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HAJ98

Mit Jota Aviation in der Avro RJ100 nach Southend (inklusive EW A319 und FR B738)

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Hallo zusammen!

Ich habe hier seit Ewigkeiten keinen Trip Report veröffentlicht, jedoch habe ich einige das letzte Jahr über vorbereitet, am Ende aber nie wirklich verschriftlicht. Nun habe ich mir die Zeit genommen und angefangen das letzte Jahr etwas aufzuarbeiten. 

 

Heute soll es mit einem Tagestrip nach Southend an der Themsemündung losgehen. Die Idee zu diesem Ausflug kam mir, als ich hier in dem Forum von den günstigen flybe Flügen von CGN nach SEN gelesen habe, die in diesem Zeitraum teilweise von Jota Aviation mit Avros durchgeführt wurden. Es war schnell ein passendes Wochenende gefunden und ein passendes Routing gebastelt. So sollte es am 08.07.17 erst von HAM nach CGN gehen, dann weiter nach SEN und zu guter Letzt von STN zurück nach HAM.

 

Los ging es an dem regnerischen Samstagmorgen ziemlich früh mit Eurowings von Hamburg nach Köln-Bonn.

HAM-CGN: EW7038 opby Air Berlin

08.07.2017

Geplant: 06:45-07:50, tatsächliche Flugzeit: 06:51-07:36 (0:45H)

Flugzeug: Airbus A319-112; D-ABGQ; 8,7 Jahre alt

Sitz: 18A (Economy)

 

Am 08.07.2017 war in Hamburg auch der G20 Gipfel, sodass ich am Flughafen das ein oder andere interessante Flugzeug zu Gesicht bekommen habe. Leider habe ich nur diese mäßig gute Aufnahme

 

 

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Zwei Boeing 747 aus Japan, außerdem noch ein A310 aus Spanien???

 

Der Flug war so gut wie voll, doch das Boarding verlief zügig. Nach einem pünktlichen Abflug in Hamburg boten sich interessante Ausblicke auf die Wolken.

 

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Bald schon war der Flug vorbei und wir befanden uns im Anflug auf Köln, wo wir überpünktlich landeten.

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Nach der Ankunft musste ich das Terminal wechseln, da Eurowings in Terminal 1 ankommt und die flybe Flüge nach Southend im Terminal 2 starten. Außerdem brauchte ich noch meine Bordkarte, da bei mir der Online Check-in nicht funktioniert hat. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal zuvor am Schalter, und nicht online oder am Automaten eingecheckt habe. Nach dem Check-In ging ich direkt in den Sicherheitsbereich, wo ich den Rest der Zeit einfach wartete. Zu Beginn des Boardings hatten sich ca. 20-25 Personen im Wartebereich versammelt und ich freute mich, dass der Flug eher leer sein würde.

 

 

CGN-SEN: BE6171 opby Jota Aviation

08.07.2017

Geplant: 09:50-10:00, tatsächliche Flugzeit: 10:02-10:01 (0:59H)

Flugzeug: Avro Regional Jet RJ100; G-JOTS; 18 Jahre alt

Sitz: 12F (Economy)

 

Mit dem Bus wurden wir zu dem Jumbolino gebracht, der auf dem Vorfeld bereits auf uns wartete.

 

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Das Interior wirkte betagt, aber dennoch recht gepflegt. Die Sitze vom Vorbesitzer Brussels Airlines machten auch noch einen ganz guten Eindruck. Positiv hervorhaben kann man die 2-3 Bestuhlung, die das Fliegen im Avro im Vergleich zu einer 3-3 Bestuhlung deutlich angenehmer macht. Auch die Beinfreiheit war sehr gut.

 

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Da wir auf der 14L starteten, mussten wir nicht lange rollen und waren quasi direkt in der Luft. Wir verließen den Flughafen zunächst in südöstliche Richtung.

 

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Das Autobahnkreuz Bonn-Siegburg 

 

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Der Rhein bei Wesseling 

 

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Tagebau Hambach bei Eisdorf 

 

Unsere Route führte uns weiter über Belgien. Derweil boten die Flugbegleiterinnen Snacks zum Verkauf an, ich hatte allerdings keinen Hunger.

 

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Der Flughafen Brüssel Zaventem 

 

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Ich nutze das leere Flugzeug aus und erkundete ein wenig die Kabine, hier eine etwas andere Perspektive nach draußen.

 

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Dann kehrte ich aber zu meinem Platz zurück. Hier noch ein Blick in die Kabine. 

 

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Mittlerweile befanden wir uns schon über dem Ärmelkanal und der Flug neigte sich langsam dem Ende.

 

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Im Anflug überflogen wir den Hafen „London Gateway“ an der Themsemündung, an dem grade ein Containerschiff anlegte.

 

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Mit einer Linkskurve drehten wir in den Endanflug und überflogen zunächst Canvey Island. 

 

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Kurz vor der Landung.

 

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Ein Blick zurück aufs Flugzeug.

 

Der Flug mit Jota Aviation hat mir sehr gut gefallen und ich würde mich freuen, nochmal auf einem Wet-Lease Flug mit dieser Airline dabei sein zu können. Das Flugzeug war vergleichsweise komfortabel und ich hatte einen sehr angenehmen Flug.

 

Die Einreise in Souhend war schnell erledigt, sodass ich nicht allzu lange nach der Landung bereits draußen vor dem Terminal stand, wo ich auf den Bus in die Stadt wartete.

 

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Der Flughafen ist sehr übersichtlich, und hat, zumindest zu meiner Ankunftszeit einen mehr als ruhigen Eindruck gemacht.

 

Nach einer kurzen Fahrt kam ich bereits in Southend-On-Sea an, wo ich direkt meine Erkundungstour startete.

Direkt an der Küste befindet sich der Southend-Pier, der damit wirbt, der längste „pleasure pier“ auf der Welt zu sein. Landseitig daran angeschlossen ist ein kleiner Vergnügungspark. Zunächst ging ich ein Stück am Strand entlang, wo sogar einige Leute badeten. Auch ich hätte eine Abkühlung gut gebrauchen können, doch ich hatte keine Badesachen dabei. Außerdem wirkt das Wasser meiner Meinung nach auch nicht so super einladend.

 

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Nachdem ich auf meinem kleinen Strandspaziergang nichts weiter Spannendes entdeckt habe, beschloss ich, mir den Pier genauer anzuschauen, der sich mit einer Länge von 2.158 Metern in die Themsemündung erstreckt. Die Strecke bis ans Ende kann man entweder zu Fuß zurücklegen, oder mit einer kleinen Schmalspurbahn, die parallel zum Fußweg fährt. Ich entschied mich für die sportliche Variante zu Fuß, die 2 Pfund kostet. Will man den Zug nehmen muss man 5,20 Pfund zahlen. Die Kombination mit einem Weg zu Fuß und dem anderen Weg im Zug wird für 4,70 Pfund an den Mann/ die Frau gebracht.

 

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Am Ende des Piers ist ein Bistro, bei dem ich mich vor dem Rückweg stärkte.

 

Anschließend ging ich noch ein wenig durch die Stadt spazieren. 

Durch die Palmen, die an einigen Stellen gepflanzt waren, kam beinahe ein mediterranes Gefühl auf, jedoch mit britischem Charme. 

 

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Zu guter letzt erkundete ich noch die Fußgängerzone.

 

Abschließend kann ich sagen, dass Southend-On-Sea mich positiv überrascht hat. Die paar Stunden Zeit, die ich dort hatte, ließen sich gut rumbringen. Die Stadt, zumindest der Teil, den ich gesehen habe, lässt fast Urlaubsgefühle aufkommen. Das warme Wetter hat sein Übriges dazu getan.

 

Am Nachmittag machte ich mich dann auf den Weg zum Busbahnhof. Von Southend aus fährt die Buslinie X30 in ca. 1:40H direkt zum Flughafen London Stansted.  Allerdings war die Fahrt nicht sonderlich komfortabel, da ein normaler Linienbus aus dem Stadtverkehr eingesetzt wurde. Eine Klimaanlage war nicht vorhanden, sodass bei der Wärme die Ledersitze im Bus besonders angenehm waren… Und First Coaches wirbt in ihren Bussen sogar damit, besonderen Komfort mit ihren Ledersitzen zu bieten – naja. Immerhin war ich nach der langen Fahrt noch nicht komplett am Sitzt festgeklebt, sodass ich den Bus in Stansted erleichtert verlassen konnte.

Doch einen größeren Wohlfühlfaktor als der Bus konnte Stansted auch nicht bieten. Nachdem ich erst erst eine gefühlte Ewigkeit vor der Sicherheitskontrolle gestanden hatte, erreichte ich endlich das Gate.

In dem Moment, als meine 737 in die Parkposition reinrollte, begann auch schon das Boarding in ein stickiges, viel zu warmes Treppenhaus. Dort verbrachte ich erneut, mit 188 Mitreisenden eine gefühlte Ewigkeit, bevor ich schließlich in den Flieger gelassen wurde. 

 

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STN-HAM: FR1520

08.07.2017

Geplant: 19:00-21:30, tatsächliche Flugzeit: 19:27-21:30 (1:03H)

Flugzeug: Boeing 737-8AS; EI-DAR; 13,7 Jahre alt

Sitz: 21A (Economy)

 

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Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. In meinen Augen ist die (alte) Ryanair-Kabine von Schönheit Meilenweit entfernt. Highlight für mich im negativen Sinne sind die mit gelblichem Farbverlauf lackierten Overhead Bins. 

 

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Letztendlich ist für mich die Optik der Kabine auf einem einstündigen Billigflug aber sowieso nicht wichtig. Wozu gibt es denn die schöne Aussicht aus dem Fenster?

 

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Über der Nordsee ging langsam die Sonne unter. 

 

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Anflug auf Hamburg 

 

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Nach der Landung in Hamburg verschwand die Sonne dann endgültig hinter dem Horizont. 

 

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Somit ging für mich ein langer, aber auch sehr schöner Tag zu Ende. Drei schöne Flüge, mit dem Highlight Jota Aviation Avro RJ100, und ein netter Ausflug nach Southend.

Damit möchte ich mich verabschieden, hoffentlich findet der Bericht Gefallen. 

Vielen Dank fürs lesen und bis zum nächsten Mal!

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Danke für´s Mitnehmen :D und der Avro fehlt mir jetzt schon Alltag. Er hat immer Farbe in´s Spiel gebracht und der Blick auf die Triebwerke von Innen war immer faszinierend.9_9

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