Tschentelmän

Avatar Airlines - Ultra-Low-Cost-Planung mit Boeing 747 in den USA

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vor 3 Stunden schrieb spandauer:

 

Glückwunsch für diesen reaktionärsten Kommentar seit langem in diesem Forum. Wie viel Energie manche Menschen aufwenden, um sich einer immer offensichtlicheren Realität zu entziehen, ist schon wieder fast faszinierend. Wie man unseren Planeten und dessen Ressourcen schützende Vorstellungen (Rückwärtsgewandte nennen es eben Ideologie) dermaßen bekämpfen kann, fasziniert mich dagegen Null, es stößt mich ab. Dein erbärmlicher Versuch zu leugnen, dass die Klimathematik auch im Luftfahrbereich einen gewichtigen Stellenwert hat und haben wird und damit hier thematisiert werden sollte gipfelt dann im noch erbärmlicheren und unverschämten Versuch, Diskussionen darüber hier im Forum zu deckeln. Das geht gar nicht.


Man tut so, als wäre die aktuelle Lage zur Nation gänzlich neu. 
Egal ob man nun so oder so eingestellt ist, aber warum im aller Welt sind alle ganz plötzlich so „Öko“? 
Schon in den 80er war man sich der Problematik bewusst, aber jetzt soll alles ganz schnell gehen und ganz konsequent? 

Was haben die jetzigen 45+ denn jahrelang gemacht? Vor 20 Jahren gab es ordentlich Umweltverschmutzungs-Orgien und jetzt ist man dem Entwachsen? Jetzt ist man klüger als früher? Niemand konnte Ahnen das es „schlimm“ wird? Warum hat man nicht schon damals den Grünen gemacht, dann wären wir heute schon da, wo wir vllt 2050 sein wollen. Aber damals war das nicht so „Fech“, son Grüner zu sein? Damals war man ein Spinner, wenn man öffentlich über die Folgen fürs Klima sprach?


Brauchte es ein junges Mädchen um euch das ins Gewissen zu holen? 

Ich bitte euch... 

 

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vor 2 Stunden schrieb spandauer:

Ah, ein seltener FDP-Wähler, danke für dein  Coming Out. Kann man Aussagen gleich viel leichter einsortieren. 

Ja, wahre Demokraten zeigen sich immer in der Akzeptanz Andersdenkender...

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@Hubi206: Danke, danke, danke! Schon lange hat mir niemand so sehr aus der Seele gesprochen.

 

Zu den Klimakindern: Wenn ich darüber diskutieren will, wie schlimm und menschenverachtend Flugzeuge sind, gehe ich einfach auf Insta, da laufen die ja in Scharen rum. Leider sind die meistens nur unfähig, sachliche Diskussionen zu führen. Klar, wenn der Magen von Papa (der wahrscheinlich bei LH oder in der Automobilindustrie arbeitet) gut gefüllt ist und die einzige Sorge ist, ob die 6. Stunde ausfällt oder nicht, kann man halt keine Kompetenz entwickeln. Erstmal arbeiten gehen, dann die Klappe aufreißen, das wäre mal wieder schön.

 

Lasst uns bei Fachdiskussionen bleiben, für den polemischen Dreck sind andere Plattformen zuständig. Ich freue mich lieber darüber, dass jemand so eine Idee voranbringen will. Einen Versuch ist es wert, mir fällt gerade kein LCC ein, der Widebodies auf Kurzstrecken einsetzt.

 

vor 2 Stunden schrieb spandauer:

Ah, ein seltener FDP-Wähler, danke für dein  Coming Out. Kann man Aussagen gleich viel leichter einsortieren. 

 

Hier riecht es so nach erhobenem Zeigefinger. Haben wir etwa Grüne/Linke im Haus?

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vor 10 Stunden schrieb Leon8499:

Lasst uns bei Fachdiskussionen bleiben, für den polemischen Dreck sind andere Plattformen zuständig.

 

Wenn Du jetzt ganz ehrlich zu Dir selber bist, dann wirst Du feststellen, dass Deine "Klimakinder" exakt das sind, was Du anprangerst, Polemik nämlich. ;)

 

 

vor 10 Stunden schrieb Leon8499:

Haben wir etwa Grüne/Linke im Haus?

 

 Wäre das irgendwie schlimm?

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vor 16 Stunden schrieb God:

Während ich (und die Partei, die ich wähle) immer klar kommuniziere(t), dass Klimawandel durch Forschung und Innovationen angegangen werden muss,

 

Dein Argument ist also: "Wir haben aktuell keine Lösung, deshalb machen wir so weiter wie bisher und hoffen einfach darauf, dass sich das irgendwann durch Forschung und Innovation erübrigen wird"?

 

Zitat

höre ich von Grün nie klare Äußerungen, was man ändern möchte. Es gibt nur Restriktionen und Verbote und das ist der Grund, warum so viele Menschen sich in fast allen Kommentarsektionen der sozialen Medien gegen Grün aussprechen.

 

Was schädlich ist und nicht unbedingt benötigt wird, wird verteuert, sodass die Verursacher der Schäden für diese bezahlen müssen und nicht mehr die Allgemeinheit. Wie, außer mit Polemik, kann man etwas dagegen sagen?

 

Und noch zum Thema ansich: Da keiner Zahlen liefern konnte, gehe ich einfach mal davon aus, dass eine alte 747 weder deutlich besser noch deutlich schlechter fürs Klima ist als mehrere kleine Flugzeuge, die alternativ fliegen würden. Falls diesem so ist, ist es doch eine schöne Möglichkeit, mal ein anderes Fluggerät nutzen zu können.

Edited by 2ndOrbit

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vor 2 Minuten schrieb 2ndOrbit:

Was schädlich ist und nicht unbedingt benötigt wird, wird verteuert, sodass die Verursacher der Schäden für diese bezahlen müssen und nicht mehr die Allgemeinheit. Wie, außer mit Polemik, kann man etwas dagegen sagen?

Inhaltlich stimme ich dir persönlich zu, ist ok. Andererseits müss(t)en da in einer globalisierten Welt alle mitgehen, damit es zu keiner Benachteiligung kommt. Und da sich niemand benachteiligt sehen will ist das ganze natürlich nicht so einfach, es gibt ja auch gesellschaftliche Konflikte die daraus resultieren, so dass man mMn schon etwas dagegen sagen kann und beide Seiten irgendwie verstehen muss.

...Ist aber OT...

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12 hours ago, Leon8499 said:

Lasst uns bei Fachdiskussionen bleiben

 

Aber die Klimadiskussion gehört doch gerade zu dieser Fachdiskussion! Spätestens wenn seitens der Politik zusätzliche Steuern, Gebühren, Reglements, etc. verabschiedet werden (und genau das ist der Fall!) ist das Geschäftsmodell der Luftfahrtbranche unmittelbar betroffen. Davor die Augen zu verschließen ist einfach falsch und hat dann eben nichts mehr mit einer Fachdiskussion zu tun.

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10 minutes ago, effxbe said:

 

Aber die Klimadiskussion gehört doch gerade zu dieser Fachdiskussion! Spätestens wenn seitens der Politik zusätzliche Steuern, Gebühren, Reglements, etc. verabschiedet werden (und genau das ist der Fall!) ist das Geschäftsmodell der Luftfahrtbranche unmittelbar betroffen. Davor die Augen zu verschließen ist einfach falsch und hat dann eben nichts mehr mit einer Fachdiskussion zu tun.

 

Zumal es ein sehr deutsches Thema ist, schon viel weniger ein europäisches. Und USA, China, Türkei, Dubai lachen sich kaputt.

 

Gegen sparsamere und saubere Flugzeuge hat sich niemand was, aber "einer muss ja mal anfangen" funktioniert eben nur, wenn man selber Kind oder Beamter ist...

 

Zurück zur Luftfahrt:

 

 

On 12/1/2019 at 5:22 PM, Koelli said:

War halt sehr überrascht, da die 737 in Europa eigentlich nur auf kurzen Strecken eingesetzt wird. Bei über 5 Stunden wie nach Dubai kommen ja schon größere Modelle zum Einsatz. Sind es nach Ägypten auch 5 Stunden? Dachte eher über 4.

 

TK574 Mombasa-Istanbul sind knapp sieben Stunden mit 738

D8 (Norwegian) von Oulu (Mittelfinnland) nach Las Palmas gute 6,5 Stunden mit 738

FlyDubai fliegt auch ziemlich weit mit 738, zum Beispiel in guten sechs Stunden nach Prag......

 

 

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vor 37 Minuten schrieb 2ndOrbit:

Dein Argument ist also: "Wir haben aktuell keine Lösung, deshalb machen wir so weiter wie bisher und hoffen einfach darauf, dass sich das irgendwann durch Forschung und Innovation erübrigen wird"?

 

Nö. Das Argument ist, dass man Weg muss von blindem Aktionismus. Beispiel: Klimapaket der Bundesregierung. Natürlich sind über 100 Milliarden für die Bahn ein wichtiger Schritt. Auch die versechsfachung der Mittel des GVFG sind sicherlich nicht schlecht. Aber das ist halt Symbolpolitik. Eine schön große Summe befriedigt erstmal. Bringt aber nichts wenn man keine Projektingenieure aus dem Bildungssektor bekommt, die mit der Kohle auch was anfangen können und Planfeststellungsverfahren wie wahnsinnig beklagt werden können.

 

Standhafte Lösungen brauchen nunmal Zeit. Dieselfahrvebot wäre auch eine ansehnliches Beispiel. Schön das die DUH fleißig klagt, aber was hat die Umwelt in Summe gewonnen wenn statt Diesel jetzt wieder deutlich mehr Ottomotoren durch die Gegend rollen, die deutlich höheren CO2 Ausstoß und - bis auf absolute Neuwagen - auch Feinstaub wie blöd rauspusten?

 

Ich Stimme zu, eine Wende in der Klimapolitik muss her. Aber das muss und kann nicht in zwei Jahren passieren, wenn man das ganze vorher 40 Jahre ignoriert hat.

 

Außerdem hofft man nicht, man arbeitet daran. Innovationen kann man erzwingen, Weiterentwicklung fördern.

 

vor 37 Minuten schrieb 2ndOrbit:

Und noch zum Thema ansich: Da keiner Zahlen liefern konnte, gehe ich einfach mal davon aus, dass eine alte 747 weder deutlich besser noch deutlich schlechter fürs Klima ist als mehrere kleine Flugzeuge, die alternativ fliegen würden. Falls diesem so ist, ist es doch eine schöne Möglichkeit, mal ein anderes Fluggerät nutzen zu können.

 

Grundsätzlich wird das nicht schlecht sein. Es ist wie beim Auto. Ein alter, aber bereits vorhandener Verbrenner wird auf mittlere Sicht nicht viel schlechter abschneiden als ein Batterieauto, was noch zu bauen ist. Die Frage ist wie viel weniger verbraucht wird und ab wann das neue Produkt vorbeizieht.

Die Frage ist nur: Ist nicht eher geholfen, wenn man diese Form der billigen Fortbewegung einspart? Das wäre aus Umweltsicht ohne Zweifel die beste Lösung.

 

vor 12 Stunden schrieb Leon8499:

Lasst uns bei Fachdiskussionen bleiben, für den polemischen Dreck sind andere Plattformen zuständig.

 

Das ist die Fachdiskussion. Die Luftfahrt ist (und bleibt) nunmal eng mit einer relativ großen Menge Emissionen (ob jetzt Lärm, Feinstaub, CO2, NOx, Plastikmüll oder was auch immer) verbunden. Wie in jeder Branche begeht man hier momentan einen Wandel, deshalb ist auch diese Diskussion hier angebracht. Und wenn jemand, wie @Koelli richtig angemerkt hat, nur deshalb fliegt, weil sein finanziell erreichbarer Schwellenwert unterschritten wurde, dann tragen solche Projekte ganz klar zu einer gesteigerten Emission bei. Wie man dazu steht kann jeder selber bewerten, es ist aber nunmal so.

 

vor 14 Stunden schrieb wartungsfee:


Man tut so, als wäre die aktuelle Lage zur Nation gänzlich neu. 
Egal ob man nun so oder so eingestellt ist, aber warum im aller Welt sind alle ganz plötzlich so „Öko“? 
Schon in den 80er war man sich der Problematik bewusst, aber jetzt soll alles ganz schnell gehen und ganz konsequent? 

Was haben die jetzigen 45+ denn jahrelang gemacht? Vor 20 Jahren gab es ordentlich Umweltverschmutzungs-Orgien und jetzt ist man dem Entwachsen? Jetzt ist man klüger als früher? Niemand konnte Ahnen das es „schlimm“ wird? Warum hat man nicht schon damals den Grünen gemacht, dann wären wir heute schon da, wo wir vllt 2050 sein wollen. Aber damals war das nicht so „Fech“, son Grüner zu sein? Damals war man ein Spinner, wenn man öffentlich über die Folgen fürs Klima sprach?


Brauchte es ein junges Mädchen um euch das ins Gewissen zu holen? 

Ich bitte euch... 

 

 

Das ist tatsächlich eine sehr Interessante Fragestellung: Warum erst jetzt und warum jetzt mit aller Gewalt? Meiner Meinung nach ist das inzwischen eine Frage der Stellung und Anerkennung in einer Gesellschaft. Das kann auch ganz schnell im blinden folgen einer gefährlichen Ideologie enden.

Edited by DE757

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vor 30 Minuten schrieb 2ndOrbit:

Was schädlich ist und nicht unbedingt benötigt wird

 

Und wer bestimmt, was nicht unbedingt benötigt wird? Nach der Logik könnte man ja alles verbieten, weil fast alles irgendwie substituierbar ist, allerdings meistens mehr schlecht als recht. Außerdem leben wir in einer freien Marktwirtschaft. In einer solchen hat der Staat nicht meinen Konsum mit Noten zu bewerten, sonst sind wir ganz schnell beim Sozialkreditsystem. Flüge geben Minuspunkte und der Besuch von FFF-Demos Pluspunkte, hervorragend.

 

vor 18 Minuten schrieb effxbe:

 

Aber die Klimadiskussion gehört doch gerade zu dieser Fachdiskussion! Spätestens wenn seitens der Politik zusätzliche Steuern, Gebühren, Reglements, etc. verabschiedet werden (und genau das ist der Fall!) ist das Geschäftsmodell der Luftfahrtbranche unmittelbar betroffen. Davor die Augen zu verschließen ist einfach falsch und hat dann eben nichts mehr mit einer Fachdiskussion zu tun.

 

Wie medion schon sagte, diese ganze Diskussion tangiert vielleicht 1-2% der Weltbevölkerung und ist in der Form ein Hirngespinst Nordeuropas. Schau mal in Griechenland, wie viele sich da für das Thema interessieren, von Brasilien, China, Russland und Co. ganz zu schweigen.

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On 12/2/2019 at 4:33 PM, mapuyc said:

Klimawandels eine Airline zu planen, die aus uralten spritfressenden B 747-400 besteht. 

 

Mal zurück zum Auslöser der kleinen Diskussion, wo schon die Eingangsbehauptung einfach polemisch war. Uralt und spritfressend?

 

Viele fliegende 320er und 737er sind älter als so manche 744, die frei verfügbar parkend in irgendeiner Wüste stehen.

 

Nehmen wir mal was Altes wie den LH Umweltbericht 1999/2000 aus dem Regal. Pro 100 PKT verbrauchte dort die 744 minimal mehr als die 343 (4,5 zu 4,3). Der 321 verbrauchte 5,0

 

Natürlich alles nur bedingt vergleichbar, Kurzstreckenflugzeuge haben mehr Starts, dafür aber auch keine raumgreifende F und C.... Langstreckenflugzeuge schleppen mehr naturbedingt mehr Kraftstoff durch die Gegend.... Aber wir wollen es doch bitte detailreich und faktenbasiert angehen...

 

 

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vor 2 Minuten schrieb Leon8499:

Außerdem leben wir in einer freien Marktwirtschaft.

 

Wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft.

 

vor 2 Minuten schrieb Leon8499:

In einer solchen hat der Staat nicht meinen Konsum mit Noten zu bewerten

 

Das macht er seit jeher über Steuern. Wieso z.B. zahlst du über 80cent pro Liter Sprit? Und wieso geht ein Teil davon zweggebunden in den ÖPNV? Warum zahlst du mal 7% Umsatzsteuer, warum mal 19%? Weil es eine lenkende Wirkung haben soll. 

 

Wo ich allerdings zustimme: Das ganze bringt überhaupt nichts wenn nicht die gesamte Welt mitzieht. 

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21 hours ago, Koelli said:

Wenn man aber aufgrund des extrem niedrigen Preises explizit Leute zum Fliegen animiert, die es sonst nicht tun würden, dann ist das nicht unbedingt klimafreundlich 

 

Sagt derjenige, dem es nie billig genug sein kann?

 

Davon ab, kommen wir schnell zu einer sozialen Komponente, die irgendwie kaum einer in Sichtweite hat: Warum darf eine normale Familie, schulpflichtige Kinder, normal arbeitend im Sommer nicht bezahlbar nach Mallorca oder Türkien fliegen (bewusst kein exotisches Ziel gewählt)? Oder die Gattin mal ein Wochenende nach Budapest/XYZ? Steuerung über den Preis kann nur ungerecht sein. Wer gut verdient, geschickt und/oder kriminell ist oder fein geerbt hat, dem ist doch egal,, ob der Flug 50 oder 200 Euro kostet.

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13 hours ago, Leon8499 said:

Einen Versuch ist es wert, mir fällt gerade kein LCC ein, der Widebodies auf Kurzstrecken einsetzt.

 

Sorry, der muss jetzt sein: EK von Dubai nach Muskat, dreimal am Tag, 380, 380 (dafür gibt es extra einen auf die Pfoten, veralteter Vierstrahler, viel zu schwer, leider "brand new"...) und einmal 773, durchschnittliche Flugdauer 40 Minuten.

 

Ich entschuldige mich vorab, gelöschte Fan-Seiten werden entsetzt sein. Passend zur Gegend: :ph34r:

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vor 28 Minuten schrieb medion:

Davon ab, kommen wir schnell zu einer sozialen Komponente, die irgendwie kaum einer in Sichtweite hat: [...] Steuerung über den Preis kann nur ungerecht sein.

 

Ist doch in Sichtweite und wird sowohl in der Politik als auch in den Medien oft genug gesagt. Der soziale Zusammenhalt der Gesellschaft muss gesichert bleiben. Das darf aber kein Totschlagargument für ein Weiterso sein. Alles in der Politik ist ein Abwägen zwischen verschiedenen Interessen. Aber ausgerechnet Fliegen ist für uns Menschen so elementar wichtig, dass es um jeden Preis billig bleiben muss?

 

Wie weiter oben schon jemand geschrieben hat: Wir haben auch bereits eine große Steuerung über die Mineralölsteuer. Auch diese ist in ihrer Höhe ein Kompromiss, der versucht, möglichst vielen Menschen möglichst gerecht zu werden. (Auch den Menschen, die nicht Auto fahren und unter den Folgen des Verkehrs leiden.) Und ich mag bezweifeln, dass Motoren heute so sparsam wären wie sie sind, wenn Benzin spottbillig wäre. Es muss immer die richtige Mischung aus Fördern und Fordern sein.

vor 57 Minuten schrieb DE757:

Wo ich allerdings zustimme: Das ganze bringt überhaupt nichts wenn nicht die gesamte Welt mitzieht. 

 

Wollen wir uns darauf einigen, dass es wenig bringt und nicht "überhaupt nichts"? Wenig ist mehr als nichts und besser als nichts.

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13 minutes ago, 2ndOrbit said:

Ist doch in Sichtweite und wird sowohl in der Politik als auch in den Medien oft genug gesagt. 

 

Wir haben auch bereits eine große Steuerung über die Mineralölsteuer.

 

Was ist in Sichtweite?

 

Welche Steuerung denn? Einfach Staatseinnahmen generieren wie damals die Öko-Steuer von Rot-Grün (nur ein Beispiel, bei anderen Regierungen nicht anders; wie Merkels Mehrwertsteuererhöhung während der WM2006) zu Gunsten der Rente hatte genau nicht den Grund, Ölverbrauch zu reduzieren, dann wären ja die Rentenkassen kollabiert. Deshalb hat man es ja auch ganz vorsichtig in drei Schritten gemacht, kurz aufregen, aber ja keine Verhaltensänderung provozieren.

 

Jetzt heißt das Kind halt Klimasteuer oder Abgabe, weil es ja so nicht weitergehen kann. Man fragt sich halt nur, was damit gemeint ist? Richtig lustig wird es dann, wenn der Bundesrat die Steuern für die Luftfahrt durchwinkt, deren angeblichen Zweck (Steuererleichterungen für die Bahn) aber nicht.....

 

Und wenn die letzte Ölheizung (stationär Öl verbrennen ist natürlich Quatsch, da nimmt man besser Kohle) und das letzte Verbrennerauto weg ist, dann werden in Deutschland halt Windräder, Kinder oder Gartenzwerge besteuert, irgendwo muss das Geld ja herkommen.

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vor einer Stunde schrieb Leon8499:

Wie medion schon sagte, diese ganze Diskussion tangiert vielleicht 1-2% der Weltbevölkerung und ist in der Form ein Hirngespinst Nordeuropas. Schau mal in Griechenland, wie viele sich da für das Thema interessieren, von Brasilien, China, Russland und Co. ganz zu schweigen.

Und muss man sich deshalb am Schlechten ein Beispiel nehmen statt mit gutem Beispiel voran zu gehen?

Immer dieses Argument, die anderen haben dann einen Vorteil... Meine Güte, dann ist das eben so. Dafür haben wir ein gutes Gefühl, was richtiges und sinnvolles getan zu haben. 

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Können wir uns jetzt bitte wieder auf das Kernthema konzentrieren. Die Klimadebatte ohne Bezug zum Thread hier ist leider doch so weit abgedriftet, daß ich eingreifen mußte, um wenigstens einigermaßen den roten Faden herzustellen.

 

Klima ist wichtig, aber bitte hier im direkten Kontext bleiben,Danke

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vor 16 Stunden schrieb bueno vista:

Ob alte 744 oder neue Neos: Es gibt genau so wenig Klima freundliche Flugzeuge, wie Nasen freundliche Gülletransporter. Und weil das hier auch jeder weiß oder zumindest ahnt, kommt sofort der Beißreflex unter die politische Gürtellinie. In Autoforen wird daraus "Friday for Hubraum".

 

Unser Hobby ist mit Recht angezählt und jeder Einzelne sollte daraus seine eigenen Konsequenzen ziehen, statt anderen vorzuschreiben, was richtiges oder falsches Denken und Handeln ist. Und auf die richtige Politik würde ich schon gar nicht warten, egal ob grün, gelb oder kackbraun.

 

Und wenn Avatar die Kisten voll bekommt, ist das sogar vernünftiger als jedes A380 Oberdeck.

 

"Mit dem Knie am Vordersitz werden wir diese Welt nicht verändern" sorry, der musste einfach raus. Grundsätzlich gebe ich dir natürlich recht. 

Zurück zum Thema. Angesichts der Pläne von Avatar stelle ich mir die Frage, auf welchen der angekündigten Strecken überhaupt eine Nachfrage nach Billigflügen in einer ultra bestuhlten 747 existiert, Von Phoenix nach Las Vegas ? Eher nicht .Vermutlich könnte eine gewisse Nachfrage an Nonstop Verbindungen von der Ostküste nach Hawaii über den Preis erreicht werden. Dies bieten Sie aber in der Präsentation nicht an. 

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Taucht im Handelsregister bei Avatar vielleicht irgendwo der Name Michelle Ballarin auf? Ich fürchte unsere Diskussion ist die Buchstaben kaum wert.

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