vielflieger2020

Das Corona-Virus, die Airlines und der Rest der Welt

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vor 2 Stunden schrieb effxbe:


Neue virologische Erkenntnisse?

 

Virus mutiert = alter Impfstoff wirkungslos = neuer Impfstoff notwendig...

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vor 7 Stunden schrieb Tschentelmän:

 

Fachwissen-Alarm.....

war bisher bei allen Grippeviren so - und bei dem "neuartigen, hochansteckenden und absolut tödlichen Coronavirus" auch.

 

Edited by chrigre
rs

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Durch die Art, wie Du schreibst, bestätigst Du mich nur in der Einschätzung Deines Fachwissens. Die Ignore-Liste wächst...

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vor 10 Stunden schrieb PG1:

Gut für die LH- mit abgeschriebenen Fliegern nochmal gutes Geld verdienen. 

 

Da müssen im Hintergrund auf jeden Fall schon Verhandlungen laufen mit BRD und EU, wenn die schon Millionen Impfdosen bestellt haben dann sollten sie die Logistik gleich dazu besorgen. Lufthansa wird ja bestimmt nicht nur aus reiner Barmherzigkeit die MD 11 behalten wollen. Trotzdem eine tolle Sache wenn das läuft. Find ich gut.

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Die Produktionskapazitäten der europäischen Arzneimittelindustrie in Europa sollte ausreichen um einen zugelassenen Corona-Imfpstoff zu produzieren. Impfstoffe die bereits in der Phase 3 der Erprobung sind werden auch schon produziert. 

 

Israel steht ab Freitag vor einem zweiten totalen Lock-Down, eventuell wird auch der Flughafen TLV geschlossen.

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Es wird wahrscheinlich eher das Thema sein, dass der Impfstoff in Masse z.B. in Europa produziert, aber in Afrika benötigt wird und irgendwie schnell hinkommen muss

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Alles in allem Es wird es wesentlich darauf ankommen, welche Länder bei welchen Herstellern wie viele Impfdosen bestellen, wann welche Impfstoff-Entwicklung zugelassen wird, welche Hersteller eine Lizenz zur Produktion kriegen, wo die Herstellung mit welcher Kapazität erfolgt und welche Mengen wann für welches Land bestimmt sind... Daraus werden sich sicherlich sehr viele Lieferstrecken rund um die Welt ergeben... Die ersten Frachtflüge dieser Art dürften zudem sehr großes Medien-Interesse erhalten und auch mit Sicherheitsmaßnahmen begleitet werden, als wäre das pures Gold...

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Wenn das noch in diesem Winter, so bis März 2021 passieren sollte, würde ich dem zustimmen.

 

Aber was die Impfstoff-Entwicklung angeht, bin ich ehr Pessimist, was die Virus-Infektion angeht, ehr Optimist.

Will sagen, ich glaube nicht, dass vor dem Sommer 2021 nennenswerte Mengen, von hinreichend getestetem und wirksamen Impfdosen zur Verfügung stehen werden. Deswegen Pessimist.

Auf der anderen Seite zeigt sich, dass die Infektionszahlen zwar immer noch sehr stark ansteigen, die Opferzahlen aber stagnieren, bzw. sogar rückläufig sind. Das bringt mich nicht zu der irrigen Annahme, das Virus sei ja garnicht so schlimm und die Maßnahmen sind völlig übertrieben. Nein, das Virus ist gefährlich und die Maßnahmen hier in Europa sind notwendig. Wir brauchen die Masken, die Abstandsregeln und müssen noch auf Großveranstaltungen verzichten. Übrigens helfen diese Regeln auch, eine Grippe-Welle in diesem Winter zu minimieren. Aber das mal nur so am Rande. Die Spanische Grippe war vor 100 Jahren etwa anderthalb Jahre in der Welt und hat Millionen Opfer gefordert. aber irgendwann war damit Schluss. Nicht weil es einen Impfstoff gab, sondern weil sich Mensch und Virus so aneinander angepasst hatten, dass man sich zwar weiter infizieren konnte, die Folgen aber harmlos waren. 

Und Optimist bin ich nun, weil ich glaube, dass das bei Corona ähnlich sein könnte. Wenn wir den Winter überstanden haben, glaube ich werden wir zu dem Punkt kommen, wo Covid-19 von der Liste der meldepflichtigen Infektionen gestrichen werden kann. Nicht weil es weg wäre, sondern weil es dann (behördlich, administrativ) wie ein Grippe behandelt werden kann.

Und genau wie bei der Grippe, sollte sich dann jeder, der einer Risikogruppe angehört, impfen lassen. Allerdings wird man auch diesen Impfstoff dann jährlich anpassen müssen, denn weggehen wird dieses Virus nie wieder.

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vor 25 Minuten schrieb jubo14:

Wenn das noch in diesem Winter, so bis März 2021 passieren sollte, würde ich dem zustimmen.

 

Aber was die Impfstoff-Entwicklung angeht, bin ich ehr Pessimist, was die Virus-Infektion angeht, ehr Optimist.

Will sagen, ich glaube nicht, dass vor dem Sommer 2021 nennenswerte Mengen, von hinreichend getestetem und wirksamen Impfdosen zur Verfügung stehen werden. Deswegen Pessimist.

Auf der anderen Seite zeigt sich, dass die Infektionszahlen zwar immer noch sehr stark ansteigen, die Opferzahlen aber stagnieren, bzw. sogar rückläufig sind. Das bringt mich nicht zu der irrigen Annahme, das Virus sei ja garnicht so schlimm und die Maßnahmen sind völlig übertrieben. Nein, das Virus ist gefährlich und die Maßnahmen hier in Europa sind notwendig. Wir brauchen die Masken, die Abstandsregeln und müssen noch auf Großveranstaltungen verzichten. Übrigens helfen diese Regeln auch, eine Grippe-Welle in diesem Winter zu minimieren. Aber das mal nur so am Rande. Die Spanische Grippe war vor 100 Jahren etwa anderthalb Jahre in der Welt und hat Millionen Opfer gefordert. aber irgendwann war damit Schluss. Nicht weil es einen Impfstoff gab, sondern weil sich Mensch und Virus so aneinander angepasst hatten, dass man sich zwar weiter infizieren konnte, die Folgen aber harmlos waren. 

Und Optimist bin ich nun, weil ich glaube, dass das bei Corona ähnlich sein könnte. Wenn wir den Winter überstanden haben, glaube ich werden wir zu dem Punkt kommen, wo Covid-19 von der Liste der meldepflichtigen Infektionen gestrichen werden kann. Nicht weil es weg wäre, sondern weil es dann (behördlich, administrativ) wie ein Grippe behandelt werden kann.

Und genau wie bei der Grippe, sollte sich dann jeder, der einer Risikogruppe angehört, impfen lassen. Allerdings wird man auch diesen Impfstoff dann jährlich anpassen müssen, denn weggehen wird dieses Virus nie wieder.

Bin ja sehr selten deiner Meinung, aber in diesem Fall kann ich dem nur so zustimmen. 
Alle warten und hoffen auf einen Impfstoff. Bis dieser überhaupt eine Zulassung hat bzw. gefunden ist, kann es noch Ewigkeiten dauern. Eine 100%ige Garantie das überhaupt ein Impfstoff gefunden wird gibt es nicht. Noch keiner der jetzt im Test befindlichen Impfstoffe wurde komplett auf Nebenwirkungen erforscht (Wann treten diese auf?Nach einem Monat? 2 Jahren? 10 Jahren).

 

Denke auch wir werden auf „natürlichen“ Weg schneller mit diesem Virus durch sein, als das es einen Impfstoff gibt welcher ausreichend erforscht ist.

 

Man ruht sich wörtlich auf die Findung eines Impfstoffes aus. Meiner Meinung nach müsste man sich langsam mal einen Plan B überlegen wenn der Impfstoff nicht den gewünschten Erfolg erzielen wird. Wie geht es dann weiter OHNE Impfstoff und dem Virus? Denn sonst werden neben der Fliegerei noch ganz andere wirtschaftliche Zweige den Bach runter gehen. 
Zudem wird spätestens nächsten Sommer die Akzeptanz der Bevölkerung ohne Aussicht auf einen Impfstoff nicht mehr die gleiche sein wie sie es jetzt ist. 

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vor 2 Stunden schrieb jubo14:

Allerdings wird man auch diesen Impfstoff dann jährlich anpassen müssen

 

Vorsicht, das ist reine Spekulation, für die es keine wissenschaftliche Grundlage gibt. Im Gegenteil deutet einiges darauf hin, dass das Virus viel weniger mutiert als befürchtet.

Da hilft jetzt nur abwarten, Spekulationen der Art "mutiert eh und Impfung muss ständig angepasst werden" entbehren jeder Grundlage und helfen niemandem.

 

vor 2 Stunden schrieb jubo14:

denn weggehen wird dieses Virus nie wieder.

 

Und auch das ist reine Spekulation ohne Grundlage.

 

vor einer Stunde schrieb Aero88:

Eine 100%ige Garantie das überhaupt ein Impfstoff gefunden wird gibt es nicht.

 

Das stimmt natürlich, ist aber irreführend. Es sind gleich mehrere Kandidaten schon in der 3. Phase de klinischen Erforschung - gefunden sind schon mehrere Impfstoffe, nur noch nicht hinreichend auf ihre Sicherheit in der massenhaften Anwendung untersucht. Das dauert nun mal ein wenig, Zwischenergebnisse sind äusserst vielversprechend. Stand jetzt spricht sehr viel dafür, dass etwa Anfang 2021 mindestens ein zugelassener Impfstoff zur Verfügung steht.

 

vor einer Stunde schrieb Aero88:

Noch keiner der jetzt im Test befindlichen Impfstoffe wurde komplett auf Nebenwirkungen erforscht

 

Komplett auf Nebenwirkungen erforscht im Sinne von "wird bei niemandem unter keinen Umständen jemals Nebenwirkungen auslösen" ist schlicht unmöglich. Alles andere ist schon recht weit forgeschritten und vielversprechend.

 

vor einer Stunde schrieb Aero88:

Denke auch wir werden auf „natürlichen“ Weg schneller mit diesem Virus durch sein, als das es einen Impfstoff gibt welcher ausreichend erforscht ist.

 

Das entbehrt allerdings wirklich jeder Basis.

 

vor einer Stunde schrieb Aero88:

Wie geht es dann weiter OHNE Impfstoff und dem Virus?

 

Die Frage stellt sich schlicht nicht. Zum einen, weil es keinen anderen Weg ohne Inkaufnahme sehr vieler Toter und dauerhaft Geschädigter gibt, und zum anderen, weil die Impfstoffentwicklung weit fortgeschritten und die Einsatzfähigkeit dieser Impfstoffe absehbar ist.

Edited by foobar
Formatierung zusammengefügter Antworten

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Abgesehen davon, dass die Tests zur Verträglichkeit und Wirksamkeit bei den Impfstoff-Projekten noch in vollem Gange sind - man wird wohl davon ausgehen müssen, dass es keinen weltweit einheitlichen Fahrplan zur Zulassung und Verteilung der Impfstoffe geben wird, zumindest weisen viele Nachrichten stark darauf hin... Einige Länder werden vermutlich schnelle und gewagte Schritte gehen wollen, während andere dabei etwas vorsichtiger agieren... Das könnte dann durchaus eine Zeit lang richtig chaotisch werden (bzw noch mehr als jetzt), falls beispielsweise Produktionskapazitäten für den nationalen Bedarf geblockt werden oder wenn einzelne Staaten die Krise bereits kurz nach den ersten Impfungen für beendet erklären, während ihr Land in weiten Teilen der Welt noch als Risikogebiet deklariert ist... 

Edited by Tschentelmän

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Aus dem Liveblog von Tagesschau.de:  

 

Der in Kopenhagen ansässige WHO-Funktionär warnte davor, zu große Erwartungen in Impfstoffe zu setzen. "Ich höre die ganze Zeit: 'Der Impfstoff wird das Ende der Pandemie sein'. Natürlich nicht!", sagte der Belgier. 

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2 minutes ago, Aerodude said:

Der in Kopenhagen ansässige WHO-Funktionär warnte davor, zu große Erwartungen in Impfstoffe zu setzen. "Ich höre die ganze Zeit: 'Der Impfstoff wird das Ende der Pandemie sein'. Natürlich nicht!", sagte der Belgier. 

 

Wobei mich das dann doch wundert: dass ein Impfstoff nicht die Krankheit selber in Gänze vernichten kann, ist soweit klar. Aber die Pandemie (also die per Definition "länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit") sollte damit doch gerade bekämpft werden können, oder?

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59 minutes ago, Mahag said:

Alles Vermutungen und Entmutigungen. Weiß keiner genau und kann auch ganz anders kommen. 

 

Dass wir mal einer Meinung sind...Zumindst in Ansätzen.

 

Ob es (Covid 19) schnell weggeht oder überhaupt nicht mehr oder beherrschbar wird, wo es sich jetzt vom Wirt Gürteltier oder Fledermaus (ist auch egal) den Menschen gesucht hat, weiß genaugenommen niemand. Die vielzitierten Grippeviren, auch wenn es keiner hören will bis zur Negierung, es sind halt schon die Verwandten,  ändern sich auch ständig. Allen Viren ist gemein, dass ihr Hauptfeind super kompliziert ist: Wasser und Seife... Und für die Nase jetzt halt die Abdeckung und Abstand.

 

Medikamenten-/Impfstoffentwicklung unter Druck hat in der Vergangenheit selten zur gelungenen Ergebnissen geführt. Medizin im weit überwiegenden Teil ist eine Erfahrungswissenschaft...

 

 

 

29 minutes ago, effxbe said:

Wobei mich das dann doch wundert: dass ein Impfstoff nicht die Krankheit selber in Gänze vernichten kann, ist soweit klar. Aber die Pandemie (also die per Definition "länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit") sollte damit doch gerade bekämpft werden können, oder?

 

Klares Jein. Die Krankheit bleibt, wann es eine gefährliche Pandemie ist, legt ja jetzt schon die Politik fest und das unterscheidet sich eben auch in Europa auf kleinstem Raum erheblich...

Edited by medion

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vor 18 Minuten schrieb effxbe:

 

Wobei mich das dann doch wundert: dass ein Impfstoff nicht die Krankheit selber in Gänze vernichten kann, ist soweit klar. Aber die Pandemie (also die per Definition "länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit") sollte damit doch gerade bekämpft werden können, oder?

 

Ich war ebenfalls verwundert, es wäre interessant zu wissen, wie der gute Mann, Hans Kluge heißt er, das genau meint:

 

Natürlich ist die Pandemie mit Zulassung des Impfstoffs nicht vorbei. Wahrscheinlich kriegen wir es erst dann besser in den Griff, wenn weite Teile der Bevölkerung immunisiert wurden. Die Produzenten der Impfstoffe gehen davon aus, 2021 mehrere hundert Millionen Impfdosen herzustellen. Bei 7,77 Milliarden Menschen dauert das also ein wenig. 

 

Daher gehe ich davon aus, dass es eine Priorisierung geben wird. Wahrscheinlich werden Risikopatienten, Menschen im Gesundheitswesen und diejenigen mit vielen Kontakten (Zugpersonal, Polizisten, usw.) vornehmlich geimpft.

 

Dadurch wird es weitere große Schritte in Richtung Normalität geben, bis das ganze aber komplett ausgestanden ist, dauert es wohl noch länger.

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vor 1 Stunde schrieb foobar:

 

Vorsicht, das ist reine Spekulation, für die es keine wissenschaftliche Grundlage gibt. Im Gegenteil deutet einiges darauf hin, dass das Virus viel weniger mutiert als befürchtet.

Da hilft jetzt nur abwarten, Spekulationen der Art "mutiert eh und Impfung muss ständig angepasst werden" entbehren jeder Grundlage und helfen niemandem.

 

 

Und auch das ist reine Spekulation ohne Grundlage.

 

 

Das stimmt natürlich, ist aber irreführend. Es sind gleich mehrere Kandidaten schon in der 3. Phase de klinischen Erforschung - gefunden sind schon mehrere Impfstoffe, nur noch nicht hinreichend auf ihre Sicherheit in der massenhaften Anwendung untersucht. Das dauert nun mal ein wenig, Zwischenergebnisse sind äusserst vielversprechend. Stand jetzt spricht sehr viel dafür, dass etwa Anfang 2021 mindestens ein zugelassener Impfstoff zur Verfügung steht.

 

 

Komplett auf Nebenwirkungen erforscht im Sinne von "wird bei niemandem unter keinen Umständen jemals Nebenwirkungen auslösen" ist schlicht unmöglich. Alles andere ist schon recht weit forgeschritten und vielversprechend.

 

 

Das entbehrt allerdings wirklich jeder Basis.

 

 

Die Frage stellt sich schlicht nicht. Zum einen, weil es keinen anderen Weg ohne Inkaufnahme sehr vieler Toter und dauerhaft Geschädigter gibt, und zum anderen, weil die Impfstoffentwicklung weit fortgeschritten und die Einsatzfähigkeit dieser Impfstoffe absehbar ist.

Deiner Zuversicht in allen ehren, aber Fakt ist, es gibt keine Garantie auf einen Impfstoff. Da kannst du hier jetzt Impfstoffe aufzählen die in Phase 3 sind wie du willst. Denn das bedeutet noch längst nicht, dass er diese Phase auch übersteht.

Und genau so wie du denkst ist leider äußerst blauäugig. Man sollte sich nicht darauf ausruhen das ja nun einige Kandidaten in Phase 3 sind. Ein Plan B muss es geben und erarbeitet werden. Wird dieser erst dann in Angriff genommen wenn alle Impfstoffe die Zulassung nicht bestehen, ist es für viele Wirtschaftszweige zu spät. 
 

Und das mit den Nebenwirkungen kann man natürlich so wie deine Sicht ist,  auf die leichte Schulter nehmen. Ich bin fest der Überzeugung das genau solche Leute dann als erstes laut los schreien wenn in paar Jahren Nebenwirkungen auftreten.  

Edited by Aero88

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vor 36 Minuten schrieb Aero88:

Man sollte sich nicht darauf ausruhen das ja nun einige Kandidaten in Phase 3 sind. Ein Plan B muss es geben und erarbeitet werden. Wird dieser erst dann in Angriff genommen wenn alle Impfstoffe die Zulassung nicht bestehen, ist es für viele Wirtschaftszweige zu spät. 

 

Wobei durchaus sehr massiv an Plan B gearbeitet wird... Das Virus und dessen Wege der Verbreitung mehr und mehr erforschen zum Beispiel - Rückschlüsse ziehen, welche Maßnahmen in welcher Situation ausreichen... Behandlungsmethoden entwickeln, Medikamente testen... Risikogruppen und Faktoren für schwere Verläufe ermitteln... Diskussion des nötigsten Minimums für die Dauer der Quarantäne... Dazu womöglich noch Schnelltests für die breite Masse... All das läuft auf Hochtouren, braucht aber Zeit für aussagefähige Studien - alles also mögliche Strategien, um möglichst wenig eingeschränkt mit dem Virus zu leben - unabhängig vom Impfstoff...

Edited by Tschentelmän

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vor einer Stunde schrieb effxbe:

Wobei mich das dann doch wundert: dass ein Impfstoff nicht die Krankheit selber in Gänze vernichten kann, ist soweit klar. Aber die Pandemie (also die per Definition "länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit") sollte damit doch gerade bekämpft werden können, oder?

Eindämmen ja. Ausbreiten sicherlich nicht.

 

Es gibt bisher ein einziges Virus, dass der Mensch unter Kontrolle gebracht hat.

Das ist das Pocken-Virus.

Von den ersten Impfungen, bis man der Meinung war, es nun geschafft zu haben, sind übrigens 177 Jahre vergangen.

Es gab ein weltweite Impfpflicht und der Mensch ist nach einer Infektion, auch nach der durch die Impfung, lebenslang immun.

Wenn ich Impfpflicht höre, weiß ich, dass das nicht klappen wird.

Wenn ich lebenslange Immunität lese, weiß ich, dass auch das hier nicht gilt.

Und 177 Jahre würde ich auch sehr ungerne auf mein bisherige Leben verzichten.

 

Was nun die Mutationen des Covid-19-Virus angeht, so ist sich die Wissenschaft einig, dass es im Schnitt alle 14 Tage eine neue Mutation gibt. Bisher hat es noch keine Änderung der Pathogenität gegeben, sprich die Impfstoffe, die jetzt entwickelt werden, können gegen jede Version eingesetzt werden. Das das aber so bleibt, ist reines Wunschdenken.

Man kann jetzt aber eine Münze werfen, um die Zukunft vorherzusagen. Denn die Mutationen können das Virus "abmildern", sie können seine Gefahr aber auch erhöhen. Im Moment sehen die Zahlen so aus, als ob des "harmloser" wird, sprich es sterben weniger Menschen.

Meine Hoffnung ist also, dass wir das Covid-19 Virus, in absehbarer Zeit zu den 5 - 15 Viren zählen könne, die jeder von uns mit sich herumträgt, die aber keine akut negativen Effekte mehr verursachen. Und wenn ich das mit einer Impfung beschleunigen kann, werde ich das sicherlich wahrnehmen.

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vor 49 Minuten schrieb jubo14:

Eindämmen ja. Ausbreiten sicherlich nicht.

 

Es gibt bisher ein einziges Virus, dass der Mensch unter Kontrolle gebracht hat.

Das ist das Pocken-Virus.

Von den ersten Impfungen, bis man der Meinung war, es nun geschafft zu haben, sind übrigens 177 Jahre vergangen.

Es gab ein weltweite Impfpflicht und der Mensch ist nach einer Infektion, auch nach der durch die Impfung, lebenslang immun.

Wenn ich Impfpflicht höre, weiß ich, dass das nicht klappen wird.

Wenn ich lebenslange Immunität lese, weiß ich, dass auch das hier nicht gilt.

Und 177 Jahre würde ich auch sehr ungerne auf mein bisherige Leben verzichten.

 

Was nun die Mutationen des Covid-19-Virus angeht, so ist sich die Wissenschaft einig, dass es im Schnitt alle 14 Tage eine neue Mutation gibt. Bisher hat es noch keine Änderung der Pathogenität gegeben, sprich die Impfstoffe, die jetzt entwickelt werden, können gegen jede Version eingesetzt werden. Das das aber so bleibt, ist reines Wunschdenken.

Man kann jetzt aber eine Münze werfen, um die Zukunft vorherzusagen. Denn die Mutationen können das Virus "abmildern", sie können seine Gefahr aber auch erhöhen. Im Moment sehen die Zahlen so aus, als ob des "harmloser" wird, sprich es sterben weniger Menschen.

Meine Hoffnung ist also, dass wir das Covid-19 Virus, in absehbarer Zeit zu den 5 - 15 Viren zählen könne, die jeder von uns mit sich herumträgt, die aber keine akut negativen Effekte mehr verursachen. Und wenn ich das mit einer Impfung beschleunigen kann, werde ich das sicherlich wahrnehmen.

 

Hallo,

 

ich denke das Virus wird nicht milder, nur die Zahlen werden realistischer und die Risikogruppen passen besser auf.

 

Risikogruppen sind sich jetzt vielmehr der Gefahr bewusst, als noch vor der ersten Welle. Jetzt trifft es statistisch eher Nicht-Risikogruppen weil die noch sorgloser sind. Das lässt den Virus jetzt "milder" erscheinen.

 

Die einzige Zahl die man genau kennt ist die Anzahl der Toten (sofern man einen Todesfall auch korrekt dem Virus zuordnen kann).

Die Anzahl der Infizierten ist immer von der Testkapazität nach oben begrenzt.

Bei der "ersten Welle" stimmten die gemessenen Infektionszahlen noch viel weniger zur Anzahl der Toten, als jetzt. Jetzt wird vielmehr getestet, d.h. die Infektionszahlen sind jetzt näher an den tatsächlichen dran. Deshalb wirkte der Virus anfangs viel tödlicher als es wohl tatsächlich ist. Diese Welle jetzt ist noch viel kleiner als die erste, auch wenn die Infektionszahlen sich annähern. Die Dunkelziffer war bei der ersten Welle eben viel, viel höher. 

 

Ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht (und ich bin selber betroffen), die Fliegerei ist und wird seit März 2020 nicht mehr die selbe sein. Und an alles was man sich so gewöhnt hat, Einkommen, Arbeitsbedingungen etc. werden der Vergangenheit angehören und man wird sich irgendwann von der guten alten Pre-Corona Zeit erzählen.

 

In Zukunft wird eine LH-Gruppe halt nur 200 statt 600 Flugzeuge haben, eine tägliche Verbindung nach New York anstatt sechs wird wieder normal werden. Schadet es? Nun ja, all denjenigen die von der Fliegerblase der letzten 2 Jahrzehnte profitiert haben. Aber ehrlich gesagt der Fliegerei schadet nicht. Und ich hoffe eigentlich, dass sich die Fliegerei nur sehr langsam, mit gesunden Wachstumsraten von dem Corona Zustand erholt. Erholen kann auch bedeuten stagnieren oder sogar weiter schrumpfen.

 

- Wie überall in der Wirtschaft wird es immer Fluglinien geben die durch hohe Flexibilität, Anpassungsvermögen, Vielseitigkeit und Reformwille überleben (zBsp. Ryanair, eventuell Condor, General Aviation).

 

- Es werden die großen Legacies überleben, auch wenn da viele harte Einschnitte zu erwarten sind.

 

- Und die Frachter, weil die von der enormen Frachtreduktion auf PAX Maschinen profitieren.

 

Grüße

 

Flo

 

Edited by AustroFlyer

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Und da sage noch jemand, die Fluggesellschaften in Europa werden schlecht behandelt. Vollkommen grundlos[*] werden die Großvater-Regeln bei der Slotvergabe für eine weitere Flugplanperiode ausgesetzt.

  

vor 1 Stunde schrieb airliners-Nachrichten:

Die EU-Kommission will wegen der anhaltenden Corona-Schwierigkeiten der Luftfahrtbranche die bestehende Slot-Regelung an Flughäfen länger aussetzen. Die "Use-it-or-lose-it"-Klausel soll für den gesamten Winterflugplan 20/21 [nicht] gelten.

Zum Artikel

Da fehlt glaube ich ein nicht in der Überschrift.

 

 

[*] Grundlos weil bisher jede Fluggesellschaft davon ausgeht, zu schrumpfen, teils erheblich, also dürfte es im Winterflugplan 2021/22 keine Slotprobleme an den großen Flughäfen geben.

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vor 6 Stunden schrieb Aero88:

Deiner Zuversicht in allen ehren, aber Fakt ist, es gibt keine Garantie auf einen Impfstoff.

 

Behauptet niemand.

Wir sind aber mit gleich mehreren Impfstoffen in Phase III. Da sind schon ziemlich viele Nachweise zu Wirkung und Nebenwirkungen erbracht - das muss halt "nur" noch abgesichert werden, bevor der Impfstoff auf die Massen losgelassen wird. Dass gleich alle Kandidaten, die jetzt in Phase III oder kurz davor sind, in dieser scheitern, ist nahezu ausgeschlossen - das Prozedere ist jetzt nicht neu & reichlich Erfahrung damit vorhanden.

Ein "es gibt keine Garantie" stimmt fraglos, ist aber an diesem Punkt reine Theorie ohne praktische Relevanz, Für Schwarzseherei gibt es jedenfalls in Bezug auf einen SARS-CoV2-Impfstoff überhaupt keinen Grund.

 

vor 6 Stunden schrieb Aero88:

Und genau so wie du denkst ist leider äußerst blauäugig.

 

Erklär mir kurz, wie es blauäugig sein soll, in Anbetracht gleich mehrerer Impfstoffe in Phase III mit sehr positiven Zwischenergebnissen davon auszugehen, dass mindestens einer von denen auch diese (letzte grosse) Phase übersteht und in einigen Monaten verfügbar sein wird - während der wahre unblauäugige Seher allen Fakten zum Trotz davon ausgeht, dass die eh alle scheitern, nicht wirken, sowieso alles nix wird?

 

vor 6 Stunden schrieb Aero88:

Und das mit den Nebenwirkungen kann man natürlich so wie deine Sicht ist,  auf die leichte Schulter nehmen. Ich bin fest der Überzeugung das genau solche Leute dann als erstes laut los schreien wenn in paar Jahren Nebenwirkungen auftreten.  

 

Um genau diese Nebenwirkungen so gut wie auszuschliessen, gibt es die Phase III-Studien. Jahrzehntelang erprobte und bewährte Praxis.

Auf die leichte Schulter nehmen hiesse, Impfstoffe ohne grosse Phase III-Tests unter die Leute zu bringen.

 

vor 5 Stunden schrieb jubo14:

Es gibt bisher ein einziges Virus, dass der Mensch unter Kontrolle gebracht hat.

Das ist das Pocken-Virus.

 

Und einen ganzen Haufen, die praktisch eliminiert sind, wenn auch nicht 100% ausgerottet.

Was ist eigentlich aus SARS-CoV1 geworden? Ehrliche Frage, ich hab davon nie wieder was gehört.

 

vor 5 Stunden schrieb jubo14:

Wenn ich lebenslange Immunität lese, weiß ich, dass auch das hier nicht gilt.

 

Ach ja? Woher?

Fakt ist, dass im Moment niemand seriös sagen kann, ob es eine lebenslange Immunität gibt. Es gibt Indizien in beide Richtungen, aber alles andere als ein klares Bild.

 

vor 5 Stunden schrieb jubo14:

Was nun die Mutationen des Covid-19-Virus angeht, [...] die Impfstoffe, die jetzt entwickelt werden, können gegen jede Version eingesetzt werden. Das das aber so bleibt, ist reines Wunschdenken.

 

Es ist auch reines Wunschdenken, dass das nicht so ist. Wir wissen es schlicht nicht sicher. Konkrete Anhaltspunkte für eine Mutation dahingehend, dass die jetzt entwickelten Impfstoffe nicht mehr wirken, gibt es meines Wissens nicht mal im Ansatz, eher ein paar kleine Indizien in die andere Richtung.

 

Da kommt aber ein andere Aspekt hinzu. Wenn wir den Virus mit einem Impfstoff und/oder anderen Massnahmen lange genug ins leere laufen lassen, verschwindet er auch wieder, zumindest lokal/regional. In den Körpern der Infizierten gewinnt in den meisten Fällen das Immunsystem und eliminiert ihn, in den anderen, traurigen Fällen gibt es den Wirt nicht mehr. Einfach jahrelang in der Luft oder in dunklen Höhlen irgendwo ohne Wirt überlebt das Virus schlicht nicht.

Es ist leider davon auszugehen, dass die Impfstoffversorgung, sagen wir mal vorsichtig, nicht in allen Teilen der Welt gleich gut funktionieren wird. Aber ein regional aktives Virus ist eben etwas ganz anderes als ein global aktives und kann bekämpft werden, ohne dass es unseren Alltag noch so stark beeinflusst wie heute - im Gegensatz zu Februar/März, wo uns unser Gesundheitsminister noch was von "wie Grippe" erzählte und alles weit weg schien, wissen wir heute um die Verbreitungswege und können zielgerichteter dagegen agieren.

Edited by foobar
tippfehler

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vor 23 Minuten schrieb foobar:

 

Behauptet niemand.

Wir sind aber mit gleich mehreren Impfstoffen in Phase III. Da sind schon ziemlich viele Nachweise zu Wirkung und Nebenwirkungen erbracht - das muss halt "nur" noch abgesichert werden, bevor der Impfstoff auf die Massen losgelassen wird. Dass gleich alle Kandidaten, die jetzt in Phase III oder kurz davor sind, in dieser scheitern, ist nahezu ausgeschlossen - das Prozedere ist jetzt nicht neu & reichlich Erfahrung damit vorhanden.

Ein "es gibt keine Garantie" stimmt fraglos, ist aber an diesem Punkt reine Theorie ohne praktische Relevanz, Für Schwarzseherei gibt es jedenfalls in Bezug auf einen SARS-CoV2-Impfstoff überhaupt keinen Grund.

 

 

Erklär mir kurz, wie es blauäugig sein soll, in Anbetracht gleich mehrerer Impfstoffe in Phase III mit sehr positiven Zwischenergebnissen davon auszugehen, dass mindestens einer von denen auch diese (letzte grosse) Phase übersteht und in einigen Monaten verfügbar sein wird - während der wahre unblauäugige Seher allen Fakten zum Trotz davon ausgeht, dass die eh alle scheitern, nicht wirken, sowieso alles nix wird?

 

 

Um genau diese Nebenwirkungen so gut wie auszuschliessen, gibt es die Phase III-Studien. Jahrzehntelang erprobte und bewährte Praxis.

Auf die leichte Schulter nehmen hiesse, Impfstoffe ohne grosse Phase III-Tests unter die Leute zu bringen.

 

 

Und einen ganzen Haufen, die praktisch eliminiert sind, wenn auch nicht 100% ausgerottet.

Was ist eigentlich aus SARS-CoV1 geworden? Ehrliche Frage, ich hab davon nie wieder was gehört.

 

 

Ach ja? Woher?

Fakt ist, dass im Moment niemand seriös sagen kann, ob es eine lebenslange Immunität gibt. Es gibt Indizien in beide Richtungen, aber alles andere als ein klares Bild.

 

 

Es ist auch reines Wunschdenken, dass das nicht so ist. Wir wissen es schlicht nicht sicher. Konkrete Anhaltspunkte für eine Mutation dahingehend, dass die jetzt entwickelten Impfstoffe nicht mehr wirken, gibt es meines Wissens nicht mal im Ansatz, eher ein paar kleine Indizien in die andere Richtung.

 

Da kommt aber ein andere Aspekt hinzu. Wenn wir den Virus mit einem Impfstoff und/oder anderen Massnahmen lange genug ins leere laufen lassen, verschwindet er auch wieder, zumindest lokal/regional. In den Körpern der Infizierten gewinnt in den meisten Fällen das Immunsystem und eliminiert ihn, in den anderen, traurigen Fällen gibt es den Wirt nicht mehr. Einfach jahrelang in der Luft oder in dunklen Höhlen irgendwo ohne Wirt überlebt das Virus schlicht nicht.

Es ist leider davon auszugehen, dass die Impfstoffversorgung, sagen wir mal vorsichtig, nicht in allen Teilen der Welt gleich gut funktionieren wird. Aber ein regional aktives Virus ist eben etwas ganz anderes als ein global aktives und kann bekämpft werden, ohne dass es unseren Alltag noch so stark beeinflusst wie heute - im Gegensatz zu Februar/März, wo uns unser Gesundheitsminister noch was von "wie Grippe" erzählte und alles weit weg schien, wissen wir heute um die Verbreitungswege und können zielgerichteter dagegen agieren.

Es können derzeit Kandidaten in Phase 3 sein wie sie wollen, Fakt ist, dass es es noch immer keine Garantie auf einen Impfstoff gibt. Egal wie viele in Phase 3 sind. Ob du es glaubst oder nicht. 
 

Zuversicht der Impfstoffentwickler ist ja toll. Aber habe noch keinen gesehen der sich hinstellt und sagt „Wir sind in Phase 3 und das ist nur noch reine Formalität!“.

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