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Das Corona-Virus, die Airlines und der Rest der Welt


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Hallo Luftfahrtfreunde

 

Lange, sehr lange habe ich nur mitgelesen. Aber jetzt muss ich einfach mal etwas vom Herzen schreiben in dieser beispiellosen Krise und der verständlich emotionalen und komplexen Diskussion. 

 

Ich habe studiert, nichts medizinisches. Ich bin kein Absolvent der YouTube Universität. Ich hatte vor Corona keine Ahnung von Impfstoffen, Antikörper, der Dynamik einer Infektionskrankheit oder der möglichen Schutzmassnahmen und deren Effektivität. Habe ich zum grössten Teil natürlich immer noch nicht. Darum rede ich auch keinem Experten rein und akzeptiere deren Aussagen.

 

Doch darf ich hier mal kurz verdeutlichen, was meiner Meinung nach das wichtigste eines jeden Mitbürgers ist, der durch die Pandemie beeinträchtigt wird? Kritisches Denken! Wenn ich eines gelernt habe im Studium, dann ist es dass man Gegebenes nicht einfach so hinnehmen darf. Man muss hinterfragen und sich überlegen was könnte anders gemacht werden. Der Lockdown schien nötig, ja vielleicht war er es auch. Doch hinterfragen muss man ihn. Die Maskenpflicht scheint auch nötig zu sein. Doch hinterfragen muss man sie genau so. Das hat nichts mit Covidiot zu tun oder Youtube Absolvent! Das erwarte ich von einem Menschen in freien Ländern wie unsere! Nur wenn man hinterfrägt kann man sich weiterentwickeln.  

 

Die Pandemie hat sich seit dem Sommer nicht aufhalten lassen. Praktisch kein Land hat die Lage wirklich im Griff. Es trifft Länder mit und ohne Maskenpflicht genau gleich hart. Ich würde sagen unsere Massnahmen sind gescheitert. Aber an was liegt es dann? Ist das Maskentragen vielleicht doch nicht so effektiv? Anstatt wie verrückt Maske Maske Maske zu rufen, würden wir nicht anhand der Daten lieber uns neue Wege ausdenken die wirklich helfen? Ihr seht, ich sage nicht ich bin gegen das Maskentragen, sondern für effektive Massnahmen. Ich bin kein Covidiot! Anhand der Daten und der Interpretation zu der ich fachlich imstande bin, finde ich es aber mehr als richtig die Maske zu hinterfragen. Die Leute sagen immer, Masken tragen im Laden ist ja nicht so schlimm, dann mach ich es halt eben. Ja richtig, es ist nicht so schlimm. Aber hats dann auch was gebracht? 

 

Und noch ein Punkt um zurück zur Luftfahrt zu kommen. Schaut euch mal die Zahlen von z.B Spanien oder Frankreich an.

https://coronavirus.jhu.edu/map.html

 

Die täglichen Ansteckungen sind höher als im März/April. Doch die täglichen Todesfälle sind kaum gestiegen. Das lässt für mich nur zwei Schlüsse zu: Entweder das Virus hat sich abgeschwächt oder die Zahlen vom Frühling sind kreuzfalsch. Und da reden wir nicht von "maximal 3x mehr Fälle" als erfasst, wie es die Behörden sagten, sondern ein vielfaches Mehr. WIe auch immer, die Daten zeigen sehr deutlich, dass die Situation trotz mehr Ansteckungen nicht mehr so schlimm ist. Und trotzdem kommen Regierungen und definieren anhand offensichtlich sehr falsche Zahlen wieder falsche Massnahmen. Länder werden als Risikoländer bezeichnet, nur weil sie vielleicht jetzt eine bessere Teststrategie haben als im März.Kleine Kantone in der Schweiz kommen auf die Quarantäne Liste von Belgien, nur weil sich zwei Familien und deren Umfeld angesteckt haben und der Kanton das Pech hatte wenig Einwohner zu haben. Spaniens Tourismus wird hingerichtet nur weil anhand der  falschen Zahlen vom März ein falscher Schwellenwert festgelegt wird.

 

Eine kritische Reflektion der Situation höre ich nicht in der Öffentlichkeit. Weder von Medien, von Spezialisten noch von Behörden und Regierungen. Alles was man hört ist zweite Welle und Panik. Und jetzt kommen Leute hier im Forum oder anderswo die wissen sollten was bei vielen von uns auf dem Spiel steht und sagen quasi "Halt die Klappe und hinterfrag das nicht". Doch verd**nochmal, ich werde mich hüten das alles nicht zu hinterfragen! Denn ich werde meine Job und mit ihm meine Existenz und alles was ich mir beruflich aufgebaut habe verlieren wenn das so weitergeht. Und das alles nur weil niemand den Mut hat etwas zu hinterfragen!

 

Habe Fertig!

 

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Stimmt schon, man an sollte alles hinterfragen dürfen... Und eigene Meinungen bilden. Ich bin auch nicht überzeugt von den Masken, aber sie schaden halt auch nicht, also trage ich sie halt. Ist mir halt schlicht egal,

 

Aber um auf deine "Falschen" Zahlen zurück zu kommen: wenn man etwas in die Details schaut, erkennt man noch was anderes: das Durchschnittliche Alter der Infizierten ist sehr stark gesunken , verglichen mit dem Frühjahr. 

Allein dass könnte schon eine Wichtige Rolle spielen, bei der Antwort auf der Frage nach den Toten.,.

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vor 18 Minuten schrieb Oregano:

Ich würde sagen unsere Massnahmen sind gescheitert.

 

FALSCH!!!! Unsere Maßnahmen sind nicht gescheitert. Guckst du mal in die Länder um uns herum, dann kannst du dir die Antwort selbst geben ob wir gescheitert sind oder nicht. 
 

In Italien wurde die Toten mit LKW der Arme zum beerdigen gefahren weil keiner mehr wusste wohin, wir haben in Deutschland Patienten aus anderen Ländern in Krankenhäusern aufgenommen WEIL wir die Lage einigermaßen in Schacht halten konnten.

Sind wir deiner Meinung nach gescheitert weil du 6 Wochen nicht zum Friseur konntest? Klar sind einige Unternehmen an dieser Krise zu Grunde gegangen, aber wären sie das nicht vielleicht eh bald?

Bearbeitet von Aero88
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vor 30 Minuten schrieb Oregano:

Es trifft Länder mit und ohne Maskenpflicht genau gleich hart. Ich würde sagen unsere Massnahmen sind gescheitert. Aber an was liegt es dann?

 

 

1. Ich bin Ingenieur und auch alles andere als Mediziner und selbstverständlich sollte man sich eigene Meinungen bilden und Tatsachen hinterfragen (was ich tagtäglich tue) aber

 

2. zum Thema, dass die in Deutschland ergriffenen Maßnahmen "falsch" waren bzw wir gescheitert wären:

 

Die BGZA hat schon 2018 das Präventionsparadox beschrieben:

https://www.leitbegriffe.bzga.de/alphabetisches-verzeichnis/praeventionsparadox/

 

Drosten hat das im Frühjahr aufgegriffen und gut erläutert:

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/pandemie-und-verhalten-praeventions-paradox-wenn-erfolg-gefaehrlich-wird

 

Kurzzusammenfassung: du tappst genau in diese Falle - je effektiver präventive Katastrophenmaßnahmen waren/sind, desto eher werden sie in Frage gestellt "weil ja nicht das schlimmste passiert, was prognostiziert wurde". Hätten wir nämlich nicht "nur" ca. 10.000 Tote, sondern 150, dann wäre dies im Übrigen noch viel ausgeprägter.

 

Gescheitert sind (weil politisch so herbeigeführt) die USA, Brasilien und das Vereinigte Königreich. Spanien, Italien und Frankreich aufgrund hoher Cluster und einer nicht in dieser Form durchgezogenen (oder zu späten, weil vom Fallgeschehen überrumpelten) Prävention bzw. der med. Infrastruktur sowie der kulturellen Aspekte des geselligen Zusammenseins.

 

Gruß

Moe

 

Bearbeitet von Isavind
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@Oregano, danke für deine Anmeldung in diesem Forum und deinen Diskussionsbeitrag.

 

Ich finde es ebenfalls sehr wichtig, Dinge erstmal zu hinterfragen und sich selbst eine Meinung zu bilden. Dafür benötigt man Informationen aus Quellen, denen man vertraut. Bei mir sind dieses unter anderem die öffentlich-rechtlichen Sender, aber auch Zeitungen, einige Politiker und die meisten Wissenschaftler. Die Wirkung der Maske wurde anfangs - auch von mir - unterschätzt. Man muss bereit sein, seine Meinung bei einer neuen Informationslage anzupassen.

 

Die steigenden Infektionszahlen u. a. in Spanien gehen laut Medienberichten zu einem großen Teil auf Familienfeste, feiernde Jugendliche und andere enge Zusammenkünfte zurück, bei denen in der Regel nicht durchgängig eine Maske getragen wurde und Abstände nicht eingehalten wurden. Die steigenden Zahlen sagen also nicht aus, dass die Maskenpflicht nichts bringen würde.

 

Deine Aussage, dass du den Job verlieren würdest, "nur weil niemand den Mut hat etwas zu hinterfragen", ist Unsinn. Bei allem Verständnis für deine Situation: Diese wäre nicht besser, wenn alle Menschen "hinterfragen" würden und deshalb nicht mehr auf Maske und Abstand achten würden. Dann wäre - sehr wahrscheinlich - die Situation um ein Vielfaches schlimmer als jetzt mit noch schwereren Folgen für die Wirtschaft und die Menschen. "Hinterfragen" endet leider viel zu oft in "verweigern" und dann ist man doch wieder bei den "Covidioten" und Verschwörungstheoretikern, die einfach alles leugnen, was ihnen nicht in ihr Weltbild passt.

 

@Benedikt, wirklich großartige Beiträge mit interessanten Beispielen aus der Praxis und guten Argumenten! Nur auf dem Doktortitel sollte man als Arzt nicht so herumreiten, der ist in dem Fach nicht ganz so schwer zu bekommen ;)

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Viel Dank für eure bisherigen Antworten. Ich möchte nur ganz kurz klarstellen:

 

1. Mit massnahmen gescheitert meine ich nicht Deutschland, sondern die Welt als ganzes, oder mindestens Europa. Und ich meine nicht die Massnahmen hätten nichts gebracht. Ich denke sie haben nicht das gebracht was wir wollten. Wir konnten die Ansteckungen nicht so tief halten wie wie wir wollten.

 

Und @2ndOrbit: Hinterfragen der Masken muss nicht im Maskenverweigerer resultieren. Ich hinterfrage die Maske auf deren Effektivität und ob es nicht besseres gibt, wie lüften oder was weiss ich. Ich denke die Maske als Instrument gegen Corona ist unbestritte. Aber über deren Bedeutung würde ich gerne mehr wissen.

 

Danke für die sachlichen Reaktionen.

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@Oregano Selbstverständlich ist jeder berechtigt, alles zu hinterfragen und Zweifel zu äußern... Im Falle der Corona-Krise wird das Tag für Tag auf allen Ebenen getan. Sobald es medizinisch, rechtlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich vertretbar ist, Beschränkungen zu reduzieren, wird dies auch getan - aktuelles Beispiele gibt es genug, die ernsthafte Diskussion zur Verkürzung der Quarantäne auf 5 Tage, genauso wie die Wiederzulassung von Zuschauern bei großen Sport- oder Musikevents - dazu und einiges mehr - auch die Teststrategie steht wohl zur Debatte.

 

Das stets vertretene Motto lautet immer, den verantwortungsvollen Umgang mit der Pandemie in unseren Alltag zu integrieren, ohne sich übertrieben einzuschränken und die Gefahr des Virus aus dem Blick zu verlieren. Natürlich ist aber auch die derzeitige Entwicklung "sehr interessant", dass die Zahl der Neuansteckungen teils massiv hoch geht, während die Krankenhäuser im Verhältnis zum Frühjahr deutlich weniger Corona-Patienten versorgen müssen. Diese Tendenz muss wissenschaftlich ergründet werden - und wir können uns sicher sein, dass das auch sehr gewissenhaft geschieht. Gesicherte medizinische Erkenntnisse brauchen aber immer Zeit und auch genügend belastbare Erkenntnisse - Medizinische Studien haben da ihre speziellen Eigenheiten und Regeln. Bis die Politik weitere Entscheidungen daraus ableitet, dauert es weitere Zeit - aber das liegt auch in der Natur der Sache, da die Politik alle Aspekte berücksichtigen muss....

 

Was dieses Forum betrifft - ich denke, man kann hier durchaus ernsthaft auch über die Corona-Krise diskutieren. Aber es ist wie immer im Leben - der Ton macht die Musik. Schlechte Musik macht schlechte Stimmung und umgekehrt. Das ist aber ein gesamt-gesellschaftliches Thema - die Stimmung ist vielleicht gerade deshalb zur Zeit so aufgeheizt, weil wir uns (hauptsächlich Deutschland, Europa) gefühlt in einer weniger gefährlichen Phase befinden, während Mediziner, Virologen und Politiker aufgrund der genannten Gründe nicht so schnell "Entwarnung" geben können... Vielfältig, komplex und emotional eben....

Bearbeitet von Tschentelmän
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vor 6 Minuten schrieb chrigre:

Aber von den zu Beginn der "Pandemie" prognostizierten 1,5 Millionen Corona-Toten allein in der BRD sind wir noch ein Stück weit weg, oder?!

Auch hier gilt: Präventionsparadaxon. Man will es nicht wahrhaben und meint, die Maßnahmen seien übertrieben gewesen. Aber wenn ich sehe, wie jetzt die Krankenhäuser alle ohne Druck arbeiten können, dann haben die Maßnahmen sich ausbezahlt.

 

Das geht in manchen Kopf nicht hinein.

 

Würde man heute die Schulen wieder schließen ?
Nein, man lernt immer dazu. Aber andere Dinge wie Großveranstaltungen bleiben weiterhin tabu bei der nächsten Pandemie.

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vor 5 Minuten schrieb chrigre:

Aber von den zu Beginn der "Pandemie" prognostizierten 1,5 Millionen Corona-Toten allein in der BRD sind wir noch ein Stück weit weg, oder?!

Wer hat denn vor Beginn der Pandemie (ohne Anführungszeichen, der Zustand ist außer in Kreisen der Verschwörer und AfDler zweifelsfrei) solche apokalyptischen Szenarien prognostiziert? Oder geht's ums Narrativ? Oder besser: "Narrativ"?

Klick Dich mal durch die ersten Seiten des Threads. Wie hier und auf jeder nur denkbar möglichen Plattform auch haben sich sehr viele mit den Zahlen und Weltuntergangsszenarien überboten. Die User, die derzeit für einen maßvollen Blick auf die Lage und den Umgang mit der Pandemie (erneut ohne Anführungszeichen, s.o.) werben, haben dies auch vor Monaten getan. Diejenige, die aber immer nur laut rumkrakelen, alles relativieren, besser wissen, auf vermeintlich ironische Weise ins Lächerliche ziehen usw. ließen sich damals und lassen sich auch heute nicht auf die Argumente und Tatsachen ein. Bringt vielleicht schon längst nichts mehr, sich mit denjenigen auseinanderzusetzen. Sie profitieren am Ende wie immer davon, dass die mit riesigen Abstand vernünftige, rational denkende Masse der Bevölkerung ihrer Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit nachkommt. Da kann ein Promille der Bevölkerung sich halt den Punk erlauben. Die anderen bügeln es immer aus.

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vor 9 Minuten schrieb chrigre:

 

ohne Druck arbeiten ist gut....410000 Beschäftigte in Kliniken und Arztpraxen sind in Kurzarbeit - merkwürdige "Pandemie"...

Die Frage ist wieviele davon letztendlich in Kurzarbeit sind und wieviel sie davon in Anspruch nehmen. Der Schönheitschirug hat wahrscheinlich gar nichts zu tun, aber diese sind auch nicht sonderlich wichtig.

Andere Privatkliniken, die während der Hochzeit der Pandemie, die Notfälle übernehmen  wie Auto-oder Arbeitsunfälle Sollten, hatten auch weniger zu tun als gedacht.
Hier schließt sich wieder der Kreis, die Kontaktbeschränkugen führten zu weniger Autounfällen, Arbeisunfälle, Spotunfällen etc. und man meldete Kurzarbeit an.

Natürlich haben auch Zahnärzte Kurzarbeit angemeldet, als sie nicht behandeln durften. Aber diese Zeit ist vorbei. 

 

Aber ich kann dir versichern jedes normale Krankenhaus, Zahnarztpraxis und Ärztehaus haben voll zu tun. Die Intensivkapazitäten sind zurzeit zu 70 % ausgelastet, da man eben andere Behandlungen jetzt durchführen kann.

 

p.s.: Im Juli hatte ich meine Leisten-OP. Das ging innerhalb von 8 Tagen, also von Prognose bis zur OP. Lebensnotwendig war sie nicht jedenfalls nicht. Nur soviel dazu, die OP-Säle sind voll ausgebucht und Intensivkapazitäten werden genutzt.

 

Was nicht passieren darf ist, dass wieder vor allem die ältere Bevölkerung das Virus bekommt. 

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vor 2 Minuten schrieb chrigre:

Du meinst so wie in der Grippesaison 2017/2018 als in 3,5 Monaten 27.000 Menschen an einer Grippe gestorben sind?!

Ja sowas darf nicht mehr passieren!

Du fängst jetzt im September 2020 auf Seite 95 dieses Threads wieder mit dem Grippevergleich an?

Troll dich. Oder fahr am WE wieder nach Berlin.

Edit: chris_flyer war 0,5 Sekunden flotter.

Bearbeitet von Isavind
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Gestern bei Extra3 habe ich noch was zur AfD-Position und Corona/Twitter von Weidel gesehen:

https://daserste.ndr.de/extra3/Die-wirre-Welt-der-Querdenker,extra18218.html

26. Februar:

Zitat

Unverantwortliche Verharmlosung durch Gesundheitsminister Jens #Spahn. Virologen bestätigen: Die Sterblichkeitsrate beim #Coronavirus ist zehn mal höher als bei einer normalen Grippe. Die Regierung unternimmt nichts, um die Risiken für die Bevölkerung zu minimieren. #AfD #Covid19

https://twitter.com/Alice_Weidel/status/1232586743322423296?s=20
12. März: 

Zitat

Dänemark, Tschechien, Italien und weitere EU-Länder reagieren: Sie stellen das öffentliche Leben praktisch ein. Nur in kann sich #COVID19 ungehindert ausbreiten. Das wird fatale Folgen haben! Die Regierung muss jetzt endlich angemessene Schritte einleiten! #coronadeutschland

https://twitter.com/Alice_Weidel/status/1238038595983814656?s=20

 

Und jetzt vom 2. September:

Zitat

Der #Corona #Lockdown wurde nicht nur viel zu spät beendet, sondern hätte in dieser Form nie geschehen dürfen,

@jensspahn

. Einer viel zu langsamen Reaktion folgte eine völlig panische, die in ihren überzogenen Maßnahmen bis heute lähmt. #AfD #Bundestag

https://twitter.com/Alice_Weidel/status/1301173357317103616?s=20

 

Auch die AfD nutzt Querdenken und die sonstigen Demos als Bühne. Soviel zur Glaubwürdigkeit einer Partei.

 

Da macht die Bundesregierung etwas, und es passt der AfD wieder nicht.

Bearbeitet von chris_flyer
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vor 2 Minuten schrieb chrigre:

So so - der Grippevergleich ist also dumm. Nun gut - aber die Zahlen sagen doch was aus über die "Gefährlichkeit" der verschiedenen (Grippe-) Viren, oder?! Wir eiern jetzt seit 9 Monaten auf etwas über 9000 mühselig zusammengeklaubten Coronatoten...lächerlich!

Junge, Junge, Junge....

Biste etwa aus der Telegram-Gruppe von dem wirren veganen Koch geflogen, dass Du uns mit diesem pietätlosen Driss behelligen musst?!

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User wie @chrigre lassen mich einerseits kopfschüttelnd zurück, andererseits bringen sie mich auch auf neue Ideen.

 

In Japan und Korea (ich meine den Süden) ist es völlig normal, dass man bei Erkältung oder Grippe eine Maske aufsetzt.

Das hat etwa mit Respekt und Rücksichtnahme zu tun, um es mal den Masken-Verweigerer-Egomanen zu erklären.

Wäre es also eine völlig abwegige Idee, wenn wir uns bei der nächsten Grippe-Welle wieder unsere Masken hervorholen würden und sie einfach mal freiwillig, aus Rücksicht für die Mitmenschen, tragen würden?

 

Und um die Zahlenspielereinen mal mit ein paar Fakten zu füttern folgendes:

2018/19 Grippe (Influenza-Virus B/Yam und A/H1N1): Weltweite Opfer 650.000 (nach den pessimistischsten Hochrechnungen)

2020 Corona (SARS-CoV-2): Weltweite Opfer bisher 869.000 (nicht hochgerechnet, im Labor bestätigt!)

 

Für Deutschland nach den Zahlen des RKI:

2018/19: 1.647 bestätigte Influenza Opfer (alle höheren Zahlen sind Hochrechnungen, basierend auf Annahmen und Vermutungen)

2020: 9.325 bestätigte Corona Opfer

 

Wer da immer noch darüber schwadroniert, dass Corona doch so viel harmloser als eine Grippe ist, sollte sich dringend mal ein paar Sehschlitze in seinen Alu-Hut schneiden! 

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2 hours ago, chris_flyer said:

Wieder diese dumme Grippe vs. Corona-Vergleich.

 

Gegen Grippe kann man sich impfen, würde ich dieses Jahr jedem empfehlen, der einer Risikogruppe angehört.

 

Nein, der Vergleich ist nicht dumm.

Die Impfung schützt nicht vor einer Erkrankung. Die Influenza-Impfung deckt meist zwei Stämme gegen Influenza A und einen Stamm gegen Influenza B ab (trivalent). Neuer Trend sind Grippe 4-fach Impfungen mit 2 Influenza B-Stämmen. Bei 45 bekannten Subtypen von Influenza A (nicht alle sind dem Menschen gefährlich), sowie 6 Linien bei Influenza B kann man die Grippe(-schutz)impfung getrost dem Lottospielen gleich setzen. Die Schutzwirkung dieser ist bereits nach kurzer Zeit um 50% halbiert. Starke Allergene wie z.B. Squalen, Thiomersal (Quecksilberverbindung), Aluminiumverbindungen, sowie lebende Zellkulturen aus Hühnereiern, menschliche Krebszellen, Affennieren usw. (gewiss nicht alle Stoffe sind in der Influenza-Impfung enthalten, jedoch in vielen anderen Impfungen) verbleiben im menschlichen Körper. Durch die erforderliche jährliche Wiederholung der angepassten Impfung mit dem spezifischen Antigenmuster entwickeln sich individuelle Schäden im Abwehrsystem. Das Center for Disease Control(CDC) (Vergleichbar mit dem RKI) äußerte sich zur Influenza-Impfung, dass die Impfung nur etwa 30-40% der über 65-jährigen schützt.

 

Um mal wieder den Bogen zu Covid-19 zu spannen, dass CDC hat die Zählweise im Zusammenhang mit den Verstorbenen des Corona-Virus ergänzt (Stand Ende August 2020). Von 161.000 Toten sind 9.600 Menschen in den USA an Covid-19 verstorben (gerade mal 6%). Die restlichen Toten hatten verschiedene, schwere Erkrankungen gehabt, an denen sie verstorben sind. Im Durchschnitt 2,6 Erkrankungen pro Person. Wer das nachlesen möchte, bekommt das über die gängigen Suchmaschinen heraus.

 

Deutschlandweit haben wir heute am 04.09.2020 222 Menschen mit Covid-19 auf den Intensivstationen in Behandlung.

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vor 39 Minuten schrieb PhilBER:

Von 161.000 Toten sind 9.600 Menschen in den USA an Covid-19 verstorben (gerade mal 6%). Die restlichen Toten hatten verschiedene, schwere Erkrankungen gehabt, an denen sie verstorben sind.

 

Da sind wir (leider) wieder an einer weiteren sehr schwierigen ethischen Debatte angelangt, die seit Monaten durch die Medien, Gesellschaft und dieses Forum "geistert"... Einerseits sind nie und nimmer alle 161.000 Verstorbenen obduziert worden. Eine pauschale Zuweisung der Todesursache "nur" auf die schweren Vorerkrankungen ist somit völlig ungerechtfertigt - weder medizinisch noch ethisch. Andererseits geht es auch um die moralisch/ethische Frage, ob und mit welchem "Aufwand" ein krankheitsbedingt vorbelastetes Leben geschützt werden soll - und welchen Beitrag die Gesellschaft dazu leisten muss - nach dem Motto "der stirbt ja eh bald" oder "wir halten zusammen"....

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vor 22 Minuten schrieb PhilBER:

Die Impfung schützt nicht vor einer Erkrankung. Die Influenza-Impfung deckt meist zwei Stämme gegen Influenza A und einen Stamm gegen Influenza B ab (trivalent). Neuer Trend sind Grippe 4-fach Impfungen mit 2 Influenza B-Stämmen. Bei 45 bekannten Subtypen von Influenza A (nicht alle sind dem Menschen gefährlich), sowie 6 Linien bei Influenza B kann man die Grippe(-schutz)impfung getrost dem Lottospielen gleich setzen. Die Schutzwirkung dieser ist bereits nach kurzer Zeit um 50% halbiert. Starke Allergene wie z.B. Squalen, Thiomersal (Quecksilberverbindung), Aluminiumverbindungen, sowie lebende Zellkulturen aus Hühnereiern, menschliche Krebszellen, Affennieren usw. (gewiss nicht alle Stoffe sind in der Influenza-Impfung enthalten, jedoch in vielen anderen Impfungen) verbleiben im menschlichen Körper. Durch die erforderliche jährliche Wiederholung der angepassten Impfung mit dem spezifischen Antigenmuster entwickeln sich individuelle Schäden im Abwehrsystem. Das Center for Disease Control(CDC) (Vergleichbar mit dem RKI) äußerte sich zur Influenza-Impfung, dass die Impfung nur etwa 30-40% der über 65-jährigen schützt.

Und der Vergleich?

Die Grippeschutzimpfung schützt übrigens sehr wohl vor einer Erkrankung - sie schützt nicht vor einer Infektion. Wenn das ein Stück weit Lotteriespiel vor der Grippesaison erfolgreich war, hat der geimpfte Körper bei einer Infektion mit dem Virus bereits eine Immunantwort parat und bekämpft das Virus, sodass der Wirt nicht erkrankt.

 

vor 30 Minuten schrieb PhilBER:

Um mal wieder den Bogen zu Covid-19 zu spannen, dass CDC hat die Zählweise im Zusammenhang mit den Verstorbenen des Corona-Virus ergänzt (Stand Ende August 2020). Von 161.000 Toten sind 9.600 Menschen in den USA an Covid-19 verstorben (gerade mal 6%). Die restlichen Toten hatten verschiedene, schwere Erkrankungen gehabt, an denen sie verstorben sind. Im Durchschnitt 2,6 Erkrankungen pro Person. Wer das nachlesen möchte, bekommt das über die gängigen Suchmaschinen heraus.

Diese Unterscheidung ist natürlich für diejenigen, die diese Pandemie laufend relativieren und herunterspielen, der unumstößliche Beweis, dass SARS-CoV-2 'ne olle Grippe... Ach, eher 'n Schnupfen ist. Welcher Parteifreund Trumps leitet eigentlich die US-Seuchenschutzbehörde derzeit?

 

vor 33 Minuten schrieb PhilBER:

Deutschlandweit haben wir heute am 04.09.2020 222 Menschen mit Covid-19 auf den Intensivstationen in Behandlung.

Alleine in der auf Erkrankungen der Atemwege und deren Folgen spezialisierten Reha-Klinik in Bad Lippspringe werden derzeit 200 Patienten mit schweren Folgen der in der Regel wochenlangen dauernden künstlichen Beatmung nach einem schweren Covid-19-Verlauf behandelt. Die Jüngste, über die in der lokalen Presse berichtet wurde, ist gerade 22 geworden.

 

Wer möchte sich dazugesellen? Wenn es zu Problemen im Verlauf von Covid-19 kommt, dann ist ein überschießendes Immunsystem der Katalysator. Davor sind wir grundsätzlich alle nicht gefeit. Es hat also nichts damit zu tun, welche und wie viele Grunderkrankungen Du in den vergangenen 80 Jahren gesammelt hast, und die uns dann entspannt abwinken und Dich an den Folgen (!) von Covid-19 sterben zu lassen. Eine hohe Viruslast, die man im worst case etwa durch den Mund ungehindert (keine Maske o.ä.) tief einatmet, kann einen schweren Verlauf sehr begünstigen. Vor allem dauert es nach einer recht langen Inkubationszeit oft noch sieben bis zehn Tage nach den ersten Symptomen, bis die Sauerstoffsättigung so weit abgesackt ist, dass es von der heimischen Couch, von der man sich kaum noch erheben kann, oft direkt auf die Intensivstation geht. Die älteren Patient, einige mit einer Verfügung, dass sie bestimmten Behandlungen ab einem definierten Zustand nicht mehr ausgesetzt werden möchten, sterben nach im Mittel knapp weiteren zwei Wochen. Die Jungen liegen regelmäßig bis zu sechs Wochen auf der Intensivstation. Eine Momentaufnahme wiegt uns also in falscher Sicherheit. Kommen wir wieder in ein exponentielles Wachstum das gegen eine angenommene konstante Krankenhauskapazität läuft, kannst Du Dir ja mal den Schnittpunkt ausrechnen, ab wann Du oder einer Deiner Liebsten auf der Zufahrt einer Notaufnahme in der Schlange wartend um sein Schicksal bangt.

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vor einer Stunde schrieb PhilBER:

Um mal wieder den Bogen zu Covid-19 zu spannen, dass CDC hat die Zählweise im Zusammenhang mit den Verstorbenen des Corona-Virus ergänzt (Stand Ende August 2020). Von 161.000 Toten sind 9.600 Menschen in den USA an Covid-19 verstorben (gerade mal 6%). Die restlichen Toten hatten verschiedene, schwere Erkrankungen gehabt, an denen sie verstorben sind. Im Durchschnitt 2,6 Erkrankungen pro Person. Wer das nachlesen möchte, bekommt das über die gängigen Suchmaschinen heraus.

 

Das ist der neue heiße Scheiß von den Querdenkern.

 

Diese Zahlen wurden schon ziemlich früh und genau so vom CDC veröffentlicht, und zwar wöchentlich. Haben die Querdenker aber erste jetzt entdeckt und machen da gleich wieder eine Verschwörung davon. 

 

Richtig ist, derzeit 6% aller Covid-Toten (in den USA) hatten laut CDC ausschließlich Covid19. Alle anderen hatten AUCH andere Erkrankungen. Dass die jetzt deswegen nicht an Covid19 gestorben sind, ist nur bei den Querdenkern die Wahrheit, der Rest kann Statistiken lesen. Und selber denken.

 

Die weiteren Ausführungen zu den Impfungen kommentiere ich nicht weiter, dürften ihren Ursprung aber in einer ähnlichen Quelle haben.

Bearbeitet von LarsK
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