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BREXIT: Bedeutung für die Luftfahrt


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Da stimme ich Aaspere voll zu. Mal abgesehen davon, dass Polen der größte Nettoempfänger ist und nicht wie UK Zahler, dürfte das Beispiel UK schon etwas abschrecken. Viel Rosinenpickerei war da ja nicht drin. Und wieviel Geld über im Ausland beschäftigte Polen uns Land kommt mag ich nicht mal schätzen - wenig wird es aber nicht sein, das wird man nur ungern wegfallen lassen.

 

Außerdem ist die Abhängigkeit Deutschlands von Polen nicht die Selbe wie beim Beispiel UK. Die Briten haben ALLE ausländischen Arbeitskräfte gleichzeitig vergrämt.

Polen stellen aber nur einen Teil der in der EU tätigen Nationen dar. Im Baltikum oder in Rumänien oder Bulgarien gibt es auch LKW-Fahrer, für die ein Job in Deutschland extrem attraktiv ist. 

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vor 14 Stunden schrieb abdul099:

Die Briten haben ALLE ausländischen Arbeitskräfte gleichzeitig vergrämt.

 

Bisschen mehr Grautöne werden doch sonst hier immer gern eingefordert. Ich hätte den Brexit auch nicht gebraucht, ich verstehe ihn aber. (frag mal bei deutschen Speditionen nach, wie nachgefragt die extrem attraktiven Jobs so sind...)

 

Kurz mal hier umgeschaut, (machst du ja für deine Wahlheimat auch gerne mal), unsere Supermarktbilligtankstelle hatte genau einen Tag lang zu, zur Not gab es schräg gegenüber das überteuerte V Power immer; manchmal gibt es im Supermarkt für ein, zwei Tage keine Nudeln oder Sprudelwasser, das war es dann aber auch schon an Einschränkungen. Mein Zahnarzt ist weiterhin Portugiese, der hiesige Aldi-Filialleiter Rumäne und die Dozenten in der Uni auf meinem (ehemaligen) Flur Inder, Deutsche, Italiener, Polen, Spanier. Also der Untergang verschiebt sich offensichtlich noch eine Weile...

 

Und nochmal zum Titel dieses Strangs, der Brexit hat wohl kaum eine Bedeutung für die Luftfahrt, sogar weder Gibraltar noch Nordirland waren irgendwann unerreichbar oder sind implodiert, noch haben die Flugrechte jemals das Niveau von Burkina Faso erreicht,wie hier schon teilweise freudeschäumend kolportiert wurde. Verglichen mit Corona ist der Brexit ein leicht lösbares "Problem" bezüglich der Luftfahrt, Spaß macht(e) beides nicht.

 

 

 

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Naja, Gibraltar hat ja im Flugverkehr eigentlich nur Verbindungen zu UK. Ist ja im Prinzip wie Inlandsflug.

Ich würde auch gerne mal Gibraltar besuchen,doch ab D wird es da schon schwierig. Entweder via London , oder Flug nach Spanien,und über die Landgrenze.

Beides ist derzeit wegen Corona nicht einfach...

Wäre schön,wenn mal eine deutsche Airline (mit Zubringer in der Tagesmitte) beispielsweise ab MUC oder FRA 1/7 , vorzugsweise am WE , Gibraltar anbieten würde ;)

 

Bearbeitet von EDCJ
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Am 21.10.2021 um 01:43 schrieb abdul099:

Die Briten haben ALLE ausländischen Arbeitskräfte gleichzeitig vergrämt.

Das war ja auch eins von zwei tatsächlichen Zielen des Brexits: Den Zuzug (Ost-)europäischer Arbeitskräfte zu stoppen und die EU-Mindestsozialstandards unterbieten zu können. Also Rassimsus und Ausbeutung. Alles andere ist Propaganda.

Egal was Medions Märchenstunde so zum besten gibt.

 

 

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Mein lieber Oliver, der Einzige, der hier Märchen erzählt bist du.

 

Welche EU-.Mindestsozialstandards meinst du denn?  Einen Mindestlohn von derzeit circa 10 Euro pro Stunde gleich 1700 Euro pro Monat (über die Höhe kann man immer diskutieren) gibt es in UK seit Jahren, selbst ein Besserverdiener (Angestellter) muss keine Steuererklärung machen (es gibt schlicht nichts abzusetzen und man muss auch keine Zettelchen sammeln); dazu gibt es eine kostenlose Basiskrankenversicherung, zugegeben nicht sehr luxuriös. Aber Ausbeutung sieht ein bisschen anders aus und davon können einige EU-Mitglieder und -kandidaten nur träumen.

 

Und es stimmt eben nicht, dass ALLE ausländischen Arbeitskräfte vergrämt sind; auch wenn es nicht in dein politisches Mindset passt, es soll sogar Bulgaren, Polen, Deutsche und Italiener mit additionaler britischer Staatsbürgerschaft oder Settled Status geben, kurz mal nachgeguckt, (die englischen Behörden arbeiten genauso langsam wie die deutschen) es sind mehrere Millionen.

 

Also mal locker durch die Hose atmen und zurück zum hiesigen Strang: entgegen deiner Wünsche: Flugzeuge fliegen und fliegen und fliegen.

 

Und jetzt am besten noch zehnmal Rassismus schreien....

 

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Ob das was die Britische Regierung macht, nun Rassismus ist oder nicht, muss jeder für sich selber beurteilen.

Mir fällt da aber kein anderer Begriff ein, wenn der Brite für seinen Day-2-Corona-Test 3,95 £ zu zahlen hat, der „Gast“ aber mindestens 60,- £ dafür zahlen soll.

 

Und hier sind es die Britischen Hoteliers, die klagen, dass die derzeitigen Regeln den Tourismus, und damit dann auch die Fliegerei, abwürgen.

 

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vor 14 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Das war ja auch eins von zwei tatsächlichen Zielen des Brexits: Den Zuzug (Ost-)europäischer Arbeitskräfte zu stoppen und die EU-Mindestsozialstandards unterbieten zu können. Also Rassimsus und Ausbeutung. Alles andere ist Propaganda.

Egal was Medions Märchenstunde so zum besten gibt.

 

 

Nein,das war es nicht. Ziel war eigentlich,den Zuzug von Nicht-europäischen Migranten zu stoppen. Aber,das darf man SO ja nicht sagen :ph34r:

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Sorry, das ist kompletter Blödsinn!

Das Vereinigte Königreich war zu keinem Zeitpunkt Mitglied im Schengen-Raum und hatte zu jedem Zeitpunkt eine 100% Kontrolle darüber, wer ins Land kam, und wer eben nicht.

Ob Deutschland z.B. 2015 die Grenzen für Flüchtlinge geöffnet hat, hatte exakt KEINEN Einfluss darauf, ob auch nur einer  dieser Menschen auf die Britischen Insel reisen durfte.

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vor 52 Minuten schrieb EDCJ:

Doch,schon. Da Europa nicht bereit ist,gemeinsam seine Aussengrenzen zu schützen (siehe aktuell die Grenze Polen /Weißrussland.)

Das UK wollte einfach die nächste Extrawurst haben. Und als es die nicht gab, war man beleidigt (mal wieder) und hat sich was aus den Fingern gesaugt. Und seit dem eiern sie rum, verzapfen Bullshit, halten sich nicht an geltende Verträge und versuchen wieder und wieder, sehr einseitig die Rosinen aus dem Kuchen zu picken.

Nötig wäre nichts davon gewesen - etwas gesunder Menschenverstand hätte ausgereicht. 

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vor 6 Stunden schrieb jubo14:

Sorry, das ist kompletter Blödsinn!

Das Vereinigte Königreich war zu keinem Zeitpunkt Mitglied im Schengen-Raum und hatte zu jedem Zeitpunkt eine 100% Kontrolle darüber, wer ins Land kam, und wer eben nicht.

Ob Deutschland z.B. 2015 die Grenzen für Flüchtlinge geöffnet hat, hatte exakt KEINEN Einfluss darauf, ob auch nur einer  dieser Menschen auf die Britischen Insel reisen durfte.

Absolut richtig.

Man hat der Bevölkerung erfolgreich vermittelt, daß die "ungewählten EU-Bürokraten in Brüssel" darüber entscheiden würden wer nach UK einreisen darf, obwohl dies noch nie der Fall war.

 

Der "Fehler" liegt (aus Sicht der "Rattenfänger"/Tories) im Detail ...

Es könnten ja illegal in die EU Eingereiste dort gar nicht bleiben wollen - so wie vor nicht allzu langer Zeit in Calais sichtbar - und versuchen nach Plague Island weiter zu reisen.

Die Geschichte in Calais war für die Brexiteers eine Steilvorlage, obwohl es faktisch so gut wie keiner dieser  "Englandreisenden" bis auf die Insel geschafft hat ...

vor 4 Stunden schrieb abdul099:

Das UK wollte einfach die nächste Extrawurst haben. Und als es die nicht gab, war man beleidigt (mal wieder) und hat sich was aus den Fingern gesaugt. Und seit dem eiern sie rum, verzapfen Bullshit, halten sich nicht an geltende Verträge und versuchen wieder und wieder, sehr einseitig die Rosinen aus dem Kuchen zu picken.

Nötig wäre nichts davon gewesen - etwas gesunder Menschenverstand hätte ausgereicht. 

Es ging nicht um eine Extrawurst, sondern um die Chance des Jahrhunderts (aus Sicht der Tories) in der Britischen Bevölkerung eine Stimmung aufzubauen, die einen Austritt aus der EU überhaupt erst ermöglichen würde.

Diese Stimmungsmache hat allerdings schon weitaus früher angefangen, als 2016 ...

Deshalb wird ja auch die EU immer in den (fast vollständig von den Tories gesteuerten/beeinflußten) Medien als die Schuldige für alle Probleme in GB dargestellt.

Alternativ je nach Lage auch das Corona Virus, obwohl jeder - der will - sehen kann, daß wir in der EU bei den gleichen Corona-Problemen trotzdem keine leeren Regale in den Geschäften haben.

 

Der Fall UK zeigt, wie ein Volk manipuliert werden kann.

Zum Zeitpunkt der Abstimmung 2016 hat man die Bürger die gegen einen Austritt (insbesondere aus dem gemeinsamen Markt) waren, zu einem nicht unerheblichen Teil einerseits schlicht belogen und andererseits in dem Glauben gelassen, eh keine Mehrheit erringen zu können.

Das Ergebnis ist durchaus auch eine Lehrstunde in Demokratie: Wer nicht wählen geht, der wählt das was er nicht will.

... und das Britische Wahlrecht ("first past the post") tat noch sein Übriges dazu - in UK gibt es kein Verhältniswahlrecht, so wie bei uns.

Bearbeitet von MHG
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Ich zerstöre ja nicht die heile Welt, die die Daily Mail und andere Brexit-Organe den Medions dieser Welt vormalen. Einfach mal die seriöse Presse lesen.

 

vor 3 Stunden schrieb MHG:

Deshalb wird ja auch die EU immer in den (fast vollständig von den Tories gesteuerten/beeinflußten) Medien als die Schuldige für alle Probleme in GB dargestellt.

Ich würde sagen, es ist umgekehrt, eine kleine Gruppe von reaktionären Spinnern und Leuten, denen es primär darum geht, ihren eingenen Wohlstand auf Kosten der Allgemeinheit zu steigern haben erst die Presse und dann die Tories gekapert. Noch im Jahr 2005 lief der Brexit unter ferner liefen außerhalb einer kleinen Gruppe von Personen. Aber ansonsten stimmt es: Der Austritt aus dem gemeinsamen Markt war explizit nicht teil der Brexit-Kampagne und die große Mehrheit der Pro-Brexit-Argumente waren lügen.

 

 

vor 9 Stunden schrieb EDCJ:

Doch,schon. Da Europa nicht bereit ist,gemeinsam seine Aussengrenzen zu schützen (siehe aktuell die Grenze Polen /Weißrussland.)

Naja, das Problem an der polnisch/belarussischen Grenze ist schon ein anderes: Ein korrupter Diktator fliegt die Menschen ins Land und bringt sie dann an die Grenze und treibt sie mit Gewalt in Richtung EU. Was soll man da machen? Eine Mauer wie in der DDR?

 

 

vor 9 Stunden schrieb EDCJ:

Nein,das war es nicht. Ziel war eigentlich,den Zuzug von Nicht-europäischen Migranten zu stoppen. Aber,das darf man SO ja nicht sagen

Warum soll man das? Wem schadet das?

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vor 13 Stunden schrieb EDCJ:

Doch,schon. Da Europa nicht bereit ist,gemeinsam seine Aussengrenzen zu schützen (siehe aktuell die Grenze Polen /Weißrussland.)

 

Dabei hat gerade Großbritannien aufgrund seiner Geographie eine sehr gute Möglichkeit, seine Außengrenzen zu schützen - die grüne Grenze gibt es schließlich nur in Nordirland... Alles andere ist der Eurotunnel, die Seehäfen und die Luftfahrt... Strenge LKW-Kontrollen wegen möglicher Flüchtlinge auf dem Trailer gibt es einschließlich hoher Geldstrafen auch schon seit Jahren... Wozu also speziell dafür einen Brexit? 

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vor 6 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Ich zerstöre ja nicht die heile Welt, die die Daily Mail und andere Brexit-Organe den Medions dieser Welt vormalen. Einfach mal die seriöse Presse lesen.

 

Etwas unverschämt sind diese Unterstellungen, dass Menschen mit anderer Meinung nicht denken können, ja schon, findest du nicht auch? Ich nehme an, der Guardian ist für dich eine "seriöse Presse" und der schrieb kürzlich: Petrol crisis is more a result of panic buying than a supply issue... (mal davon ab, dass es mittlerweile kein Thema mehr ist und die Preise nach vielen Jahren erstmals wieder in UK niedriger liegen als in D). Was ist denn seriöse Presse so? Das was du lesen willst? Wie sieht es denn mit NZZ, Rheinischer Post und Welt aus? Auch alles unseriös?

 

So richtig weiß ich nicht, warum es um den Brexit so eine Aufregung gibt, die Fliegerei hat er bisher nicht besonders gestört. Und wenn es alles Lügen und Rassisten sind, dann bitte einfach zu Hause bleiben oder woanders hinfahren.  Ist doch echt leicht.

 

Und vielleicht können wir ein bisschen abrüsten; sollte es zur Ampel in Deutschland kommen, bin ich mir recht sicher, haben wir beide eine der drei partizipierenden Parteien gewählt....

 

 

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vor 16 Stunden schrieb aaspere:

 

Och? Ich liebe die Steinzeit, endlich erhöhen sich wieder die Löhne. (In Deutschland natürlich nicht, da erhöhen sich nur die Kosten). Ein Grund zum Feiern. 4.000 Euro pro Monat (20*169*1,185) für einen LKW-Fahrer, dass ich das noch erleben darf. Da werden ja jetzt "Etliche" richtig reich.

 

Langsam wird es auch etwas albern, aber wenn sich einige damit besser fühlen, ja klar, UK geht unter, Wohlsein mit der Claq Witwe!

 

Aber Moment, die ein, zwei seltsamen Tankstellentage sind jetzt Wochen her, die Supermärkte quellen über, selbst diesen überflüssigen Halloween-Kack gibt es überall in Massen zu kaufen (gut, die Kürbisse kommen jetzt aus Marokko und nicht mehr aus Deutscheland). aber was haben LKW- und Busfahrer mit "Brexit und die Bedeutung für die Luftfahrt" zu tun?

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