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Su-34

Kommentar: Der BER hat nur das Zeug zum Regionalflughafen

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Zu 1.)

Zu 2.)

Die Frage verstehe ich nicht. Deutschland hat 3 Metropolen, die zu dem Top 10 in Europa gehören

.

Und nicht nur Deutschland sondern unser hier oft angesprochener kleiner Nachbar hat eine zu bieten (auch wenn es vom Gefühl her keine deutschsprachige Metropole ist) :D

 

Diesen Thread lese ich sehr gerne, auch wegen dem übertriebenen Lokalpatriotismus vom Kapitän und gudi sowie neuerdings auch jared1966, so hat man doch immer wieder was zu schmunzeln...

 

 

Und es geht jetzt nichtmal darum, dass Berlins Metropolregion 6 Millionen Einwohner hat (wie ein Nutzer kurz vor mir erlaüterte) sondern das direkte Einzugsgebiet auch ganz Brandenburg, Sachsen und Teile Thüringens und Mecklenburgs (sowie ein paar andere Teile) mit einschließt (; trotz allem ist es schwierig zu sagen WER den Hub bedienen wird, denn selbst wenn der hub von mehreren Airlines zu einem ganzen gemacht wird, braucht man immernoch passende Zubringerflüge (dafür wären 4U bzw AB noch gut genug).

 

So mein Wort zum Abend und euch nen schönen Restabend noch (:

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Fragt sich, wer hier eigentlich überheblich ist? Schließlich war es die Hamburger Seite, die wegen der souveränen Standortentscheidungen von Universal und Vattenfall ein Fass aufgemacht und deshalb sogar versucht hat, in geheimen Absprachen Berlins größten Arbeitgeber die Deutsche Bahn abzuwerben. Das war keine Neutralität, sondern ein Überraschungsangriff in einem Standortkrieg. Und wie beim Sender Gleiwitz versuchen die Angreifer es so darzustellen, als würden sie sich nur verteidigen, gegen den ungerechtfertigten Subventionswettbewerb aus Berlin. Und wie kommen die Hanseaten auf diese Idee?

...

Eigentlich wollte ich auf diesen Blödsinn gar nicht mehr antworten. Das war ja schon im DAF und beim Spiegel fruchtlos.

Also Universal war vor allem eine elegante Variante des Stellenabbaus, die Tim Renner damals dem Mutterkonzern servieren konnte.

Berlin hat die Umzugskosten und die Abfindungen der Mitarbeiter bezahlt und Universal konnte das Personal verjüngen und vor allem verbilligen.

Vattenfall war einfach nur schlecht verhandelt, hätte man problemlos halten können.

Aber beide Entscheidungen waren nicht Souveräner als die der Bahn, von Berlin nach Hamburg zu wechseln. Nur das die Politik nur einmal dazuwischen gehauen hat. Und das zu Gunsten Berlins, also eine rein politische Entscheidung.

 

Von daher kann man nur hoffen, dass die Politik in Sachen deutsche Olympiabewerbung nicht wieder zu Gunsten Berlins eingreift. Es verdichten sich ja die Gerüchte, dass die Zustimmungsqoute in der Hansestadt mehr als 15% über der Hauptstadt liegt. Das ist der Wert, den sich der DOSB als einen entscheidenden Wert gesetzt hat. Erste Berliner Lokalpolitiker sollen schon offen vonm Verzicht Berlins gesprochen haben.

Wenn es so kommt, heißt es noch lange nicht, dass Olympia nach Deutschland kommt. Aber schon als "Candidate city" in der Endauswahl, müsste nicht nur Wowi einsehen, dass "Nur Berlin ..." einfach falsch ist.

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Mühsam, mühsam mit Leuten zu diskutieren, deren einziges Motiv darin besteht, Berlin zu diskreditieren.

 

Nein, diesen Leute geht es nur auf den Sender, dass einige meinen Berlin zum Mittelpunkt des Univerums zu erklären, für das normal Gesetzmäßigkeiten nicht gelten.  

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Also Universal war vor allem eine elegante Variante des Stellenabbaus, die Tim Renner damals dem Mutterkonzern servieren konnte.

2002, lang ist's her. Da regierte in Hamburg noch "Richter Gnadenlos" Innensenator Ronald Schill (Partei Rechtsstaatlicher Offensive) und in Berlin Wirtschaftssenator Gregor Gysi (Partei des Demokratischen Sozialismus). Und dieser Unterschied hat Eindruck gemacht.

 

Tim Renner : "Hamburg ist law and order"

Q: Wie viele der 500 Mitarbeiter aus Hamburg kommen denn jetzt mit?

A: Rund 60 Prozent unserer Belegschaft geht mit. Andere Musikfirmen entlassen Mitarbeiter.

Q: Werden sie die frei gewordenen Stellen neu besetzen?

A: Wir werden etwa 200 neue Mitarbeiter einstellen. Zwar werden die Jobs zum Teil neu zugeschnitten, aber es wird keinen Abbau von Stellen geben.

 

60% von 500 sind 300. Plus 200 wären wieder 500. Heute hat Universal 585 Mitarbeiter (+17%). Also sind rund die Hälfte aller Mitarbeiter nach dem Umzug neu eingestellt worden. Das Stellenabbau-Märchen bleibt ein Märchen.

 

Berlin hat die Umzugskosten und die Abfindungen der Mitarbeiter bezahlt und Universal konnte das Personal verjüngen und vor allem verbilligen.

Und man konnte die Belegschaft enthamburgisieren. Sie wurde ausgetauscht, nicht abgebaut.

 

Vattenfall war einfach nur schlecht verhandelt, hätte man problemlos halten können.

Darauf kommt es nicht an, sondern wie die Hamburger diese Umzüge wahrgenommen und wie sie darauf reagiert haben. Der Bau der Elbphilharmonie und die Bewerbung um Olympische Spiele sind verzweifelte Versuche, ein empfundenes Defizit gegenüber Berlin wettzumachen. Das kann aber nicht gelingen. Man kann eine Stadt, die mit Kaufleuten und Scheuermännern groß geworden ist, nicht in 10 Jahren in eine Metropole umbauen. Wenn Hamburg eine Metropole ist, dann bedeutet das Wort überhaupt nichts. Dann steht Metropole nur für NDR-Sinfonieorchester und HSV-Bowlingabteilung.

 

Es verdichten sich die Gerüchte, dass die Zustimmungsqoute in der Hansestadt mehr als 15% über der Hauptstadt liegt. Das ist der Wert, den sich der DOSB als einen entscheidenden Wert gesetzt hat.

Was ein entscheidendes Vergabekriterium ist, das entscheidet noch jeder für sich selbst. Berlin veranstaltet seit 1921 regelmäßig ein Internationales Leichtathletik-Treffen (ISTAF). Mit der WM 2009 im Rücken und der EM 2018 voraus, könnten sie den DLV-Präsidenten nicht dazu bringen, für Hamburg zu stimmen, selbst wenn sie seine Kinder entführen. Eine 15% höhere Zustimmungsquote bedeutet überhaupt nichts, wenn sie die Sportfunktionäre in ein Olympiastadion einladen können, das schon in Gebrauch ist. Derweil stehen 20.000 Hamburger mit brennenden Fackeln rund um ein leeres Hafenbecken. Nichts ahnend, dass der Olympische Fackellauf überhaupt erst in Berlin 1936 erfunden wurde.

 

Aber schon als "Candidate City" in der Endauswahl, müsste nicht nur Wowi einsehen, dass "Nur Berlin ..." einfach falsch ist.

Klaus muss gar nichts. Der Prüfstein ist nicht die Nominierung sondern der Zuschlag, wenn nicht gar erst die Durchführung. Wowereit hat nicht bezweifelt, dass Hamburg Candidate City werden kann, sondern dass es Host City werden kann. Leipzig muss heute froh sein, dass aus dem Stadien der Einhunderttausend wenigstens noch eine Redbull Arena geworden ist. In Hamburg wird von der Bewerbung noch nicht einmal ein Stadion übrig bleiben, wenn die Stadt den Zuschlag nicht erhält.

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Tim Renner : "Hamburg ist law and order"

Q: Wie viele der 500 Mitarbeiter aus Hamburg kommen denn jetzt mit?

A: Rund 60 Prozent unserer Belegschaft geht mit. Andere Musikfirmen entlassen Mitarbeiter.

Q: Werden sie die frei gewordenen Stellen neu besetzen?

A: Wir werden etwa 200 neue Mitarbeiter einstellen. Zwar werden die Jobs zum Teil neu zugeschnitten, aber es wird keinen Abbau von Stellen geben.

 

60% von 500 sind 300. Plus 200 wären wieder 500. Heute hat Universal 585 Mitarbeiter (+17%). Also sind rund die Hälfte aller Mitarbeiter nach dem Umzug neu eingestellt worden. Das Stellenabbau-Märchen bleibt ein Märchen.

Und man konnte die Belegschaft enthamburgisieren. Sie wurde ausgetauscht, nicht abgebaut.

Dir ist aber schon klar, dass 500 "altgediente" Angestellte deutlich teurer sind als 300 "altgediente" + 200 "Neulinge"?

 

Das ist ja oft das Fiese. Es geht beim Stellenabbau oft gar nicht darum, diese Anzahl an Mitarbeitern loszuwerden sondern darum, sie möglichst billig zu ersetzen - die Arbeit muss ja nach wie vor gemacht werden und es fällt nicht schlagartig soviel weg. Nur wird das niemand der Presse so erzählen.

Und mit so einem Umzug wird man genau die teuren, altgedienten Mitarbeiter los, von denen es ansonsten richtig teuer würde, sich zu trennen...

 

 

Der Bau der Elbphilharmonie und die Bewerbung um Olympische Spiele sind verzweifelte Versuche, ein empfundenes Defizit gegenüber Berlin wettzumachen.

 

Ganz genau. Und das Hamburg jetzt einen S-Bahn-Anschluss zum Flughafen hat, das nur weil TXL den nicht hat. Und das Hamburg eine Straßenbahn plante, lag nur daran, dass Berlin auch eine hat. Und dass im Hamburger Tierpark Elefantenbabies geboren werden, liegt nur daran, dass im Berliner Zoo Eisbärbabies geboren werden.

Und dass der HSV demnächst absteigt, liegt nur daran, dass Hertha das unlängst auch tat. 

 

Bei allem, was Hamburg macht, wird nur auf Berlin geschielt, weil Hamburg ja nur neidisch ist.

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2002, lang ist's her. Da regierte in Hamburg noch "Richter Gnadenlos" Innensenator Ronald Schill (Partei Rechtsstaatlicher Offensive) und in Berlin Wirtschaftssenator Gregor Gysi (Partei des Demokratischen Sozialismus). Und dieser Unterschied hat Eindruck gemacht.

 

Tim Renner : "Hamburg ist law and order"

Q: Wie viele der 500 Mitarbeiter aus Hamburg kommen denn jetzt mit?

A: Rund 60 Prozent unserer Belegschaft geht mit. Andere Musikfirmen entlassen Mitarbeiter.

Q: Werden sie die frei gewordenen Stellen neu besetzen?

A: Wir werden etwa 200 neue Mitarbeiter einstellen. Zwar werden die Jobs zum Teil neu zugeschnitten, aber es wird keinen Abbau von Stellen geben.

 

60% von 500 sind 300. Plus 200 wären wieder 500. Heute hat Universal 585 Mitarbeiter (+17%). Also sind rund die Hälfte aller Mitarbeiter nach dem Umzug neu eingestellt worden. Das Stellenabbau-Märchen bleibt ein Märchen.

 

 

 

Ihnen ist sicher nicht entgangen, dass in den letzten 10 in dem Bereich viel passiert ist. Aus 4 Major Label wurden 3 (EMI wurde leider von Universal und nicht von Warner übernommen). Der ganzen Branche geht es heute deutlich besser als vor 10 Jahren.

Klar das Herr Renner, als verantwortlicher Entscheider das alles rosarot sieht. Viele MA sind ja auch nur zeitweilig mitgegangen und später zurückgekehrt.

Warner hat sich anders entschieden.

Aber sowohl bei Universal, als auch bei Warner werden die wichtigsten Entscheidungen in den USA oder bei den Europazentralen in London vorgegeben.

Hamburg hat sich wieder erholt, seinen Marktanteil in D bei über 20% stabilisiert und dem RF den wichtigsten Branschentreff des Landes.

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Dieser Thread erinnert mich irgendwie an den Memmingen-Thread ;)

 

Vielleicht sollten die MODs an dieser Stelle mal für eine Denkpause sorgen ...

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Dies Saison erledigt sich ja die ganze Neid-Debatte, da steigen Hertha UND der HSV ab :-)

Niemals! ndh.giffahne2hsvc50aa736gif.gif

Sorry Mods, aber ist ja inzwischen eh nur noch zum Totlachen das Niveau hier.

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