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Allberto

Kosten der Sicherheitskontrollen

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Nach der Lektüre des Artikels "Regierung gibt Airlines Mitschuld an langen Kontroll-Warteschlangen" stellt sich mir folgende Frage:

 

Gibt es Flughäfen, die die Handgepäckmenge der Passagiere bei der Kontrolle messen oder wiegen, die Daten flugfein oder zumindest airlinefein aufbereiten und für mehr Handgepäck (z. B. Gewicht oder Volumen) den Fluggesellschaften höhere Kosten in Rechnung stellen?

 

Durch eine solche Kostenposition könnten sich manche Fluggesellschaften bewogen sehen, ihre Gepäckregeln zu überdenken. Wenn aus Airlinesicht gilt "Handgepäck = kostenfrei, Aufgabegepäck = Kosten" ist nachvollziehbar, dass sich auf Dauer die Konflikte mit der Sicherheitskontrolle ergeben.

 

 

 

 

bearbeitet von Allberto

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Ist irgendeinem Autofahrer schon mal vorgeworfen worden, er sei mit zuviel Urlaubsgepäck über einen Autobahngrenzübergang gefahren? Vielleicht sollte der Staat einfach immer die nötige Kontrollkapazität, die er für nötig hält, vorhalten und den Reisenden überlassen, wieviel die mitführen wollen?

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Sie hat mit Deiner Quelle und Deinem Thema zu tun. Es gibt hier auch keine "Antwortpflicht". Ist ja kein Quiz.

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vor einer Stunde schrieb Nosig:

Vielleicht sollte der Staat einfach immer die nötige Kontrollkapazität, die er für nötig hält, vorhalten und den Reisenden überlassen, wieviel die mitführen wollen?

Und vielleicht sollte das dann auch bezahlt werden. Durch die Airlines. Die bisher eher damit glänzen, die LuSi Entgelte immer noch weiter zu drücken. 

 

Zur Eingangsfrage: sowas tut ganz sicher kein Flughäfen. Der Aufwand stünde in keinem Verhältnis. 

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vor 3 Stunden schrieb HLX73G:

 

Zur Eingangsfrage: sowas tut ganz sicher kein Flughäfen. Der Aufwand stünde in keinem Verhältnis. 

 


Sicher?

Klar, dass es keine sinnvolle Idee wäre, einfach so aus Langeweile nachzurüsten.

Bei ohnehin erforderlichen Ersatzinvestitionen, größeren Umbauten oder Terminalneueröffnugen hingegen dürfte der Zusatzaufwand kaum ins Gewicht fallen.

 

Eine Waage in die Kontrollstrecke oder das Rollband einzubauen klappt ganz ähnlich ja bei vielen Supermarktkassen heute schon, in der industriellen Produktion sind Waagen und Lasermessungen in Produktionsstrecken ebenfalls weit verbreitet.

Die Bordkarten mit Angaben zum gebuchten Flug werden ohnehin am Eingang zur Sicherheitskontrolle überprüft – diesen Prüfschritt näher an die Waage heranzulegen, ggf. auch stärker automatisiert, kann auch kein Riesenaufwand sein, wenn der Bereich sowieso neu gestaltet wird. Alternativ könnten z. B. günstig erhältliche Kamerasysteme, die Kundenströme innerhalb eines Geschäfts erfassen, auch automatisiert den einzelnen Pax von der Bordkartenkontrolle bis zum Band verfolgen, um dann das entsprechende Handgepäckgewicht zuordnen zu können. 

 

Viele Flughäfen haben hochautomatisierte und leistungsfähige Gepäckfördersysteme – gleichzeitig erziehen die Airlines ihre Kunden dazu, diese Systeme möglichst zu umgehen. Da sollte man über Alternativen nachdenken dürfen.

 

bearbeitet von Allberto

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vor 5 Stunden schrieb Allberto:

Wenn aus Airlinesicht gilt "Handgepäck = kostenfrei, Aufgabegepäck = Kosten" ist nachvollziehbar, dass sich auf Dauer die Konflikte mit der Sicherheitskontrolle ergeben.

 

Das hat sich mir eh nie erschlossen. Für den Kunden ist es doch ein Vorteil, wenn er Handgepäck mitnehmen kann und sein Gepäck nicht verladen lassen muss. Er kann später am Airport ankommen und nach dem Flug muss er nicht aufs Gepäck warten. 

Klar, Handgepäck ist deutlich kleiner und von den Kosten her gedacht ergibt es für die Airlines Sinn, weil es die Airline weniger kostet, wenn man weniger Koffer verladen muss.

Vielleicht wäre es ein lohnenswertes Gedankenexperiment das ganze mal umzudrehen. Jeder darf nur noch mit in die Kabine nehmen was unter den Sitz passt, es sei denn er zahlt für ein (oder auch zwei) Handgepäckstücke. Gleichzeitig ist ein Gepäckstück a 23kg frei.

Müsste man als Flughafen den Airlines irgendwie Schmackhaft machen, vielleicht indem man pro Handgepäckskoffer einer Kontrollgebühr verlangt und zeitgleich die Handlinggebühren für Aufgabegepäck senkt (sodass es insgesamt beim selben Gebührensatz bleibt). Wäre vielleicht ein Ansatz zur Lösung des Problems an den Kontrollstellen und auch beim Kampf um die Bins an Board....

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Am 26.7.2018 um 11:34 schrieb HLX73G:

Und vielleicht sollte das dann auch bezahlt werden. Durch die Airlines. Die bisher eher damit glänzen, die LuSi Entgelte immer noch weiter zu drücken. 

 

Zur Eingangsfrage: sowas tut ganz sicher kein Flughäfen. Der Aufwand stünde in keinem Verhältnis. 

 

Auf der anderen Seite sind die Löhne des Kontrollpersonals in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Da bleibt doch die Frage wer diese Mehrkosten trägt wenn doch angeblich die Airlines die LUSi Entgelte immer weiter drücken und die Sicherheitsdienstleister wie Securitas oder Kötter auch Gewinne machen wollen? 

 

 

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