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TUI startet mit halber Kraft in Billigflugmarkt

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Folgende Meldung der Financial Times Deutschland im Vorfeld der PK morgen:

 

TUI startet mit halber Kraft in Billigflugmarkt

 

Medium: Financial Times Deutschland

Datum: 22.10.2002

 

Von Jenny Genger, Hamburg

Die TUI hat ihre Pläne für den Einstieg in den heiß umkämpften deutschen Billigflugmarkt offenbar deutlich zurückgefahren. Hapag-Lloyd Express, die neue Tochter des größten europäischen Touristikkonzerns, wird nur mit vier Maschinen in das so genannte Low-Cost-Geschäft einsteigen. Das bestätigte ein Sprecher des TUI-Konzerns gestern nach einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa. Ende August hatte TUI-Chef Michael Frenzel noch angekündigt, dass die Fluggesellschaft Germania für den Start von Hapag-Lloyd Express acht Boeing 737-300 bereitstellen werde.

Ende Mai hatte Frenzel erstmals Pläne zum Einstieg in das Low-Cost-Geschäft durchblicken lassen. Drei Monate später gab er das Vorhaben anlässlich der TUI-Halbjahresbilanz offiziell bekannt. Danach soll der Flugbetrieb Anfang Dezember starten. Morgen werden die letzten Details bei einer Pressekonferenz präsentiert. Offen sind bislang vor allem die Strecken und Frequenzen.

Mit der abgespeckten Flotten werden voraussichtlich auch weniger Ziele angeboten werden. Hapag-Lloyd Express wird – wie der zukünftige Hauptwettbewerber Germanwings – vom Flughafen Köln/ Bonn starten. Bislang waren innerdeutsche Verbindungen nach Berlin, Dresden und München angekündigt worden, sowie anfangs etwa zehn europäische Ziele, darunter Barcelona, Mailand, Paris, Rom und London. Schon bald sollten zudem neben Köln7Bonn auch weitere Abflughäfen in Deutschland mit in das Programm aufgenommen werden.

Ein schnelles Wachstum von vier auf zwölf Maschinen bis Ende 2003 stellte der TUI-Sprecher auch gestern weiterhin in Aussicht. Germanwings, Tochter der Lufthansa-Beteiligung Eurowings, startet bereits Anfang kommender Woche mit fünf Airbus A 319 in elf europäische Metropolen.

Den Grund für den verlangsamten Einstieg der Hapag-Uoyd Express vermuten Branchenexperten zum einen darin, dass die Zeit für die Umsetzung der Pläne knapp geworden ist. Zum anderen könnte die TUI ihre Einschätzung des Low-Cost-Marktes revidiert haben. Nach den bislang bekannten Ankündigungen der Billiganbieter hatte die Unternehmensberatung Cell Consulting bereits für 2007 eine Überkapazität von 20 bis 30 Prozent in Deutschland berechnet. 80 Millionen Sitzplätzen, die für einen rentablen Betrieb zu 70 bis 80 Prozent ausgelastet werden müssten, stände ein prognostiziertes Aufkommen von 44 Millionen Passagieren gegenüber.

 

In einem anderen Bericht des Handelsblattes heißt es, dass bis auf die Strecke CGN-TXL keine Konkurrenz zu germanwings geflogen wird. Damit scheidet auch London aus.

 

Es wird also morgen spannend!

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Na, ob da die Jenny nicht ein bißchen was durcheinander gebracht hat?

 

HLX/TUI hatte nie angekündigt bereits im Dezember mit 8 Maschinen an den Start gehen zu wollen - es war vielmehr immer die Rede von nur 3 Maschinen zu Beginn. WÄHREND des ersten Geschäftsjahres wollte man die Flotte dann bis auf 8 Maschinen aufstocken, jetzt stellt man sogar 12 Maschinen bis Ende 2003 in Aussicht.

 

Weiterhin muß der Verzicht auf eine Konkurrenzbedienung zu 4U nicht einen Verzicht auf London als Destination bedeuten - man könnte ja nach LGW statt STN fliegen.

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Guest

eben, Induktionsschluss. niemand hatte gesagt wann 8 AC zum Einsatz kommen

 

anstatt LGW was aufgrund der slotproblematik schwierig sein wird könnte ich mir auch LTN vorstellen

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