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Wer fliegt zukünftig weitere Ex-Air Berlin Inlandsstrecken?

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Derzeit ist bekannt, dass EasyJet ab Berlin ab januar 2018 die innerdeutschen Ziele Düsseldorf, Frankfurt, München und Stuttgart anfliegen wird. Zudem plan Lufthansa eine konzerneigene Konkurrenz, indem auf einigen Inlandsstrecken Eurowings mit ihrem eigenen Preissystem gegen Lufthansa fliegt. Doch was ist mit den weiteren Strekcen? Wer könnte noch welche aufnehmen, um die alten Wettbewerbszeiten wieder herzustellen?

Aus meiner Sicht gibt es a kaum Anbieter, die sich möglicherweise trauen, in Konkurrenz zu Lufthansa zu treten, denn dafür sind die Inlandsstrecken überwiegend zu kurz und die Erlöse im Vergleich zu anderen europäischen Mittelstrecken zu mager.

RyanAir

Die irische fluglinie wollte anfangs für Air Berlin mitbieten, hat sich aber ganz schnell aus dem Bieterrennen verabschiedet, denn es ist ihr Credo lieber lautstark gegen die Käufer von Air Berlin-Teilen zu meckern und die Rechtmäßigkeit der Vorgänge anzuprangern, ebenso die Wettbewerbsnachteile als selbst viel Geld in die Hand zu nehmen. Dennoch hat man jetzt verkündet, in Berlin ab Tegel etliche Jets zu stationieren, um dort für weitere Konkurrenz zu sorgen. Auch soll die Strecke zwischen Berlin und Köln/Bonn wieder aufgenommen werden. Da man aber auch an anderen deutschen Flughäfen bereits präsent ist, könnte man jederzeit zwischen diesen Flughäfen auch innerdeutsche Flüge aufnehmen. Auch wenn diese vielleicht nicht viel oder fast gar kein Geld abwerfen, könnte man den Platzhirsch "Lufthansa" zumindest ärgern. Dieses Szenario halte ich für sehr wahrscheinlich, weil man sich aus den frei werdenden Slots sicherlich einen entsprechenden Anteil wird sichern können.

EasyJet

EasyJet verfolgt eine andere Strategie. man möchte am jeweiligen Heimat-Flughafen die Nr. 1 oder zumindest Nr. 2 sein. Man hätte die Chance gehabt, ein zweites Drehkreuz ab Düsseldorf aufzubauen, hat sich aber wohl nicht entscheiden können, einerseits wegen der hohen Dominanz der Lufthansa-Gruppe wie auch der wenigen Slots, die in Tagesrandzeiten zur Verfügung stehen bzw. möglicherweise nachträglich hätten Easyjet zufallen können. Auch hat man nicht die Chance genutzt, die Streichung der Station in Hamburg zurückzunehmen und von dort ein innerdeutsches Konkurrenznetz zu Lufthansa aufzubauen. Easyjet plant offensichtlich sehr konservativ, sodass ich hier keine Bewegung mehr erwarte.

Andere Low-Coster

ob Norwegian, Vueling, Wizz Air oder auch andere halte ich ebenfalls für sehr unwahrscheinlich, da man jeweils andere Geschäftsmodelle verfolgt. Auch von Norwegian, der man lange nachgesagt hat, eine Basis in Düsseldorf aufbauen zu wollen, hört man nichts mehr.

Deutsche Ferienfluggesellschaften

Ob Condor, TUIFly, Germania usw., innerdeutsche Strecken hat es immer nur im Zusammenhang von touristischen Drehkreuzen gegeben. Rein theoretisch könnte man zwar Jets der Auslastung wegen im Tagesrand auf starken innerdeutschen Strekcen einsetzen und tagsüber dann zu touristischen Zielen, dies setzt aber entsprechende Slots zu kritischen Zeiten voraus. Versucht hat zumindest dieses Modell innerhalb Deutschlands noch niemand, wenn man vom Feederverkehr der Air Berlin und Lufthansa selbst absieht.

Fazit

Aus meiner Sicht traut sich nur noch eine RyanAir an innerdeutsche Strecken ran, auch wenn die EU-Berhörden sich einen anderen Wettbewerb wünschen. Entscheiden tun das letztendlich die Fluggesellschaften selbst, nicht die EU, und so werden die zwar gegen Platzhirsch "Lufthansa" anmeckern, aber trotzdem selbst nicht aktiv werden. Ich würde mir mehr Konkurrenz wünschen, auch wenn es die Deutsche Bahn oder Flixbus als Alternative gibt, sehr aber beim Flug auch die enge wirtschaftliche Seite und habe deshalb keine große Hoffnung und bin auch mit RyanAir nicht einig, sollte man doch einen solch unsozialen Arbeit- bzw. Auftraggeber doch als Fluggast nicht noch unterstützen sondern eher boykottieren, was ich bisher auch getan habe.

Und nun sind andere Meinungen gefragt!

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Wenn die innerdeutschen EZY-Strecken ab TXL gut anlaufen, kann ich mir sehr wohl vorstellen, dass EZY noch weitere innerdeutsche Strecken aufnimmt, allen voran HAM-MUC/STR und MUC-DUS. 

Aber nur, wenn FR Ihnen nicht zuvor gekommen ist. 

Schau Dir Mal an, wie dicht das nationale Streckennetz von Easy in UK und F ist!

 

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Die Frage ist doch nicht nur, wer die Inlandstrecken übernimmt. Mit AirBerlin ist ein ganzes Streckennetz weggebrochen. 

Beispiel: Meine Homebase ist Helsinki. Meine Eltern wohnen in Süddeutschland, Stuttgart liegt mit Abstand am Besten (nahe Bodensee...). Ich bin meist mit AirBerlin geflogen, und die einzige Alternative war Lh. Selbst wenn EasyJet TXL - STR aufnimmt, TXL - HEL fliegen Sie trotzdem nicht. Übrigens selbiges mit NUE - TXL - HEL, was mal meine Stammstrecke war.

Von MUC, HAM, FRA und DUS kommt man nach überall. Beim Rest sieht es knapp aus. Die ausländischen Carrier können von z.b. NUE nicht genügend aufkommen generieren, und haben keinen günstig gelegenen Hub. Also bleibt nur der Kranich, da sonst keine. Umsteigeverbindungen angeboten werden... Sehr unbefriedigend, ist aber so.

De facto hat Lh ein Monopol auf Strecken von kleinen deutschen Flughäfen zu praktisch überall in Europa, zumindest zu den großen Flughäfen. Mit AB hatte man immerhin noch eine Chance wenn der lokale carrier in der Oneworld war (zb. Finnair), da kam man dann von kleinen deutschen Flughäfen notfalls auch zu kleinen finnischen. Das ist alles weggebrochen und ganze Länder sind nur noch seeehr mühsam zu erreichen. 

Mich verwundert nur, dass diese und auch andere Diskussionen sowas komplett aussparen.

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vor 1 Stunde schrieb abdul099:

... Beispiel: Meine Homebase ist Helsinki. Meine Eltern wohnen in Süddeutschland, Stuttgart liegt mit Abstand am Besten (nahe Bodensee...). ... Also bleibt nur der Kranich, da sonst keine. Umsteigeverbindungen angeboten werden... Sehr unbefriedigend, ist aber so. ... da kam man dann von kleinen deutschen Flughäfen notfalls auch zu kleinen finnischen. Das ist alles weggebrochen und ganze Länder sind nur noch seeehr mühsam zu erreichen. ...

https://www.routesonline.com/news/38/airlineroute/274543/finnair-resumes-lisbon-stuttgart-service-in-s18/

Zufall?

Ein Akteur mit Fantasy-Pricing macht allen Marktteilnehmern Ertragspotentiale zunichte.

bearbeitet von Flotte

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vor 2 Stunden schrieb abdul099:

Selbst wenn EasyJet TXL - STR aufnimmt, TXL - HEL fliegen Sie trotzdem nicht.

Doch, eigentlich schon. Ab März fliegt easyjet täglich TXL-HEL. Finnair erhöht ihrerseits TXL-HEL auf 4 mal täglich. Damit solltest du doch gute Kombinationsmöglichkeiten haben. Aber da Finnair ja auch demnächst wieder direkt nach STR fliegt, dürfte für dich ein Stop in TXL gar nicht mehr nötig sein. 

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vor 2 Stunden schrieb abdul099:

Beispiel: Meine Homebase ist Helsinki. Meine Eltern wohnen in Süddeutschland, Stuttgart liegt mit Abstand am Besten (nahe Bodensee...). Ich bin meist mit AirBerlin geflogen, und die einzige Alternative war Lh. ...

Übrigens schon hier oben falsch. LO, SK und KL fliegen auch.

Nun ja.

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vor 40 Minuten schrieb spandauer:

Doch, eigentlich schon. Ab März fliegt easyjet täglich TXL-HEL. Finnair erhöht ihrerseits TXL-HEL auf 4 mal täglich. Damit solltest du doch gute Kombinationsmöglichkeiten haben. Aber da Finnair ja auch demnächst wieder direkt nach STR fliegt, dürfte für dich ein Stop in TXL gar nicht mehr nötig sein. 

...nützt ihm aber nichts, wenn er nach NUE will.....

 

bearbeitet von noATR

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Und trotzdem gibt es nicht nur LH via FRA/MUC als Option ab NUE, da wäre auch KL oder EW via TXL...

Aber darum soll es hier doch überhaupt nicht gehen, sondern speziell den innerdeutschen Verkehr.

Und da ist eigentlich schon alles gesagt, die auf absehbare Zeit einzig realistischen Alternativen zu LH/EW sind FR und U2. Ist halt immer die Frage, wie lukrativ das innerdeutsche Geschäft mit Luftverkehrsabgabe und Mehrwertsteuer im Vergleich zu Europastrecken ist, gerade bei U2 bleibt für mich die Frage, ob man die innerdeutschen Strecken ab TXL nicht in erster Linie aus kartellrechtlichen Gründen bedient, damit der ganze AB-LH-U2 Deal über die Bühne gehen kann, man aber eigentlich viel mehr am Europanetz ab TXL interessiert ist.

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Am 12/13/2017 um 08:05 schrieb noATR:

...nützt ihm aber nichts, wenn er nach NUE will.....

 

Zum einen war im Ausgangsposting STR als bestgelegen bezeichnet, zum anderen gibts es auch für HEL-NUE Alternativen zur LH: via AMS oder CDG oder sogar via IST (wird zumindest bei expedia so angeboten).

Ich habe den Eindruck, die Netzwirkung von AB selig wurde und wird immer noch immer überschätzt. Während in FRA rund 60% Umsteiger sind (und davon ist das meiste LH<->LH bzw. LH<-> STAR-Alliance) waren es in TXL immer bedeutend geringere Umsteigeranteile (IIRC so um die 10% und eben AB<->AB, bzw. AB<->Oneworld)

bearbeitet von L49
was vergessen

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vor 3 Stunden schrieb L49:

Ich habe den Eindruck, die Netzwirkung von AB selig wurde und wird immer noch immer überschätzt. Während in FRA rund 60% Umsteiger sind [...] waren es in TXL immer bedeutend geringere Umsteigeranteile (IIRC so um die 10% [...]

10 % Umsteiger sagen eigentlich nur, dass das Hubben nicht die Hauptfunktion eines Flughafens ist. Bei 21,2 Mio. Passagieren im letzten Jahr hatte Tegel demnach rund 2,1 Mio. Umsteigepassagiere. Das ist in etwa das Transferaufkommen das auch Zaventem (2,1 Mio.) oder Kevlavik (2,2 Mio.) hatten. Sollte man dann auch die Netzwerkwirkung von Brussels Airlines und Icelandair nicht überschätzen?

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vor 6 Stunden schrieb DasVerkehrswesen:

10 % Umsteiger sagen eigentlich nur, dass das Hubben nicht die Hauptfunktion eines Flughafens ist. Bei 21,2 Mio. Passagieren im letzten Jahr hatte Tegel demnach rund 2,1 Mio. Umsteigepassagiere. Das ist in etwa das Transferaufkommen das auch Zaventem (2,1 Mio.) oder Kevlavik (2,2 Mio.) hatten. Sollte man dann auch die Netzwerkwirkung von Brussels Airlines und Icelandair nicht überschätzen?

Die Netzwerkwirkung in Zaventem heisst LH/*A und Kevlavik ist aufgrund der Lage nun wirklich ein Sonderfall.

Apfelbirnen und so.

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Da gab es ja reichlich Antworten auf meinen Post, und ich war unterwegs und hab nichts mitbekommen...

Glaub ich beginne mal mit ner Klarstellung:
HEL ist meine Homebase, weshalb Verbindungen dorthin für mich potentiell relevant sind
NUE war meine Homebase, als ich dort gewohnt und gearbeitet hatte. Ich habe aber noch Freunde dort, die ich ab und zu besuche
STR ist am Besten gelegen wenn ich meine Eltern (und manche Freunde) besuchen will und momentan ist HEL - STR für mich eine der wichtigsten Verbindungen
Aus dem oben genannten ergeben sich einige Zusammenhänge.

@Flotte, @LH49:
 Auf NUE - HEL und return gab es tatsächlich nur AB und LH als Alternativen. Das liegt aber hauptsächlich an den Abflug- / Ankunftszeiten. KL wäre meist unschlagbar günstig gewesen, aber ich hätte es nie und nimmer am Montagmorgen rechtzeitig zum Arbeiten heim nach NUE geschafft.
Es geht ja nicht nur darum wer auf einer Strecke fliegt, sondern auch wann, wie lange es dauert und wieviel es kostet. Ich kann auch HEL - JFK - IAH - HNL - LAX - FRA - STR fliegen - ist aber tendenziell doch eher unpraktisch, insbesondere wenn es sich um einen Wochenendtrip handelt.

 

@spandauer:
Dass AY und EY nach TXL aufstocken bringt halt auch nicht viel. Mit was sollte ich denn kombinieren? Oder sollte ich von TXL zu Fuß gehen? Manch anderer ist vielleicht risikobereit und bucht zwei separate Tickets. Ich bevorzuge dann doch eher einen Carrier oder zumindest ein Codeshare.
Genau da kommt ja der Netzwerkeffekt von AB ins Spiel, der so von keiner anderen Airline übernommen wird. Gibt ja niemand mehr in D der in der Oneworld ist und gut mit AY zusammenarbeiten würde.
Auf ausgesuchten Routen gibt es immer wieder mal Ersatz, aber eben nur sporadisch, auf bestimmten Routen.

 

Dass AY HEL - STR aufnimmt war mit bekannt und finde ich persönlich sehr angenehm. Aber meine persönliche Situation ist ja nicht das alles Entscheidende, sondern sollte nur als Beispiel dienen. Die Kernaussage war und ist, dass zwar einige Flughäfen nach und nach von Mitbewerbern abgedeckt werden. Dennoch bietet niemand die Flexibilität die AB geboten hatte, weil das ganze Netzwerk drumherum wegfällt.

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vor 51 Minuten schrieb abdul099:

Die Kernaussage war und ist, dass zwar einige Flughäfen nach und nach von Mitbewerbern abgedeckt werden. Dennoch bietet niemand die Flexibilität die AB geboten hatte, weil das ganze Netzwerk drumherum wegfällt.

Flexibilität kostet.

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Ich muß abdul099 in gewisser Weise Recht geben.

Wenn man die Situation aus der Perspektive der Umsteigeverbindungen betrachtet (wenn keine Non-stop Verbindung existiert), dann hinterläßt der Wegfall von AB etliche Löcher im Netz. Insbesondere natürlich dann, wenn man als Kunde mit Oneworld verbunden ist ...

FR/U2 werden auch in Zukunft Direktverbindungen nur anbieten, wenn genug PTP-Volumen zu bekommen ist. Da bleiben dann eben viele "Interregio" -Verbindungen auf der Strecke.

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Eines der Kardinalprobleme von AB war, fast keine USPs zu haben. Heißt: Kaum eine Spoke-Spoke-Kombination, die nicht von anderen besser und öfter bedient wurde. Kaliningrad war einer der ganz wenigen, und ist gescheitert. Air Berlin war fast überall das siebente Rad am Wagen. Sogar in seiner Allianz - in der es in all den Jahren nicht einen einzigen Umlauf nach Heathrow zustande brachte, ob per unfriendly entry, oder per Heraushandeln eines, besser zweier Umläufe von BA.

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10 hours ago, Flotte said:

Eines der Kardinalprobleme von AB war, fast keine USPs zu haben. Heißt: Kaum eine Spoke-Spoke-Kombination, die nicht von anderen besser und öfter bedient wurde.

Aus Sicht "ich komme von einem beliebigen deutschen Flughafen und will in eine Metropole / Hauptstadt / kleinere Stadt in einem Land mit *A-carrier" ist das mit Sicherheit zutreffend.
Blickt man über den Tellerrand hinaus und nimmt das von Allianzpartnern angebotene Netz mit dazu, Destinationen die praktisch ausschließlich von Oneworld / Skyteam angeflogen werden, sieht es halt schon wieder anders aus.

An einem der beiden Enden klemmt es dann mitunter gewaltig.

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Die Ziele, die mit AB ihren oneworld-Anschluss verloren haben, kann man (zumal in Europa) mit der Lupe suchen. Dresden und Nürnberg mögen solche Fälle sein, und diese hatten nie Anschluß an einen oneworld-Hub, von denen es sowieso gefährlich wenige gibt.

Im Grunde beklagst Du mit vielen schönen Worten, daß Finnair nicht in Star ist. Lufthansa hatte lange mit Finnair kooperiert, die Allianz dann aber mit der größeren SAS gegründet, als Alcazar und damit wirtschaftliche Integration als erster Schritt als Modell gescheitert war. Hätte Bob Ayling als erster die Idee zu einer Allianz gehabt und dabei über die Welt des Empire hinausgeblickt, sähe die Welt heute anders aus. Aber wie so oft: der schwächere hat die besseren Ideen, in London war man zu sehr mit der Verwaltung des Heathrow-Kartells beschäftigt.

Da Norwegian jetzt auch Finnair angreift, könnten AY und SK eine Interessengemeinschaft gründen. Norwegian macht einen Fehler: Sich mit zu vielen Parteien gleichzeitig anzulegen.

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Ich pack es mal hier rein: Kartellamt prüft weiter LH-Preise:

Zitat

Klar, wenn die Nachfrage grösser wird, kann man mehr verlangen. Aber inzwischen erreichen diese Preise eine Höhe, die es letztes Jahr überhaupt nicht gab.

ich hab mal die Strecke NUE-TXL  verglichen: 1 Woche im Voraus, Ende Januar/Anfang Februar 2017 vs 2018. und da findet man fast keine Basic-Tarife mehr und im Smart fallen da schon mal €608 !!! an. Soviel wollte EW letztes Jahr nicht mal für BEST! Aber klar, von einst 2x 319 und 4x Dash sind gerade mal noch 2 Dash geblieben.

Die DB mit der Sprinteralternative gibts auch nur 3x am Tag -und da berappt man ca 200€. Zwar kein Schnäppchen, aber ein akzeptabler Preis. Es sieht so aus, als wenn man die Strecke tot fliegen möchte anstatt Kunden zu behalten und nicht zur DB abwandern zu lassen.

bearbeitet von noATR

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NUE/TXL wird das Schicksal von HAJ/TXL ereilen.

Ab Winter fünf Sprinterpaare.

Die kostendeckende Nachfrage muß so traurig sein, daß selbst der Heuwender tagsüber lieber zwei Runden nach NRW einlegt, statt einer dritten nach NUE...

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vor 11 Minuten schrieb Flotte:

NUE/TXL wird das Schicksal von HAJ/TXL ereilen.

Ab Winter fünf Sprinterpaare.

Die kostendeckende Nachfrage muß so traurig sein, daß selbst der Heuwender tagsüber lieber zwei Runden nach NRW einlegt, statt einer dritten nach NUE...

Ja aber bei solchen Preisen denkt man nicht mal mehr im Entferntesten daran EW zu buchen

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41 minutes ago, noATR said:

Die DB mit der Sprinteralternative gibts auch nur 3x am Tag -und da berappt man ca 200€. Zwar kein Schnäppchen, aber ein akzeptabler Preis. Es sieht so aus, als wenn man die Strecke tot fliegen möchte anstatt Kunden zu behalten und nicht zur DB abwandern zu lassen.

Die Bahn darf also 200 nehmen als akzeptabel, die Point to Point Regiofliegerei darf nicht das doppelte nehmen? Deshalb gibt es kaum noch Regiofliegerei in Europa, die nicht subventioniert ist.

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Ob jetzt  3 oder 5 Sprinter am Tag fahren ist denke ich mal bei Zeiten zwischen 2h 51 (Sprinter) oder  3h 20 +- 5 min weniger ausschlaggebend. Ich denke die allgemeinen Tatsache der der DB Zeiten die jetzt mit der VDE8 realisiert werden ist schon Ausschlag  gebend. Und die Performance von EW ist auch nicht immer besser wie bei DB (nur das die DB dann schneller und unkomplizierter alternativen hat). 

 

vor 12 Minuten schrieb medion:

Die Bahn darf also 200 nehmen als akzeptabel, die Point to Point Regiofliegerei darf nicht das doppelte nehmen? Deshalb gibt es kaum noch Regiofliegerei in Europa, die nicht subventioniert ist.

Selbst für morgen sind Einzelne Züge mit Zugbindung (vergleichgar Smart Tarif) ab 26€ erhältlich 

bearbeitet von tosch19

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vor 22 Minuten schrieb medion:

Die Bahn darf also 200 nehmen als akzeptabel, die Point to Point Regiofliegerei darf nicht das doppelte nehmen? Deshalb gibt es kaum noch Regiofliegerei in Europa, die nicht subventioniert ist.

Also 600€ sind nicht das doppelte, sondern das Dreifache. Und es tut mir leid aber 600€ ist kein Preis, den man für 50min in einer Sardinenbüchse zahlt und da ist noch nicht einmal die Flexoption inkludiert.  Ich will hier auch keine Diskussion was angemessen ist. Fakt ist doch: entweder man nimmt den Konkurrenzkampf mit der Bahn auf, dann kann man solche Preise nicht verlangen. Oder man zieht den Schwanz ein, dann kann man die Strecke auch einstellen. 

600€ gabs noch nie auf EW-Flügen ab NUE!

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Böse Zungen sagen ja, es ist ein Monopol. Die Strecke wird es dann nicht mehr lange geben, meine Meinung. Also die von der Flugseite... Für Air Berlin war sie mit gutem Willem Drehkreuz, wie alles hochdefizitär (weiß jemand, welche überhaupt einen positiven Ergebnisbeitrag hatten in den letzten Jahren?), für Eurowings mit Dash ist die Strecke ziemlich "nun ja".

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Du stellst hier 600 Euro in den Raum, die müssen aber nicht repräsentativ sein. Ich hab grad eine Probebuchung für nächste Woche, Mittwoch auf Donnerstag, durchgeführt. In der Früh hin, am nächsten Abend zurück. Macht ca. 350 Euro in der Smart, die Light ist etwas billiger. Wenn man etwas flexibler ist, kann man auch um ca. 100 Euro von NUE nach TXL return fliegen. Rückflug am Samstag 10.02. ist bspw. recht günstig (ab 37 Euro).

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