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Aktuelles zur MS-21


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175 Bestellungen, nur von russischen Airlines, bis auf eine aus Kirgisien. Warum nicht aus anderen Ländern ? Da hat die C919 einen Vorsprung, da gibt es lt. SPON bereits 570 Bestellungen (aus welchen Ländern die bestellenden Airlines kommen, ist mir allerdings nicht bekannt). Vermute mal, daß diese beiden Muster Airbus und Boeing keine schlaflosen Nächte bereiten werden.

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Soweit ich gelesen habe, kommen die Bestellungen für die C919 hauptsächlich aus China. Ist also ein ähnlich gelagerter Fall, die/der/das C919 hat den Vorsprung, weil China mehr Einwohner hat, der Binnenmarkt ist einfach größer. In Relation dazu gesetzt, steht die/der/das MS-21 also sogar besser da. Aber, ob man so rechnen kann, ist die Frage, die Chinesen haben hier schon den Vorteil der höheren Stückzahl absolut gerechnet.

Dennoch gehe ich davon aus, dass beide Modelle sich erst auf ihrem Stammmarkt entwickeln werden, also C919 in China, MS-21 in der EAEU sowie weiterer Staaten der ehemaligen UdSSR. Auch ein Antritt gegeneinander in diesen Gebieten ist denkbar, bevor man groß auf den kompletten Weltmarkt geht.

Zum Thema Konkurrenz ist zu sagen: Erst einmal werden Airbus und Boeing jetzt nicht vor Angst unter sich machen, aber, man sollte das auch nicht unterschätzen, Boeing hat Airbus in den 70ern ebenfalls nicht ernst genommen – heute ist es der größte Konkurrent. Und, beide spüren schon, wenn ihnen in Eurasien und Ostasien Marktanteile verloren gehen.

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  • Admin
vor 7 Stunden schrieb HLX73G:

Ich finde die MS-21 ja auch sehr spannend und freue mich über den augenscheinlich erfolgreichen Erstflug. Aber warum gibt es gleich zwei Threads "Aktuelles zur MS-21"? Vielleicht könnte man ja diesen hier in den bei "Industrie und Technik" integrieren?

Da ist was dran. Ich habe die Themen zusammengefügt und nach "Industrie und Technik" verschoben.

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vor 15 Stunden schrieb Su-34:

Das mag zweifelsohne interessant sein, aber mehrere Doppelpostings sind deshalb eigentlich nicht notwendig.

Am 29.5.2017 um 09:59 schrieb Su-34:

 

Zum Thema Konkurrenz ist zu sagen: Erst einmal werden Airbus und Boeing jetzt nicht vor Angst unter sich machen, aber, man sollte das auch nicht unterschätzen, Boeing hat Airbus in den 70ern ebenfalls nicht ernst genommen – heute ist es der größte Konkurrent. Und, beide spüren schon, wenn ihnen in Eurasien und Ostasien Marktanteile verloren gehen.

 

Die etablierten großen Hersteller scheinen tatsächlich in demonstrativer Gelassenheit bezüglich der neuen chinesischen und russischen Konkurrenz zu reagieren. Vor allem die Triebwerkhersteller sehen noch mindestens eine Dekade ins Land ziehen, ehe die Chinesen oder Russen eigene wettbewerbsfähige Antriebe entwickeln und herstellen können:

http://www.aero.de/news-26779/MTU-Keine-Angst-vor-Markteintritt-von-Russland-und-China.html

 

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vor 4 Stunden schrieb NamFan:

 Vor allem die Triebwerkhersteller sehen noch mindestens eine Dekade ins Land ziehen, ehe die Chinesen oder Russen eigene wettbewerbsfähige Antriebe entwickeln und herstellen können:

Denen kann es tatsächlich momentan auch absolut egal sein, ob China oder Russland mit ihren Produkten Erfolg haben. Was kratzt es MTU, sollte die MS-21 im Westen verkauft werden? Warum sollte CFM vor der C919 Angst haben? Im Gegenteil können sich die Antriebshersteller aktuell zurücklehnen, denn mit jeder verkauften Maschine verdienen sie momentan an diesen Flugzeugen bares Geld. Selbst, oder gar erst recht wenn diese Modelle im Westen Erfolg haben sollten. Wie im Bericht erwähnt, sind die Chinesen weit weg von einem funktionierenden Antrieb, aber auch das russische PD-14 wird wohl zu spät kommen. Wenn sich die aktuellen Antriebe bewähren - warum sollte sich dann noch ein Kunde ein teures Experiment mit einem neuen Aggregat antun? Insofern ist die Aussage in dem Bericht reichlich seltsam bzw. eher (firmen-)politisch motiviert. Ich meine, MTU könnte ja auch hinstehen und sagen: "uns ist es piepegal, ob ihr ne A320 oder ne MS-21 kauft - das Triebwerk verkaufen so oder so wir"?

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Der Erstflug des PD-14 hat doch bereits stattgefunden. Insofern sehe ich da aber einen deutlichen Unterschied zwischen Russland und China. Die Russen sind im Triebwerksbau definitiv weiter als die Chinesen, was man auch ganz klar im militärischen Bereich sehen kann. Ohne russische Triebwerke wäre die chinesische Luftwaffe gar nicht einsatzfähig.

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  • 4 Monate später...
  • 2 Jahre später...
  • 3 Monate später...
  • 1 Jahr später...

Russland marschiert gerade an der Ukraine-Grenze auf und hat verdeckt seine Reservisten alarmiert, in Mengen, wie seit dem Ende der Sowjetunion nicht mehr.  Da droht im Dezember ein Einmarsch.

Wenn das weiter eskaliert, kann man sowieso jegliche West-Exporte von Verkehrsflugzeugen vergessen, alleine weil es dann auf Jahre scharfe Embargo-Regeln geben würde.

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vor 4 Stunden schrieb Nosig:

Russland marschiert gerade an der Ukraine-Grenze auf und hat verdeckt seine Reservisten alarmiert, in Mengen, wie seit dem Ende der Sowjetunion nicht mehr.  Da droht im Dezember ein Einmarsch.

Wenn das weiter eskaliert, kann man sowieso jegliche West-Exporte von Verkehrsflugzeugen vergessen, alleine weil es dann auf Jahre scharfe Embargo-Regeln geben würde.

Und wenn schon, der asiatische Markt ist im Endeffekt sowieso interessanter.

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Man hat die Kooperationen ja gerade gewählt, weil sie für beide Vorteile hätten haben können und Märkte geöffnet. Das braucht man sich jetzt nicht schön zu reden. A321neo-Raten kann Russland sowieso nicht erreichen. China versorgt sich sowieso selbst, nun auch noch ohne West-Markt wird es noch schwieriger. Es dürfte eine Weile dauern, bis West-Firmen wieder bei russischen Flugzeugen mitmachen. 

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China ist weit davon entfernt, sich selbst zu versorgen, und Asien besteht nicht nur aus China.

Die Zukunft Russlands liegt sowieso eher in Asien als in Europa.

Das Niveau von Airbus erreicht man in Russland noch nicht, aber auch Airbus hat mal klein angefangen und wurde damals von Boeing verlacht. Insofern ist das schon ganz richtig, dass Russland sich nicht vom Westen auf der Nase herumtanzen lässt.

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Man sollte dies jenesits der Ideologie sehen.

Flugzeuge konnten die Russen schon immer bauen, die Frage ist ob man diese mit westlichen Standards bewerten möchte.

Die UdssR und ihre Nachfolgestaaten sind wirtschaftlich gesehne immer noch Entwicklungsländer mit entsprechender Infrastruktur und die Tradition russischer Technik basiert eher auf Robustheit und physische Langlebigkeit als auf ständiger Innovation. 

Um es mal mit der Raumfahrt zu vergleichen - die Sojuz fliegt immer noch zuverlässig, die US Raumfähren sind längst Geschichte, aber die Buran hat es nie zu einen reelen Ansatz geschafft.

Man hat es am SSJ gesehen woran es mangelte - wenn es auf wirtschaftlich intensive Nutzung ankommt spielen Servicefähigkeit, zuverlässige kurzfristige Ersatzteilversorgung etc eine entscheidende Rolle. Das können die Russen bisher nicht nicht gewährleisten.

Es ist daher abzusehen dass die MC vorerst durch staatliche Impulse die lokalen Märkte erobert und ihre Abnehmer eher in Entwicklungsmärkte zusammen mit Comac suchn wird , via Finanzierungen und Preisvorteile um Käufer gebrauchter westlicher Flugzeuge von sich zu überzeugen. Und natürlich politisch sensible Märkte die unter Embargos leiden an sich ziehen.

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