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Das Corona-Virus, die Airlines und der Rest der Welt

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Guten Morgen,

 

Ich finde den Impfstoff eine wichtige Sache, aber aus Sicht der Fliegerei denke ich nicht, dass es ein Allheilmittel ist. 

 

Das Problem ist, dass der Flugverkehr ist eine wesentlicher Bestandteil der Pandemie ist - Ich würde sogar sagen: Fliegen ist die Pandemie. Es ist der Massentransport Flugverkehr der Menschen binnen 12h auf dem Globus verteilt, und somit das Virus unerkannt (aufgrund der langen Inkubationszeit) überall unerkannt verteilt. 

 

Eine Impfung schützt einen Menschen vor den Folgen einer Infektion, allerdings schützt es nicht vor Verbreitung des Virus - genauso wie bei der Grippe. Die verbreitet sich jährlich in der Welt, die Folgen werden eingedämmt. Und solange wir fliegen, verteilen wir diesen Virus - mit und ohne Impfung.

 

Möglicherweise werden die Folgen aber kalkulierbarer, weil die Auswirkungen des Virus nicht mehr so dramatisch sind. Aber die Fliegerei wird - wie schon vorher gepostet - nicht mehr dahin zurückkehren können, wo sie pre-corona war.

 

Grüße

 

 

Edited by AustroFlyer

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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Deswegen wird auch die Fliegerei in wenigen Jahren wieder genauso "rücksichtslos" sein, wie vor Corona.
Vll. ein wenig reinlicher (was keine Herausforderung darstellen sollte, wenn man bedenkt, wie ein Cleaning teilweise aussieht) und die Paxe mit mehr persönlicher Schutzausrüstung, aber das wars dann auch.

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15 hours ago, Mahag said:

Diese Diskussion ist einfach nur nervig.

HIV ist eine Autoimmunkrankheit und überhaupt nicht vergleichbar. Äpfel mit Birnen zu vergleichen ist genau so Schwachsinn wie die Gesellschaft mit überzogenen Maßnahmen in den Ruin zu treiben. Die Risikogruppen sollen sich isolieren und unterstützt werden.

 

Also so geht es bitte sehr nicht!

 

Hier ist überhaupt nichts nervig, dann bleib doch weg. Besonders von dir ist einiges einfach nur falsch, einfach 'dein Beispiel'. HIV ist erstmal überhaupt keine Krankheit und schon gar keine Autoimmunkrankheit. Kurz Schnappatmung kriegen, wieder beruhigen, Google aufmachen und lesen. Erfahrungswissenschaften Medizin.

 

Das HI-Virus "begleitet" einige von uns ja schon ein paar Jahrzehnte, es sollte übrigens damals nach Forscher- und Medienmeinung auch die Weltbevölkerung in Windeseile auslöschen.... (Ritaaaaa, was kosten die Kondome....).

 

Vielleicht war dein Optimismus in Sachen Flugverkehr im Frühling seltsam, aber ich maße mir nicht an, den weiter zu beurteilen. Meine Meinung bleibt weiterhin, außer ein paar (halb)-staatlichen Fluggesellschaften wird diese "Krise" kein Luftfahrt/Tourismuskonzern in Europa überleben.

 

Den Rest mit den Risikogruppen und Co halte ich mit Verlaub echt für Schwachsinn. Die "jungen Leute" dürfen feiern und tanzen gehen und die Oma im Heim muss sich zu Tode langweilen?

4 hours ago, AustroFlyer said:

Fliegen ist die Pandemie.

 

"Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord"

 

Es ist einfach nur ein wenig schneller geworden...

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vor 2 Stunden schrieb medion:

 

Also so geht es bitte sehr nicht!

 

Hier ist überhaupt nichts nervig, dann bleib doch weg. 

Natürlich geht es auch so. Zumindest ist es ein alternativer Ansatz. Und ich bleib auch nicht weg, einfach damit jemand deiner Einstellung und Denunzierungsweise weiterhin kontra gibt. Tut mir leid für dich. 

 

Mir ist völlig egal ob sich Oma langweilt. Mir ist aber nicht die Familie egal, die im nächsten oder übernächsten Jahr vor dem  Ruin steht. Daran würde die Gesellschaft zerbrechen....in vielerlei Hinsicht. Und dann gibt es größere Probleme als den Luftverkehr. 

 

Bitte etwas mehr um die Ecke denken und weniger aufs Persönliche herunter brechen. Vielen Dank!!

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vor 17 Minuten schrieb Mahag:

Natürlich geht es auch so. Zumindest ist es ein alternativer Ansatz. Und ich bleib auch nicht weg, einfach damit jemand deiner Einstellung und Denunzierungsweise weiterhin kontra gibt. Tut mir leid für dich. 

 

Mir ist völlig egal ob sich Oma langweilt. Mir ist aber nicht die Familie egal, die im nächsten oder übernächsten Jahr vor dem  Ruin steht. Daran würde die Gesellschaft zerbrechen....in vielerlei Hinsicht. Und dann gibt es größere Probleme als den Luftverkehr. 

 

Bitte etwas mehr um die Ecke denken und weniger aufs Persönliche herunter brechen. Vielen Dank!!

Das ist die Solidargemeinschaft, wie wir sie brauchen, gerade in solchen Zeiten wie 2020.

Chapeau!

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vor 1 Stunde schrieb Mahag:

 

Bitte etwas mehr um die Ecke denken und weniger aufs Persönliche herunter brechen. Vielen Dank!!

 

Wenn die eigenen Prinzipien wenigstens selbst befolgt würden....

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vor 10 Stunden schrieb AustroFlyer:

 Aber die Fliegerei wird - wie schon vorher gepostet - nicht mehr dahin zurückkehren können, wo sie pre-corona war.

 

Bezweifle ich. Die Leute scharen jetzt schon wie die Wahnsinnigen mit den Hufen und wollen nichts wie ans Meer, eine weitere ausgefallene Saison wird für richtige Wirtschaftskrisen in den Touristengebieten sorgen (also nicht eine "Krise" wie das laue Lüftchen in der Hypephase März bis Mai, sondern sowas wie Deutschland nach dem 1. WK) und im Endeffekt sind die, die erhobenen Hauptes "klimabewusst" sind und "Wir bleiben zuhause" plärren, auch ganz normale Touris, die auf nichts irgendwas geben, sobald sie im Flieger sitzen. Würde mich nicht wundern, wenn der Leisureverkehr nächstes Jahr schon wieder bei ungefähr 80% von 2019 liegt. Die Leute wollen in den Urlaub.

 

vor 6 Stunden schrieb C46:

Deswegen wird auch die Fliegerei in wenigen Jahren wieder genauso "rücksichtslos" sein, wie vor Corona.
Vll. ein wenig reinlicher (was keine Herausforderung darstellen sollte, wenn man bedenkt, wie ein Cleaning teilweise aussieht) und die Paxe mit mehr persönlicher Schutzausrüstung, aber das wars dann auch.

 

Als ob sich die Mehrheit der Paxe den Maskenball dauerhaft gefallen lässt. Und ansonsten weiß ich nicht, welche Schutzausrüstung du meinst? Klar, es gibt die Desinfektions-Hypochonder, aber auch die sind in meinem Bekanntenkreis schon zahlenmäßig sehr zurückgegangen.

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vor 27 Minuten schrieb Leon8499:

Die Leute scharen jetzt schon wie die Wahnsinnigen mit den Hufen und wollen nichts wie ans Meer

 

Ich weiß nicht, ob ich einfach in der falschen Filterblase lebe, aber meines Empfindens nach ist das einfach ein Wunschdenken der Luftfahrtbranche und ihrer Angehörigen.

 

Wer ans Meer wollte, konnte das auch dieses Jahr. Niemand wurde gezwungen, im Land zu bleiben. In meinem Umfeld konnte ich absolut nicht vernehmen, dass man nur darauf wartet, dass Restriktionen gelockert werden und dann das große Buchen losgehen würde. Meiner Meinung nach redet man sich hier auf Krampf etwas schön, nur um nicht der bitteren Realität ins Auge blicken zu müssen.

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Doch, doch.

Ich vernehme auch verstärkt die Äußerungen, dass das Fernweh bei vielen auf das Gemüt drückt und man sehnlichst eine Besserung erwartet. Reisen ist für Deutsche sehr wichtig. 

Und natürlich kann man auch heute ans Meer, aber das ist eben nicht das gleiche wie Thailand, Fuerte und Co. 

Sofern die wirtschaftliche Situation nicht kollabiert, glaube ich auch, das es extrem werden wird, sobald klar ist das der nächste Urlaub zu 100% nicht an Corana scheitern wird.

Es ist ein bisschen wie mit der Gastro. Das Wetter ist Spitze und Tische im Freien  nicht zu bekommen. Die Leute haben ein Bedürfnis, wo es geht wird das auch bedient. Noch ist Urlaub in Germany in. Schrebergarten, Camping, Ostsee. Das dreht sich schnell, denn 2 Wochen Ostsee ist verdammt teuer.

 

Und da lege ich keine eigenen Hoffnungen rein, denn „ meine „ Luftfahrt hat durch Corona einen kleinen Schub bekommen, den es nur gibt, solange das Geld nicht an Pauschalreisen ausgegeben wird, sondern in das eigene Flugvergnügen investiert ist.

Edited by wartungsfee

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Wenn es um die gesamte Fliegerei geht, muß man die Märkte vermutlich einzeln betrachten.

 

Ich glaube beim Tourismus wird es sehr unterschiedliche Entwicklungen geben - Urlaubsziele innerhalb der EU haben aus meiner Sicht bessere Chancen, früher wieder ans laufen zu kommen - teilweise vorausgesetzt man schafft es, einheitliche Regeln zu schaffen. Dazu die immer lauter werdenden Debatten, welche Schutzmaßnahmen an welcher Stelle tatsächlich ausreichen... Fernreiseziele - insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländer könnten dagegen vielleicht noch länger brauchen - es kann kompliziertere Regeln geben, zudem vermutlich eher einige Vorbehalte in der Bevölkerung, zum Krisenmanagement Vorort...

 

Was die Reiselust betrifft weiß ich nicht, ob dieser Sommer wirklich repräsentativ ist - nur wenige Monate nach dem Lockdown und den fatalen Eindrücken von März April - an Wünschen für den nächsten Urlaub dürfte es kaum mangeln - was hauptsächlich fehlt ist die Zuversicht, den nächsten Urlaub ohne Quarantäne-Befürchtung und unvorhersehbare Verschärfungen genießen zu können...

 

Der ethnische Reiseverkehr dürfte schnell wieder auf Vorkrisen-Level kommen - die betroffenen Volksgruppen sind häufig geprägt von intensiver familiärer Bindung - viele nehmen dabei auch Corona-Maßnahmen wie Pflichttest und Quarantäne in Kauf...

 

Was Geschäftsreisen angeht - da wird einiges davon abhängen, welche Sicherheitsbestimmungen bei Firmen gelten - ob, zu welchem Anlass und wohin die Mitarbeiter ohne weiteres geschäftlich verreisen dürften... Auch die spannende Frage, wie viel Zoom, Teams, Skype & Co auch bei Besserung der Krise bestehen bleibt und wie häufig bisherige Geschäftsreisen durch digitale Möglichkeiten ersetzt werde - diese Entwicklung war zwar sowieso bereits im Gange - man wird aber erst noch sehen wie viel Schub die Corona-Krise dabei wirklich bringt...

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vor 4 Stunden schrieb Lucky Luke:

Ich weiß nicht, ob ich einfach in der falschen Filterblase lebe, aber meines Empfindens nach ist das einfach ein Wunschdenken der Luftfahrtbranche und ihrer Angehörigen.

 

Wer ans Meer wollte, konnte das auch dieses Jahr. Niemand wurde gezwungen, im Land zu bleiben. In meinem Umfeld konnte ich absolut nicht vernehmen, dass man nur darauf wartet, dass Restriktionen gelockert werden und dann das große Buchen losgehen würde. Meiner Meinung nach redet man sich hier auf Krampf etwas schön, nur um nicht der bitteren Realität ins Auge blicken zu müssen.

 

Kann sein, dass meine gesamte Familie von der IATA gekauft wurde, halte ich aber für unwahrscheinlich. Spreche ich mal beim nächsten großen Familientreffen an.

 

Faktisch wurde man doch dazu gezwungen, seine Urlaubspläne entweder komplett zu kastrieren oder auf Eis zu legen, entweder, weil man sonst sozial geächtet wurde (Mörder, man kann doch mal ein Jahr zuhause bleiben, achtlos, ähnliches inhaltsloses Blabla...) oder vom Staat mit ständig wechselnden Schikanen konfrontiert wurde, von Zwangsquarantänen und Zwangstests bis Lohneinbußen durch staatliche "Maßnahmen". Vermutlich war das auch der Plan: Wenn man schon kein Reiseverbot aussprechen kann, macht man mit der Hickhack-Politik Reisen so unattraktiv, dass sich das ein Großteil einfach nicht traut. Das ganze wurde dann ja von entsprechenden Medienkampagnen ("Wir bleiben zuhause") abgerundet, um wiederum Effekt 1 einzuleiten.

Und abgesehen davon ist es einfach total nervtötend und unangenehm, unter "neuer Normalität" Urlaub zu machen. Man soll sich doch auch mal entspannen können, und das könnte ich unter solchen Regularien schon mal nicht. Sowas führt dann als Gegenreaktion zu den staatlichen Maßnahmen zu Vorfällen wie am Goldstrand, wo dann einfach mal alles über den Haufen geworfen wird und die Normalität wieder zurückgeholt wird. Hat man sich alles selbst eingebrockt und hätte man sich mit etwas lockereren Zügeln erspart.

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vor 9 Stunden schrieb Leon8499:

 

Kann sein, dass meine gesamte Familie von der IATA gekauft wurde, halte ich aber für unwahrscheinlich. Spreche ich mal beim nächsten großen Familientreffen an.

 

Faktisch wurde man doch dazu gezwungen, seine Urlaubspläne entweder komplett zu kastrieren oder auf Eis zu legen, entweder, weil man sonst sozial geächtet wurde (Mörder, man kann doch mal ein Jahr zuhause bleiben, achtlos, ähnliches inhaltsloses Blabla...) oder vom Staat mit ständig wechselnden Schikanen konfrontiert wurde, von Zwangsquarantänen und Zwangstests bis Lohneinbußen durch staatliche "Maßnahmen". Vermutlich war das auch der Plan: Wenn man schon kein Reiseverbot aussprechen kann, macht man mit der Hickhack-Politik Reisen so unattraktiv, dass sich das ein Großteil einfach nicht traut. Das ganze wurde dann ja von entsprechenden Medienkampagnen ("Wir bleiben zuhause") abgerundet, um wiederum Effekt 1 einzuleiten.

Und abgesehen davon ist es einfach total nervtötend und unangenehm, unter "neuer Normalität" Urlaub zu machen. Man soll sich doch auch mal entspannen können, und das könnte ich unter solchen Regularien schon mal nicht. Sowas führt dann als Gegenreaktion zu den staatlichen Maßnahmen zu Vorfällen wie am Goldstrand, wo dann einfach mal alles über den Haufen geworfen wird und die Normalität wieder zurückgeholt wird. Hat man sich alles selbst eingebrockt und hätte man sich mit etwas lockereren Zügeln erspart.

 

Das hatten wir auch unzählige Male - daran ist "Deutschland schuld"? Dass so ziemlich jede Nation auf Erden die Einreise erschwert/unmöglich gemacht hat?

 

Ja, auch die Reisepläne meiner Frau und mir für das Jahr 2020 wurden im Frühjahr z.T. über den Haufen geworfen - aber doch v.a. auch deshalb, weil ich in ein Drittland gar nicht käme, selbst ohne Reisewarnung. Da hatte das RKI am wenigsten mit zu tun, sondern die Entscheidungen von Regierungen von ca. 160 UN-Mitgliedsstaaten. Und damit sage ich auch überhaupt nicht, dass ich diese Entscheidungen überall zu 100% teile - es ist ein Fakt, dass hier nicht die deutsche Regierung maßgeblich für gesorgt hat, dass wir nicht auf Sansibar waren.

 

Wenn die Reisewarnung im Oktober ausläuft - viel Spass, in 2020 noch nach Thailand oder Australien einreisen zu wollen. Oder die USA, Hoffnungsträger Nr.1 der Querdenker.

 

Dass eine Reisewarnung auch dazu dient, einem deutschen Staatsbürger eine Ablehnung an einer ausländischen Grenzkontrolle zu ersparen bzw. nicht dafür sorgen zu müssen, gestrandete wieder heim zu bringen, dieser Umkehrschluss kommt Dir nicht auch?

 

Woher kommt diese AFD-Fixiertheit eigentlich auf "die deutsche Regierung"? Deine soziale Ächtung habe ich komischerweise auch noch nie vernommen im gesamten Freundes-/Kollegenkreis, und das, obwohl ich diesen Sommer im Ausland war.

 

Edited by Isavind

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Interessant wie die Vermutungen auseinander gehen.

Ich denke auch der Reisewunsch ist so stark, dass es nicht lange dauern wird, bis das Vorkrisen-Level wieder erreicht wird. 

Alle die sogar diesen Sommer geflogen sind, wird in der nächsten Saison nichts davon abhalten. Die die nicht geflogen sind, wollen dies nu vermutlich um so mehr! So bald es keine Quarantäne Pflicht mehr gibt und die Situation beruhigt scheint, wird das große rennen sicher los gehen. 

Wissen kann man das aber nicht, keiner kann überhaupt wissen, wann sich die Situation beruhigt, es einen Impfstoff gibt und so weiter. Nur hoffen kann man, dass es bald sein wird! 

 

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Morgen,

 

ich glaube TUI oder DER war es, die vorgeschlagen haben sogenannte "Safe gateways" zu schaffen. Pauschalreisen, egal ob Europa oder Interkontinental, auf Kreuzfahrschiffen oder in AI Pauschalhotels sollen vom Einchecken in D bis zum Aussteigen in D Corona Sicherheit zu garantieren und so auch in Länder mit Reisewarnung trotzdem Urlaubsreisen ohne Folgequarantäne zu ermöglichen. Das sollte voraussetzen, dass sämtliches an der Reise beteiligtes Personal ständig getestet wird und ggf. rückverfolgbar ist. Gäste müssen vor Abflug getestet werden. Genauso soll es entsprechende medizinische Versorgung vor Ort, Rückholgarantien, kostenlose Tests, usw. geben. Damit wollte man die statistische Wahrscheinlichkeit von Rückkehr-Infektionen gering halten und Kundenvertrauen aufbauen.

 

Ob das kommt und wie weit das ist - keine Ahnung.

 

Ich glaube die ganz großen Verlierer der Krise könnten noch Ultra-Low-Coster in westlichen Märkten werden. Auch wenn es erstmal nicht so scheint, sind es die ULC deren Prinzip nur auf Masse basiert. Momentan mögen diese Airlines noch von den Ersparnissen leben. Doch deren Geschäftsprinzip basiert auf hohen Sitzladefaktoren, viel P2P Verkehr. Den Markt haben die sich selber geschaffen, und genau der wackelt jetzt. Arbeitslosigkeit - vor allem bei den Geringverdienern -, sehr stark eingeschränkte Reiselust, Mißtrauen in deren Geschäftsgebaren, Öko-Auflagen, Schließungen von günstigen Regionalflughäfen und kaum politische Lobby. Und künftig zunehmender Zubringerverkehr der Majors für Langstrecke. Der künftig reduzierte LR Verkehr könnte das Hub-Prinzip stärken um die Flieger voll zu bekommen. Die Zubringerflüge und deren Restkapazität greift auch in diesen eh schon geringeren ULC Markt.

 

 

Wie schon gesagt, die nächsten Jahre werden möglicherweise die Jahre der Airlines mit guter politischer Lobby, breiten Spektrum (Kurz, Langstrecke, Fracht etc.), hohem Kundenvertrauen und Anpassungsfähigkeit.

 

Grüße

Flo

Edited by AustroFlyer

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Wir sollten mal bei der ganzen Diskussion nicht vergessen, dass der Großteil der Urlauber nachwievor mit dem Auto in den Urlaub fährt.

Deutschland war schon immer das beliebteste Ziel der Deutschen.

Klar geht viel bei Pauschalreisen nach Mallorca oder auf die Kanaren, aber geben die Anzahl der Ostsse-/Nordsee oder Alpen-Urlauber ist diese geringer.

Das hat man dieses Jahr wunderbar beobachten könne. Voll war es schon immer an der Nordsee, doch dieses Jahr ist beinahe alles aus den Nähten geplatzt.

https://v-i-r.de/chart/verkehrsmittel-der-urlaubsreise/

 

Fernreisen werden zwar beliebter, sind aber doch eher in der Unterzahl. Die nächsten Jahre werden eher weniger Fernreisen unternommen wegen der Unsicherheiten. Da könnten die Pauschalurlauber im Vorteil sein. Der Individualverkehr verlagert sich teilweise zurück nach Europa und dann wird das Auto/Wohnmobil genommen. Was man in Nordamerika oder Australien auch kann, geht in Europa auch wunderbar.

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Es stimmt dieses Jahr sind viele Leute mit dem Auto in den Urlaub gefahren. 

Ich selber war an der Ostseeküste. Es ist wirklich toll dort und eine Reise wert. 

Doch weiß ich von vielen, dass Deutschlandreisen eine Ausnahme waren. Auch ich selber würde lieber wieder etwas weiter weg und über die Grenze. 

Die Pläne werden jetzt für die nächste Zeit erst recht in die Ferne geträumt, nachdem man einen Sommer darauf verzichtet hat. 

Man will ja immer das am meisten, was man nicht krigt:D 

Ich bin mir sicher, dass nicht ab jetzt plötzlich zahlreiche Deutsche nur noch im eigenen Land bleiben. 

Wo ich aber zu stimme, vielleicht wird der ein oder andere auf Auto oder Wohnmobil Trips durch Europa umplanen. Ich frage mich jedoch wie viele und ob die Menge ausschlaggebend sein wird. Diese Art von Reise muss einem schließlich auch liegen. 

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vor 18 Stunden schrieb Leon8499:

weil man sonst sozial geächtet wurde

Interessant mit welchen Menschen du dich umgibst. Ich bin dieses Jahr auch regelmäßig unterwegs gewesen. Im Ausland, im Inland, auf großen privaten Veranstaltung. Mir ist nirgends Kritik oder Ächtung entgegengekommen.

 

vor 18 Stunden schrieb Leon8499:

Staat mit ständig wechselnden Schikanen

Irre, beschäftige dich mal mit Diktaturen bevor du so einen Schwachsinn verbreitest.

 

vor 18 Stunden schrieb Leon8499:

Lohneinbußen durch staatliche "Maßnahmen".

Welche Lohneinbußen meinst du? Lohneinbußen aufgrund des Wirtschaftseinbruch? Oder die unbezahlte Freistellung nachdem man vorsätzlich in ein Risikogebiet gereist ist. Für das zweite bist du alleine verantwortlich. 

Das erste ist doch relativ gut durch Kurzarbeitergeld und ähnliches aufgefangen worden. Auch wenn es einige Branchen trifft, die tatsächlich vor dem dem aus stehen. 

 

vor 18 Stunden schrieb Leon8499:

Man soll sich doch auch mal entspannen können

Schau mal in den Spiegel. 

 

 

 

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vor 2 Stunden schrieb AustroFlyer:

Morgen,

 

https://www.austrianaviation.net/detail/grenzueberschreitender-flugverkehr-testen-ist-nicht-alles/

 

interessanter Artikel dazu wie ich finde. Wusste nicht dass es ein diagnostisches Fenster gibt.

 

Grüße

Flo

Das war ja schon länger klar. Deutschland geht ja ab Oktober diesen Weg. Nach fünf Tagen soll man per PCR-Test nachweisen, dass man negativ ist. Dann wird die Quarantäne aufgehoben.

 

Das Problem beim PCR ist aber auch, dass dieser positiv ausschlägt, obwohl man nicht mehr infektiös ist. Da sollte man sich vielleicht an den Doping-Test mit A und B-Probe orientieren.

Edited by chris_flyer

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Genau das war die Schwachstelle der bisherigen Regelung in Deutschland, Rückkehrer direkt bei Ankunft zu testen und bei negativem Ergebnis gleich ohne weitere Auflagen freizugeben, obwohl das tatsächliche Ergebnis nach ein paar Tagen womöglich doch positiv ist... Dieser Haken war den Regierenden auch von Anfang an bekannt - daran lässt sich erkennen, dass man speziell in den Sommerferien bereit war, gewisse Risiken zugunsten möglichst einfacher Regeln einzugehen... Erst als offensichtlich war, dass Reiserückkehrer viele Fälle mitbringen, die alte Regel vermutlich eine hohe Dunkelziffer birgt hat man die Regel in den neuen Modus verschärft - man könnte auch sagen, sie wollten den Reisenden nicht auch noch den letzten Zipfel der Sommerferien versauen... 

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vor 10 Stunden schrieb Mahag:

Und Reiserückkehrer innerhalb Deutschlands wurden gar nicht getestet oder quarantänisiert. Finde den Fehler!

 

Finde mal lieber selber den Fehler bevor du sowas postest... Ich sag nur Kosovo, Türkei und Bosnien. Selbst erlebt im Landkreis über 50% Infektionen von Rückkehrern von da. Darf man aber nix sagen dagegen. Und du willst ernsthaft über Quarantäne in Deutschland debattieren? Wahre Helden braucht das Land, schade dass du nicht dabei warst!

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