Und wann und unter welchen Bedingungen ich diesen Rabat, die Einlösung von Prämienmeilen, einsetzen kann, darf derjenige, der den Rabatt gewährt frei festlegen. Der Kunde sollte sich halt vorher über die Bedingungen informieren, um dann zu entscheiden, ob es sich für ihn lohnen könnte, oder eben nicht.

 

Und nun wieder zu Air Berlin und Topbonus zurück.

 

Wenn ich im Jahr 4 mal in Europa mit Air Berlin irgend wo hin fliege, ist das Topbonus Programm für mich komplett wertlos.

Denn die Punkte der ersten Jahre verfallen schneller, als ich genügend für einen Prämienflug zusammen bekomme.

Fliege ich etwas mehr, dann bekomme ich, wie im Ausgangspost geschildert zwar genügend Punkte für den Prämienflug zusammen, spare aber gerade mal 5,- €.

Erst wenn man noch öfter fliegt, somit der Airline noch mehr Geld eingebracht hat, kommt man in den Bereich, wo es sich dann auch für den Kunden richtig lohnt, bzw. lohnen kann.

Denn für den einen ist ein Business-Flug D-USA für 80.000 Meilen ein guter Deal, weil er statt knapp 3.000,- € nur gut 500,- € "Steuern und Gebühren" zahlen muss, der andere sagt, dass er für die 500,- € auch in der Economy auf einem bezahlten Ticket dort hin kommt.

 

Irgendwie haben übrigens beide recht.

Selber zähle ich mich ehr zur ersten Gruppe und nehme gerne mal etwas mit, wo es denn möglich ist.

Nur der zweiten Gruppe kann ich nur anraten, alle Meilenprogramme zu vergessen, denn für sie stellen diese ehr Kunder-Verärgerungs-Programme dar.

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Ich sehe es auch so, dass die Meilenprogramme, z.B. Topbonus, für die meisten Sammler fast nutzlos sind und mehr versprechen, als am Ende bei herum kommt. Keiner hat etwas zu verschenken, klar, aber so schwammig wie das Werbeversprechen ist, generiert es Erwartungen, die es nicht erfüllt.

 

Hauptproblem ist die Sache mit den Steuern und Gebühren. Im normalen Buchungsprozess hat es Ewigkeiten gedauert, bis dieser Anteil am Ticketpreis gegenüber dem Gesamtpreis in den Hintergrund gerückt ist. Es interessiert den Passagier schlichtweg überhaupt nicht, wie sich der Ticketpreis zusammensetzt. In den Meilenprogrammen gibt es eine derartige gesetzliche Regelung nicht. Aktuell wirbt Airberlin auf http://www.airberlin.com/de-DE/site/tb/program/index.php mit:

Einen Prämienflug erhalten Sie dabei schon ab 7.500 Meilen.
Keine Fußnote, nichts, was darauf hinweist, dass der Kunde noch einen nicht unerheblichen Geldbetrag überweisen darf, um in den Genuss des Freifluges zu kommen. Dass der Geldbetrag dann auch über den Kosten der regulären Buchung liegen kann, setzt dem ganzen dann noch die Krone auf.

 

Ich habe für mich schon lange die Entscheidung getroffen: Sammeln von Meilen ist kein Kriterium bei der Flugbuchung. Ich sammele zwar weiterhin Topbonus und Miles & More, und falls ich innerhalb der 3 Jahre über 15.000 komme (erst kürzlich ist ein Teil der gesammelten bis dato 14.700 Topbonus-Meilen verfallen), und es wirklich passt, habe ich was von. Ansonsten ist es eben ein Satz mit X: Das war wohl nix.

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Wertlos natürlich nicht, da du immer noch Flüge komplett kostenlos buchen kannst mit entsprechendem Aufpreis an Meilen (15.000). Aber das lohnt sich halt nur für kurzfristige Flüge die ansonsten teurer als 150 Euro wären.

Prinzipiell richtig.

Allerdings lohnt sich das All-In Buchen durchaus auch, wenn man nicht kurzfristig bucht.

Ich hab im Mai einen one-way ARN-FRA für August gebucht und nachdem die Tax bei AB/HG für ein Meilenticket jenseits von Gut und Böse lag, hab ich ARN-VIE-FRA auf HG komplett mit Meilen gebucht.

Da waren die 7.500 Meilen zusätzlich "gut angelegt" ...

 

Letztlich haben mich die Verschlechterung der Konditionen (exorbitante Taxes) bei Topbonus aber dazu gebracht, mich zukünftig auf meinen BA Executive Club Account zu konzentrieren und Topbonus "auslaufen" zu lassen (werde wohl auch meine AB-Visakarte kündigen und die von BA beantragen). Davon abgesehen ist das Flugangebot von AB/HG ab FRA eh nur noch sehr begrenzt.

BA hat inzwischen auch auf Kurzstrecken in Europa vertretbare Konditionen zum Meileneinlösen. Die Konditionen sind erst vor relativ kurzer Zeit kundenfreundlicher gemacht worden ! AB scheint genau den entgegengesetzten Weg zu gehen ...

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Letztlich haben mich die Verschlechterung der Konditionen (exorbitante Taxes) bei Topbonus aber dazu gebracht mich zukünftig auf meinen BA Executive Club Account zu konzentrieren und Topbonus "auslaufen" zu lassen

Exakt auch meine Entscheidung, denn BA hat sich für die Einführung von Pauschalen (35,- oder 45,- €) bei den Prämienbuchungen in Europa entschieden.

Zudem gibt es hier auch die Möglichkeit Geld und Punkte miteinander zu kombinieren, so dass man auch bei wenigen Punkten bereits einen Nutzen erzielen kann.

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Exakt auch meine Entscheidung, denn BA hat sich für die Einführung von Pauschalen (35,- oder 45,- €) bei den Prämienbuchungen in Europa entschieden.

Zudem gibt es hier auch die Möglichkeit Geld und Punkte miteinander zu kombinieren, so dass man auch bei wenigen Punkten bereits einen Nutzen erzielen kann.

Genau diese Kombi aus Avios und Bezahlen hatte ich im August genutzt und AAR-BMA (one-way) mit 2250 Avios und knapp 40,-EUR an Taxes gebucht ...

(hätte natürlich auch komplett mit Avios bezahlen können, wollte meinen EC Account aber nicht so "schröpfen" ...)

Hab gerade heute für 1./2.12. FRA-LHR-FRA in Club Europe bei BA gebucht (299,60EUR all-in !!!)

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Vor Erfurcht erstarrt frage ich mich aber warum die Dame für die niederen Tätigkeiten kein Personal hat,wenn sie nur halb so wichtig ist wie man hier suggerieren will?

Du hattest schon gelesen, dass es sich um einen PRIVATEN Prämienflug handelte ?

Evtl. ist es in Deiner Firma üblich, dass Untergebene auch Privatflüge des Vorgesetzen buchen, aber lass Dir sagen, das ist nicht überall so!

Im vorliegenden Fall erhielt ich aber eine Email, ob ich einmal versuchen könne, eine Prämienbuchung zu testen (da ich auch einen M&M Account habe). Ich seber befand mich nicht in Fernost. Ich erhielt ebenfalls eine Fehlermeldung !

 

Ich sehe aber, dass viele Beiträge hier seit gestern sich mit meiner und anderer Kritik decken.

 

Nee, das einzige, was mich heute noch z.B. an LH "bindet", ist nicht deren Ms, sondern die meist leicht verfügbaren Rabatt-Gutscheine der letzten 2, 3 Jahre. Auch wenn man aus LH-Managerkreisen selbstverständlich etwas völlig anderes hört: Der Lack ist längst ab!

Und AB hat sich leider auch so schnell so radikal in der "Kundenbehandlung" verschlechtert, dass in unserem schönen Lande die Airline-Kundenprogramme nur noch lächerlich sind.

Da ist z.B. das Programm der guten alten Bahn um ein vielfaches fairer !

 

 

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Natuerlich ist der Lack ab! Wer ernsthaft immernoch glaubt, man koenne mit paar mal fliegen hinterher kostenlos um die Welt jockeln und dafuer auf noch von den Airlines geliebt werden, der lebt in einer Traumwelt.

Das war mal so, aber zu diesen Zeiten waren die Tarife inflationsbereinigt im Durchschnitt viel hoeher - und ich meine jetzt nicht die LCC Zeit, dass ist eine andere Baustelle.

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Ich sehe aber, dass viele Beiträge hier seit gestern sich mit meiner und anderer Kritik decken.

 

Was alles Momentaufnahmen sind. Ich kenne auch genug Leute die sagen das man nie wirklich Fly Smart Prämien bekommt. Als ich das überhaupt allererste mal diesen Februar einen Prämienflug buchen wollte gab es den gewünschten Gabelflug DTW-HAJ/FMO-DTW mitten in den Sommerferien für 499,xx Steuern & Gebühren plus 50.000 Meilen, das zu derzeit in diversen Preissuchmaschinen nicht unter knapp 1100,- EUR zu buchen war. Und 1.2ct/Meile sind dann doch etwa mehr als ich erwartet hätte. Aber eben auch nur Momentaufnahme. Eine statistisch aussagefähige Datenbasis wird keine Einzelperson zusammen bekommen und die LH wird sicher keinen verraten wie viele versuchte Prämienbuchungen mangels Angebot nicht zustande kommen.

 

Gruß

Thomas

 

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