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Neues zu Eurowings Discover (vormals Ocean GmbH)


Empfohlene Beiträge

vor 7 Stunden schrieb Starwing-EAE:

Diese Haltung kann ich in keiner Weise nicht nachvollziehen. Es gibt schlichtweg kein Recht auf eine Beschäftigung als Flugbegleiter zu im Marktvergleich sehr hohen Löhnen, weil mental keine anderen Tätigkeiten in Frage kommen.  Das aus gutem Grund. Was sollen die Bergleute, Stahlkocher oder Zeitungsausträger etc. sagen, dessen ganzer Berufszweig weggebrochen ist?

 

Dennoch hoffe ich, dass es nur wenige Personen gibt, die tatsächlich davon ausgehen nach einer zwölf wöchigen Schulung unersetzlich zu sein.

 

Ich finde es hingegen sehr sinnvoll, dass mit Discover versucht wird ein Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen. Noch dazu, wo bspw. in der Kabine keine hochspezialisierten Kräfte benötigt werden, die schwer zu beschaffen wären.

 

Wie ich bereits schrieb, steht es mir nicht zu,  Lebenswege und Arbeitsleben anderer Menschen zu beurteilen.  Sie bewerten andere Menschen und stellen ihre Eckdaten als Basis ihrer Szenarien auf.  Es ist für einige Menschen eine innerliche Herausforderung und deren Sache. Mit keinem Wort steht irgendwo meinerseits, dass diese Leute sich unersetzlich fühlen. Wie kommen Sie darauf? jeder Mensch versucht, sich sein einmaliges Dasein auf Mutter Erde zu gestalten.  Das reicht von Übernahme von Hartz4 von einer Generation zur nächsten, bis hin zu Menschen, die auswandern und im Ausland erfolgreich werden. 

 

Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens definiere ich anders und nicht mit dem Ansatz, dass beispielsweise keine "hochspezialisierten Kräfte in der Kabine" notwendig wären.  Wenn sich dadurch nachhaltige Zukunftsfähigkeit definiert, dann gute Nacht. 

 

vor einer Stunde schrieb Starwing-EAE:

Man mag es kaum glauben, aber es gibt in Frankfurt eine Vielzahl von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen mit Löhnen unterhalb eines Flugbegleiters. Friseure, Busfahrer, Paket- oder Postboten, Kassierer, Reinigungskräfte, etc.  Alles Tätigkeiten, bei welchen die Angestellten täglich vor Ort sein müssen.  Auch diese wohnen im Rhein-Main-Gebiet und haben wie manch Flugbegleiter nicht die Möglichkeit bspw. in Köln, Karlsruhe, Siegburg etc.  zu wohnen und kurz vor Arbeitsbeginn mit dem ICE anzureisen. 

 

Die Tatsache, dass wir zunehmend seit Jahren weiter sinkende oder niedrige Löhne in vielen beruflichen Tätigkeiten haben, sollte gesellschaftlich und politisch als bedenklich eingestuft werden. Ihre Argumentationskette finde ich bemerkenswert. 

 

Bearbeitet von MD-80
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vor 32 Minuten schrieb MD-80:

Die Tatsache, dass wir zunehmend seit Jahren weiter sinkende oder niedrige Löhne in vielen beruflichen Tätigkeiten haben, sollte gesellschaftlich und politisch als bedenklich eingestuft werden.

 

Da sind wir völlig einer Meinung, das interessiert aber Politiker, Beamte, Youtuber, Influencer, Ähnliches und vor allem die meisten Verbraucher nicht sonderlich. Manche ernähren sich noch hippmodern-vegantarisch und haben sich ein Lastenfahrrad gekauft, sonst regiert eigentlich weiterhin Geiz ist geil.

 

Die Miele-Waschmaschine made in Gütersloh wird nur noch von einer Minderheit gekauft, die Bosch-Waschmaschine wird mittlerweile in der Türkei gebaut und der überwiegende Rest kommt halt aus  Fernost.

 

Auf deutsch gesagt, die jetzige Kostenstruktur wird sich die LH nicht mehr leisten können und genau deshalb kommt es zu den Konstrukten die hier im Strang namensgebend sind. Es ist ja nicht wirklich Kindergeburtstag feiern und dabei senken wir ein bisschen die Kosten, sondern wie kann man eine Art LH-Konzern als Rumpf noch erhalten, sogar mit Arbeitsplätzen in Deutschland. Andere wenig gebliebte Branchen wie Automobil machen es ja seit Jahren vor...

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vor 45 Minuten schrieb medion:

Im Zweifel für den "Angeklagten"

Es ist kein Strafprozess. Lufthansa ist nicht angeklagt, sondern beklagt. Das ist ein Unterschied.

Die Kläger müssen nicht ohne jeden Zweifel zeigen, dass es ein Betriebsübergang ist. Sie müssen Argumente vorbringen, dass ein Betriebsübergang vorliegt. Lufthansa muss diese Argumente widerlegen. Am Ende reichen (vereinfacht) 51 % der Argumente aus, um eine Entscheidung für oder gegen einen Betriebsübergang zu treffen.

 

Die deutschen Top-Bergleute arbeiten übrigens mittlerweile in Kanada, China und Australien. Die deutschen Top-Tunnelbauer in Norwegen, Österreich und der Schweiz...

Aber mit Sicherheit nicht zum jeweiligen Mindestlohn,bzw. am unteren Ende der Gehaltsskala sondern weil man vor Ort gut leben kann. 

 

Für ein Unternehmen/einen Unternehmer sind Gehälter zu allererst ein Kostenblock.

Finde ich gut, dass du dich daran erinnerst. Ist aber nur die halbe Wahrheit, die andere Hälfte der Wahrheit ist, dass der Unternehmer die Aufgabe hat, sein Unternehmen so aufzustellen, dass es alle Kosten erwirtschaften kann. Und wenn das nicht gelingt scheitert er als Unternehmer. Nicht das Personal, das keine Verpflichtung hat, die Konditionen des Unternehmers anzunehmen. 

 

Für die LH ist sie/es/er im internationalen Vergleich leider trotzdem mittlerweile  zu teuer.

Dann soll LH doch eine konzerninterne osteuropäische Flugbasis aufbauen und sich darum kümmern, wie man dann die Hubs in FRA und MUC bedienen kann.

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vor 2 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Es ist kein Strafprozess. Lufthansa ist nicht angeklagt, sondern beklagt. Das ist ein Unterschied.

 

q.e.d. Juristerei interessiert mich persönlich gar nicht.

 

 

vor 4 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Aber mit Sicherheit nicht zum jeweiligen Mindestlohn

 

Aber eben auch nicht mehr in Deutschland. Und selbst der Unter-Tage-Hilfsarbeiter im Ruhrgebiet hat nie am Hungertuch genagt...

 

 

vor 6 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Nicht das Personal, das keine Verpflichtung hat, die Konditionen des Unternehmers anzunehmen. 

 

Stimmt. Und den Satz weitergedacht:

 

 

vor 6 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Dann soll LH doch eine konzerninterne osteuropäische Flugbasis aufbauen und sich darum kümmern, wie man dann die Hubs in FRA und MUC bedienen kann.

 

Ist doch sowieso alles EU, wäre also "leicht" möglich. Ein paar Ziele fallen natürlich erstmal weg, im Moment wäre das sowieso weitgehend egal. LH-Technik macht es gerade im Kleinen vor...

 

Zum Glück denken nicht alle so *** wie du, sorry.

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vor 35 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Für die LH ist sie/es/er im internationalen Vergleich leider trotzdem mittlerweile  zu teuer.

Dann soll LH doch eine konzerninterne osteuropäische Flugbasis aufbauen und sich darum kümmern, wie man dann die Hubs in FRA und MUC bedienen kann.

I leicht abgewanderter Form nennt sich das Dolomiti.

 

Und wenn es hart auf hart kommen sollte, dann kann man schon X Minibasen hochziehen, wiel vielerorts morgens kurz vor 6 der Inboundflug nach MUC oder FRA startet.

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vor 3 Stunden schrieb oldblueeyes:

I leicht abgewanderter Form nennt sich das Dolomiti.

 

Und wenn es hart auf hart kommen sollte, dann kann man schon X Minibasen hochziehen, wiel vielerorts morgens kurz vor 6 der Inboundflug nach MUC oder FRA startet.

Oh ja das ist viel billiger. Das da noch keiner drauf gekommen ist....

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vor 6 Stunden schrieb Starwing-EAE:


Man mag es kaum glauben, aber es gibt in Frankfurt eine Vielzahl von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen mit Löhnen unterhalb eines Flugbegleiters. Friseure, Busfahrer, Paket- oder Postboten, Kassierer, Reinigungskräfte, etc.  Alles Tätigkeiten, bei welchen die Angestellten täglich vor Ort sein müssen.  Auch diese wohnen im Rhein-Main-Gebiet und haben wie manch Flugbegleiter nicht die Möglichkeit bspw. in Köln, Karlsruhe, Siegburg etc.  zu wohnen und kurz vor Arbeitsbeginn mit dem ICE anzureisen. 
 


 

 

genau so ist es.

Ich kann auf den Land ( FRA + mind. 5okm) 1600 € netto verdienen (Lohnsteuerklasse 1) oder in FRA 2500€, z.B.

Dann kommen halt die Fahrkosten hinzu + Ausbleibezeit..

Das für einen qualifizierten Facharbeiter.

Man kann in FRA direkt leben wollen, muß man aber nicht.

Nur mal als Beispiel:

zählt mal die PKw, + Züge die aus dem Raum Giessen....( A5) + Raum Limburg ( A3) jeden Tag in den Raum Rhein-Main fahren.

Da sind die Pendler noch nicht aus dem Süden (DA), oder Ost/West (HU+, WI,MZ...) dabei.

Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Wenn das Gehalt nicht reicht, muss ich sehen wo ich was einsparen kann, oder den Job wechseln und ggf. was dazu lernen um mehr zu verdienen.

Das nennt sich freie bzw. soziale Marktwirtschaft.

 

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vor 1 Stunde schrieb oldblueeyes:

Als die Mainline schon.

Was spricht dagegen die Umläufe aus Budapest oder Zagreb mit ungarischen und kroatischen Crews durchführen zu lassen?

Weniger qualifiziert sind sie wohl kaum.

Und was sollen die dann fliegen?

Jeden Tag BUD-FRA/MUC-BUD oder ZAG-FRA-MUC-ZAG?

Trägt sicher zur Zufriedenheit bei und klingt nach totaler Abwechslung.

 

Auf Ideen kommen hier manchmal User. Das da die Lufthansa oder Eurowings selbst noch nicht drauf gekommen ist, komisch.

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vor 1 Stunde schrieb oldblueeyes:

Als die Mainline schon.

Was spricht dagegen die Umläufe aus Budapest oder Zagreb mit ungarischen und kroatischen Crews durchführen zu lassen?

Weniger qualifiziert sind sie wohl kaum.

Dagegen spricht einfach das ich als Marke etwas verkörpern will.

Hier gehts immer nur um Lohnkosten. Das ist BWL erstes Semester. Dafür muss ich nicht zu Ende studieren. Von einem Management von heute erwarte ich innovative Ideen. Personalkosten zu minimieren ist keine innovative Idee. Das kann jeder. 

vor 1 Stunde schrieb schwarzerAbt:

genau so ist es.

Ich kann auf den Land ( FRA + mind. 5okm) 1600 € netto verdienen (Lohnsteuerklasse 1) oder in FRA 2500€, z.B.

Dann kommen halt die Fahrkosten hinzu + Ausbleibezeit..

Das für einen qualifizierten Facharbeiter.

Man kann in FRA direkt leben wollen, muß man aber nicht.

Nur mal als Beispiel:

zählt mal die PKw, + Züge die aus dem Raum Giessen....( A5) + Raum Limburg ( A3) jeden Tag in den Raum Rhein-Main fahren.

Da sind die Pendler noch nicht aus dem Süden (DA), oder Ost/West (HU+, WI,MZ...) dabei.

Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Wenn das Gehalt nicht reicht, muss ich sehen wo ich was einsparen kann, oder den Job wechseln und ggf. was dazu lernen um mehr zu verdienen.

Das nennt sich freie bzw. soziale Marktwirtschaft.

 

Dann guck dir mal die Fahrpläne plus 50km an und sag mir mal wie man mit Regionalbahn um 05 Uhr zu Briefingbeginn am Flughafen da sein soll. Da sein, nicht zu Hause losfahren. In MUC ist es noch bekloppter.

 

Und nein: soziale Marktwirtschaft ist gemäß Ludwig Erhard etwas anderes. 

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vor 28 Minuten schrieb Mahag:

Dagegen spricht einfach das ich als Marke etwas verkörpern will.

Hier gehts immer nur um Lohnkosten. Das ist BWL erstes Semester. Dafür muss ich nicht zu Ende studieren. Von einem Management von heute erwarte ich innovative Ideen. Personalkosten zu minimieren ist keine innovative Idee. Das kann jeder. 

Dann guck dir mal die Fahrpläne plus 50km an und sag mir mal wie man mit Regionalbahn um 05 Uhr zu Briefingbeginn am Flughafen da sein soll. Da sein, nicht zu Hause losfahren. In MUC ist es noch bekloppter.

 

 

Falsch.

 

Wenn du innovation erwartest, dann nicht in der Masse sondrn in der Niche.

 

Volumengeschäft ist immer 99,9% Fleissarbeit um nicht das beste aber für die Merheit einer grossen Zielgruppe fairen Angbeotes das auf wettbewerbsfähige Kosten basiert.

 

Man kann kreativ in jede Branche sein, dann wird man aber keine Masse bedienen können - Herr Grupp mit seinen Affen und Autobahngeschäfte verkauft pro Jahr nicht mehr als eine handvoll starke H&M Filialen, der Qualitätssupermarkt ist auch kein Feinkosthändler usw.

 

Die Lufthansa ist ein Volumengeschäft, nicht mehr und nicht weniger.

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vor 57 Minuten schrieb Aero88:

Und was sollen die dann fliegen?

Jeden Tag BUD-FRA/MUC-BUD oder ZAG-FRA-MUC-ZAG?

Trägt sicher zur Zufriedenheit bei und klingt nach totaler Abwechslung.

 

Auf Ideen kommen hier manchmal User. Das da die Lufthansa oder Eurowings selbst noch nicht drauf gekommen ist, komisch.


Hier stimme ich dir mal zu :-* 

 

Das wird/wurde vereinzelt auf Langstrecken nach Asien umgesetzt, um die Landessprache an Bord zu haben. Auf Europastrecken macht das kein Sinn. 

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vor 10 Stunden schrieb Aero88:

Jeden Tag BUD-FRA/MUC-BUD oder ZAG-FRA-MUC-ZAG?

Trägt sicher zur Zufriedenheit bei und klingt nach totaler Abwechslung.

 

Ehrlich gefragt, wo ist die Abwechslung, wenn man bei 40-60 Minuten Bodenzeit an irgendeinem Flughafen in Mitteleuropa kurz die Türen aufmacht? Pax raus, Kabine kontrollieren, Haare richten, Pax rein und Abflug...

 

Wo ist denn der spannende Unterschied zwischen BUD-FRA-CPH-FRA-BUD und FRA-BUD-FRA-CPH-FRA?

 

 

 

 

Bearbeitet von medion
kleine Ergänzung
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vor 10 Stunden schrieb Aero88:

Und was sollen die dann fliegen?

Jeden Tag BUD-FRA/MUC-BUD oder ZAG-FRA-MUC-ZAG?

Trägt sicher zur Zufriedenheit bei und klingt nach totaler Abwechslung.

 

Auf Ideen kommen hier manchmal User. Das da die Lufthansa oder Eurowings selbst noch nicht drauf gekommen ist, komisch.

 

Schau dir wie Dolomiti fliegt, da werden tagsüber sämtliche andere Ziele mit eingebaut. Im übrigen hatten sie vr der Krise auch schon auf grösseres Gerät geschielt, eg A319, das könnte die Anzahl der Routen vergrössern.

 

Bei Lufthansa gibt es noch historische Tarifbindungen die durchaus in Folge der Krise gelöst werden könnten.

 

Eurowings flog vr der Krise erst mal nur aus Deutschen Basen heraus - es zeichnet sich aber schon das man Geschäft auch ohne Deutschen In- oder Outbound anpeilt (Österreich ist damit nicht gemeint). Dann könnte es ganz schnell kommen.

vor 1 Minute schrieb medion:

 

Ehrlich gefragt, wo ist die Abwechslung, wenn man bei 40-60 Minuten Bodenzeit an irgendeinem Flughafen in Mitteleuropa kurz die Türen aufmacht? Pax raus, Kabine kontrollieren, Haare richten, Pax rein und Abflug...

 

 

 

Man erzählt der Tante vom Lande das man in Tromso und Athen war, am gleichen Tag!

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vor 10 Stunden schrieb Mahag:

Hier gehts immer nur um Lohnkosten. Das ist BWL erstes Semester. Dafür muss ich nicht zu Ende studieren. Von einem Management von heute erwarte ich innovative Ideen. Personalkosten zu minimieren ist keine innovative Idee. Das kann jeder. 

 

Das ist ja mittlerweile in Deutschland modern geworden, angefangene Studiengänge nicht zu beenden... Manchmal gibt es aber sogar im zweiten Semester ff. noch Erkenntnisgewinne. Was wären denn innovative Ideen? Lohnerhöhungen, ein feuchtfröhliches Grillfest aufs Achims Dachterrasse und ein fetziges Firmenlied ala "Flugzeuge im Bauch"? Gab es schonmal, war sehr innovativ, die Firma gibt es nicht mehr.

 

Die "Idee" mit den osteuropäischen Crewbasen ist ja nicht wirklich neu, nur der Ort. Meines Wissens nach werden die Morgenflüge nach Frankfurt (MUC habe ich da nicht im Blick) ja überwiegend von Dolomiti, Brussels, Swiss und Austrian durchgeführt, damit die LH-Mainline zumindest die Hotelkosten minimieren kann. - Die Übersee-Crewbasen sind doch geschlossen worden (man berichtige mich, wenn das nicht stimmt), waren allerdings auch eher als Servicegedanke denn als Kostenersparnis damals erdacht worden (?).

 

Auch wenn ich weitere (ost-)europäische Crewstandorte nicht wirklich sehe, ist es ein schönes Beispiel. Alles was vom Status Quo abweicht, erzeugt erstmal den Reflex: kennen wir nicht, geht nicht, brauchen wir nicht, weg damit. Da das fettgemarkerte allerdings wirklich jeder kann und damit auch macht, führt leider kein Weg daran vorbei.

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vor 46 Minuten schrieb medion:

 

Das ist ja mittlerweile in Deutschland modern geworden, angefangene Studiengänge nicht zu beenden... Manchmal gibt es aber sogar im zweiten Semester ff. noch Erkenntnisgewinne. Was wären denn innovative Ideen? Lohnerhöhungen, ein feuchtfröhliches Grillfest aufs Achims Dachterrasse und ein fetziges Firmenlied ala "Flugzeuge im Bauch"? Gab es schonmal, war sehr innovativ, die Firma gibt es nicht mehr.

 

Die "Idee" mit den osteuropäischen Crewbasen ist ja nicht wirklich neu, nur der Ort. Meines Wissens nach werden die Morgenflüge nach Frankfurt (MUC habe ich da nicht im Blick) ja überwiegend von Dolomiti, Brussels, Swiss und Austrian durchgeführt, damit die LH-Mainline zumindest die Hotelkosten minimieren kann. 

 

 

Ein Blick bei Flightradar welche Flüge abends in FRA derzeit mit A320 outbound gehen und du siehst wie man Hotelkosten spart (unter normalen Zeiten steht fast in ganz Europa an größeren Flughäfen eine Maschine aus FRA und eine aus MUC über Nacht im Nightstop). Zudem ist mir nicht bekannt, dass Swiss oder Austrian morgens FRA mit Flügen aus CPH, HEL, BCN, MAD usw füttern?!?

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Es geht ja nicht nur um Lohnkosten.Die Lufthansa muss vielmehr in einem schwierigen Marktumfeld zu einem schlagkräftigen und schnell reagieren Unternehmen werden,welches innovative Lösungen anbieten kann.Das sehe ich bislang nicht.Man hält weiterhin an einem nicht zukunftsfähigen Hubsystem fest,wohl wissend,dass Zubringerflüge gerade aus Deutschland ein Auslaufmodell sind.Anstatt sich auf FRA als Hub mit Bahnanschluss zu konzentrieren und vermehrt in die Fläche zu gehen,wird jetzt wieder MUC aufgebaut.Dazu aus reinen Kostengründen das leidige Thema Eurowings,welche eigentlich nur die Kernmarke verwässert.

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vor 10 Stunden schrieb RobinHood:


Hier stimme ich dir mal zu :-* 

 

Das wird/wurde vereinzelt auf Langstrecken nach Asien umgesetzt, um die Landessprache an Bord zu haben. Auf Europastrecken macht das kein Sinn. 

Also mir ist bei Eurowings schon öfter der osteuropäische Akzent einiger Flugbegleiterinnen bei den Durchsagen aufgefallen. Das kannte ich vorher nur von Wizz oder Ryan

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vor 19 Minuten schrieb AB123:

Es geht ja nicht nur um Lohnkosten.Die Lufthansa muss vielmehr in einem schwierigen Marktumfeld zu einem schlagkräftigen und schnell reagieren Unternehmen werden,welches innovative Lösungen anbieten kann.Das sehe ich bislang nicht.Man hält weiterhin an einem nicht zukunftsfähigen Hubsystem fest,wohl wissend,dass Zubringerflüge gerade aus Deutschland ein Auslaufmodell sind.Anstatt sich auf FRA als Hub mit Bahnanschluss zu konzentrieren und vermehrt in die Fläche zu gehen,wird jetzt wieder MUC aufgebaut.Dazu aus reinen Kostengründen das leidige Thema Eurowings,welche eigentlich nur die Kernmarke verwässert

Bis die Zubringerflüge innerhalb von D verschwinden, wird es noch einige Zeit dauern, denn so schnell ist das Schienennetz dann auch wieder nicht ausgebaut. Mit welchen Fliegern soll LH denn aus der Fläche heraus operieren? Die Strecken ex DUS, HAM oder BER die ich im P2P Verkehr übers Jahr gerechnet mit 333 oder 789 gewinnbringend bedienen kann, dürfte überschaubar sein und der A321XLR kommt erst 2023/24 auf den Markt. Dass man den Hub MUC irgendwann wieder anfängt aufzubauen ist auch logisch, schließlich will man die Spots dort halten. In welchem Tempo dass geschieht und ob man das Vor Corona Niveau dort wieder erreicht, steht auf einem anderen Blatt. Dass EW bei EW Discover steht dem vernehmen auch nur dort, weil man in der Pandemie wohl kein gänzlich neues Branding schaffen wollte (Stichwort Umlackieren der Flieger). So kann man die alten Flieger erstmal Weiternehmen und klebt einfach ein paar Aufkleber drauf. Sollte sich Discover in den kommenden Jahren etablieren, wird es dort wohl auch ein neues Branding geben.

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vor 44 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

Dass EW bei EW Discover steht dem vernehmen auch nur dort, weil man in der Pandemie wohl kein gänzlich neues Branding schaffen wollte (Stichwort Umlackieren der Flieger). So kann man die alten Flieger erstmal Weiternehmen und klebt einfach ein paar Aufkleber drauf. Sollte sich Discover in den kommenden Jahren etablieren, wird es dort wohl auch ein neues Branding geben.

 

Wobei dieses Argument ja auch extrem hinkt, schließlich kommen große Teile der geplanten Discover-Flotte von anderen Flugbetrieben und müssen ohnehin umlackiert werden. Die Kontflotte soll komplett von LH kommen, macht also keinen Unterschied, ob man von LH auf EW oder von LH auf 4Y umlackiert.

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vor 20 Minuten schrieb Leon8499:

Die Kontflotte soll komplett von LH kommen, macht also keinen Unterschied, ob man von LH auf EW oder von LH auf 4Y umlackiert

Die geplanten Kontflieger haben allesamt noch die alte LH Bemalung. Ob ich die dann in der neuen LH Lackierung oder der Discover Lackierung versehe ist tatsächlich egal.

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vor 1 Stunde schrieb AB123:

Es geht ja nicht nur um Lohnkosten.Die Lufthansa muss vielmehr in einem schwierigen Marktumfeld zu einem schlagkräftigen und schnell reagieren Unternehmen werden,welches innovative Lösungen anbieten kann.Das sehe ich bislang nicht.Man hält weiterhin an einem nicht zukunftsfähigen Hubsystem fest,wohl wissend,dass Zubringerflüge gerade aus Deutschland ein Auslaufmodell sind.Anstatt sich auf FRA als Hub mit Bahnanschluss zu konzentrieren und vermehrt in die Fläche zu gehen,wird jetzt wieder MUC aufgebaut.Dazu aus reinen Kostengründen das leidige Thema Eurowings,welche eigentlich nur die Kernmarke verwässert.

P2P Langstrecke war ein besonders erfolgreiches Geschäftsmodell bei allen untrnehmerisch agierenden Norwegian, Joon, Eurowings non hub usw. 

 

Eurowings entstand aus einer Notsituation - es durfte niemand ohne Lufthansatari unter Lufthansalogo fliegen. Wenn man dieses Problem löst, kann gerne als Lufthansa Express, Cityline oder wie auch immer operieren. 

 

Bahn? Ja, es gibt auch politische Vorzeichen.

 

Und jetzt erwarte ich auf deine kreativen Vorschläge die jeder ArmchairCEO Manager auf dem FF bringen muss - bitte so das man damit Geld verdient wird. 

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vor 2 Stunden schrieb Aero88:

Zudem ist mir nicht bekannt, dass Swiss oder Austrian morgens FRA mit Flügen aus CPH, HEL, BCN, MAD usw füttern?!?

 

Man kann es auch bewusst missverstehen, gell? Italien, Wien, Zürich, Brüssel jetzt!

 

Crews in Osteuropa würden (!!!) dann meintwegen PRG, BUD, ZAG ergänzen. Und natürlich fliegt das deutsche Personal weiterhin spätabends ex Deutschland raus! Nennt sich Ergänzung, Option, Möglichkeit, Graustufe...

 

 

Bearbeitet von medion
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vor 29 Minuten schrieb oldblueeyes:

Eurowings entstand aus einer Notsituation - es durfte niemand ohne Lufthansatarif unter Lufthansalogo fliegen. Wenn man dieses Problem löst, kann gerne als Lufthansa Express, Cityline oder wie auch immer operieren. 

 

Jein, erst als Platzhalter/Versuch als Germanwings, der Teil war gar nicht so schlecht gelungen (schwäbisch gelobt!). Dann wurde es natürlich wie vielfach beschrieben erst zur Resterampe dezentral und dann der - stattgegeben- völlig gescheiterte erste Langstreckenversuch. Falscher Airport, falsche Orga, falsche Flugzeuge. Erst kein Glück gehabt und dann kam Pech dazu....

 

Lufthansa Express gab es sogar schon mal Anfang der 90er Jahre, die Älteren werden sich erinnern.

 

Lufthansa und Lufthansa Cityline einheitlich als Erscheinungsbild und Flugnummer wäre das KLM-Modell, dagegen stehen aber diverse LH-Betriebsvereinbarungen.

 

Irgendetwas wird passiereren müssen, wenn wir davon ausgehen gehen, das scheint ja hier common sense zu sein, dass das hochpreisige Geschäftsreisevolumen tendenziell (stark) zurückgeht und das staatliche Geld nicht ewig weiterfließen wird. Damit keine Missverständnisse aufkommen, ich meine nicht nur die sparsam abgerufenen direkten Hilfen, sondern eben auch Kurzarbeitergeld, Aussetzen von Slotregeln et c....

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