moddin

[10MAR2019] Crash Ethiopian Airlines B38M ET-AVJ

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Am 12.3.2019 um 08:59 schrieb bueno vista:

 

Dazu passt die Aussage, dass Boeing "ein sicheres Flugzeug noch sicherer macht", indem man die Software des MCAS bis Ende April noch sicherer machen wird. Heißt noch hat jede Max diese Schwachstelle.
 

"Unreliable Airspeed" sollte jeder Pilot in den Griff bekommen wenn nur "der Tacho" spinnt. Pitotrohr Störungen halte ich nicht als die alleinige mögliche Ursache.

ich bin kein Pilot , daher die Frage . Mit einer kurzen "Sichtprüfung" vor dem Start kann wohl kein Pilot die Pitotrohre kontrollieren. Zumal man da gar nicht rankommt. Gibt es für die Überprüfung technische Möglichkeiten ?

(mal ganz salopp gefragt, die Pitotröhren per Knopfdruck "ausblasen", um dann die Meldung i.O. zu erhalten  ) ?

bearbeitet von EDCJ

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vor einer Stunde schrieb Coronado:

Tja, wird wohl nix mit dem Runterladen in Germany, Anfrage abgelehnt. Man habe die Software nicht. Die BfU halt... :D

 

https://www.apnews.com/eb1c441cd6ba47e8845bd80e27efcd10

Die BFU arbeitet bezüglich Datenschreibern, Speichern aus/von GPS-Geräten (die FDR der GA) usw. seit Jahren mit der BEA in Frankreich zusammen.

 

Dafür macht die BFU für viele andere ausländische Behörden andere Analysen.

 

Will man den FDR nicht in US-Hände geben, ist Paris erste Adresse.

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vor 2 Stunden schrieb d@ni!3l:

Achja, danke. Spricht umso mehr für die anderen, wenn man die eigene Behörde nicht kennt, aber die der anderen...

 

Nö, vielmehr haben wir in Deutschland derart viele Luftfahrtbehörden, dass man einfach nicht alle kennen kann...

;-)

 

Aber das ist ein anderes Thema...

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vor 13 Stunden schrieb karstenf:

Die Boxen kommen nach Paris zur BEA!

 

Sind bereits eingetroffen, mal sehen wann erste Daten öffentlich werden.

vor 12 Stunden schrieb dumbo55:

 

Zum Glück! Jegliches vertrauen in Boing und FAA nach dieser Nummer verloren!

 

So weit würde ich nicht gehen, außerdem könnte man die Daten nicht so einfach manipulieren. Aber eine neutrale Partei als Auswerter tut allen Seiten gut.

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In DIESEM Fall tut eine externe (nicht US) Behörde, wie die BEA (Frankreich) nicht nur allen Seiten gut, sondern bringt die ganze Aktion auch wieder zurück in die Richtung UNABHÄNGIGE Ermittlung der Ereignisse. - Zum Wohle der Flugsicherheit, was dann über die Zeit auch wieder das Vertrauen der Verbraucher zurück bringt. Und so am Ende die ganze Branche rehabilitiert und normalisiert (Oder auch nicht...). 

 

Ich fand das Verhalten der FAA nicht nur fragwürdig, sondern... 

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vor 9 Stunden schrieb bueno vista:

So weit würde ich nicht gehen, außerdem könnte man die Daten nicht so einfach manipulieren. Aber eine neutrale Partei als Auswerter tut allen Seiten gut.

 

Wäre das Gegenstück zu Bfu und BEA nicht die NTSB und weniger die FAA?

bearbeitet von JeZe

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vor 10 Stunden schrieb bueno vista:

 

[Die Boxen] Sind bereits eingetroffen, mal sehen wann erste Daten öffentlich werden.

 

 

Bereits? Am 11. wurden sie geborgen und am 14. treffen sie in Paris ein? Berittener Bote?

Wenn es in dem Tempo weitergeht, habe ich für deinen zweiten Teilsatz wenig Hoffnung auf zügigen Vollzug. Zumal ja der Freitag Nachmittag auch schon wieder fast ran ist... :ph34r:

bearbeitet von HLX73G

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Und nicht jeder wird die BEA für neutral halten, denn immerhin sitzt sie im Land des größten Konkurrenten...

 

Zum Glück geht das Auslesen selbst inzwischen immer recht schnell, in den Zeiten mit Magnetbändern sah das ja noch deutlich anders aus...

 

 

 

 

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vor 1 Stunde schrieb ilam:

Und nicht jeder wird die BEA für neutral halten, denn immerhin sitzt sie im Land des größten Konkurrenten...

 

 

Die BEA hat auch AF447 aufgeklärt und dabei weder Air France noch Airbus besonders geschont.

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vor 4 Stunden schrieb bueno vista:

 

Ich befürchte, da wurde journalistisch etwas auf dicke Hose gemacht. Ich kann da inhaltlich als Referenz nur einen Funkspruch erkennen, der mag zwar von einem Stimmrekorder aufgezeichnet worden sein, aber anscheinend von dem der Flugsicherung. Von dem CVR des Flugzeuges scheint das nicht zu stammen. (Wäre ja auch verwunderlich, nachdem die Daten bei der BEA jetzt erst runtergeladen werden sollen)

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Es scheint ja so zu sein, dass das MCAS System ein Problem hat, wenn fehlerhafte Werte vom AOA- Sensor geliefert werden, da beim Redesign zusätzlich noch ein zweiter Sensor mit einbezogen werden soll. Dann lese ich aus den Infos heraus, dass man die Wirkung des Systems begrenzen will. Es soll wohl nur noch eine Nachregelung statt wie bisher mehrere Eingriffe geben.

 

Ich nehme mal an, wenn TOGA gedrückt wird, dass das nicht die Unfälle verhindert hätte, da die Fehltrimmung durch das MCAS verbleiben würde?

 

 

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Wie genau das MCAS arbeitet wissen nicht mal die Piloten. Es ist ein komplexes System das ergänzt und mangelhaft kommuniziert wurde, anscheinend auch den Zulassungsbehörden. Eigentlich eine gute Idee, nur nicht bis zur letzten Konsequenz zu Ende gedacht. Bei Zigtausend Flügen ging ja alles gut.

 

Mit speziellen Situation kommt es aber nicht klar und bewirkt das Gegenteil, statt zu stabilisieren pitched es die Nase bis Anschlag (und Aufschlag) runter. Um sich die Bedeutung des Fehlers mal besser vorzustellen: 2 Totalverluste innerhalb 5 Monaten bei 150 und jetzt 350 aktiven Maschinen. In 3 Jahren würden wir das monatlich erleben.

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Das Komische ist ja, dass die beiden Abstürze bei gutem Wetter waren, also eigentlich gut kontrollierbaren Bedingungen, die auch in der Testphase sehr oft geherrscht haben. Wie verhält sich das MCAS dann erst, wenn die Maschine mal ordentlich "durchgerüttelt" wird?

 

Wer weiß, evtl. ist es ja aber tatsächlich "nur" ein Softwarebug der eben nur auftritt, wenn sich die Parameter über eine gewisse Zeit nicht ändern...

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