B717

Small Planet auf dem deutschen Markt

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Bei Germania wird man einerseits wohl froh sein, aber sich andererseits auch ein Schmunzeln nicht verkneifen können...

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vor 51 Minuten schrieb ZuGast:

Was hat den jetzt Germania damit zu tun? 

Die jetzige Small Planet Airlines Germany Geschäftsführung ist die alte Geschäftsführung der Germania, die entlassen wurde. Da Germania und Small Planet im gleichen Geschäftsfeld unterwegs sind (und um die gleichen Kunden konkurrieren), wird man sich wohl ein Schmunzeln tatsächlich nicht verkneifen können. 

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Herr A.W.! Der hatte schon Germania mit gewaltsamer Expansion und Einflottung von zweifelhaften Maschinen 

(u.a. D-ASTP) in ernste Schwierigkeiten gebracht und wurde dort entlassen. Mit Small Planet scheint er das gleiche

Spiel zu treiben. Gewaltige Expansion ohne adäquates Fluggerät, dadurch ständiger Einkauf von Subchartern usw.

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vor 3 Stunden schrieb HAUBRA:

Bei Germania wird man einerseits wohl froh sein, aber sich andererseits auch ein Schmunzeln nicht verkneifen können...

 

Auch Germania hatte in den letzten Jahren immer wieder mal mit Verspätungen in dieser Größenordnung zu kämpfen und wird froh sein, wenn ihr so etwas in diesem Sommer erspart bleibt. Für Schadenfreude bleibt da wenig Raum.

bearbeitet von grounder

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vor 49 Minuten schrieb grounder:

 

Auch Germania hatte in den letzten Jahren immer wieder mal mit Verspätungen in dieser Größenordnung zu kämpfen und wird froh sein, wenn ihr so etwas in diesem Sommer erspart bleibt. Für Schadenfreude bleibt da wenig Raum.

 

Dafür hat Germania dieses Jahr eine der stabilsten Ops. Da kann weder Eurowings noch Small Planet noch Condor oder Laudamotion mithalten.

bearbeitet von AeroSpott

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vor 3 Stunden schrieb HAUBRA:

Herr A.W.! Der hatte schon Germania mit gewaltsamer Expansion und Einflottung von zweifelhaften Maschinen 

(u.a. D-ASTP) in ernste Schwierigkeiten gebracht und wurde dort entlassen. Mit Small Planet scheint er das gleiche

Spiel zu treiben. Gewaltige Expansion ohne adäquates Fluggerät, dadurch ständiger Einkauf von Subchartern usw.

 

Das hat Germania viele Millionen gekostet und damals fast alle finanziellen Reserven aufgebraucht. Das konnten seine Nachfolger auch nur gerade so retten. Wenn ich mich richtig erinnere, war es ein hoher einstelliger Millionenbetrag die allein die D-ASTP im ersten Jahr an Reparaturkosten, Ersatzflugzeugen usw verschlungen hat. Stand ja auch monatelang rum. Für eine kleinere eigentümergeführte Fluggesellschaft ist das viel Geld.

 

Genau das gleiche spielt sich jetzt bei Small Planet ab. Die D-ASPC steht seit einem Monat in RMF mit offenbar einem größeren Schaden. Dazu noch die Unzuverlässigkeit der anderen Maschinen und der Subcharter. Ich würde gerne mal wissen, wie viele Millionen die in diesem Jahr schon für Subcharter, Entschädigungen, Reparaturen usw verbrannt haben.

bearbeitet von AeroSpott

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Ist denn gesichert das die Überhaupt Entschädigung zahlen. Hat denn jemand gehört ob ein einfacher Antrag reicht oder nur mit Anwalt / Gericht ?? Vielleicht verweisen sie auf Litauen / Polen und zermürben so die Antragsteller. 

 

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vor 8 Minuten schrieb white wings:

Ist denn gesichert das die Überhaupt Entschädigung zahlen. Hat denn jemand gehört ob ein einfacher Antrag reicht oder nur mit Anwalt / Gericht ?? Vielleicht verweisen sie auf Litauen / Polen und zermürben so die Antragsteller. 

 

 

Hierfür gibt es klare Regeln und Gesetze. Unter definierten Voraussetzungen ist die Airline ganz klar zahlungspflichtig. Die gelackmeierten Passagiere müssen es einfordern und werden zu ihrem Recht kommen, wenn die Voraussetzungen eben erfüllt sind.

 

Small Planet Deutschland ist eine deutsche Firma, unabhängig von ihrer Gruppenzugehörigkeit. Da kann die Airline nicht einfach auf ihre Mutter oder Schwester in Litauen und Polen verweisen. Europa ist in der Hinsicht zum Glück (noch) keine Bananenrepublik.

bearbeitet von Tschentelmän

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vor 7 Minuten schrieb white wings:

Ist denn gesichert das die Überhaupt Entschädigung zahlen. Hat denn jemand gehört ob ein einfacher Antrag reicht oder nur mit Anwalt / Gericht ?? Vielleicht verweisen sie auf Litauen / Polen und zermürben so die Antragsteller. 

 

 

Verwandte von mir haben es letztes Jahr im Oktober relativ problemlos und zeitnah bekommen (3x 400€ von Small Planet wegen ausgefallenem Urlaub, da Abflug letztendlich gut 34h später war)

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vor einer Stunde schrieb AeroSpott:

 

Dafür hat Germania dieses Jahr eine der stabilsten Ops. Da kann weder Eurowings noch Small Planet noch Condor oder Laudamotion mithalten.

 

Nur nicht den Tag vor dem Abend loben, der Sommer fängt gerade erst an. Und nein, Germania hat keineswegs eine der stabilsten Ops. 

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vor 9 Stunden schrieb GRZ:

Flug 5P 5925 GRZ-RHO hob schlussendlich mit 43h 34min Verspätung ab. 130 der 160 gebuchten Fluggäste hat man in der Zwischenzeit vergrault, wie den lokalen Medien zu entnehmen ist. Es hätte schlussendlich auch eine Saab 340 gereicht...

https://www.kleinezeitung.at/steiermark/chronik/5459126/Von-Graz-nach-Rhodos_Endlich-Maschine-startete-mit-zwei-Tagen

Vertrauensverlust bei den Passagieren (auch bei den Veranstaltern ?, oder gilt bei denen nur: Hauptsache billig, Rest egal), hohe Extrakosten; wie lange hält eine Airline das durch ?

bearbeitet von Waldo Pepper

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Das es Gesetze und Regeln gibt , ist mir klar. Es gibt aber Airlines da genügt es einfach den Antrag zu stellen und das Geld wird überwiesen. Und es gibt halt Airlines die ignorieren und zahlen erst wenn man einen Anwalt hat oder klagt. Daher wollte ich wissen wie 5P das so handhabt. 

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vor 10 Stunden schrieb grounder:

 

Nur nicht den Tag vor dem Abend loben, der Sommer fängt gerade erst an. Und nein, Germania hat keineswegs eine der stabilsten Ops. 

 

Das ist keine Momentaufnahme. Ich schaue öfters die FR24-Daten von Germania durch. Von den letzten 1000 Flügen waren 57 verspätet. Das entspricht einer Pünktlichkeit von 94,3%. Davon waren 29 Flüge unter einer Stunde, 19 Flüge zwischen einer und zwei Stunden und 9 Flüge mehr als 2 Stunden verspätet. 2 mal gab es Umleitungen (beide wegen Nachtflugverbot), ein Umlauf wurde gestrichen. Größte Verspätung war etwa 4 Stunden (Maschine musste erst positioniert werden). Fast die Hälfte der Verspätungen sind alleine auf PMI-Umläufen entstanden, ansonsten fallen noch Flüge ab DUS und NUE negativ auf. Die Pünktlichkeit war in den letzten Wochen auf einem ähnlich hohen Niveau. Da können die meisten anderen Airlines im Moment nur von Träumen.

bearbeitet von AeroSpott

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vor 11 Stunden schrieb white wings:

Ist denn gesichert das die Überhaupt Entschädigung zahlen. Hat denn jemand gehört ob ein einfacher Antrag reicht oder nur mit Anwalt / Gericht ?? Vielleicht verweisen sie auf Litauen / Polen und zermürben so die Antragsteller. 

 

 

In meinem Fall Ende März- Flug von RMF nach HAJ mit 7 Stunden Verspätung (YR-SEA) habe ich nun die Zusage über die Entschädigungszahlung bekommen. Ich hatte 600,--€ p.Pers. gefordert, 500,--€ wurden mir angeboten,dem habe ich zugestimmt. In der Email hieß es noch: "Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Zahlung aufgrund des momentanen Anfragenaufkommens zwei bis zehn Wochen in Anspruch nehmen kann."

 

Insgesamt alles unproblematisch ohne Anwalt gelaufen. Allerdings setze ich erst einen Haken dran, wenn das Geld tatsächlich auf dem Konto ist :-)!

 

In einem anderen Fall von mir (Air Berlin) hatte ich fast 1,5 Jahre warten müssen. Es gab damals Probleme mit den Dienstleistern (Stichwort "outsourcing des Kundenservice") und meinen Fall hatte man verschlampt. Letztlich habe ich glücklicherweise mein Geld noch erhalten.

bearbeitet von lz-ltb
zusatz

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vor 2 Stunden schrieb AeroSpott:

 

Das ist keine Momentaufnahme. Ich schaue öfters die FR24-Daten von Germania durch. Von den letzten 1000 Flügen waren 57 verspätet. Das entspricht einer Pünktlichkeit von 94,3%. Davon waren 29 Flüge unter einer Stunde, 19 Flüge zwischen einer und zwei Stunden und 9 Flüge mehr als 2 Stunden verspätet. 2 mal gab es Umleitungen (beide wegen Nachtflugverbot), ein Umlauf wurde gestrichen. Größte Verspätung war etwa 4 Stunden (Maschine musste erst positioniert werden). Fast die Hälfte der Verspätungen sind alleine auf PMI-Umläufen entstanden, ansonsten fallen noch Flüge ab DUS und NUE negativ auf. Die Pünktlichkeit war in den letzten Wochen auf einem ähnlich hohen Niveau. Da können die meisten anderen Airlines im Moment nur von Träumen.

Das stimmt, allerdings musste GMI dieses Jahr auch schon einige bittere Pillen schlucken. Einige Subcharter im Einsatz, Ausfall diverser Flieger wie bspw. D-ABLA.

 

Aber stimmt schon, von der Performance ist Germania wirklich noch einer der stabilieren.

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vor 10 Stunden schrieb AeroSpott:

 

Das ist keine Momentaufnahme. Ich schaue öfters die FR24-Daten von Germania durch. Von den letzten 1000 Flügen waren 57 verspätet. Das entspricht einer Pünktlichkeit von 94,3%. Davon waren 29 Flüge unter einer Stunde, 19 Flüge zwischen einer und zwei Stunden und 9 Flüge mehr als 2 Stunden verspätet. 2 mal gab es Umleitungen (beide wegen Nachtflugverbot), ein Umlauf wurde gestrichen. Größte Verspätung war etwa 4 Stunden (Maschine musste erst positioniert werden). Fast die Hälfte der Verspätungen sind alleine auf PMI-Umläufen entstanden, ansonsten fallen noch Flüge ab DUS und NUE negativ auf. Die Pünktlichkeit war in den letzten Wochen auf einem ähnlich hohen Niveau. Da können die meisten anderen Airlines im Moment nur von Träumen.

 

 

Bisher Germania aber Ausfälle gut kompensieren, da sie genügend Reserven in der Flotte hatte. Jetzt in der Ferienzeit, sieht das anders aus. Ein AOG kann da schnell zu Engpässen, fragwürdigen Subchartern und ähnlichen Problemen wie bei Small Planet führen. Das war auch schon in früheren Jahren so, wo sogar trotz von AB geleaster Reservemascine AOGs im Chaos endeten. Deshalb nochmal: Germania hätte absolut keinen Grund, die derzeitige Performance von Small Planet mit Schadenfreude zu beobachten und ich halte sie auch für so professionell, dass sie das nicht tun.

in diesem Zusammenhang möchte ich an die sarkastische FB-Werbung von EW während des Pilotenmangels bei FR erinnern. Wir sehen ja nun, wie peinlich das Ganze endete....

 

bearbeitet von grounder

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Am ‎05‎.‎07‎.‎2018 um 18:27 schrieb HAUBRA:

Herr A.W.! Der hatte schon Germania mit gewaltsamer Expansion und Einflottung von zweifelhaften Maschinen 

(u.a. D-ASTP) in ernste Schwierigkeiten gebracht und wurde dort entlassen. Mit Small Planet scheint er das gleiche

Spiel zu treiben. Gewaltige Expansion ohne adäquates Fluggerät, dadurch ständiger Einkauf von Subchartern usw.

 

Fairereise musst du einräumen, dass A.W. sich dem Stil des Hauses anpasst.

Die Smallplanet-Gruppe hat eine wild zusammengewürfelte Flotte von A320/321 aus Baujahr 1997 - 2010.

Die ganze Airline setzt also auf günstige Kapitalkosten ;-)

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On 7/3/2018 at 11:49 AM, bernd.e32 said:

Letzte Woche haben sie die eigene A320 SP-HAB ex HAM auch für RMF eingesetzt, mal sehen was am 08.07. im Flugplan passiert, alle anderen Strecken ex HAM sind max. 2.600km.

HAM-RMF wurde gestern mit GetJet B734 geflogen - inkl. Tankstop in ATH. 

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vor 8 Minuten schrieb debonair:

HAM-RMF wurde gestern mit GetJet B734 geflogen - inkl. Tankstop in ATH. 

War dass legal nach EASA durchführbar?

Selbst mit einer sog. Duty-Time-Extension nach ORO.FTL dürfen Crews maximal 13:30 Std bei 3 Legs.

HAM-ATH-RMF-HAM mit Vorbereitungszeit in HAM (Zählt zu den 13:30 dazu) mit einer B734 stelle ich mir sehr sportlich vor!

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vor 9 Minuten schrieb ATN340:

War dass legal nach EASA durchführbar?

Selbst mit einer sog. Duty-Time-Extension nach ORO.FTL dürfen Crews maximal 13:30 Std bei 3 Legs.

HAM-ATH-RMF-HAM mit Vorbereitungszeit in HAM (Zählt zu den 13:30 dazu) mit einer B734 stelle ich mir sehr sportlich vor!

 

Das müssen zwei Crews gewesen sein, da es auf dem Rückflug auch einen Tankstop in Athen gab. Insgesamt war die Maschine für den gesamten Umlauf 15 Stunden unterwegs - andere Airlines brauchen dafür gut 10 Stunden. :D

Ich muss aber dazu sagen, dass die Tankstops in Athen nicht gerade kurz waren. 1:30h auf dem Hinflug und 1:45h auf dem Rückflug. Sicherlich nicht schön für die Passagiere, noch dazu, weil man weit über 2 Stunden länger unterwegs war als bei einem Direktflug. 

bearbeitet von AeroSpott

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Am 7.7.2018 um 10:39 schrieb AeroSpott:

 Sicherlich nicht schön für die Passagiere, noch dazu, weil man weit über 2 Stunden länger unterwegs war als bei einem Direktflug. 

 

...aber immer noch besser, als 46 Stunden am Flughafen auf den Flug zu warten 9_9

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vor 2 Stunden schrieb ccard:

 

...aber immer noch besser, als 46 Stunden am Flughafen auf den Flug zu warten 9_9

Welche Fluggesellschaft schaft denn sowas? 🙄

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