737-200

Diskussion -Zubringerflüge oder per Bahn fahren

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Am 21.10.2018 um 13:07 schrieb Blablupp:

Und es gilt gerade ab LBC und KEL: man ist in 1h in HAM, d.h. ein Hubzubringer hat nur auf Strecken Vorteile, die nicht direkt ab HAM bedient werden. Ansonsten zahlt man 100-200 mehr für eine ähnliche Reisezeit.

 

Also LBC könnte schon funktionieren. Er hat einen Bahnhof und viele kostengünstige Parkplätze.

Nicht nur Lübecker sind viel schneller dort als am HAM. A320 ist auch kein Problem.

In Kiel sieht es anders aus.

 

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Wenn wir hier schon über innerdeutsche Kurzstrecken sprechen, darf man sicher auch grenzüberschreitend STR-ZRH anführen. Reine Flugstrecke ca.150km , mittlere Flugdauer 25 min.

Warum unternimmt dort die Bahn keine Anstrengungen,um

1. schneller zu werden, und

2. den Flughafenbahnhof Zürich direkt anzubinden ?

Vergleichsweise Berlin-Hamburg  lohnt sich die Fliegerei ja auch schon lange nicht mehr. Hat die Bahn auf STR-ZRH da etwas verschlafen ?

 

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vor 12 Stunden schrieb EDCJ:

Wenn wir hier schon über innerdeutsche Kurzstrecken sprechen, darf man sicher auch grenzüberschreitend STR-ZRH anführen. Reine Flugstrecke ca.150km , mittlere Flugdauer 25 min.

Warum unternimmt dort die Bahn keine Anstrengungen,um

1. schneller zu werden, und

2. den Flughafenbahnhof Zürich direkt anzubinden ?

Vergleichsweise Berlin-Hamburg  lohnt sich die Fliegerei ja auch schon lange nicht mehr. Hat die Bahn auf STR-ZRH da etwas verschlafen ?

 

Ich sehe da nicht die Bahn als Schuldigen. 

Warum sollte man einen Flughafen im Ausland anbinden, wenn FRA schon hervorragend angeschlossen ist ?

 

Das macht aus Stuttgarter und Landes/Bundespoloitischer Sicht keinen Sinn.

Nur wegen diesem Flug nach ZRH sollte keine teuere ICE-Strecke gebaut werden. Das wäre nur rausgeworfenes Geld.

Die Strecke nach ZRH führt über Basel nach Frankfurt.

bearbeitet von chris_flyer

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Der IC braucht von Stuttgart Hbf nach Zürich 2:56h. Da werden die meisten Menschen, die von Stadt zu Stadt wollen, doch sicherlich den Zug statt das Flugzeug wählen und Swiss wird hauptsächlich auf die Umsteigepassagiere aus sein und nur mit Swiss hat man die Garantie sein Endziel zu erreichen.

 

bearbeitet von Gerrity

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vor einer Stunde schrieb Gerrity:

Der IC braucht von Stuttgart Hbf nach Zürich 2:56h. Da werden die meisten Menschen, die von Stadt zu Stadt wollen, doch sicherlich den Zug statt das Flugzeug wählen und Swiss wird hauptsächlich auf die Umsteigepassagiere aus sein und nur mit Swiss hat man die Garantie sein Endziel zu erreichen.

 

Nicht jeder ist direkt in Stuttgart ansässig. Also muss man erstmal zum HBF kommen.

Vom Flughafen Stuttgart über den HBF dauert es schon 3:35 h. Viel zu lange für so eine kurze Strecke. 

Ab und zu gibts auch Schnäppchen für 90 € hin und zurück bei der Swiss. 

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Es werden wenig Lokalpassagiere unterwegs sein. Auch auf der Bahnstrecke sind wenige die ganze Strecke unterwegs, Da die Bahn nicht ansatzweise zeitlich mit dem Auto konkurrieren kann. (Oder den Fernbus, zeitlich gleich wie die Bahn aber günstiger).

bearbeitet von Blablupp

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vor 4 Stunden schrieb Blablupp:

Es werden wenig Lokalpassagiere unterwegs sein. Auch auf der Bahnstrecke sind wenige die ganze Strecke unterwegs, Da die Bahn nicht ansatzweise zeitlich mit dem Auto konkurrieren kann. (Oder den Fernbus, zeitlich gleich wie die Bahn aber günstiger).

aus destatis abgeleitet ca. 85% Umsteiger, bei rund 14 tsd. locals obneway.

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6 hours ago, chris_flyer said:

Nicht jeder ist direkt in Stuttgart ansässig. Also muss man erstmal zum HBF kommen.

 

Nicht jeder will auch von Stadt zu Stadt, aber die Diskussion gibt es immer wieder gleich. Und für alles finden sich Argumente für wenige Reisende (z.B. Tagung im Hotel in Frankfurt Airport, die Kollegen aus Münster kamen mit dem Flieger, morgens hin, nachmittags zurück....).

 

Ob die Ultrakurzstrecken jetzt national sind oder international (DUS-AMS, STR-Zürich, BRU-AMS) ist doch egal.

 

Auch wenn es pc ist und immer wieder durch die Politik geistert, Aufgabe der Bahn ist es erstmal, ihre eigenen Kunden zu bedienen.

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vor 1 Stunde schrieb medion:

 

 

 

Auch wenn es pc ist und immer wieder durch die Politik geistert, Aufgabe der Bahn ist es erstmal, ihre eigenen Kunden zu bedienen.

WER gibt der Bahn vor, was ihre Kunden sind ? Denkt und plant die Bahn in nationalen Grenzen,oder europäisch?

Die Erfahrungen zeigen: Die Bahn(en) . planen national. Jeder in seinem Gebiet.

Demzufolge gibt es keine grenzüberschreitende Nachtzüge mehr (Schlafwagen) , und auch keinen schnellen Grenzverkehr.

Ich denke mal,die Bahn hadert (anders als die Luftfahrt) noch an traditionellen Länderverträgen,und kann gar nicht privatwirtschaftlich grenzüberschreitend arbeiten,weil von nationalen Vorschriften gehandicapt.

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13 hours ago, EDCJ said:

WER gibt der Bahn vor, was ihre Kunden sind ?

 

Zunächst mal kein Luftfahrtforum, und auch keine Fluggesellschaften, sondern Kunden die sich eine Bahnfahrt buchen. Von Bielefeld nach Berlin fahren bestimmt/vielleicht/wahrscheinlich mehr Kunden mit der Bahn als von Stuttgart Flughafen nach Zürich.

 

Ich persönlich trauere "Schlafwagen"-Verbindungen überhaupt nicht hinterher, die fand ich früher schon gruselig.

 

Und wer keinen grenzüberschreitenden Schnellverkehr sieht, der wende seinen Blick mal auf Thalys, ICE International und die Schienenverbindungen in der Euregio rund um Aachen. Oder Berlin-Warschau-Express. Oder Railjet von München nach Österreich. Nur weil es BW mit der Schweiz nicht hinkriegt, heißt es ja nicht, dass es das anderswo nicht gibt.

bearbeitet von medion

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vor 2 Stunden schrieb medion:

 

Zunächst mal kein Luftfahrtforum, und auch keine Fluggesellschaften, sondern Kunden die sich eine Bahnfahrt buchen. Von Bielefeld nach Berlin fahren bestimmt/vielleicht/wahrscheinlich mehr Kunden mit der Bahn als von Stuttgart Flughafen nach Zürich.

 

Ich persönlich trauere "Schlafwagen"-Verbindungen überhaupt nicht hinterher, die fand ich früher schon gruselig.

 

Und wer keinen grenzüberschreitenden Schnellverkehr sieht, der wende seinen Blick mal auf Thalys, ICE International und die Schienenverbindungen in der Euregio rund um Aachen. Oder Berlin-Warschau-Express. Oder Railjet von München nach Österreich. Nur weil es BW mit der Schweiz nicht hinkriegt, heißt es ja nicht, dass es das anderswo nicht gibt.

Also nach Basel funktioniert es.

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Am 6.12.2018 um 19:44 schrieb EDCJ:

WER gibt der Bahn vor, was ihre Kunden sind ? Denkt und plant die Bahn in nationalen Grenzen,oder europäisch?

Die Erfahrungen zeigen: Die Bahn(en) . planen national. Jeder in seinem Gebiet.

Demzufolge gibt es keine grenzüberschreitende Nachtzüge mehr (Schlafwagen) , und auch keinen schnellen Grenzverkehr.

Ich denke mal,die Bahn hadert (anders als die Luftfahrt) noch an traditionellen Länderverträgen,und kann gar nicht privatwirtschaftlich grenzüberschreitend arbeiten,weil von nationalen Vorschriften gehandicapt.

Absolut, die Bahnen denken primär immer noch national.

Die wenigen punktuellen Hochgeschwindigkeits-Verbindungen ins Ausland (z.B. Köln-Paris /Frankfurt-Paris) dürfen nicht darüber hinweg täuschen, daß ansonsten alles Grenzüberschreitende noch mehr oder weniger wie zu Großvaters Zeiten abgewickelt wird.

Lokale grenzüberschreitende Regional-Verbindungen werden fast immer auf politischen Druck hin betrieben.

... und selbst wenn ein Betreiber Strecken von sich aus einrichten will, dann gibt es bisweilen haarsträubende politische und/oder rechtliche  Hindernisse (z.B. aberwitzige Trassenpreise für Saarbrücken-Sarreguemines, weil man dem Bedarf entsprechend über Sarreguemines hinaus verlängern wollte ...)

Auch mit Polen gibt es teilweise sehr große Schwierigkeiten, etwas auf die Beine zu stellen.

 

Die meisten bestehenden Langstreckenverbindungen sind über viele Jahrzehnte gewachsen wie die nach Österreich/Schweiz/Polen - beschränken sich aber auf bestehende Linienführungen.

Bei Stuttgart-Zürich ist die Strecke von der Trassenführung her gehandicapt.

Die möglichen Geschwindigkeiten sind viel zu gering und können auch nicht ohne einen Aufwand a la Stuttgart21 (= €€€€€€€€€) signifikant reduziert werden. Außerdem behindert die geringe Streckendurchlässigkeit weil teilweise Eingleisig.

 

Davon abgesehen ist das Tarif-Stückwerk im internationalen Verkehr weiterhin ein großes Hindernis.

Verbindungen, die abseits der PTP-Hochgeschwindigkeits- oder der alteingeführten Verbindungen liegen kann man i.d.R. nicht einmal online buchen ...

Solange für die Hochgeschwindigkeitsverbindungen separate Tochterunternehmen der Bahnen gebildet werden, die dann eigene mit Standard-Tarifen nicht kompatible anbieten, wird Bahnfahren auf internationalen Verbindungen (zu) teuer bleiben.

Selbst der CIV-Tarif (Standardtarif für grenzüberschreitende Verbindungen) ist viel zu hoch, um mit Airlines konkurrieren zu können.

Internationale Nachtzugverbindungen sind nicht direkt mit Flugverbindungen in Relation zu setzen, weil es Innereuropäisch praktisch keine Nachtflugverbindungen gibt.

Großes Hindernis für die Schlafwagenverbindungen ist, daß sie schlicht zu teuer sind.

Im Normalfall liegen sie preislich auf dem Niveau von einem guten Mittelklassehotel kombiniert mit einem Standardfahrpreis für die Strecke, bieten aber nur ein sehr kleines Abteil mit sehr beschränkten "Amenities".

Ich selber würde bisweilen Nachtzugverbindungen nutzen, wenn die Preise nicht so hoch und auch die Verfügbarkeit nicht nur mindestens 3 Monate im Voraus generell mindestens "ausreichend" wären ...

 

... und abschließend, damit wir wieder bei der Luftfahrt sind:

STR-ZRH dient fast nur dem Umsteigerverkehr.

MUC-SCN-LUX dient nur der Abdeckung der SCN-MUC und LUX-MUC Märkte mit einem Flugzeug mit einem sehr geringen Anteil an Umsteigern in LUX aus Richtung SCN.

Alle anderen Kurzstreckenflüge von Airlines zu ihren eigenen Hubs in unseren Nachbarländern dienen mit wenigen Ausnahmen ausschließlich dem Feederverkehr.

bearbeitet von MHG

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STR - ZRH - STR ist mit Sicherheit hauptsächlich eine Einsammel.- und Verteilerstrecke, aber dennoch selbst im ptp sogar für Südbadner im Tagesrand interessant. Die Bahn hält da nicht mit, Richtung ZRH ab STR. Hauptbahnhof ist es noch erträglich, aber andersherum den STR erreichen ist nicht so angenehm, volle S Bahnen usw. Zudem oft Verzögerungen SEV auf der Gäubahn. Hier stehen durchaus 3 1/2 Stunden, gegen 25 Flugminuten im Raum. Die A81, N4 ist im Tagesrand auch nicht so ne tolle Alternative, und vor allem spielen die Tarife der Airlines mit rein, bei den fares im Moment fällt einem die Entscheidung zu fliegen sehr leicht. Bis vor 2 Jahren habe ich gesagt bis 300 km fährt man, inzwischen Denke ich anders. Mal sehen wer Morgen seinen Flug verpasst, weil die DB sich ne Auszeit nimmt.  

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Der IC von Stuttgart nach Zürich heißt nur aus politischen Gründen so und ist eigentlich ein Regionalexpress (seit kurzem werden ja sogar Nahverkehrstickets akzeptiert). Der schleicht durch die Lande und wartet immer mal wieder ein paar Minuten auf den Gegenzug, eine echte Qual. Gerade wenn es Richtung Dübendorf/Dietlikon geht würde ich bedenkenlos den Flieger vorziehen.

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