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Klima-Aktivisten blockieren Flugzeug auf BER-Vorfeld


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Die Motive der Aktivisten sind ja nachvollziehbar und prinzipiell richtig.

Aber die Forderungen radikal und zerstörerisch, die Methode radikal und diskriminierend!

Es geht ja nicht ums fliegen, sondern um den Brennstoff. Besser wäre die Forderung nach konsequenter, fokusierter Forschung für klimafreundlichen Treibstoff.

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Am 31.10.2020 um 17:27 schrieb Chrispy:

Die Motive der Aktivisten sind ja nachvollziehbar und prinzipiell richtig.

Aber die Forderungen radikal und zerstörerisch, die Methode radikal und diskriminierend!

Es geht ja nicht ums fliegen, sondern um den Brennstoff. Besser wäre die Forderung nach konsequenter, fokusierter Forschung für klimafreundlichen Treibstoff.

 

Die Forderung nach klimafreundlichen Treibstoffen gibt es.

Solange es diesen Treibstoff jedoch nicht, oder nicht in ausreichender Menge gibt sollte weltweit auf alle "nicht zwingend notwendigen" Flüge verzichtet werden.

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vor 6 Stunden schrieb Frank for future:

 

Die Forderung nach klimafreundlichen Treibstoffen gibt es.

Solange es diesen Treibstoff jedoch nicht, oder nicht in ausreichender Menge gibt sollte weltweit auf alle "nicht zwingend notwendigen" Flüge verzichtet werden.

Solange das Internet noch mehr CO2 freisetzt als der Luftverkehr, sollten Sie auf Ihre Kommentare verzichten.

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vor 5 Stunden schrieb Der Duesentrieb:

Solange das Internet noch mehr CO2 freisetzt als der Luftverkehr, sollten Sie auf Ihre Kommentare verzichten.


Alle Rechner die ich nutze, ja mein kompletter Stromverbrauch, sowohl im Büro als auch zu Hause ist nach abgeschlossenen Verträgen mit dem Energieversorger Ökostrom.

Bearbeitet von Frank for future
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Am 2.11.2020 um 22:45 schrieb effxbe:

Was aber einfach mal nichts am Verbrauch ändert. Solange ist der Ökostrom nur ein Feigenblatt, da die Nutzung und der Energieverbrauch des Internets nicht nur auf das letzte Device beschränkt ist.

 

Sicher ändert das nichts am Verbrauch.

 

Je mehr Menschen jedoch einen etwas teureren Ökostrom Tarif, mit nachweislich aus regenerativen Energien erzeugten Strom wählen, umso schneller verändert sich das Angebot der Energieerzeuger. Für mich ist die Verwendung von Ökostrom kein Feigenblatt, sondern ein Baustein auf dem Weg zu deutlich weniger CO2 Ausstoß.

 

Weiter ist es für mich selbstverständlich überall wo möglich Strom einzusparen.

 

Streaming-Dienste wie Netflix, oder Amazon Prime sind die Stromfresser des Internets.

Diese nutze ich nicht.

Bearbeitet von Frank for future
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vor 22 Stunden schrieb Wolfgang Stephan:

 

In den allerneusten Rechenzentren werden bereits statt der (im Vergleich zu der geringen Nutzung teuren) Dieselaggregate, Brennstoffzellen eingesetzt. 

Diese Brennstoffzellen erzeugen dann z.B. über Solarzellen dauerhaft Strom und oder Wasserstoff.

 

Durchbruch: Microsoft nutzt Brennstoffzellen direkt in Rechenzentren

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Notstromaggregate (die praktisch nie genutzt werden) durch Brennstoffzellen zu ersetzen ist der Durchbruch? Ähnliche Ansätze in der Luftfahrt bewerten Sie deutlich skeptischer, obwohl entsprechende Kleinflugzeuge schon fliegen und Airbus bereits an Passagierjets arbeitet.

Ändert alles nichts daran, dass aktuell das Internet das größere Problem ist. Und bis das gelöst ist, weniger Internetnutzung die einzige Möglichkeit ist, CO2-Emissionen zu reduzieren.

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vor 21 Minuten schrieb Der Duesentrieb:

Notstromaggregate (die praktisch nie genutzt werden) durch Brennstoffzellen zu ersetzen ist der Durchbruch? Ähnliche Ansätze in der Luftfahrt bewerten Sie deutlich skeptischer, obwohl entsprechende Kleinflugzeuge schon fliegen und Airbus bereits an Passagierjets arbeitet.

 

Naja zu 99%+ nicht genutzte teure Dieselaggregate geben Investitionsvolumen frei. Erstmals wurden Teile eines Rechenzentrums 48 Stunden nur mit Brennstoffzellen betrieben.

Wobei ich Ihnen recht gebe, daß die Wasserstofftechnologie ist von einem echten Durchbruch sehr weit entfernt. das größte Manko ist die geringe Effizienz. im Vergleich zum direkten Stromverbrauch.

 

vor 26 Minuten schrieb Der Duesentrieb:

Ändert alles nichts daran, dass aktuell das Internet das größere Problem ist. Und bis das gelöst ist, weniger Internetnutzung die einzige Möglichkeit ist, CO2-Emissionen zu reduzieren.

 

CO2 Sparen ist immer "gut."

Die Luftfahrt spart aktuell unfreiwillig.

 

In der Luftfahrt verursacht ein sehr geringer Anteil der Menschheit, einen sehr hohen CO2 Ausstoß je Nutzer. 

Bei der Nutzung des Internets verursacht ein sehr großer Anteil der Menschheit, einen niedrigen CO2 Ausstoß je Nutzer, insgesamt jedoch einen hohen CO2 Ausstoß!

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Am 4.11.2020 um 10:53 schrieb Frank for future:

 

Streaming-Dienste wie Netflix, oder Amazon Prime sind die Stromfresser des Internets.

Diese nutze ich nicht.

Das nannte man früher mal Download, mit echt alten Rechnern möglich, aber wenn Werbung(Stromfresser auf beiden Seiten) dazwischen geschaltet werden soll, und die auch noch auf den Nutzer angepasst, muß immer mehr verarbeitet werden. Und dann noch Copyrights

Soll heissen auch im Internet könnte man einige "Stromfresser" abstellen, Problem ist da unser Wirtschaftssystem.

 

Am 2.11.2020 um 10:38 schrieb Frank for future:

 

Die Forderung nach klimafreundlichen Treibstoffen gibt es.

Solange es diesen Treibstoff jedoch nicht, oder nicht in ausreichender Menge gibt sollte weltweit auf alle "nicht zwingend notwendigen" Flüge verzichtet werden.

Das wird durch Corona umgesetzt, nicht wegen des fehlenden Treibstoffs.

Nach dem Dieselskandal würde ich mich bei neuartigen Antriebe auch nicht auf die Angaben der Hersteller verlassen.

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vor 8 Minuten schrieb Frank for future:

In der Luftfahrt verursacht ein sehr geringer Anteil der Menschheit, einen sehr hohen CO2 Ausstoß je Nutzer. 

Bei der Nutzung des Internets verursacht ein sehr großer Anteil der Menschheit, einen niedrigen CO2 Ausstoß je Nutzer, insgesamt jedoch einen hohen CO2 Ausstoß!

 

Sie können weder den Nutzen noch die Emissionen nur auf den einzelnen Passagier umlegen. Den höchsten CO2 Ausstoß hätte dann ja z.B. der Pilot der Frachtmaschine. Von Geschäftsflügen profitieren viel mehr als nur der Geschäftsreisende und auch von touristischen Flügen sind teilweise die Volkswirtschaften ganzer Länder abhängig. Ohne die Flüge von Erntehelfern wären die Früchte auf den Felder verkommen und die Regale leer geblieben. 

Wer profitiert dagegen von Hasspostings, Bitcoins und Videostreamen?

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vor 5 Minuten schrieb Der Duesentrieb:

 

Sie können weder den Nutzen noch die Emissionen nur auf den einzelnen Passagier umlegen. Den höchsten CO2 Ausstoß hätte dann ja z.B. der Pilot der Frachtmaschine. Von Geschäftsflügen profitieren viel mehr als nur der Geschäftsreisende und auch von touristischen Flügen sind teilweise die Volkswirtschaften ganzer Länder abhängig. Ohne die Flüge von Erntehelfern wären die Früchte auf den Felder verkommen und die Regale leer geblieben. 

Wer profitiert dagegen von Hasspostings, Bitcoins und Videostreamen?

 

Der CO2 Ausstoß einer Passagiermaschine muß auf die einzelnen Passagiere und auf die Fracht je t umgelegt werden.

Etats anderes macht doch keinen Sinn. (Wird ja auch bei der Möglichkeit der CO2 Ausgleichszahlung von Airlines angeboten)

Sekundär und tertiär Effekte gibt es in allen Bereichen. 

 

Zum Glück gibt es nicht nur Hasspostings, Bitcoins und Videostreamen sondern tausende von Angeboten sinnvoller Internetseiten, Email, Webkonferenz, ...

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vor 2 Stunden schrieb Frank for future:

 

Der CO2 Ausstoß einer Passagiermaschine muß auf die einzelnen Passagiere und auf die Fracht je t umgelegt werden.

Etats anderes macht doch keinen Sinn. (Wird ja auch bei der Möglichkeit der CO2 Ausgleichszahlung von Airlines angeboten)

 

Für direkte Anwohner, genau wie bei Strassen, ist aber nicht CO2 so wichtig, sondern der andere Dreck der bei der Verbrennung von Kerosin (ohne Katalysatoren/Russfilter) rausgeblasen wird.

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vor 5 Stunden schrieb Frank for future:

 

In den allerneusten Rechenzentren werden bereits statt der (im Vergleich zu der geringen Nutzung teuren) Dieselaggregate, Brennstoffzellen eingesetzt. 

Diese Brennstoffzellen erzeugen dann z.B. über Solarzellen dauerhaft Strom und oder Wasserstoff.

 

Durchbruch: Microsoft nutzt Brennstoffzellen direkt in Rechenzentren

Habe Link durchgelesen. Laut Microsoft befindet man sich damit aber noch auf absehbare Zeit im Erprobungsstadium.

Diese Nachricht an Sie dürfte, wie alle anderen im Diskussionsforum, von meinem Gerät an einen Server in den USA (bei "Disqus" dürfte es sich z.B. um einen von Google handeln) und wieder zurück geschickt werden. Durch wie viele Server er geht entzieht sich meiner Kenntnis. Es dürfte aber noch eine ganze Zeit  dauern, bis diese alle mit "grünem Strom" betrieben werden.

P.S. Wie kommen Sie eigentlich auf Dieselgeneratoren ? Zum Notfall ja, aber kein Betreiber eines Rechenzentrums dürfte so blöd sein, die nötige Elektrizität per Dieselgenerator zu erzeugen. Deie kommt aus dem netz und allein die Rechenzentren in Frankfurt verbrauchen mehr Strom als der Frankfurter Flughafen. 

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vor 15 Stunden schrieb Wolfgang Stephan:

 

P.S. Wie kommen Sie eigentlich auf Dieselgeneratoren ? Zum Notfall ja, aber kein Betreiber eines Rechenzentrums dürfte so blöd sein, die nötige Elektrizität per Dieselgenerator zu erzeugen. Deie kommt aus dem netz und allein die Rechenzentren in Frankfurt verbrauchen mehr Strom als der Frankfurter Flughafen. 

 

Selbst verständlich sind Dieselgeneratoren nur für den Notfall gedacht. Genau aus diesem Grund würden die Rechenzentrenbetreiber sehr gerne auf diese teure Notfallabsicherung verzichten.

 

Und genau aus diesem Grund besteht ein großes Potential in Rechenzentren wenn möglich z.B. auf Brennstoffzelle für den Notfall und die Dauernutzung umzusteigen.

 

https://www.datacenter-insider.de/rechenzentren-ohne-dieselgeneratoren-a-890684/

 

Insgesamt bleibt es sinnvoller Strom aus erneuerbaren Energien zu erzeugen und direkt zu verbrauchen, als Wasserstoff mit einem Wirkungsgrad von nur 30% zu erzeugen um diesen dann zu nutzen. Noch schlechter ist die Bilanz Son synthetischen Kraftstoffen, die mit weiteren "Verlusten" aus Wasserstoff hergestellt werden.

Bearbeitet von Frank for future
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