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airliners.de

Zwischenfall an Bord einer FlyDubai Maschine: Flug FZ1073 DXB - TLV 30.09.2026


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Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb Fluginfo:

Heute wurde der Flydubai Flug FZ 1093 auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv wegen einer Entführungsdrohung nach Tabuk (TUU) in Saudi Arabien umgeleitet (A6-FKF).

Bild berichtet, dass sich die Piloten im Cockpit geprügelt haben - keine Entführung.

Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb FKB:

Bild berichtet, dass sich die Piloten im Cockpit geprügelt haben - keine Entführung.

Flyboxing wäre dann der neue Titel, Danke für Aufklärung, weil vorhin war es noch anders dargestellt!

Geschrieben
vor 18 Minuten schrieb FKB:

Bild berichtet, dass sich die Piloten im Cockpit geprügelt haben - keine Entführung.

 

Ein russischer und ein ukrainischer Pilot zusammen im Cockpit - da dürfte der Grund für die Prügelei leicht zu erraten sein. Wenig Feingefühl der Airline, derzeit ein solches Piloten-Duo zusammenzusetzen.

Geschrieben
vor 41 Minuten schrieb Fluginfo:

Heute wurde der Flydubai Flug FZ 1093 auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv wegen einer Entführungsdrohung nach Tabuk (TUU) in Saudi Arabien umgeleitet (A6-FKF).

Zunächst wurde laut FR24 ein Code 7500 abgesetzt, weswegen der Verdacht auf Flugzeugentführung nahe lag. Später wurde auf 7700 abgeändert. Zudem wurde der Transponder wohl abgeschaltet. 

Geschrieben (bearbeitet)

Nach den neuesten Infos wollte der russische Pilot Selbstmord begehen und einen Absturz herbeiführen - der ukrainische Kollege hat das verhindert und den russischen Piloten überwältigt.

Bearbeitet von Tschentelmän
Geschrieben

Wenn man sich die Newsfetzen zusammenreimt scheint da mehr dran zu sein. 

  • Beide Piloten geraten in einen Streit, Grund unbekannt
  • Russ. Pilot zückt Messer und droht das Flugzeug abstürzen zu lassen
  • Ukr. Pilot kämpft um die Kontrolle und wird verletzt
  • Hilfe aus der Kabine überwältigt russ. Piloten
  • 3. Pilot, der Stby oder als Pax in der Kabine dabei war, landet die Maschine, da ukr. Pilot schwer verletzt. 

 

Interessant wird auch die Heimreise der Israelischen Staatsbürger. Wie ist da der aktuelle Status mit Saudi Arabien?

vor 6 Minuten schrieb P2F:

 

Mehrere Newsstationen sprechen von einem omanischen Piloten (der zunächst als russischer Pilot bezeichnete), der zweite soll jetzt Emirati sein.

Geschrieben

Verschiedene Medien berichten, dass auch 2 Männer, die in der Kabine saßen, eingegriffen haben. Teilweise ist von Piloten die Rede, die zivil unterwegs waren. Meine Spekulation: Das waren weder normale Piloten noch normale Passagiere, sondern Sicherheitskräfte. Aus naheliegenden Gründen werden wir davon aber nicht mehr erfahren.

Auf jeden Fall haben die beigetragen, den Tag zu retten.

Geschrieben

Bilder in den Medien zeigen ein ordentliches Blutbad in der Maschine, und der Kopilot hat wohl den Piloten angegriffen. Ein Pilot, der als Passagier unterwegs war, hat die Kontrolle übernommen und die Maschine gelandet. 

vor 4 Minuten schrieb FKB:

Verschiedene Medien berichten, dass auch 2 Männer, die in der Kabine saßen, eingegriffen haben. Teilweise ist von Piloten die Rede, die zivil unterwegs waren. Meine Spekulation: Das waren weder normale Piloten noch normale Passagiere, sondern Sicherheitskräfte. Aus naheliegenden Gründen werden wir davon aber nicht mehr erfahren.

Auf jeden Fall haben die beigetragen, den Tag zu retten.


Laut avherald waren die beiden aus Südafrika und Neuseeland, denke eher nicht, dass das Sicherheitskräfte waren.

Geschrieben

An Bord des Fluges FZ1073 kam es anscheinend zu einer Auseinandersetzung zwischen den Piloten. Die Maschine ist dann sicher in Tabuk (Saudi-Arabien) gelandet. Infos noch etwas widersprüchlich: https://www.airliners.de/streit-cockpit-flydubai-tel-aviv-landet-saudi-arabien/90529 

https://www.aerotelegraph.com/sicherheit/boeing-737-max-von-flydubai-sendet-entfuehrungscode-7500-nach-gewaltsamem-streit-der/wp3bjj8

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb AeroSpott:

Laut avherald waren die beiden aus Südafrika und Neuseeland, 

was kein Ausschlusskriterium ist und auf der Aussage eines israelischen Vertreters beruht.

Nimms mir nicht böse, aber in der Ecke der Welt vertraue ich da solchen Aussagen nicht blind. Die werden sich auch kaum hinstellen und sagen, ja genau das war unser Mann mit der Personalnr. 0815 und der andere war 1234 und die haben unsere Taktik nach Plan B angewendet. Ist auch völlig nachvollziehbar.

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb FKB:

was kein Ausschlusskriterium ist und auf der Aussage eines israelischen Vertreters beruht.

Nimms mir nicht böse, aber in der Ecke der Welt vertraue ich da solchen Aussagen nicht blind. Die werden sich auch kaum hinstellen und sagen, ja genau das war unser Mann mit der Personalnr. 0815 und der andere war 1234 und die haben unsere Taktik nach Plan B angewendet. Ist auch völlig nachvollziehbar.

 

Einer der beiden ist aber bei Twitter sehr gut zu erkennen und macht auch keine Anstalten, Kameras aus dem Weg zu gehen. Eine militärische Vergangenheit oder gar Reservist kam mir aber auch in den Sinn.

Geschrieben (bearbeitet)

Fast alle jüdischen Israelis haben beim Militär gedient und seit der zweiten Intifada gehört die Bekämpfung von Terroristen in Alltagssituationen (Bus, Supermarkt, etc.) zur Grundausbildung. Insofern wissen die direkt, wie sie in so einer Situation reagieren müssen.

 

Laut Yediot Achronot ist einer der Passagiere Vorstand bei einer Tochter der größten Bank, was doch eine etwas seltsame Tarnung wäre. Wobei ich nicht überrascht wäre, wenn auch tatsächlich Sicherheitskräfte an Bord waren.

 

Um noch ein paar weitere Nationalitäten in den Rau zu werfen: Laut dem Bericht war der Angreifer der Co-Pilot und aus dem Oman, der angegriffene Pilot war Inder, und der dritte Pilot, der als Passagier oder Stand-By unterwegs war, kommt aus Fiji...

 

Der Vorfall selber scheint sich kurz vor Erreichen des jordanischen Luftraums abgespielt zu haben:

https://www.flightradar24.com/data/flights/fz1073#41e663ed

Bearbeitet von groffel
Geschrieben

Puh, scary stuff. Die sind wirklich dem Tod noch mal von der Schippe gesprungen.

 

Ich will ja nur sehr ungern in dieses Horn blasen, aber wann redet die Branche mal darüber, dass sich Pilot Suicide langsam aber sicher zum Top 1 Sicherheitsfaktor in der westlichen Luftfahrt mausert?

Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb Lucky Luke:

Ich will ja nur sehr ungern in dieses Horn blasen, aber wann redet die Branche mal darüber, dass sich Pilot Suicide langsam aber sicher zum Top 1 Sicherheitsfaktor in der westlichen Luftfahrt mausert?

 

Ich habe mir die Frage auch gestellt - insbesondere bei einer Arabischen Airline wie FlyDubai - und der Tel Aviv-Strecke mit vielen Israelis. Vermutlich beschäftigt die Airline Piloten aus vielen Ländern und 99,9% von ihnen werden sicherlich niemals an so etwas denken. Aber dennoch gibt es in der Region einen latenten Zündstoff für solche Attentate. Ein kaum kalkulierbares Restrisiko bleibt also bestehen.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb groffel:

Fast alle jüdischen Israelis haben beim Militär gedient und seit der zweiten Intifada gehört die Bekämpfung von Terroristen in Alltagssituationen (Bus, Supermarkt, etc.) zur Grundausbildung. Insofern wissen die direkt, wie sie in so einer Situation reagieren müssen.

 

Laut Yediot Achronot ist einer der Passagiere Vorstand bei einer Tochter der größten Bank, was doch eine etwas seltsame Tarnung wäre. Wobei ich nicht überrascht wäre, wenn auch tatsächlich Sicherheitskräfte an Bord waren.

 

Um noch ein paar weitere Nationalitäten in den Rau zu werfen: Laut dem Bericht war der Angreifer der Co-Pilot und aus dem Oman, der angegriffene Pilot war Inder, und der dritte Pilot, der als Passagier oder Stand-By unterwegs war, kommt aus Fiji...

 

Der Vorfall selber scheint sich kurz vor Erreichen des jordanischen Luftraums abgespielt zu haben:

https://www.flightradar24.com/data/flights/fz1073#41e663ed

 

Laut der Jerusalem Times dürfen wohl nur Piloten nach TLV bei flydubai eingesetzt werden, deren Staaten "normalised relations" zu Israel haben...Oman gehört nicht dazu.

 

https://www.jpost.com/international/article-910155

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Lucky Luke:

Puh, scary stuff. Die sind wirklich dem Tod noch mal von der Schippe gesprungen.

Der Flieger erreichte eine Ground speed von 585kt (!) was ca. 0,94M entspricht. Definitiv weit über Overspeed. Auf Aufnahmen ist zu sehen, dass 3/4 des Ruders abgebrochen sind.

Geschrieben (bearbeitet)

  

vor einer Stunde schrieb Lucky Luke:

Ich will ja nur sehr ungern in dieses Horn blasen, aber wann redet die Branche mal darüber, dass sich Pilot Suicide langsam aber sicher zum Top 1 Sicherheitsfaktor in der westlichen Luftfahrt mausert?

Da würde ich dir widersprechen, mir fällt kein einziger Fall von mörderischen Piloten in der westlichen Luftfahrt in den letzten zehn Jahren ein. Es gibt derzeit noch viele andere Gründe, die zumindest im Westen deutlich häufiger vorkommen als mörderische Piloten: Probleme bei der Flugsicherung, verwirrte Piloten, Qualitätsmängel beim Flugzeugbauer, Qualitätsmängel in der Wartung, Gefahren durch elektronische Geräte, fehlgeleitete Flugabwehr, Staatsterrorismus... Weltweit könnte man schon eher davon sprechen; weniger wegen der Anzahl der Vorfälle (weniger als einer pro Jahr), sondern weil die meisten in einer Katastrophe enden.

 

vor 23 Minuten schrieb Fluginfo:

Mir stellt sich eine andere Frage, wie kommt in Dubai ein Messer ins Cockpit?

Eine mögliche Erklärung, die derzeit genannt wird, ist, dass es kein Messer, sondern eine Notfallaxt war.

Bearbeitet von groffel

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