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Vor-Ort-Bericht: Der Bahnhof des BER Terminal 1 hat nicht genug Kapazität für Störungen


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Wo ist das Problem, der Bahnhof passt doch scheinbar bestens zum Flughafen, da bekommen die Passagiere wenigstens keine Umgewöhnungsschwierigkeiten. Also eine kreisrunde Angelegenheit.

 

P. S.: Dass der unter dem Terminal liegende Bahnhof als etwas besonderes angepriesen wurde, ist ein echter Schenkelklopfer.

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Zürich und Amsterdam spielen im Vergleich zum neuen Berlin in einer weit aus höheren Liga. Von Zürich aus ist ab dem Flughafen die ganze Schweiz, Süddeutschland und sogar München angehängt. Wenn es um Effektivität und Qualität geht müssen der Flughafen Berlin und die DB noch einige Zacken zulegen. 

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Nicht der Bahnhof BER ist das Problem, sondern die beiden 1-gleisigen Verbindungskurven zur Görlitzer Bahn sind der Engpaß.. Bei 4 Linien pro Stunde (3 x alle 60 und  1 x alle 60 Minuten macht das 5 Züge pro Richtung, also 10 Züge pro Stunde (+gelegentliche Tankzüge zum Treibstofflager)  macht im Durchschnitt alle 6 Minuten ein Zug für etwa 1,5 km Strecke. Vmax. dort ist 100 km/h. Auch auf der Görlitzer Bahn fahren 2 Linien je Stunde und noch Güterverkehr. Zumindest die Kurve Richtung Berlin - Grünau (4 der BER  Züge fahren dort lang, einer Richtung Königs Wusterhausen) hätte niveaufrei zur Görlitzer Bahn geführt werden müssen. Platz wäre da genug gewesen. Hätte aber mehr gekostet und "wertvollen Kiefernplantagenwald" vernichtet. Jetzt bremst jede kleine Verspätung den Verkehr aus.

Die im Artikel geschilderte Fahrtroute über den Bahnhof T5 hatte vermutlich den Grund die Verspätung zu reduzieren. Von dort geht es mit der S45 oder S9 in 8 Minuten zum T1. Soviel Reserve sollte man bei Anreise zum Flughafen schon einplanen. Aber das Zugbegleitpersonal hätte die Fahrgäste  besser informieren müssen!

Für den Fall von Sperrungen des Tunnels unter dem BER T1 ist diese Umleitungsmöglichkeit aber Gold wert. Ich hoffe die Bahn hält die Fern- udd Regionalbahnsteige am T5 offen. Ab 2022 kommen hier auch wieder regulär zwei RB Linien an.

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  • airliners.de Team
1 hour ago, flightfan67 said:

Nicht der Bahnhof BER ist das Problem, sondern die beiden 1-gleisigen Verbindungskurven zur Görlitzer Bahn sind der Engpaß..

 

Das Problem liegt schon beim Bahnhof. Es gibt keinen Gleiswechsel vom nördlichen Gleis auf die Bahnsteige 1 und 2 an der Ostseite. Die gibt es nur im Westen. Also fährt der FEX insgesamt 7 Kilometer eingleisig zum BER links auf dem Südgleis und mit dem selben Gleis auch wieder zurück. Der Gleiswechsel Diepensee wird nicht genutzt. Selbiges gilt für den RB14 analog auf dem Nordgleis. RB22 und RE7 fahren in der Regel, aber auch nicht immer, zweigleisig im Rechtsverkehr zwischen Bahnhof und Verbindungskurven.

 

gruß

 

-Andreas Sebayang (airliners.de)

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