vielflieger2020

Das Corona-Virus, die Airlines und der Rest der Welt

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7 hours ago, chris_flyer said:

Obwohl negative Tests verlangt werden, haben es wohl im Nachhinein  positive auf diese Flüge geschafft. Zwischen Test und Flug ist eben noch ein gewisses Risiko im Flughafen vorhanden.

 

Da würden dann die Schnelltest direkt am Gate vermutlich helfen. Doch diese sind noch lange nicht in ausreichender Menge vorhanden.


Nein, auch der Schnelltest hilft sicher nicht bei Langstreckenflügen.

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vor 9 Stunden schrieb chris_flyer:

Obwohl negative Tests verlangt werden, haben es wohl im Nachhinein  positive auf diese Flüge geschafft.

 

.... weil Schnelltests während der Inkubationszeit und dem Ausklingen einer Infektion oft nicht positiv anschlagen, während der PCR extrem genau ist... Das Problem der mehrtägigen Inkubationszeit kann derzeit ohnehin mit keinem vorhandenen Test gelöst werden, so dass der Test (auch Schnelltest) tatsächlich erst 4-5 Tage nach der Einreise mit vorheriger Quarantäne richtig zuverlässig sein kann... 

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vor 23 Stunden schrieb Isavind:

Danke Madrid! 

 

Dein Ernst?

 

Ich dachte du hättest dich nach deinen letzten Posts ein wenig geläutert nach deinen Vor-Malle-Posts (Danke Spahn und dein Eingriff in die Freiheit, dass du nicht überall in Spanien quarzen darfst), aber war wohl verfrüht diese Annahme.

 

Zudem: für dich ändert sich mit dem spanischen Notstand nix. Spanien war und ist für Deutschland (aktuell excl. Kanaren) Risikogebiet. Also flieg doch hin, es ist NICHT VERBOTEN, supporte den lokalen Tourismus und geh danach hier in Quarantäne. Es hindert dich - keiner!

@Isavind ,ich glaube, Du hast mich nicht verstanden. Es geht doch gar nicht um MICH,als Einzelperson. Es geht um das Überleben der Menschen dort,die alle ihre Existenzen verlieren werden.

Der "Allarmzustand" ist derzeit geplant bis 01.04. 21 !!! Sprich,in dieser Zeit wird so gut wie niemand die Insel besuchen !

Ich werde es HIER überleben,aber die Mallorciner (wirtschaftlich) sicher nicht !

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Am 25.10.2020 um 17:46 schrieb EDCJ:

 

Zitat daraus:

Das Reisen zwischen den verschiedenen spanischen Regionen ist weiterhin grundsätzlich erlaubt

Was bedeuted,Reisende aus Madrid und Barcelona dürfen weiterhin ungefiltert nach Mallorca einreisen,und die Insel verseuchen,aber dem (internatinalen)Tourismus wird entgültig der Hahn abgedreht. Super,Madrid !!!

Manchmal kommt es nicht darauf an, was man postet oder von sich gibt, sondern wir man es tut. Aber sei‘s drum. 

Ich verstehe worauf du hinaus willst und bin einerseits deiner Meinung- auch meine Lebensgefährtin und ich haben die zwei Seiten der Einreise auf die spanischen Inseln nicht verstanden. Internationale Touristen mussten sich registrieren, nationale konnten ohne Kontrollen einreisen, obwohl die Spanier schon im Sommer wieder mit extrem steigenden Zahlen zu kämpfen hatten, während die Zahlen im Rest Europas niedriger waren. Auf den Kanaren zum Beispiel waren Festlandspanier Superspreader auf Familienfeiern oder Strandparties. Nicht zuletzt war eine große Familienfeier auf Gran Canaria mit Familienmitgliedern von anderen Inseln und vom Festland der Auslöser für starke steigende Corona Zahlen und die Einstufung zum Risikogebiet in den wichtigsten Reisegebieten. 
Andererseits wäre eine Einschränkung der nationalen Einschränkungen in Spanien mit dem Beherbergungsverbot in Deutschland gleichzusetzen bzw. Vergleichbar. Und hier ist es an Protesten aus Politik und Bevölkerung krachend gescheitert. Wir können nicht etwas verlangen, was wir bei uns selbst nicht wollen. 
 

Der Alarmzustand in Spanien ist übrigens kein Todesstoß für die spanische Wirtschaft. Er ermöglicht der spanischen Regierung in Madrid „nur“ mehr Eingriffsmöglichkeiten, in diesem Fall zum Beispiel bei einem unkontrollierten Ausbruch der Infektionszahlen auf den Balearen. Solange dies nicht der Fall ist, bleibt für die Balearische Regierung von Amengol und ihren Ministern alles wie gehabt. Ich würde sogar behaupten, dass der Alarmzustand bis Ende April helfen kann, dynamischer auf Entwicklungen reagieren zu können, da Unterstützung in vielerlei Hinsicht recht zügig in Madrid angefordert oder abgerufen werden kann. 

Edited by PG1

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vor 11 Stunden schrieb EDCJ:

@Isavind ,ich glaube, Du hast mich nicht verstanden. Es geht doch gar nicht um MICH,als Einzelperson. Es geht um das Überleben der Menschen dort,die alle ihre Existenzen verlieren werden.

Der "Allarmzustand" ist derzeit geplant bis 01.04. 21 !!! Sprich,in dieser Zeit wird so gut wie niemand die Insel besuchen !

Ich werde es HIER überleben,aber die Mallorciner (wirtschaftlich) sicher nicht !

Bei dem Infektionsgeschehen in Spanien wird so oder so kaum einer die Inseln besuchen. Ob Madrid den Notstand verhängt oder nicht wird auf die desoltate Tourismussaison auf Mallorca quasi keinen Einfluss haben (zudem ist der Winter so oder so die schwache Jahreszeit für den Tourismus). Und @PG1 hat ja treffend beschrieben, was der Notstand aussagt - zügiges Eingreifen im Notfall zu ermöglichen, während die Autonomie der Balearen aber weiter Bestand hat.

 

Dass der Tourismussektor auf den Balearen im Jahre 2020 und dem jetzt nahenden Winter unmittelbar vor dem Aus steht, ist daher leider korrekt und deine Aussage somit auch, dass mit Sicherheit viele Mallorquiner ihre Existenzen verlieren könnten. Hat nur nichts mit dem Notstand zu tun, sondern mit der unsäglichen Wucht der 2. Welle in Europa (in der wir, "Danke Merkel und Spahn!!!111", bisher neben den nordischen Ländern sehr gut dastehen im Vergleich zu unseren direkten Nachbarländern, und nein, ich wiederhole mich, ich wähle nicht CDU).

 

Zudem - warum nach Spanien schauen, wenn sich die Dinge in Deutschland ähnlich darstellen: Dadurch, dass das Beherberungsverbot gekippt ist, können Deutsche im Inland genauso reisen, wie sie möchten, so wie auch der Katalane mach Malle fahren/fliegen darf. Hier ist doch auch mit zweierlei Maß gemessen - die Einreise aus Drittländern nach Deutschland ist nicht möglich, die Reise aus München/Köln/Berlin nach Cuxhaven oder Büsum sehr wohl.

Edited by Isavind

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Temporäre Grenzschließungen wie im Frühjahr wären nach Österreich, Polen, Tschechien, Schweiz, Frankreich, Niederlande, Belgien, Luxemburg und Dänemark auch eine Option, die das Geschehen auch verlangsamen würde.

Siehe die beiden Hotspots an der deutsch-österreichischen Grenze durch Grenzgänger. Würde man finanzielle Hilfen im Grenzgebiet großzügiger handeln, würde die Folgekosten für die Staaten niedriger sein. Alles eine Geldverteilung, offenbar haben viele Staaten noch zu viel Geld. Ich spreche nicht von harten Grenzschließungen, sondern für den Grenzverkehr zwischen zwei Staaten in unmittelbarer Nähe zu den Staatsgrenzen. Ähnlich sollte man zwischen Belgien/Niederlande und Deutschland reagieren (Hotspot NRW), auch wenn es zu Problemen führt, die sind aber niedriger als der permanente Austausch von Coronaviren zwischen den Ländern anzusehen. Der Warenverkehr kann uneingeschränkt, ja mit wohl längeren Wartezeiten an der Grenze weiter geführt werden.

 

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Ich halte halte es für fraglich, dass Grenzschließungen als singuläre Maßnahme ein Erfolg sein werden. Gleiches sehe ich aber auch bspw. bei Sperrstunden, egal zu welcher Uhrzeit. Die Verlangsamung des Geschehenes im Frühjahr beruhte primär darauf, dass die Leute tatsächlich ihre Sozialkontakte stark eingeschränkt hatten; dies auch aus Freiwilligkeit, weshalb die Infektionskurve bereits vor dem Einsetzen des offiziellen Shutdowns zu sinken begann. Daher sollte man in meinen Augen offen kommunizieren, wenn man Kontakte durch Gastronomie o.ä. nicht möchte, aber dies nicht durch die Hintertüre versuchen umzusetzen. Dies wäre auch den betroffenen Unternehmenern gegenüber nur fair, die dann evtl. Hilfsangebote in Anspruch nehmen könnten. Würden wir jetzt Grenzen schließen, uns aber trotzdem fröhlich bspw. sonntags zum Brunch treffen, bezweifele ich, dass eine wirkliche Verlangsamung des Infektionsgeschehens stattfinden wird.

 

Die offene Grenze zwischen NRW und den Niederlanden hat im Frühjahr auf jeden Fall kein Problem dargestellt. Es war für die Menschen schlicht unattraktiv, diese aus privaten Gründen zu queren, da auch in jeweils anderen Land kein Mehr an Freizeitattaktionen etc. bestand. Ob Grenzgänger aus Österreich nun für eine Einschleppung verantwortlich sind ist spekulativ, das Virus wäre aber auch andernfalls nicht weg und hätte durch inländische Kontakte ebenso Verbreitung gefunden.

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vor einer Stunde schrieb r00xster:

Ich halte halte es für fraglich, dass Grenzschließungen als singuläre Maßnahme ein Erfolg sein werden. Gleiches sehe ich aber auch bspw. bei Sperrstunden, egal zu welcher Uhrzeit. Die Verlangsamung des Geschehenes im Frühjahr beruhte primär darauf, dass die Leute tatsächlich ihre Sozialkontakte stark eingeschränkt hatten; dies auch aus Freiwilligkeit, weshalb die Infektionskurve bereits vor dem Einsetzen des offiziellen Shutdowns zu sinken begann. Daher sollte man in meinen Augen offen kommunizieren, wenn man Kontakte durch Gastronomie o.ä. nicht möchte, aber dies nicht durch die Hintertüre versuchen umzusetzen. Dies wäre auch den betroffenen Unternehmenern gegenüber nur fair, die dann evtl. Hilfsangebote in Anspruch nehmen könnten. Würden wir jetzt Grenzen schließen, uns aber trotzdem fröhlich bspw. sonntags zum Brunch treffen, bezweifele ich, dass eine wirkliche Verlangsamung des Infektionsgeschehens stattfinden wird.

 

Die offene Grenze zwischen NRW und den Niederlanden hat im Frühjahr auf jeden Fall kein Problem dargestellt. Es war für die Menschen schlicht unattraktiv, diese aus privaten Gründen zu queren, da auch in jeweils anderen Land kein Mehr an Freizeitattaktionen etc. bestand. Ob Grenzgänger aus Österreich nun für eine Einschleppung verantwortlich sind ist spekulativ, das Virus wäre aber auch andernfalls nicht weg und hätte durch inländische Kontakte ebenso Verbreitung gefunden.

In Frühjahr war Belgien und Niederland auch nicht derart betroffen wie Österreich und Frankreich und hier hatten die Grenzschließungen schon Erfolg (nur der Zeitraum sollte kürzer und begrenzt sein z. B. 3 Wochen). Und eine Grenzschließung für Grenzgänger soll ja auch nicht andere Maßnahmen außer Kraft setzen, sondern ergänzen um die Nachverfolgung wieder zu gewährleisten. 

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Belgien hat mit die höchste Sterberate und hatte auch sehr einschneidende Maßnahmen.

 

Von den Zahlen stehen die schlechter da als Österreich im Frühjahr und auch jetzt.

 

 

Grenzschließungen bringen gar nichts mehr. Das Virus ist auf beiden Seiten. Wie sollen die Pendler zur Arbeit kommen ?

Kurzarbeit gibt es nicht unbedingt für jeden, denn diese ist abhängig vom Wohnsitz/Land. Wer dann in Tschechien gemeldet ist unter Umständen Pech.

 

Es mag Länder geben, die damit Erfolg hatten, wie Thailand oder Vietnam. Langfristig bringt das aber nichts, denn irgendwann muss man sich öffnen.

 

Die Proteste der Studenten in Thailand kommen nicht ohne Grund. Durch den wirtschaftlichen Abschwung aufgrund fehlendem Tourismus sehen die jungen Leute erstmal nur Arbeitslosigkeit.

 

 

Was wirklich nur hilft sind Kontaktbeschränkungen. Da ist jeder einzelne gefordert.
Wenn man sich am Riemen reist, dann sinken die Zahlen schneller als man glaubt. Aber ich habe da so meine Zweifel.

Edited by chris_flyer

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vor 7 Minuten schrieb chris_flyer:

Belgien hat mit die höchste Sterberate und hatte auch sehr einschneidende Maßnahmen.

 

Ein belgischer Arbeitskollege hat mir erzählt, dass unklare Sterbefälle in Pflegeheimen in die Corona-Statistik gezählt werden und dass Belgien deshalb die weltweit höchste Sterberate hatte - ob das heute noch so ist (und ob es stimmt), weiß ich nicht - aber die Logik der Zählweise hat auf jeden Fall erheblichen Einfluss auf die Statistik...)

 

Stirbt dagegen ein Corona-Infizierter in Russland an einem Herzinfarkt, wird er in die Herzinfarkt-Statistik gezählt und nicht in die von Covid - gleiches gilt für andere Todesursachen, für die Russland offenbar anderweitig zählt... Zumindest gab es vor ein paar Monaten einen Bericht darüber, warum die Sterbequote unter Covid-Infizierten in Russland vergleichsweise gering ist...

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vor 5 Minuten schrieb Tschentelmän:

 

Ein belgischer Arbeitskollege hat mir erzählt, dass unklare Sterbefälle in Pflegeheimen in die Corona-Statistik gezählt werden und dass Belgien deshalb die weltweit höchste Sterberate hatte - ob das heute noch so ist (und ob es stimmt), weiß ich nicht - aber die Logik der Zählweise hat auf jeden Fall erheblichen Einfluss auf die Statistik...)

 

Stirbt dagegen ein Corona-Infizierter in Russland an einem Herzinfarkt, wird er in die Herzinfarkt-Statistik gezählt und nicht in die von Covid - gleiches gilt für andere Todesursachen, für die Russland offenbar anderweitig zählt... Zumindest gab es vor ein paar Monaten einen Bericht darüber, warum die Sterbequote unter Covid-Infizierten in Russland vergleichsweise gering ist...

Deswegen:

Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.

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vor 49 Minuten schrieb chris_flyer:

Belgien hat mit die höchste Sterberate und hatte auch sehr einschneidende Maßnahmen.

 

Grenzschließungen bringen gar nichts mehr. Das Virus ist auf beiden Seiten. Wie sollen die Pendler zur Arbeit kommen ?

Kurzarbeit gibt es nicht unbedingt für jeden, denn diese ist abhängig vom Wohnsitz/Land. Wer dann in Tschechien gemeldet ist unter Umständen Pech.

 

Es mag Länder geben, die damit Erfolg hatten, wie Thailand oder Vietnam. Langfristig bringt das aber nichts, denn irgendwann muss man sich öffnen.

 

Die Proteste der Studenten in Thailand kommen nicht ohne Grund. Durch den wirtschaftlichen Abschwung aufgrund fehlendem Tourismus sehen die jungen Leute erstmal nur Arbeitslosigkeit.

 

 

Was wirklich nur hilft sind Kontaktbeschränkungen. Da ist jeder einzelne gefordert.
Wenn man sich am Riemen reist, dann sinken die Zahlen schneller als man glaubt. Aber ich habe da so meine Zweifel.

Aha, mit den Argumenten kannst jede Maßnahme jetzt klein reden, aber es fehlt halt die Substanz die Lage in den Griff zu bekommen.

Also bist du ein Fan von Lockdown!

 

In Belgien arbeitet auch Klinikpersonal die positiv getestet sind normal weiter, nur mal so als kleiner Hinweis.

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Habe ich das behauptet, dass sich ein Fan vom Lockdown bin ?
Du drehst den Leuten gerne das Wort im Mund um.

Grenzschließungen bringen jedenfalls nichts mehr.


Die Fans des Lockdwons sind die Verharmloser und die, die alles nicht so ernst nehmen. Dank denen sind wir bald wieder soweit darüber nachdenken zu müssen. Das sind dann wieder die ersten, die sich beschweren. 

 

Selbstdisziplin und Eigenverantwortung, was so viele einfordern und dann nicht halten, daran mangelt es in Deutschland. Da kann sich jeder an die eigene Nase fassen.

Restaurants haben gute Konzepte und werden durch eine kleine Minderheit pauschalisiert. Wenn sich doch nur jeder an gewisse Regeln halten würde, dann hätten die Restaurants und Bars/Kneipen keine Probleme mit Sperrstunden bekommen.

 

Seit einem knappen halbe Jahr bin ich mittlerweile  in Kurzarbeit. Dank Corona werden zurzeit unsere Maschinen nur schwer verkauft. 
An Urlaub habe ich die ganze Zeit nie gedacht. War mal eine Woche in Tirol im August. Aber sonst tue ich alles um möglichst wenig unnötige Kontakte zu haben.

Ich kann es mir nicht erlauben, dass durch mich über meine Mutter (Angestellte) das Virus in eine Altenheim gelangt. 
 

Wie gesagt, nicht jeder hier im Lande ist eigenverantwortlich genug. Daher gibt oder es auch teilweise einschneidende Maßnahmen.

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Die Frage ist generell für mich immer noch, warum wir in den Medien und seitens Politik immer nur von Infektionszahlen und R Faktoren lesen.

Man findet nur absolute Zahlen, aber keine relativen.

 

Wieviel der Infizierten erkranken?

Wieviel der Erkrankten haben schwere Verläufe?

 Wieviele der schweren Verläufe müssen beatmet werden?

In welcher Altersgruppe befinden sich diese bzw haben sie Vorerkrankungen, sind übergewichtig etc.

 

Ich bin kein Corona Leugner, kein Verschwörungstheoretiker. Aber mir fehlt als mündiger Bürger einfach die Transparenz um mir umfassend selbst eine Meinung zu bilden.

 

Stattdessen werden ganze Industrie- und Gesellschaftszweige verteufelt und in die Schei.... geritten. 

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Dafür gib es die RKI Wochenberichte und Divi-Tagesrporte. Diese sind für jedermann zu finden:

DIVI-Tagesrport:

https://www.divi.de/register/tagesreport

26.10: https://www.divi.de/joomlatools-files/docman-files/divi-intensivregister-tagesreports/DIVI-Intensivregister_Tagesreport_2020_10_26.pdf

 

Wochenberichte RKI: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Testzahl.html?nn=13490888

KW 42:  https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Okt_2020/2020-10-21-de.pdf?__blob=publicationFile

 

Mittlerweile werden in den Nachrichten auch die Krankenhausbelegungen dargestellt.

Edited by chris_flyer

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@Mahag: Nicht Dein Ernst? Dazu gibt es genug detaillierte Informationen, vor allem beim RKI:

http://www.rki.de

Oder wenn das Lesen schwer fällt auch als Podcast:

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Update-Alle-Folgen,podcastcoronavirus134.html

 

Ohne es noch einmal nachzuschlagen, kann man grob sagen,

dass ca. nach einer Woche 5 % schwer erkranken und 2 % auf der Intensivstation landen und dort ca. 3 Wochen verbringen, bevor fast die Hälfte stirbt. Es gab auch schon Patienten, die dort 6 Monate verbracht haben.

 

Mann kann sich also relativ leicht ausrechnen, wann die Krankenhäuser wieder überlaufen. Die Grenze ist bereits in einigen Kreisen erreicht. Patienten müssen schon auf benachbarte Krankenhäuser ausweichen. Geplante Operationen werden verschoben. Das trifft dann auch alle Menschen unter 60.

Die Idee Risikogruppen besonders zu schützen funktioniert nicht, da 80 jährige eben nur selten von 80 jährigen gepflegt werden und auch der rüstige Rentner muss oft zum Arzt und trifft dort auf Jüngere.

 

Reisen, Shoppen, Restaurantbesuche und Schulen sind nicht das Problem. Aber erst durch deren Lockdown verstehen die meisten dann den Ernst der Lage und verzichten vielleicht auch mal auf Feiern und sonstige Events, bei denen Abstandhalten nicht funktioniert.

 

 

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Aber man sieht, alle Zahlen steigen und dies relativ schnell.

Und nochmals, nur um das Wachstum zu verlangsamen wäre ich für temporäre Grenzschließungen für Grenzgänger.

Was macht das Berchtesgadener Land, wenn die Zahlen wieder unter 100 sind und die Grenzgänger aus Österreich immer wieder trotz Disziplin der heimischen Bevölkerung das Virus sozusagen importieren.

Müssen sie dann solange die aktuell geltenden Bestimmungen ertragen, bis auch andere Länder so ein hohes Maß an Disziplin wie Deutschland aufbringt? 

Nicht weil wir so gut sind in jeder Beziehung, sondern weil wir uns an die Vorgaben stärker als andere Länder halten.

 

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Die statistischen Punkte von @Mahag sind zumindest dahingehend richtig, dass es bisher nicht gelungen ist, vorausschauende Schwellwerte für die Notwendigkeit eines Lockdowns zu definieren... Infektionszahlen alleine sind ein wichtiger Indikator aber geben eben noch kein genaues Bild der Gefahrenlage... Je mehr Menschen aus (Hoch-)Risikogruppen sich anstecken umso exponentiellere Todesfallzahlen sind zu erwarten... Die Diskussionen über einen geeigneten Mix wesentlicher Kennziffern ist ja schon länger voll im Gange... Allerdings fehlt es hier vermutlich noch an ausreichend validen wissenschaftlichen Erkenntnissen, welche Eigenschaften den schweren bis tödlichen Krankheitsverlauf begünstigen... Ohne weitere Forschung und vor allem auch fachlichen Konsens wird kein (verantwortungsvoller) Regierungsvertreter exakte Lockdown-Kriterien einführen... 

Edited by Tschentelmän

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Im Gegensatz zu März/April haben wir jetzt wirklich flächendeckend Fälle, auch wenn immer noch in unterschiedlicher Ausprägung und dies in deutlich höherer Anzahl. Glücklicherweise sind deutlich mehr junge Menschen betroffen und deshalb auch wenige schwere Verläufe. Aber die haben binnen 1 Woche incl. Todesfälle auch wieder deutlich zugenommen. Und in einer Woche wird dies wieder ganz anders aussehen, aber bestimmt nicht besser.

Zeigen eigentlich alle Verläufe rund um Deutschland auch.

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28 minutes ago, Der Duesentrieb said:

Die Idee Risikogruppen besonders zu schützen funktioniert nicht, da 80 jährige eben nur selten von 80 jährigen gepflegt werden und auch der rüstige Rentner muss oft zum Arzt und trifft dort auf Jüngere.

Ich halte es aber für ein probates Mittel, mit den nun in immer größerer Zahl verfügbaren Schnelltests bspw. Besucher in Altenheimen etc. oder Mitarbeiter dieser Einrichtungen bei Schichtbeginn zu testen. Das gibt zwar auch keine absolute Sicherheit, da die Infektiösität auch unmittelbar nach dem Test ausbrechen kann, würde den Schutz aber generell erhöhen.

 

28 minutes ago, Der Duesentrieb said:

Reisen, Shoppen, Restaurantbesuche und Schulen sind nicht das Problem. Aber erst durch deren Lockdown verstehen die meisten dann den Ernst der Lage und verzichten vielleicht auch mal auf Feiern und sonstige Events, bei denen Abstandhalten nicht funktioniert.

Bei dieser Argumentation ist es leider nicht verwunderlich, wenn diverse Beschlüsse aufgrund reiner Symbolik vor Gericht keinerlei Bestand haben.

 

2 minutes ago, Fluginfo said:

Was macht das Berchtesgadener Land, wenn die Zahlen wieder unter 100 sind und die Grenzgänger aus Österreich immer wieder trotz Disziplin der heimischen Bevölkerung das Virus sozusagen importieren.

Müssen sie dann solange die aktuell geltenden Bestimmungen ertragen, bis auch andere Länder so ein hohes Maß an Disziplin wie Deutschland aufbringt? 

Nicht weil wir so gut sind in jeder Beziehung, sondern weil wir uns an die Vorgaben stärker als andere Länder halten.

Sind Grenzgänger also per se unfähig, sich an die Deutschland geltenden Regelungen vollumfänglich zu halten, während sich die Einheimischen mustergültig verhalten? Vor einigen Tagen war in diesem Thread noch zu lesen, dass in Italien z.B. die dort geltenden Regelungen von einem Großteil der Bevölkerung übererfüllt würden. Trotzdem erfolgt der Anstieg dort noch schneller als in Deutschland. Den Deutschen attestierte man zeitgleich eine eher mittelmäßige Disziplin, es wird laufend u.a. von durchfeiernden Jungendlichen gesprochen, aber gleichzeitig sollen wir Vorbild in Sachen Disziplin sein? Das passt in meinen Augen nicht zusammen.

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Die Disziplin ist verloren gegangen.

 

Hier in der Region hat es schon wieder drei Altenheime erwischt mit der Folge, dass die anderen so gut wie keinen Besuch mehr reinlassen.

Schön und gut die Schnelltests. Dafür muss extra Personal eingestellt werden, was nicht da ist. Es sollen, ja jede Woche diese durchgeführt werden. Dafür braucht es Unmengen. Die ersten 10 Millionen reichen da bei weitem nicht aus.

 

Anders ausgedrückt, die Schnelltests kommen vielerorts zu spät.

 

Edited by chris_flyer

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Also vorgestern gab es einen Bericht aus Frankreich (Paris), dort hat man massenhaft Personen ohne Mundschutz gesehen an kulturellen Plätzen der Stadt. Das nenne ich nicht gerade Disziplin. Meine Kollegen aus Rom berichten regelmäßig ähnliche Eindrücke. Flächendeckend ist das Kernproblem, dass wir ja auch in Deutschland haben. Überall dort wo noch niedrige Werte sind, gelten andere Bestimmungen. Obwohl auch dort Zahlen steigen.

Immerhin gibt es auf der Salzburger Seite einige Orte mit Werte jenseits der 400-Marke, also doppelt so hoch wie die Hotspots in Deutschland. Und in Frankreich, Belgien oder Tschechien überall das gleiche Bild.

Die deutschen Hotspots liegen bisher allesamt mit Ausnahme Berlins im Grenzgebiet, kann natürlich ein Zufall sein, glaube ich persönlich aber nicht.

Edited by Fluginfo

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vor 3 Minuten schrieb Fluginfo:

Die deutschen Hotspots liegen bisher allesamt im Grenzgebiet, kann natürlich ein Zufall sein, glaube ich persönlich aber nicht.

Naja, Cloppenburg, Herne, Delmenhorst, Solingen und Augsburg sind nun nicht so richtig an der Grenze gelegen.

Es sind exakt 50% der Top 10, die an der Grenze liegen, die anderen liegen im Binnenland.

Neben der Tatsache, dass es keine wirklich belastbaren Zahlen gibt, die belegen würden, dass eine offene Grenze eine höhere Infektionsgefahr mit sich bringt, glaube ich dann doch ehr daran, dass das der Wunsch nach einer einfachen Lösung ist. Den kann ich zwar prinzipiell verstehen, nur fürchte ich, dass wir mit einfachen Lösungen hier nicht zum Ziel kommen.

Also entweder zu für 12-21 Tage für alle und hoffen, dass das dann reicht, oder nichts tun und dann da beste hoffen.

Keine Ahnung, was uns weiter bringt.

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Ich halte es nur ehrlich gesagt falsch, alle Grenzgänger quasi unter Generalverdacht zu stellen, weil man Berichte aus anderen Ländern mit dem Fehlverhalten der dortigen Bevölkerung gesehen hat. Es wird unter Grenzgängern genauso "schwarze Schafe" wie mustergültig handelnde geben, gleichermaßen wie in der inländischen Bevölkerung. Ebenso können Deutsche beim Besuch im Grenzgebiet das Virus gleichermaßen verbreiten.

 

Wenn ich gerade aktuell z.B. in der SZ von der Zivilangehörigen der US-Streitkräfte, die medial bis in höchste politische Kreise als Superspreaderin verteufelt wurde, lese, und der nun keine Weitergabe des Virus nachgewiesen werden konnte, so sollten wir m.M.n. etwas vorsichtiger mit allzu schnellen Vorverurteilungen sein. Jeder sollte sich primär darauf besinnen, was er persönlich zur Eindämmung leisten kann, und nicht nur mit dem Finger auf Andere zeigen.

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Man sollte auch aufhören zu glauben, die Leute tragen mit voller Absicht das Virus umher.

Der überwiegende Teil wird sich mit persönlichem sozialen Verzicht bewegen und trotzdem 1-2 Tage unwissend das Virus verteilen.

Jeder kann für sich ja gedanklich prüfen, wieviel Kontakt er die letzten Tage so nun hatte, in denen er sich absolut gesund fühlte und trotzdem infiziert sein kann.


Und selbst wenn du nach 9 Monaten das erste mal wieder soziale Kontakte zulässt, kann es der Zeitpunkt gewesen sein.

 

Lösung kann nur ein Teilzeit-Verbot sein, denn soziale Kontakte sind ein Grundbedürfnis jeder Person. Das kann man unmöglich über Monate hinweg aufrecht erhalten.

Somit wird es immer wieder Wellen geben. 

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