slowlyhh

Wer erbt die Reste von Niki?

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vor 35 Minuten schrieb medion:

Piloten warten auf den Job.

Um bei HG zu bleiben, da unter zu kommen oder zu wechseln?

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"Damit haben nach Angaben des Landesgerichts Korneuburg neben dem britisch-spanischen Luftfahrtkonzern IAG auch die bisherigen Bieter TUIfly, der Reisekonzern Thomas Cook (Condor) und der Luftfahrtunternehmer Niki Lauda eine neue Chance für ein Angebot. „Die Frist dafür läuft bis zum 19. Jänner“, sagte ein Sprecher des Landesgerichts weiter."

http://orf.at/stories/2422248/

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Jetzt weiß man zumindest was man bieten muss  ;-)

Ich weiß schon wer nicht mit bietet und sich hinterher wieder aufregt...

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Haltet ihr es für realistisch, dass der Deal mit IAG noch plangemäß über die Bühne geht?

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vor einer Stunde schrieb GRZ:

Haltet ihr es für realistisch, dass der Deal mit IAG noch plangemäß über die Bühne geht?

Ich denke mit der Übertragung des gesamten Insolvenzverfahrens nach AT, kann man aus Sicht von IAG nicht mehr wirklich von einem planmäßigen Deal sprechen.

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vor 13 Stunden schrieb EDDS:

Ich denke mit der Übertragung des gesamten Insolvenzverfahrens nach AT, kann man aus Sicht von IAG nicht mehr wirklich von einem planmäßigen Deal sprechen.

Eigentlich war immer klar, dass die Insolvenz nur in Österreich abgehandelt werden kann. Der Rest war ein Witz!

österreichische Firma, in österreich angestellte Mittarbeiter, österr. AOC... und ein EU Gesetz welches die Zuständigkeit genau regelt. Und wir sollten froh sein, dass es so ist, denn sonst wird das nächste Verfahren der nächsten insolventen Firma zB in Rumänien oder Irland abgehandelt... es gibt sicher ein Land mit einem sehr guten Insolvenzrecht für Firmen und die Mitarbeiter und Gläubiger schauen durch die Finger!

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Und der Wiederholungstäter setzt zum erneuten Anlauf an:

http://m.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/niki-lauda-will-erneut-fuer-insolvente-niki-bieten-a-1187791.html

Liegt der Verkauf an Vueling nun eigentlich auf Eis? VY hat sich doch anscheinend durch eine Klausel abgesichert, falls das Insolvenzverfahren nach Österreich wandern sollte, könne man vom Vertrag zurücktreten. Nur wären mit Flöther im deutschen Insolvenzverfahren getroffene Kaufvereinbarungen dann nicht ohnehin obsolet?

So oder so bleibt für mich die Frage, ob es aktuell einen eindeutigen Stand bezüglich der Niki-Insolvenz gibt, oder ob man zunächst die Entscheidung des Bundesgerichthofs abwarten muss.

 

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Ja, Flöther ist raus, es gibt keinen Deal mehr. Je nachdem, was die anderen tun, könnte es also z.B. auch nochmal IAG, nur für weniger werden.

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Am 13.1.2018 um 10:36 schrieb rikri:

Eigentlich war immer klar, dass die Insolvenz nur in Österreich abgehandelt werden kann. Der Rest war ein Witz!

österreichische Firma, in österreich angestellte Mittarbeiter, österr. AOC... und ein EU Gesetz welches die Zuständigkeit genau regelt. Und wir sollten froh sein, dass es so ist, denn sonst wird das nächste Verfahren der nächsten insolventen Firma zB in Rumänien oder Irland abgehandelt... es gibt sicher ein Land mit einem sehr guten Insolvenzrecht für Firmen und die Mitarbeiter und Gläubiger schauen durch die Finger!

Aber warum hat das zuständige Amtsgericht in Österreich die Zuständigkeit an das deutsche Amtsgericht in Berlin übertragen, bzw. hat seine Nichtzuständigkeit erklärt? Erst dann ist man doch in Berlin tätig geworden. So wurde es zumindest in einigen Medien kommuniziert.

Ob das ganze jetzt ein Witz ist, halte ich doch für ein wenig abgehoben. Wenn ein Insolvenzverwalter von einem Gericht bestellt wird, kann er entweder, so meine ich es in Erinnerung zu haben, entweder ablehnen oder aber er muss handeln.

Mit dem Rest deines posts gehe ich ebenfalls konform. Die Frage ist doch, dass selbst Experten nicht wussten, wie die NIKI eigentlich in dem Konstrukt eingebunden war. So nach und nach sickerten die entsprechenden Teilinformationen durch. Die Bewerber haben mit ihren Juristen doch in die Bücher geschaut, und ist denen dabei nichts aufgefallen? Jetzt, nachdem der Keks eigentlich gegessen war, fällt es nun dem einen oder anderen auf. Peinlich...peinlich...peinlich.

 

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Charlottenburg war zuständig, weil die Geschäftsführung von Niki dort (mit Absender Saatwinkler Damm) den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahren gestellt hat. Dort hat man dann, wie problemlos nachzulesen ist, mehr ala ausführlich erwogen, ob der Schwerpunkt der wirtschaftlichen Tätigkeit in Deutschland liegt. Das hat man bejaht, unter anderem weil der alleinige Gesellschafter und die wesentlichen Gläubiger in Deutschland sitzen, alle Entscheidungen in Berlin getroffen wurden und das auch vertraglich festgehalten war (Niki wird vom AG als verlängerte Werkbank bezeichnet) und die Flugzeuge überwiegend in Deutschland stationiert waren.

Man muss die Entscheidung des Landgerichts natürlich respektieren, aber es gab gute Gründe für Deutschland und Österreich ist alles andere als Selbstverständlich.

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