barti103

Primera Air insolvent / Betrieb eingestellt

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vor 47 Minuten schrieb medion:

Das wäre sehr schade, weil hier durchaus einige Neuigkeiten und Möglichkeiten diskutiert worden sind.

 

Finde ich auch - das Thema hat unter anderem schließlich mit technischen Voraussetzungen der Flugzeugtypen und damit verbundenen Reichweiten zu tun.

 

So ein paar Quervergleiche und Nebendiskussionen gehören bei komplexen Themen doch auch immer dazu.

bearbeitet von Tschentelmän

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vor 1 Stunde schrieb barti103:

Selten so einen dämlichen Quatsch über Berliner Langstrecken gelesen. Beide Routen haben je eine Auslastung von 90%, von einem Überangebot zu sprechen ist daher sehr gewagt. Berlin verträgt locker eine weitere NY-Verbindung, erst recht als attraktive Spätverbindung, zumal im Winter wie es aussieht ja damit weiterhin nur 2 Airlines nach NY fliegen, da Delta ja nur saisonal fliegt. Aber das gehört eigentlich alles nicht in diesen Strang.

Was Nairobi geschrieben hat ist überhaupt kein Quatsch. Man kann aus einer Auslastung zwar etwas ableiten, nur bestimmt nicht ob a) eine Spätverbindung benötigt wird und b) ob am Markt überhaupt noch Bedarf ist. Da braucht es etwas mehr an Zahlen. Warum bedient die LH die NY-Verbindung nicht mehr oder lässt es von EW durchführen? Ist die Auslastung von 90% da nicht attraktiv genug? 

 

Es wird darauf ankommen, ob Primera einen langen Atem haben wird oder nicht. Ein Mehrbedarf wird man nicht von heute auf morgen generieren, es sei den kurzfristig über den Preis (und da muss man aufpassen, ob man damit nicht nur einen kurzen Peak erzeugt). Und angreifen tun sie da wo LH, UA und DL sind. Wer hat da wohl den längeren Atem?

Ein "natürlicher" Mehrbedarf wird langfristig eher durch ein ständig verfügbares und verlässliches Angebot erzeugt.

 

...NCC1701

bearbeitet von NCC1701

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vor einer Stunde schrieb NCC1701:

Was Nairobi geschrieben hat ist überhaupt kein Quatsch. Man kann aus einer Auslastung zwar etwas ableiten, nur bestimmt nicht ob a) eine Spätverbindung benötigt wird und b) ob am Markt überhaupt noch Bedarf ist. Da braucht es etwas mehr an Zahlen. Warum bedient die LH die NY-Verbindung nicht mehr oder lässt es von EW durchführen? Ist die Auslastung von 90% da nicht attraktiv genug? 

 

Es wird darauf ankommen, ob Primera einen langen Atem haben wird oder nicht. Ein Mehrbedarf wird man nicht von heute auf morgen generieren, es sei den kurzfristig über den Preis (und da muss man aufpassen, ob man damit nicht nur einen kurzen Peak erzeugt). Und angreifen tun sie da wo LH, UA und DL sind. Wer hat da wohl den längeren Atem?

Ein "natürlicher" Mehrbedarf wird langfristig eher durch ein ständig verfügbares und verlässliches Angebot erzeugt.

 

...NCC1701

Klaro, und Sie haben natürlich als Norddeutscher das ultimative Wissen darüber, nur komisch das United die Kapazitäten im SFP erhöht hat und DL den Zeitraum der Flüge in beide Richtungen sogar verlängert, muss ja echt schlecht laufen in Berlin. Aber in HAM ist sowieso alles besser, nur weis das eben keine Airline zu würdigen.

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vor 2 Stunden schrieb medion:

Es wird durch ständige Wiederholung nicht richtiger. Wo sind die Mondpreise? Gerade eingegeben. Alles United nonstop return. Für Koffer kommen knapp 100 Dollar druff. Für Kreditkarte tedsten 100 Dollar runter (Schnäppchenjäger stehen ja auf solche Spiele...).

 

 

Wenn man zwischen Hin- und Rückflug ein halbes Jahr eingibt, wird es auf der US-Seite vielleicht sogar noch billiger. Besonders kurios bzw. teuer sind die Einzelstrecken, da wird ein LCC wie Primera dringendst gebraucht.

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vor einer Stunde schrieb barti103:

Klaro, und Sie haben natürlich als Norddeutscher das ultimative Wissen darüber, nur komisch das United die Kapazitäten im SFP erhöht hat und DL den Zeitraum der Flüge in beide Richtungen sogar verlängert, muss ja echt schlecht laufen in Berlin. Aber in HAM ist sowieso alles besser, nur weis das eben keine Airline zu würdigen.

 

Werfe mal ein Blick in die Statistiken bei Destatis. Klar bilden die kein abschliesendes Bild. Aber es auf vielen Langstrecken haben Berlin und Hamburg ähnlich Endzielzahlen. Große Abweichung gibt es vor allem dort, wo Berlin Direktverbindungen vorweisen kann. So hat Berlin 2017 zwar knapp über 180000 PAX mit Endziel New York, Hamburg nur 70000, aber Berlin hatte auch fast 150000 Einsteiger, gegenüber nicht mal 25000 in Hamburg. Oder nehmen wir China, HKG Berlin 21000/ Hamburg 19000, Shanghai beide 22000, Thailand 52000 zu 46500, Singapur 23500 zu 24500 usw.

 

Im Schitt würde ich sagen Hamburg hat etwa 80% des Bedarfs von Berlin.

Von daher wundert man sich schon, warum Hamburg immer leer ausgeht, obwohl es derzeit in der Tat dort bessere Bedingungen vorfindet als in Berlin. Bevor ein bestimmter Forist es jetzt erklären will, es ist nicht das unfähige Airportmanagement.

 

Trotzdem wäre man in Hamburg eher darüber erfreut, wenn United wieder ganzjährig kommt, am besten mit größeren Gerät.

Von einer einer Auslastung wie in Berlin kann man sicher ausgehen.

Wenn Prinera mit einer New York Verbindung nach Hamburg kommen würde, kann man United wohl vergessen. Aber gegen 3 oder 4/7 Toronto hätte man sicher nichts. Garantiert ohne Tankstopp.

bearbeitet von nairobi

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Die Ironie und den Sarkasmus in meinem letzten Post konnte ich mir nicht verkneifen, aber ich finde die dauernde schlecht Rederei der Berliner Verhältnisse nicht in Ordnung, wenn sie nicht wirklich auf sachlichen und vor allem zutreffenden Argumenten beruhen.

 

Nebenbei finde ich es übrigens auch sehr schade, das Primera als 2.Basis in Deutschland FRA und nicht HAM ausgewählt hat. HAM hat für bestimmte Relationen ein ähnlich hohes Aufkommen wie Berlin und hätte gegenüber FRA den Vorteil, dass keine Konkurrenz am Platz ist. Ob dann das Hamburger Publikum die LCC-Langstrecken so gut annehmen würde, wie ich das z. B. in Berlin erwarte, würde auf einem anderen Blatt stehen. Eins haben Hamburg und Berlin noch gemeinsam, beides sind die wohl weltgrößten Umsteigeflughäfen :D und die Paxe würden sich über weitere umsteigefreie Nonstopverbindungen gerade auf der Langstrecke sehr freuen.

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vor 29 Minuten schrieb barti103:

Die Ironie und den Sarkasmus in meinem letzten Post konnte ich mir nicht verkneifen, aber ich finde die dauernde schlecht Rederei der Berliner Verhältnisse nicht in Ordnung, wenn sie nicht wirklich auf sachlichen und vor allem zutreffenden Argumenten beruhen.

 

Nebenbei finde ich es übrigens auch sehr schade, das Primera als 2.Basis in Deutschland FRA und nicht HAM ausgewählt hat. HAM hat für bestimmte Relationen ein ähnlich hohes Aufkommen wie Berlin und hätte gegenüber FRA den Vorteil, dass keine Konkurrenz am Platz ist. Ob dann das Hamburger Publikum die LCC-Langstrecken so gut annehmen würde, wie ich das z. B. in Berlin erwarte, würde auf einem anderen Blatt stehen. Eins haben Hamburg und Berlin noch gemeinsam, beides sind die wohl weltgrößten Umsteigeflughäfen :D und die Paxe würden sich über weitere umsteigefreie Nonstopverbindungen gerade auf der Langstrecke sehr freuen.

Möglicherweise ist es hier immer noch nicht angekommen. Primera sieht sich in erster Linie als Transportunternehmen von USA/Kanada nach Europa, und neu dann speziell nach Deutschland. Und hier liegt zentral für Deutschland Frankfurt einfach viel günstiger, weil die Amis gerne nach Heidelberg usw. fahren. Daher bringen die lokalen Vergleiche hier nicht viel. Berlin als Incomingstadt hat einen Sonderstatus hier. Daher ist in der Diskussion auch mein angestoßener Vergleich mit Bestandslinien nach Frankfurt hier schon ein gewisses Thema, auch wenn es die Dauernörgler @ Flotte und @ Medion nicht wahrhaben wollen

bearbeitet von Fluginfo

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Was mir bei Primeras Vorhaben am meisten Sorgen bereitet, bzw. mich am meisten an deren Erfolg zweifeln lässt, ist die Geschwindigkeit in der man das ganze hochziehen will, sowie das reine Ausmaß.

Hier sehe ich enorme Risiken, man hat viele Baustellen auf einmal, neben den Flugzeugen, wo ich es für äußerst fraglich halte, dass man die in dem geplanten Umfang bekommen kann, benötigt man vor allem viel Personal, das eingearbeitet werden muss. Insgesamt muss eine beträchtliche innerbetriebliche Infrastruktur aufgebaut werden, an mehreren Standorten gleichzeitig, die Abläufe müssen sich einspielen usw.

Das alles benötigt vor allem auch eine ordentliche Kapitaldecke, auch, um etwaige Anfangsverluste und einen alles andere als unwahrscheinlichen holprigen Betriebsstart auszugleichen.

 

Man kann hier viel über die Konkurrenz diskutieren, die Nachfrage usw. Das sind natürlich auch sehr wichtige Punkte. Aber die zunächst viel größeren Risiken sehe ich darin, den Betrieb an sich möglichst reibungslos aufzubauen, da hat man sich extrem ambitionierte Ziele gesetzt.

Wenn dann noch die ein oder anderen Fehleinschätzungen dazu kommen, wie vermehrte Tankstopps, überschätzte Nachfrage und damit unrentable Strecken usw., dann kann das sehr schnell im Desaster enden.

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vor 1 Stunde schrieb scramjet:

Was mir bei Primeras Vorhaben am meisten Sorgen bereitet, bzw. mich am meisten an deren Erfolg zweifeln lässt, ist die Geschwindigkeit in der man das ganze hochziehen will, sowie das reine Ausmaß.

Hier sehe ich enorme Risiken, man hat viele Baustellen auf einmal, neben den Flugzeugen, wo ich es für äußerst fraglich halte, dass man die in dem geplanten Umfang bekommen kann, benötigt man vor allem viel Personal, das eingearbeitet werden muss. Insgesamt muss eine beträchtliche innerbetriebliche Infrastruktur aufgebaut werden, an mehreren Standorten gleichzeitig, die Abläufe müssen sich einspielen usw.

Das alles benötigt vor allem auch eine ordentliche Kapitaldecke, auch, um etwaige Anfangsverluste und einen alles andere als unwahrscheinlichen holprigen Betriebsstart auszugleichen.

 

Man kann hier viel über die Konkurrenz diskutieren, die Nachfrage usw. Das sind natürlich auch sehr wichtige Punkte. Aber die zunächst viel größeren Risiken sehe ich darin, den Betrieb an sich möglichst reibungslos aufzubauen, da hat man sich extrem ambitionierte Ziele gesetzt.

Wenn dann noch die ein oder anderen Fehleinschätzungen dazu kommen, wie vermehrte Tankstopps, überschätzte Nachfrage und damit unrentable Strecken usw., dann kann das sehr schnell im Desaster enden.

Kann ich so unterschreiben, aber in Deutschland sollten wir mal wieder etwas optimistischer in die Zukunft der Luftfahrt schauen. Gibt auf der anderen Seite leider ja tatsächlich immer mehr Fehleinschätzungen bei Airlines aller Art und Neugründungen ohne Flugbewegungen und Routen ohne Nährwert.

Hattest du bei Eurowings, speziell Langstrecke auch ähnliche Bedenken?

Oder siehst du dort keine Probleme weil die finanzstarke Mutter dahintersteckt?

 

Vielleicht ist Primera von den Anfangserfolgen, sollten es welche sein, in London und Paris etwas geblendet. Aber die Bestellungen gingen doch schon vorher raus, daher wird vermutlich ein Konzept schon dahinterstehen. Scheinbar kennt es niemand (ich genauso wenig!) von uns, weil die Insider bei Lufthansa, Condor, Eurowings, Germania usw. uns bisher fehlen bei Primera.

 

 

 

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vor 22 Stunden schrieb barti103:

Klaro, und Sie haben natürlich als Norddeutscher das ultimative Wissen darüber, nur komisch das United die Kapazitäten im SFP erhöht hat und DL den Zeitraum der Flüge in beide Richtungen sogar verlängert, muss ja echt schlecht laufen in Berlin. Aber in HAM ist sowieso alles besser, nur weis das eben keine Airline zu würdigen.

Ob die Erhöhung wirklich etwas mit dem Bedarf zu tun hat oder eher mit dem verfügbaren Gerät weiß nur UA.

 

vor 7 Stunden schrieb barti103:

Die Ironie und den Sarkasmus in meinem letzten Post konnte ich mir nicht verkneifen, aber ich finde die dauernde schlecht Rederei der Berliner Verhältnisse nicht in Ordnung, wenn sie nicht wirklich auf sachlichen und vor allem zutreffenden Argumenten beruhen.

Ironie lässt sich aus dem geschriebenen für mich nicht ableiten. Scheint so eine Ironie nach der Art Wowereit zu sein, die ich nicht fassen kann.

90% Auslastung ist zwar ein sachlicher Wert, für mich jedoch keine Aussage aus der man was über einen Bedarf ableiten kann. Das ist kein schlecht reden. Wenn es weiteren Zahlen gibt, die das ganze mehr erkennbar machen wäre das gut.

 

Der Vorletzte Beitrag von Fluginfo gefällt mir. Wenn das das primäre Geschäftsmodel von Primera für diese Strecken ist, dann braucht man hier über den Bedarf des Berliner Marktes (oder der Frankfurter Raums) keine Gedanken zu machen, den der Grundbedarf wird aus der anderen Richtung kommen. In dem Fall würde Primera (wenn es mit 737Max möglich war) wahrscheinlich auch noch eher MUC anfliegen als wie STR, DUS oder HAM.

 

...NCC1701

 

P.S.: Ich bin mal gespannt, ob User hier bald davon schreiben, wie im BER Thread, das es außerhalb von Berlin Verschwörungen gegenüber den Berliner Flugverkehr gibt. ;)

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vor 2 Stunden schrieb scramjet:

Wenn dann noch die ein oder anderen Fehleinschätzungen dazu kommen, wie vermehrte Tankstopps, überschätzte Nachfrage und damit unrentable Strecken usw., dann kann das sehr schnell im Desaster enden.

 

Was zudem noch dazu kommt ist aus meiner Sicht steigende Kerosinpreise und das Währungsrisiko. Europa-Urlaub ist für Amis gerade günstig, Wenn Trumps Finanzpolitik schwächer eingeschätzt werden sollte wie die Italiens ist es mit der Dollar-Stärke dann auch nicht mehr weit her. Trifft dann LCC härter als Legacies.

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Am 17.9.2018 um 20:21 schrieb nairobi:

 

Werfe mal ein Blick in die Statistiken bei Destatis. Klar bilden die kein abschliesendes Bild. Aber es auf vielen Langstrecken haben Berlin und Hamburg ähnlich Endzielzahlen. Große Abweichung gibt es vor allem dort, wo Berlin Direktverbindungen vorweisen kann. So hat Berlin 2017 zwar knapp über 180000 PAX mit Endziel New York, Hamburg nur 70000, aber Berlin hatte auch fast 150000 Einsteiger, gegenüber nicht mal 25000 in Hamburg. Oder nehmen wir China, HKG Berlin 21000/ Hamburg 19000, Shanghai beide 22000, Thailand 52000 zu 46500, Singapur 23500 zu 24500 usw.

 

Im Schitt würde ich sagen Hamburg hat etwa 80% des Bedarfs von Berlin.

Von daher wundert man sich schon, warum Hamburg immer leer ausgeht, obwohl es derzeit in der Tat dort bessere Bedingungen vorfindet als in Berlin. Bevor ein bestimmter Forist es jetzt erklären will, es ist nicht das unfähige Airportmanagement.

 

Trotzdem wäre man in Hamburg eher darüber erfreut, wenn United wieder ganzjährig kommt, am besten mit größeren Gerät.

Von einer einer Auslastung wie in Berlin kann man sicher ausgehen.

Wenn Prinera mit einer New York Verbindung nach Hamburg kommen würde, kann man United wohl vergessen. Aber gegen 3 oder 4/7 Toronto hätte man sicher nichts. Garantiert ohne Tankstopp.

 

Es gibt auch Relationen, wo Hamburg mehr Endzielpassagiere als Berlin aufweisen kann. Dies sind 2017 zB nach

 

Dallas 3.744 ab Hamburg, 2.924 ab Berlin 

Houston 5.838 ab Hamburg, 4.761 ab Berlin

Philadelphia 3.100 ab Hamburg, 2.789 ab Berlin

Singapore 24.312 ab Hamburg, 23.511 ab Berlin

 

Nur ein paar Beispiele, bei anderen Städten sind es 5-10% mehr ab Berlin, bei viele etwa gleich. Ich würde sogar sagen, dass Hamburg und Berlin in etwa gleiches Grundaufkommen haben.

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vor 37 Minuten schrieb TAA:

 

Es gibt auch Relationen, wo Hamburg mehr Endzielpassagiere als Berlin aufweisen kann. Dies sind 2017 zB nach

 

Dallas 3.744 ab Hamburg, 2.924 ab Berlin 

Houston 5.838 ab Hamburg, 4.761 ab Berlin

Philadelphia 3.100 ab Hamburg, 2.789 ab Berlin

Singapore 24.312 ab Hamburg, 23.511 ab Berlin

 

Nur ein paar Beispiele, bei anderen Städten sind es 5-10% mehr ab Berlin, bei viele etwa gleich. Ich würde sogar sagen, dass Hamburg und Berlin in etwa gleiches Grundaufkommen haben.

Danke für diese Zahlen und als Hamburger würde ich mich freuen wenn das für ein Nonstop Angebot ab HAM positive Auswirkungen hätte. Nimm es mir nicht übel, man bewegt sich jedoch hier eher auf dem Gebiet der Erbsenzählerei.

 

...NCC1701 ;)

bearbeitet von NCC1701

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vor 59 Minuten schrieb TAA:

 

Es gibt auch Relationen, wo Hamburg mehr Endzielpassagiere als Berlin aufweisen kann. Dies sind 2017 zB nach

 

Dallas 3.744 ab Hamburg, 2.924 ab Berlin 

Houston 5.838 ab Hamburg, 4.761 ab Berlin

Philadelphia 3.100 ab Hamburg, 2.789 ab Berlin

Singapore 24.312 ab Hamburg, 23.511 ab Berlin

 

Nur ein paar Beispiele, bei anderen Städten sind es 5-10% mehr ab Berlin, bei viele etwa gleich. Ich würde sogar sagen, dass Hamburg und Berlin in etwa gleiches Grundaufkommen haben.

 

Das Potenzial wird man auf der Basis einzelner Städte nicht ermitteln können. Wenn ein US-Amerikaner eine Europatour plant, und z. B. die Reihenfolge London - Hamburg - Berlin - Paris wählt, dann taucht weder Hamburg noch Berlin bei der Endzielerfassung auf. Ich nehme mal die Übernachtungsstatistik des Jahres 2017. Hamburg hatte 236.000 Übernachtungen durch US-Amerikaner, Berlin über 1,2 Mio.. Ich bin mir sicher, dass auch Hamburg vom Trend zur LCC-Langstrecke profitieren wird, also nicht ungeduldig werden.

 

 

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4 hours ago, NCC1701 said:

Der Vorletzte Beitrag von Fluginfo gefällt mir. Wenn das das primäre Geschäftsmodel von Primera für diese Strecken ist, dann braucht man hier über den Bedarf des Berliner Marktes (oder der Frankfurter Raums) keine Gedanken zu machen, den der Grundbedarf wird aus der anderen Richtung kommen.

 

Dann stellen United, American und Delta den Flugverkehr nach Europa halt ein? Natürlich füttert die andere Seite auch, auch Spoke to Hub, darüber reden wir doch die ganze Zeit.

 

Die Zahlen wurden doch schon für Lufthansa, Norwegen und alle anderen hin und her gezogen. Alle dürfen  alles fliegen, wenn sie wollen. Nur zu. Ohne Ende durchdiskutiert. Alle amerikanischen Gesellschaften dürfen ab allen deutschen Flughäfen in der Frequenz unlimiiert alles fliegen was sie wollen. (Die Europäer auch).

 

Von daher ist es ja so interessant, was sich gerade tut (oder geplant ist).

bearbeitet von medion

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vor 8 Stunden schrieb medion:

 

Dann stellen United, American und Delta den Flugverkehr nach Europa halt ein? Natürlich füttert die andere Seite auch, auch Spoke to Hub, darüber reden wir doch die ganze Zeit.

 

Die Zahlen wurden doch schon für Lufthansa, Norwegen und alle anderen hin und her gezogen. Alle dürfen  alles fliegen, wenn sie wollen. Nur zu. Ohne Ende durchdiskutiert. Alle amerikanischen Gesellschaften dürfen ab allen deutschen Flughäfen in der Frequenz unlimiiert alles fliegen was sie wollen. (Die Europäer auch).

 

Von daher ist es ja so interessant, was sich gerade tut (oder geplant ist).

 

Nur ist und war der deutsche Wachstumspfad auf Nordamerika - Europa im Vergleich zu den anderen großen Hubs LHR, AMS und CDG deutlich langsamer, speziell was die Paxzahlen USA - EUR und hier USA - D betrifft. Daher sehen wohl die Newcomer auch große Chancen genau wie die amerikanischen Airlines selbst. Schaue dir mal die tägliche Kapazität von AA ex LHR oder DL ex AMS an, dann hoffe du verstehst was ich meine. Dagegen sind die United Kapazitäten in Frankfurt eher gering und nur moderat gewachsen. Aber man sollte schon verstärkt die Entwicklung an den anderen Märkten auch mit einbeziehen. Ich sehe genauso wie auf China Strecken, wo die verkehrsrechtliche Situation derzeit nicht mehr zulässt, enormen Bedarf.

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vor 14 Stunden schrieb Fluginfo:

Kann ich so unterschreiben, aber in Deutschland sollten wir mal wieder etwas optimistischer in die Zukunft der Luftfahrt schauen. Gibt auf der anderen Seite leider ja tatsächlich immer mehr Fehleinschätzungen bei Airlines aller Art und Neugründungen ohne Flugbewegungen und Routen ohne Nährwert.

Hattest du bei Eurowings, speziell Langstrecke auch ähnliche Bedenken?

Oder siehst du dort keine Probleme weil die finanzstarke Mutter dahintersteckt?

 

Vielleicht ist Primera von den Anfangserfolgen, sollten es welche sein, in London und Paris etwas geblendet. Aber die Bestellungen gingen doch schon vorher raus, daher wird vermutlich ein Konzept schon dahinterstehen. Scheinbar kennt es niemand (ich genauso wenig!) von uns, weil die Insider bei Lufthansa, Condor, Eurowings, Germania usw. uns bisher fehlen bei Primera.

 

 

 

 

Gibt es denn eigentlich irgendwelche Daten zu den Primera-Flügen ab London und Paris, also wie gut (oder schlecht) die laufen?

 

Eurowings find ich damit kaum vergleichbar, meiner Ansicht nach macht es einen großen Unterschied, ob man aus bestehenden Strukturen heraus etwas aufbaut oder was neues komplett aus dem Boden stampft. Wobei sicherlich beides seine Vor- und Nachteile hat. Allerdings sehe ich das Risiko bei letzterem als größer an, gewachsene, oft schon alte Strukturen, sind oft sicherlich eine Art Klotz am Bein, aber die Erfahrung und Infrastruktur, die man nutzen kann, sowie die finanzstarke Mutter dahinter, das sind schon große Vorteile.

 

Was mich v.a. zweifelhaft stimmt, ist, dass es neue Airlines in Deutschland (und teilweise insgesamt in Europa) es verdammt schwer haben, die meisten sind nach kurzer Zeit schon wieder Geschichte oder kämpfen weiterhin mit großen Problemen und selbst bei etablierten läuft es nicht rund, gerade in Phasen, wo sie großes Wachstum haben. Eurowings würde ich da noch nicht mal als Beispiel nennen, weil die Übernahme von AB doch nochmal etwas anderes ist. Aber bei ST läuft es sehr operationell sehr unrund, das große Wachstum bei der Ausbreitung in Ex-AB-Märkte war schon sehr schwierig, und Geld verdienen sie offenbar auch nicht viel. Über Small Planet oder Sundair braucht man nicht viel sagen.

Und speziell zur Langstrecke und ganz konkret den Transatlantikverkehr, naja, Norwegian ist am Kämpfen, Icelandair auch, WOW Air hat sich ziemlich übernommen, Ryanair hat Langstreckenpläne ad acta gelegt (was meiner Ansicht nach schon Bände spricht)...

Dabei werden sie eben auch stark von den "Großen" bedrängt, die ihrerseits mit Tochtergesellschaften ins Billig-Langstreckengeschäft einsteigen wollen, Level, Joon und eben Eurowings... Wo wir wieder beim Anfang meines Beitrags wären.

 

Also ich wünsche den Leuten von Primera echt viel Glück, aber ich kann einfach nicht anders als diese Pläne sehr sehr skeptisch zu finden.

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vor 9 Stunden schrieb Realo:

 

Das Potenzial wird man auf der Basis einzelner Städte nicht ermitteln können. Wenn ein US-Amerikaner eine Europatour plant, und z. B. die Reihenfolge London - Hamburg - Berlin - Paris wählt, dann taucht weder Hamburg noch Berlin bei der Endzielerfassung auf. Ich nehme mal die Übernachtungsstatistik des Jahres 2017. Hamburg hatte 236.000 Übernachtungen durch US-Amerikaner, Berlin über 1,2 Mio.. Ich bin mir sicher, dass auch Hamburg vom Trend zur LCC-Langstrecke profitieren wird, also nicht ungeduldig werden.

 

 

 

Aber HAM wäre der optimale Airport um Kreuzfahrtpassaergiere nach Deutschland zu bringen. Alle deutschen Kreuzfahrthäfen lassen sich von dort bequem erreichen.

Und du solltest bei den Übernachtungszahlen auch bedenken, dass diese natürlich dort höher sind, wo es eine direkte Verbindung gibt. Nicht umsonst ist München bis heute die Stadt mit den höchsten Übernachungszahlen von ausländischen Gästen in Deutschland.

 

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vor 15 Minuten schrieb scramjet:

 

Gibt es denn eigentlich irgendwelche Daten zu den Primera-Flügen ab London und Paris, also wie gut (oder schlecht) die laufen?

 

Eurowings find ich damit kaum vergleichbar, meiner Ansicht nach macht es einen großen Unterschied, ob man aus bestehenden Strukturen heraus etwas aufbaut oder was neues komplett aus dem Boden stampft. Wobei sicherlich beides seine Vor- und Nachteile hat. Allerdings sehe ich das Risiko bei letzterem als größer an, gewachsene, oft schon alte Strukturen, sind oft sicherlich eine Art Klotz am Bein, aber die Erfahrung und Infrastruktur, die man nutzen kann, sowie die finanzstarke Mutter dahinter, das sind schon große Vorteile.

 

Was mich v.a. zweifelhaft stimmt, ist, dass es neue Airlines in Deutschland (und teilweise insgesamt in Europa) es verdammt schwer haben, die meisten sind nach kurzer Zeit schon wieder Geschichte oder kämpfen weiterhin mit großen Problemen und selbst bei etablierten läuft es nicht rund, gerade in Phasen, wo sie großes Wachstum haben. Eurowings würde ich da noch nicht mal als Beispiel nennen, weil die Übernahme von AB doch nochmal etwas anderes ist. Aber bei ST läuft es sehr operationell sehr unrund, das große Wachstum bei der Ausbreitung in Ex-AB-Märkte war schon sehr schwierig, und Geld verdienen sie offenbar auch nicht viel. Über Small Planet oder Sundair braucht man nicht viel sagen.

Und speziell zur Langstrecke und ganz konkret den Transatlantikverkehr, naja, Norwegian ist am Kämpfen, Icelandair auch, WOW Air hat sich ziemlich übernommen, Ryanair hat Langstreckenpläne ad acta gelegt (was meiner Ansicht nach schon Bände spricht)...

Dabei werden sie eben auch stark von den "Großen" bedrängt, die ihrerseits mit Tochtergesellschaften ins Billig-Langstreckengeschäft einsteigen wollen, Level, Joon und eben Eurowings... Wo wir wieder beim Anfang meines Beitrags wären.

 

Also ich wünsche den Leuten von Primera echt viel Glück, aber ich kann einfach nicht anders als diese Pläne sehr sehr skeptisch zu finden.

 

Alles nachvollziehbar!

Einzig sehe ich den großen Unterschied bei den Flugzeugen, brandneue haben nur den Nachteil der Auslieferungstermine sind dann aber ziemlich angenehm im Unterhalt. Hier hat Eurowings genau den Kardinalfehler gemacht mit den alten A332.

Andere am Markt tätige wie Norwegian, Level usw. nehmen dann Fremdgerät bis zur Auslieferung der verspäteten Maschinen. Dies ist in Deutschland eher die Ausnahme (außer einiger Kisten im Europaverkehr für Eurowings, CSA usw.). Auf Langstrecke fällt mir auf die Schnelle jetzt kein Beispiel ein. Ich denke Primera wird sich wegen drohender Lieferverzögerungen auch bereits jetzt schon um Alternativen umsehen, wenn sich die Termine der Max9 verzögern.  

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vor 11 Stunden schrieb NCC1701:

Danke für diese Zahlen und als Hamburger würde ich mich freuen wenn das für ein Nonstop Angebot ab HAM positive Auswirkungen hätte. Nimm es mir nicht übel, man bewegt sich jedoch hier eher auf dem Gebiet der Erbsenzählerei.

 

...NCC1701 ;)

 

Sowohl für Berlin und noch stärker für Hamburg wären Langstrecken mit HUB auf der anderen Seite wichtig. Das ist das was die Wirtschaft braucht (und auch fordert). EWR hat mehr potenzielle Anschlussziele in den USA als alle europäischen HUBs zusammen. In China gilt das für PEK

Ein Erfolg von Priemra in Berlin könnte hier sogar negative Auswirkungen haben und eine der anderen Verbindung unwirtschaftlich werden lassen.

 

Übrigens, mit sollchen Zahlen reisen sowohl Flughafen als auch Hamburg Marketing durch die Welt, bislang leider ohne Erfolg.

 

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vor 2 Stunden schrieb scramjet:

 

Gibt es denn eigentlich irgendwelche Daten zu den Primera-Flügen ab London und Paris, also wie gut (oder schlecht) die laufen?

 

Eurowings find ich damit kaum vergleichbar, meiner Ansicht nach macht es einen großen Unterschied, ob man aus bestehenden Strukturen heraus etwas aufbaut oder was neues komplett aus dem Boden stampft. Wobei sicherlich beides seine Vor- und Nachteile hat. Allerdings sehe ich das Risiko bei letzterem als größer an, gewachsene, oft schon alte Strukturen, sind oft sicherlich eine Art Klotz am Bein, aber die Erfahrung und Infrastruktur, die man nutzen kann, sowie die finanzstarke Mutter dahinter, das sind schon große Vorteile.

 

Was mich v.a. zweifelhaft stimmt, ist, dass es neue Airlines in Deutschland (und teilweise insgesamt in Europa) es verdammt schwer haben, die meisten sind nach kurzer Zeit schon wieder Geschichte oder kämpfen weiterhin mit großen Problemen und selbst bei etablierten läuft es nicht rund, gerade in Phasen, wo sie großes Wachstum haben. Eurowings würde ich da noch nicht mal als Beispiel nennen, weil die Übernahme von AB doch nochmal etwas anderes ist. Aber bei ST läuft es sehr operationell sehr unrund, das große Wachstum bei der Ausbreitung in Ex-AB-Märkte war schon sehr schwierig, und Geld verdienen sie offenbar auch nicht viel. Über Small Planet oder Sundair braucht man nicht viel sagen.

Und speziell zur Langstrecke und ganz konkret den Transatlantikverkehr, naja, Norwegian ist am Kämpfen, Icelandair auch, WOW Air hat sich ziemlich übernommen, Ryanair hat Langstreckenpläne ad acta gelegt (was meiner Ansicht nach schon Bände spricht)...

Dabei werden sie eben auch stark von den "Großen" bedrängt, die ihrerseits mit Tochtergesellschaften ins Billig-Langstreckengeschäft einsteigen wollen, Level, Joon und eben Eurowings... Wo wir wieder beim Anfang meines Beitrags wären.

 

Also ich wünsche den Leuten von Primera echt viel Glück, aber ich kann einfach nicht anders als diese Pläne sehr sehr skeptisch zu finden.

 

Level, Joon und Eurowings können nicht frei expandieren, die dürfen nämlich nicht das Geschäft ihrer Mütter torpedieren.

Norwegian leidet unter einer wohl beispiellosen Konzeptlosigkeit, WOW Air und Icelandair sind Hub-Konkurrenten.

Wie schonmal gesagt, Easyjet und Ryanair würde ich für die Langstrecken nicht abschreiben. Das Risiko auf der Basis der 737 MAX und 321LR ist für die beiden minimal.

Primera hat einen denkbar einfachen Ansatz: Man setzt sich mit neuer kostengünstiger Technik in das Volumen und unterbietet die alten Anbieter. Vielleicht findet sich sogar ein Ansatz, der noch günstigere Preise möglich macht. Den alten Netzwerkern wird das aber auch nicht helfen.

 

 

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1 hour ago, Realo said:

 

Man setzt sich mit neuer kostengünstiger Technik in das Volumen und unterbietet die alten Anbieter. Vielleicht findet sich sogar ein Ansatz, der noch günstigere Preise möglich macht. Den alten Netzwerkern wird das aber auch nicht helfen.

 

 

 

Das ist halt die Frage, ob neu oder alt und gut gewartet günstiger ist. (Damit meine ich nicht EW, somdern eher LH und zum Beispiel Delta). Sozusagen Kapital- oder Leasingkosten versus Maintenance und eventuell Back-Up-Gerät. Für beides gibt es Verfechter.

 

Wenn man irgendwen unterbieten will, muss man aber trotzdem erstmal seine eigenen Kosten verdienen, zumindest auf Dauer.

 

An welche Ansätze werden hier gedacht? Und soll jetzt Primera das Angebot ergänzen oder sollen am besten die "alten Netzwerker" gleich verschwinden?

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Am 18.9.2018 um 20:50 schrieb TAA:

Nur ein paar Beispiele, bei anderen Städten sind es 5-10% mehr ab Berlin, bei viele etwa gleich. Ich würde sogar sagen, dass Hamburg und Berlin in etwa gleiches Grundaufkommen haben.

 

Gibt´s da auch direkte Vergleiche mit FRA? Es wird ja immer über unser Originäraufkommen und Primeras Entscheidung gelächelt.

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@bueno vista einen Vergleich mit Frankfurt anzustellen ist hier leider mehr als schwierig -- es gibt so ziemlich überall hin Nonstopflüge. Diese verzerren die Zahlen zu sehr, man kann das nicht vergleichen mit einer Relation, wo es keinen Flug gibt.

 

Ich persönlich glaube nicht das Frankfurt kein Aufkommen hat, wenn man alleine guckt wie viele Menschen in der Region wohnen kann das gar nicht angehen, dass es kein Aufkommen gibt. Das Problem in Frankfurt ist eher die schon sehr stark vertretene (Nonstop-)Konkurrenz inklusive Lufthansa mit ihrem Main Hub, die haben alle Taschen die tief genug sind um Primera einen Tritt in den A**** zu verpassen, dass denen hören und sehen vergeht. Und das werden die ...

 

Ich glaube Primera setzt darauf das es ja schon so viel Aufkommen gibt ab Frankfurt durch die vielen Flüge und sie es schaffen unter dem Radar quasi von unten hier und da ein paar Passagiere abzweigen zu können -- 189 ist ja jetzt nicht viel. Auch wenn es sich da eher um die Low Yield Passagiere handeln dürfte glaube ich nicht, dass Lufthansa und Konsorten das zulassen.

In Hamburg hätte man - um auf das Thema zu kommen - das absolute Superargument einen Nonstopflug anbieten zu können. Auch wenn ich mit Lufthansa über Frankfurt für 350 Ökken schon einen Flug bekomme, würde ich eher für 300 nonstop mit Primera fliegen, selbst bei gleichem Preis. Anders sähe aber aus wenn ich in Frankfurt wohne und mit Lufthansa auch nonstop fliegen kann.

bearbeitet von TAA

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Hat jemand eine Ahnung, warum zwar die neuen Flüge (TXL/FRA/BRU/MAD) für den nächsten Sommer im System sind, aber ab LON und PAR die Flüge nur bis Ende März buchbar sind?

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