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Druckabfall in der Kabine und seine Gründe

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Ist doch auch egal wer was gesagt hat. Auf jeden Fall ging es in den meisten Beiträgen darum, das eine beschädigte Türdichtung einen schleichenden Druckabfall bis hin zum Auslösen der Masken mit sich bringt.

 

Da muss ich BobbyFan recht geben, dem ist in der Regel nicht so.

Ich arbeite auch in der Technik und habe diesen Fall noch nie erlebt.

Solche Leckagen werden durch die Druckregelanlage ausgeglichen.

 

In den mir bekannten Fällen wurde ein plötzlicher Druckabfall entweder durch Wartungsfehler, Versagen der Druckregelanlage, Versagen der Zapfluft oder strukturelles Versagen hervorgerufen.

 

Wie schon gesagt, beschädigte Türdichtungen nerven vielleicht durch ein pfeifen sind aber mit Sicherheit kein "heftiges Konstruktions-, Wartungs- oder Sicherheitsproblem"

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Dann war also die Notlandung der TK-Maschine in Wien unnötig? Und avherald kommt auch nur der Chronistenpflicht nach?

 

Ich kann nichts von einer defekten Türdichtung lesen?!

Wenn es denn eine gewesen sein sollte die diesen Druckabfall verursacht hat, dann ist es wie wir vorher schon erklären wollten kein häufiges Problem. Wenn Bobby u. ich diesen Fall noch nie hatten.

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Also, ein plötzlicher Druckverlust durch eine Türdichtung dürfte schwierig werden. Wenn in dem Bereich etwas plötzlich passiert, dann ist es eher ein Versagen des Schließmechanismus (z.B. bei 747, DC-10 geschehen) oder strukturelles Versagen (z.B. Comet, auch wenn es da die Fenster waren).

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@ Butschki2

Also, jubo14 hatte auf die Möglichkeit defekter Türdichtungen hingewiesen, und mir schien das auch plausibel. Es kann natürlich auch andere Gründe gehabt haben; darauf hatte BobbyFan auch hingewiesen. Er sagt auch, daß defekte Türdichtungen eher die Ausnahme wären, nicht, daß er das noch nie erlebt hat.

Wie auch immer, wir werden es wahrscheinlich nicht erfahren, was beim Beispiel des TK-Fliegers der tatsächliche Grund für die Notlandung war; beim überschlägigen Lesen der Links für den Monat November bei avherald habe ich jedenfalls nichts über die tatsächlichen Gründe lesen können, nur über die Auswirkungen.

Wir wissen aber definitiv, daß die Masken runterfielen, und das tun sie ja wohl nicht, wenn es nur einen ausgleichsfähigen Druckabfall gegeben hätte.

 

Ich möchte aber nochmal sagen, mir geht es nicht um ein Dramatisierung. Wenn es aber doch so häufig bei avherald vermeldet wird, dann scheint mir, gibt es Handlungsbedarf. Darauf kommt es mir an.

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Ich will kein neues Thema eröffnen.

 

Ist es richtig, das. Bei allen Verkahrsflugzeugen bei einem Druck von =14000ft in der Kabine die Masken aus der Decke fallen?

Oder gibt es da unterschiedliche Auslösungshöhen/Drücke?

 

Ist es nicht bei An- und Abflügen von z.B. La Paz (El Alto) schon knapp?

 

Ein Start mit Pacs off dürfte doch schon nach 200m die Dinger auslösen...?

 

Oder im Anflug mit reduzierter Drehzahl...?

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Bei allen Verkahrsflugzeugen bei einem Druck von =14000ft in der Kabine die Masken aus der Decke fallen?

 

Es gibt ja Passagierflugzeuge, die gar keine Sauerstoffmasken hatten/haben (auch solche mit Druckkabine), also nicht alle. ;)

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Ok, es geht mir nicht um kleine Commuter...

 

Meine Frage bezieht sich auf Jets...

Gibt es Unterschiede zwischen B737, A320 .... B747, A380 was den Kabinendruck angeht, wann ausgelöst wird?

Edited by karstenf

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Meines Wissens sind die Grenzen (10.000ft für die Kabinendruckwarnung und 14.000ft für die automatische Auslösung der Masken) auf gesetzlichen Regelungen. 

 

Für High Altitude Airports wie La Paz braucht es sowohl Modifikationen am Kabinendrucksystem und andere Reifen als auch entsprechend geänderte Procedures. Der normale A320 ist zum Beispiel nur für Starts und Landungen bis 9.200ft zugelassen, damit ginge La Paz dann schon nicht mehr. Die 737NG sogar nur bis 8.400ft. 

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Ich meinte auch Jets. ;)

War nicht die Tu-154 so ein Kandidat, bei welcher die Sauerstoffrüssel bloss optional lieferbar waren? Ich glaube, das Kriterium ist, dass man innerhalb einer gewissen Zeistspanne (2 Minuten?) aus Maximum Service Ceiling auf 10'000 Fuss absinken können muss. Schafft man dies, ist Sauerstoff nicht zwingend. Oder war es damals jedenfalls nicht.

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Ich glaube, das Kriterium ist, dass man innerhalb einer gewissen Zeistspanne (2 Minuten?) aus Maximum Service Ceiling auf 10'000 Fuss absinken können muss. Schafft man dies, ist Sauerstoff nicht zwingend. Oder war es damals jedenfalls nicht.

 

:blink: Ich wußte gar nicht, dass es Airliner mit Bremsfallschirm gab. Oder hatten die einen Siemens Luftanker?!?

Bei nem normalen modernen Airliner wären das ja schon mal sportliche 250ft/s Sinkrate (40kft -> 10kft / 120s). Kein Wunder, dass die alle Masken brauchen...

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War nicht die Tu-154 so ein Kandidat, bei welcher die Sauerstoffrüssel bloss optional lieferbar waren?

 

Meines Wissen ja. Zusätzlich waren wohl (bis auf die in die USA fabrikneu ausgelieferten) BAC One-Eleven keine Sauerstoffmasken für Fluggäste vorgesehen.

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