vielflieger2020

Das Corona-Virus, die Airlines und der Rest der Welt

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7 minutes ago, PG1 said:

Wir sind selbst von der Warnung betroffen und gestern wiedergekommen.

 

Vielleicht geht es ohne Emotionalität (wahrscheinlich nicht), aber wo genau ist jetzt der Unterschied zwischen ich auf Teneriffa und ich auf Mallorca, wo sich doch die Entwicklung auf den Kanaren seit Wochen so abzeichnete?

 

Manche drücken sich vielleicht etwas unglücklich aus, aber vieles wird auch gerne mal grenzenlos überinterpretiert (dann kann man immer schön Trump, Putin, AfD, Verschwörung oder ich bin Arzt einwerfen, dann kann man sich kurz wieder persönlich besser fühlen?).

 

Corona Virus ohne Airlines, darauf laufen wir doch gerade zu, nachdem uns Jahre lang Europa ist Eins eingetrichtert worden ist.

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vor 5 Minuten schrieb medion:

 

Vielleicht geht es ohne Emotionalität (wahrscheinlich nicht), aber wo genau ist jetzt der Unterschied zwischen ich auf Teneriffa und ich auf Mallorca, wo sich doch die Entwicklung auf den Kanaren seit Wochen so abzeichnete?

Dann muss ich dich nach den Parallelen fragen. 

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vor 13 Stunden schrieb Benedikt:

Ich bin Arzt. 

 

Arbeiten im OP täglich (Mit Maske): ca. 8-12 Stunden

Arbeiten auf der Intensivstation (Mit Maske): ca. 8-10 Stunden am Stück. Bei Arbeit an COVID-19 Patienten mit FFP-Maske, FaceShield, Kittel, Doppelt Handschuhen, auch in diesem Outfit stundenlang am Stück.

Arbeiten als Notarzt (Mit FFP Maske): Leute Reanimieren (Mit FFP Maske). Unfallopfer aus Autos schneiden lassen (Mit FFP Maske).

 

Und sie regen sich auf, dass sie mit Maske in den Urlaub fliegen müssen! Ganz ehrlich: Schämen sie sich, sie haben den Schlag echt nicht gehört. Entschuldigung für diese drastischen Worte, aber ich kann nur mit dem Kopf schütteln. Dieser Post ist ein Schlag ins Gesicht für uns alle, die in dieser Krise unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit für die Allgemeinheit kämpfen. Danke. 

Hallo Hr. Benedikt,ich habe sehr viel Respekt vor Ärzten,die jeden Tag für unsere Gesundheit in der Regel auch mehr als 8 Stunden arbeiten. Und,ich ziehe auch den Hut vor Ihnen,das alles mit Maske zu bewältigen.

Aber das gibt ihnen noch lange nicht das Recht,das ich mich dafür schämen muß,Corona -Maßnahmen zu hinterfragen.

Was mich eigentlich schon im Mai zum Nachdenken gebracht hat (über Sinn und Unsinn von Corona-Maßnahmen):

Ich wurde mit Fieber und extremen Entzündungswerten in ein Helios-KH in Berlin eingeliefert.

Dort kam ich in ein 4-Bett-Zimmer,was (incl.mir) mit 3 Personen belegt war. ALLE hatten Fieber , und ähnliche Diagnosen (bei mir steht z.B. Erysepel des rechten Unterschenkels) . Also dick geschwollen,hart,dunkelrot,feuerheiss und sehr schmerzhaft.Laufen konnte ich nicht mehr damit. Mein Bettnachbar genau das gleiche.

Aber: Wir alle 3 im Zimmer sind -obwohl Fieber- NIE auf Corona getestet worden!

Das macht nachdenklich-bis Heute!

Edit:bei Bedarf kann ich Ihnen gern meine Entlassungsakte per PN schicken

Edited by EDCJ

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Am 2.9.2020 um 16:38 schrieb medion:

Die normalen Deutschen kriegen einfach Helgoland, ganzjährig, und sonst nix mehr. 

[...]

Lanzarote weiterhin für UK und Irland. Teneriffa ebenso.

 

Einspruch, Euer Ehren. Die UKler bekommen die Isle of Man und Isle of White. Meinetwegen noch die Äußeren Hebriden, die Faröer und die Bäreninsel.

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Hallo Luftfahrtfreunde

 

Lange, sehr lange habe ich nur mitgelesen. Aber jetzt muss ich einfach mal etwas vom Herzen schreiben in dieser beispiellosen Krise und der verständlich emotionalen und komplexen Diskussion. 

 

Ich habe studiert, nichts medizinisches. Ich bin kein Absolvent der YouTube Universität. Ich hatte vor Corona keine Ahnung von Impfstoffen, Antikörper, der Dynamik einer Infektionskrankheit oder der möglichen Schutzmassnahmen und deren Effektivität. Habe ich zum grössten Teil natürlich immer noch nicht. Darum rede ich auch keinem Experten rein und akzeptiere deren Aussagen.

 

Doch darf ich hier mal kurz verdeutlichen, was meiner Meinung nach das wichtigste eines jeden Mitbürgers ist, der durch die Pandemie beeinträchtigt wird? Kritisches Denken! Wenn ich eines gelernt habe im Studium, dann ist es dass man Gegebenes nicht einfach so hinnehmen darf. Man muss hinterfragen und sich überlegen was könnte anders gemacht werden. Der Lockdown schien nötig, ja vielleicht war er es auch. Doch hinterfragen muss man ihn. Die Maskenpflicht scheint auch nötig zu sein. Doch hinterfragen muss man sie genau so. Das hat nichts mit Covidiot zu tun oder Youtube Absolvent! Das erwarte ich von einem Menschen in freien Ländern wie unsere! Nur wenn man hinterfrägt kann man sich weiterentwickeln.  

 

Die Pandemie hat sich seit dem Sommer nicht aufhalten lassen. Praktisch kein Land hat die Lage wirklich im Griff. Es trifft Länder mit und ohne Maskenpflicht genau gleich hart. Ich würde sagen unsere Massnahmen sind gescheitert. Aber an was liegt es dann? Ist das Maskentragen vielleicht doch nicht so effektiv? Anstatt wie verrückt Maske Maske Maske zu rufen, würden wir nicht anhand der Daten lieber uns neue Wege ausdenken die wirklich helfen? Ihr seht, ich sage nicht ich bin gegen das Maskentragen, sondern für effektive Massnahmen. Ich bin kein Covidiot! Anhand der Daten und der Interpretation zu der ich fachlich imstande bin, finde ich es aber mehr als richtig die Maske zu hinterfragen. Die Leute sagen immer, Masken tragen im Laden ist ja nicht so schlimm, dann mach ich es halt eben. Ja richtig, es ist nicht so schlimm. Aber hats dann auch was gebracht? 

 

Und noch ein Punkt um zurück zur Luftfahrt zu kommen. Schaut euch mal die Zahlen von z.B Spanien oder Frankreich an.

https://coronavirus.jhu.edu/map.html

 

Die täglichen Ansteckungen sind höher als im März/April. Doch die täglichen Todesfälle sind kaum gestiegen. Das lässt für mich nur zwei Schlüsse zu: Entweder das Virus hat sich abgeschwächt oder die Zahlen vom Frühling sind kreuzfalsch. Und da reden wir nicht von "maximal 3x mehr Fälle" als erfasst, wie es die Behörden sagten, sondern ein vielfaches Mehr. WIe auch immer, die Daten zeigen sehr deutlich, dass die Situation trotz mehr Ansteckungen nicht mehr so schlimm ist. Und trotzdem kommen Regierungen und definieren anhand offensichtlich sehr falsche Zahlen wieder falsche Massnahmen. Länder werden als Risikoländer bezeichnet, nur weil sie vielleicht jetzt eine bessere Teststrategie haben als im März.Kleine Kantone in der Schweiz kommen auf die Quarantäne Liste von Belgien, nur weil sich zwei Familien und deren Umfeld angesteckt haben und der Kanton das Pech hatte wenig Einwohner zu haben. Spaniens Tourismus wird hingerichtet nur weil anhand der  falschen Zahlen vom März ein falscher Schwellenwert festgelegt wird.

 

Eine kritische Reflektion der Situation höre ich nicht in der Öffentlichkeit. Weder von Medien, von Spezialisten noch von Behörden und Regierungen. Alles was man hört ist zweite Welle und Panik. Und jetzt kommen Leute hier im Forum oder anderswo die wissen sollten was bei vielen von uns auf dem Spiel steht und sagen quasi "Halt die Klappe und hinterfrag das nicht". Doch verd**nochmal, ich werde mich hüten das alles nicht zu hinterfragen! Denn ich werde meine Job und mit ihm meine Existenz und alles was ich mir beruflich aufgebaut habe verlieren wenn das so weitergeht. Und das alles nur weil niemand den Mut hat etwas zu hinterfragen!

 

Habe Fertig!

 

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Stimmt schon, man an sollte alles hinterfragen dürfen... Und eigene Meinungen bilden. Ich bin auch nicht überzeugt von den Masken, aber sie schaden halt auch nicht, also trage ich sie halt. Ist mir halt schlicht egal,

 

Aber um auf deine "Falschen" Zahlen zurück zu kommen: wenn man etwas in die Details schaut, erkennt man noch was anderes: das Durchschnittliche Alter der Infizierten ist sehr stark gesunken , verglichen mit dem Frühjahr. 

Allein dass könnte schon eine Wichtige Rolle spielen, bei der Antwort auf der Frage nach den Toten.,.

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vor 18 Minuten schrieb Oregano:

Ich würde sagen unsere Massnahmen sind gescheitert.

 

FALSCH!!!! Unsere Maßnahmen sind nicht gescheitert. Guckst du mal in die Länder um uns herum, dann kannst du dir die Antwort selbst geben ob wir gescheitert sind oder nicht. 
 

In Italien wurde die Toten mit LKW der Arme zum beerdigen gefahren weil keiner mehr wusste wohin, wir haben in Deutschland Patienten aus anderen Ländern in Krankenhäusern aufgenommen WEIL wir die Lage einigermaßen in Schacht halten konnten.

Sind wir deiner Meinung nach gescheitert weil du 6 Wochen nicht zum Friseur konntest? Klar sind einige Unternehmen an dieser Krise zu Grunde gegangen, aber wären sie das nicht vielleicht eh bald?

Edited by Aero88

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vor 30 Minuten schrieb Oregano:

Es trifft Länder mit und ohne Maskenpflicht genau gleich hart. Ich würde sagen unsere Massnahmen sind gescheitert. Aber an was liegt es dann?

 

 

1. Ich bin Ingenieur und auch alles andere als Mediziner und selbstverständlich sollte man sich eigene Meinungen bilden und Tatsachen hinterfragen (was ich tagtäglich tue) aber

 

2. zum Thema, dass die in Deutschland ergriffenen Maßnahmen "falsch" waren bzw wir gescheitert wären:

 

Die BGZA hat schon 2018 das Präventionsparadox beschrieben:

https://www.leitbegriffe.bzga.de/alphabetisches-verzeichnis/praeventionsparadox/

 

Drosten hat das im Frühjahr aufgegriffen und gut erläutert:

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/pandemie-und-verhalten-praeventions-paradox-wenn-erfolg-gefaehrlich-wird

 

Kurzzusammenfassung: du tappst genau in diese Falle - je effektiver präventive Katastrophenmaßnahmen waren/sind, desto eher werden sie in Frage gestellt "weil ja nicht das schlimmste passiert, was prognostiziert wurde". Hätten wir nämlich nicht "nur" ca. 10.000 Tote, sondern 150, dann wäre dies im Übrigen noch viel ausgeprägter.

 

Gescheitert sind (weil politisch so herbeigeführt) die USA, Brasilien und das Vereinigte Königreich. Spanien, Italien und Frankreich aufgrund hoher Cluster und einer nicht in dieser Form durchgezogenen (oder zu späten, weil vom Fallgeschehen überrumpelten) Prävention bzw. der med. Infrastruktur sowie der kulturellen Aspekte des geselligen Zusammenseins.

 

Gruß

Moe

 

Edited by Isavind

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@Oregano, danke für deine Anmeldung in diesem Forum und deinen Diskussionsbeitrag.

 

Ich finde es ebenfalls sehr wichtig, Dinge erstmal zu hinterfragen und sich selbst eine Meinung zu bilden. Dafür benötigt man Informationen aus Quellen, denen man vertraut. Bei mir sind dieses unter anderem die öffentlich-rechtlichen Sender, aber auch Zeitungen, einige Politiker und die meisten Wissenschaftler. Die Wirkung der Maske wurde anfangs - auch von mir - unterschätzt. Man muss bereit sein, seine Meinung bei einer neuen Informationslage anzupassen.

 

Die steigenden Infektionszahlen u. a. in Spanien gehen laut Medienberichten zu einem großen Teil auf Familienfeste, feiernde Jugendliche und andere enge Zusammenkünfte zurück, bei denen in der Regel nicht durchgängig eine Maske getragen wurde und Abstände nicht eingehalten wurden. Die steigenden Zahlen sagen also nicht aus, dass die Maskenpflicht nichts bringen würde.

 

Deine Aussage, dass du den Job verlieren würdest, "nur weil niemand den Mut hat etwas zu hinterfragen", ist Unsinn. Bei allem Verständnis für deine Situation: Diese wäre nicht besser, wenn alle Menschen "hinterfragen" würden und deshalb nicht mehr auf Maske und Abstand achten würden. Dann wäre - sehr wahrscheinlich - die Situation um ein Vielfaches schlimmer als jetzt mit noch schwereren Folgen für die Wirtschaft und die Menschen. "Hinterfragen" endet leider viel zu oft in "verweigern" und dann ist man doch wieder bei den "Covidioten" und Verschwörungstheoretikern, die einfach alles leugnen, was ihnen nicht in ihr Weltbild passt.

 

@Benedikt, wirklich großartige Beiträge mit interessanten Beispielen aus der Praxis und guten Argumenten! Nur auf dem Doktortitel sollte man als Arzt nicht so herumreiten, der ist in dem Fach nicht ganz so schwer zu bekommen ;)

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Viel Dank für eure bisherigen Antworten. Ich möchte nur ganz kurz klarstellen:

 

1. Mit massnahmen gescheitert meine ich nicht Deutschland, sondern die Welt als ganzes, oder mindestens Europa. Und ich meine nicht die Massnahmen hätten nichts gebracht. Ich denke sie haben nicht das gebracht was wir wollten. Wir konnten die Ansteckungen nicht so tief halten wie wie wir wollten.

 

Und @2ndOrbit: Hinterfragen der Masken muss nicht im Maskenverweigerer resultieren. Ich hinterfrage die Maske auf deren Effektivität und ob es nicht besseres gibt, wie lüften oder was weiss ich. Ich denke die Maske als Instrument gegen Corona ist unbestritte. Aber über deren Bedeutung würde ich gerne mehr wissen.

 

Danke für die sachlichen Reaktionen.

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Aber von den zu Beginn der "Pandemie" prognostizierten 1,5 Millionen Corona-Toten allein in der BRD sind wir noch ein Stück weit weg, oder?!

Edited by chrigre
RS

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@Oregano Selbstverständlich ist jeder berechtigt, alles zu hinterfragen und Zweifel zu äußern... Im Falle der Corona-Krise wird das Tag für Tag auf allen Ebenen getan. Sobald es medizinisch, rechtlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich vertretbar ist, Beschränkungen zu reduzieren, wird dies auch getan - aktuelles Beispiele gibt es genug, die ernsthafte Diskussion zur Verkürzung der Quarantäne auf 5 Tage, genauso wie die Wiederzulassung von Zuschauern bei großen Sport- oder Musikevents - dazu und einiges mehr - auch die Teststrategie steht wohl zur Debatte.

 

Das stets vertretene Motto lautet immer, den verantwortungsvollen Umgang mit der Pandemie in unseren Alltag zu integrieren, ohne sich übertrieben einzuschränken und die Gefahr des Virus aus dem Blick zu verlieren. Natürlich ist aber auch die derzeitige Entwicklung "sehr interessant", dass die Zahl der Neuansteckungen teils massiv hoch geht, während die Krankenhäuser im Verhältnis zum Frühjahr deutlich weniger Corona-Patienten versorgen müssen. Diese Tendenz muss wissenschaftlich ergründet werden - und wir können uns sicher sein, dass das auch sehr gewissenhaft geschieht. Gesicherte medizinische Erkenntnisse brauchen aber immer Zeit und auch genügend belastbare Erkenntnisse - Medizinische Studien haben da ihre speziellen Eigenheiten und Regeln. Bis die Politik weitere Entscheidungen daraus ableitet, dauert es weitere Zeit - aber das liegt auch in der Natur der Sache, da die Politik alle Aspekte berücksichtigen muss....

 

Was dieses Forum betrifft - ich denke, man kann hier durchaus ernsthaft auch über die Corona-Krise diskutieren. Aber es ist wie immer im Leben - der Ton macht die Musik. Schlechte Musik macht schlechte Stimmung und umgekehrt. Das ist aber ein gesamt-gesellschaftliches Thema - die Stimmung ist vielleicht gerade deshalb zur Zeit so aufgeheizt, weil wir uns (hauptsächlich Deutschland, Europa) gefühlt in einer weniger gefährlichen Phase befinden, während Mediziner, Virologen und Politiker aufgrund der genannten Gründe nicht so schnell "Entwarnung" geben können... Vielfältig, komplex und emotional eben....

Edited by Tschentelmän

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vor 6 Minuten schrieb chrigre:

Aber von den zu Beginn der "Pandemie" prognostizierten 1,5 Millionen Corona-Toten allein in der BRD sind wir noch ein Stück weit weg, oder?!

Auch hier gilt: Präventionsparadaxon. Man will es nicht wahrhaben und meint, die Maßnahmen seien übertrieben gewesen. Aber wenn ich sehe, wie jetzt die Krankenhäuser alle ohne Druck arbeiten können, dann haben die Maßnahmen sich ausbezahlt.

 

Das geht in manchen Kopf nicht hinein.

 

Würde man heute die Schulen wieder schließen ?
Nein, man lernt immer dazu. Aber andere Dinge wie Großveranstaltungen bleiben weiterhin tabu bei der nächsten Pandemie.

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vor 5 Minuten schrieb chrigre:

Aber von den zu Beginn der "Pandemie" prognostizierten 1,5 Millionen Corona-Toten allein in der BRD sind wir noch ein Stück weit weg, oder?!

Wer hat denn vor Beginn der Pandemie (ohne Anführungszeichen, der Zustand ist außer in Kreisen der Verschwörer und AfDler zweifelsfrei) solche apokalyptischen Szenarien prognostiziert? Oder geht's ums Narrativ? Oder besser: "Narrativ"?

Klick Dich mal durch die ersten Seiten des Threads. Wie hier und auf jeder nur denkbar möglichen Plattform auch haben sich sehr viele mit den Zahlen und Weltuntergangsszenarien überboten. Die User, die derzeit für einen maßvollen Blick auf die Lage und den Umgang mit der Pandemie (erneut ohne Anführungszeichen, s.o.) werben, haben dies auch vor Monaten getan. Diejenige, die aber immer nur laut rumkrakelen, alles relativieren, besser wissen, auf vermeintlich ironische Weise ins Lächerliche ziehen usw. ließen sich damals und lassen sich auch heute nicht auf die Argumente und Tatsachen ein. Bringt vielleicht schon längst nichts mehr, sich mit denjenigen auseinanderzusetzen. Sie profitieren am Ende wie immer davon, dass die mit riesigen Abstand vernünftige, rational denkende Masse der Bevölkerung ihrer Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit nachkommt. Da kann ein Promille der Bevölkerung sich halt den Punk erlauben. Die anderen bügeln es immer aus.

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vor 9 Minuten schrieb chris_flyer:

Auch hier gilt: Präventionsparadaxon. Man will es nicht wahrhaben und meint, die Maßnahmen seien übertrieben gewesen. Aber wenn ich sehe, wie jetzt die Krankenhäuser alle ohne Druck arbeiten können, dann haben die Maßnahmen sich ausbezahlt.

 

Das geht in manchen Kopf nicht hinein.

 

Würde man heute die Schulen wieder schließen ?
Nein, man lernt immer dazu. Aber andere Dinge wie Großveranstaltungen bleiben weiterhin tabu bei der nächsten Pandemie.

 

ohne Druck arbeiten ist gut....410000 Beschäftigte in Kliniken und Arztpraxen sind in Kurzarbeit - merkwürdige "Pandemie"...

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vor 9 Minuten schrieb chrigre:

 

ohne Druck arbeiten ist gut....410000 Beschäftigte in Kliniken und Arztpraxen sind in Kurzarbeit - merkwürdige "Pandemie"...

Die Frage ist wieviele davon letztendlich in Kurzarbeit sind und wieviel sie davon in Anspruch nehmen. Der Schönheitschirug hat wahrscheinlich gar nichts zu tun, aber diese sind auch nicht sonderlich wichtig.

Andere Privatkliniken, die während der Hochzeit der Pandemie, die Notfälle übernehmen  wie Auto-oder Arbeitsunfälle Sollten, hatten auch weniger zu tun als gedacht.
Hier schließt sich wieder der Kreis, die Kontaktbeschränkugen führten zu weniger Autounfällen, Arbeisunfälle, Spotunfällen etc. und man meldete Kurzarbeit an.

Natürlich haben auch Zahnärzte Kurzarbeit angemeldet, als sie nicht behandeln durften. Aber diese Zeit ist vorbei. 

 

Aber ich kann dir versichern jedes normale Krankenhaus, Zahnarztpraxis und Ärztehaus haben voll zu tun. Die Intensivkapazitäten sind zurzeit zu 70 % ausgelastet, da man eben andere Behandlungen jetzt durchführen kann.

 

p.s.: Im Juli hatte ich meine Leisten-OP. Das ging innerhalb von 8 Tagen, also von Prognose bis zur OP. Lebensnotwendig war sie nicht jedenfalls nicht. Nur soviel dazu, die OP-Säle sind voll ausgebucht und Intensivkapazitäten werden genutzt.

 

Was nicht passieren darf ist, dass wieder vor allem die ältere Bevölkerung das Virus bekommt. 

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vor 3 Minuten schrieb chris_flyer:

Was nicht passieren darf ist, dass wieder vor allem die ältere Bevölkerung das Virus bekommt. 

Du meinst so wie in der Grippesaison 2017/2018 als in 3,5 Monaten 27.000 Menschen an einer Grippe gestorben sind?!

Ja sowas darf nicht mehr passieren!

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Wieder diese dumme Grippe vs. Corona-Vergleich.

 

Gegen Grippe kann man sich impfen, würde ich dieses Jahr jedem empfehlen, der einer Risikogruppe angehört.

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vor 2 Minuten schrieb chrigre:

Du meinst so wie in der Grippesaison 2017/2018 als in 3,5 Monaten 27.000 Menschen an einer Grippe gestorben sind?!

Ja sowas darf nicht mehr passieren!

Du fängst jetzt im September 2020 auf Seite 95 dieses Threads wieder mit dem Grippevergleich an?

Troll dich. Oder fahr am WE wieder nach Berlin.

Edit: chris_flyer war 0,5 Sekunden flotter.

Edited by Isavind

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Gestern bei Extra3 habe ich noch was zur AfD-Position und Corona/Twitter von Weidel gesehen:

https://daserste.ndr.de/extra3/Die-wirre-Welt-der-Querdenker,extra18218.html

26. Februar:

Zitat

Unverantwortliche Verharmlosung durch Gesundheitsminister Jens #Spahn. Virologen bestätigen: Die Sterblichkeitsrate beim #Coronavirus ist zehn mal höher als bei einer normalen Grippe. Die Regierung unternimmt nichts, um die Risiken für die Bevölkerung zu minimieren. #AfD #Covid19

https://twitter.com/Alice_Weidel/status/1232586743322423296?s=20
12. März: 

Zitat

Dänemark, Tschechien, Italien und weitere EU-Länder reagieren: Sie stellen das öffentliche Leben praktisch ein. Nur in kann sich #COVID19 ungehindert ausbreiten. Das wird fatale Folgen haben! Die Regierung muss jetzt endlich angemessene Schritte einleiten! #coronadeutschland

https://twitter.com/Alice_Weidel/status/1238038595983814656?s=20

 

Und jetzt vom 2. September:

Zitat

Der #Corona #Lockdown wurde nicht nur viel zu spät beendet, sondern hätte in dieser Form nie geschehen dürfen,

@jensspahn

. Einer viel zu langsamen Reaktion folgte eine völlig panische, die in ihren überzogenen Maßnahmen bis heute lähmt. #AfD #Bundestag

https://twitter.com/Alice_Weidel/status/1301173357317103616?s=20

 

Auch die AfD nutzt Querdenken und die sonstigen Demos als Bühne. Soviel zur Glaubwürdigkeit einer Partei.

 

Da macht die Bundesregierung etwas, und es passt der AfD wieder nicht.

Edited by chris_flyer

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So so - der Grippevergleich ist also dumm. Nun gut - aber die Zahlen sagen doch was aus über die "Gefährlichkeit" der verschiedenen (Grippe-) Viren, oder?! Wir eiern jetzt seit 9 Monaten auf etwas über 9000 mühselig zusammengeklaubten Coronatoten...lächerlich!

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vor 2 Minuten schrieb chrigre:

So so - der Grippevergleich ist also dumm. Nun gut - aber die Zahlen sagen doch was aus über die "Gefährlichkeit" der verschiedenen (Grippe-) Viren, oder?! Wir eiern jetzt seit 9 Monaten auf etwas über 9000 mühselig zusammengeklaubten Coronatoten...lächerlich!

Junge, Junge, Junge....

Biste etwa aus der Telegram-Gruppe von dem wirren veganen Koch geflogen, dass Du uns mit diesem pietätlosen Driss behelligen musst?!

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