Sabo Geschrieben 16. Januar 2006 Melden Geschrieben 16. Januar 2006 Stockholm (AFP) - Der skandinavischen Fluggesellschaft SAS droht der Entzug ihrer Flugerlaubnis, nachdem zehn ihrer Maschinen nicht rechtzeitig gewartet worden waren. "Wir haben einen strengen Brief von der Flugaufsichtsbehörde STK bekommen", sagte SAS-Sprecher Bertil Ternert am Montag. Darin habe die Behörde mit dem Entzug der Flugerlaubnis gedroht, wenn SAS das Problem nicht sofort behebe. Ternert versicherte zugleich, dass das Problem gelöst werde." Na ich denke mal, dass es schon nicht so schlimm kommen wird...wird wohl auf ne empfindliche Geldstrafe rauslaufen.
BU662 Geschrieben 16. Januar 2006 Melden Geschrieben 16. Januar 2006 Es geht hierbei um A330/A340, deren Wartung an externe Firmen "outgesourced" worden war. Da kann man mal sehen, wohin extreme Spare-ritis führt...
Michael(CGN) Geschrieben 16. Januar 2006 Melden Geschrieben 16. Januar 2006 Klingt fast wie das LTU Süd Desaster vor einigen Jahren... Eins steht auf jeden Fall fest, so wie ich die skandinavischen Behörden kenne: Die Drohung ist definitiv ernst gemeint! Micha
QF002 Geschrieben 16. Januar 2006 Melden Geschrieben 16. Januar 2006 Von welchem LTU süd desaster sprichst Du? Kannst Du mir das erklären, was fiel da vor?
Michael(CGN) Geschrieben 16. Januar 2006 Melden Geschrieben 16. Januar 2006 Von welchem LTU süd desaster sprichst Du? Kannst Du mir das erklären, was fiel da vor? Das war irgendwann in den 90er Jahren. Damals wurde ganz extrem geschlampt bei der Wartung in München, Flugzeuge flogen mit falscher Bereifung, es gab Haarrisse in Triebwerksaufhängungen usw... Wenn ich die Geschichte (ich kenne nur die Artikel aus Flug Revue bzw Aero von damals) richtig im Kopf habe, kontrollierte irgendwann die LTU ihre Tochtergesellschaft, schlug sofort Alarm, feuerte die Verantwortlichen fristlos, ausserdem gab es strenge Auflagen des LBA. Ich muss mal schauen ob ich irgendwo was dazu finde... EDIT: War wohl 1997. Ich weiss nicht, wie seriös folgende Quelle ist, aber genau so hatte ich das in Erinnerung: http://www.germnews.de/gn/1997/11/27
viasa Geschrieben 16. Januar 2006 Melden Geschrieben 16. Januar 2006 Dürfte für die SK doch kein Problem sein, dann fliegen halt die A330/A340 unter SAS Braathens AOC...
jumpseat Geschrieben 17. Januar 2006 Melden Geschrieben 17. Januar 2006 Wo wir wieder bei den Rechten wären, SAS Brathens hat norwegisches (non EU) AOC und kann deswegen eben nicht einfach die Langstrecken (außer USA wenn ichs richtig in Erinnerung habe, da gibts das Skandinavische OpenSky) von SAS International übernehmen.
scandic Geschrieben 17. Januar 2006 Melden Geschrieben 17. Januar 2006 Und wenn man schon dabei ist, schlechte Nachrichten über eine Fluggesellschaft zu verbreiten, dann geht's auch gleich weiter: standby.dk schreibt: Mehr ohnmächtige Passagiere bei SAS Im Vergleich zu anderen Airlines fallen, gerechnet pro Flugstunde, mehr Passagiere in Ohnmacht oder Bewusstlosigkeit. Betroffen von diesem Mysterium sind vor allem die Airbusmaschinen von SAS. Trotz einer umfangreichen Untersuchung der Luftfahrtbehörde und von SAS konnte keine technische Erklärung dafür gefunden werden. Eher wird ein besseres Reportingsystem oder eine Tendenz zu ungesünderen Skandinaviern dafür verantwortlich gemacht. Hat zwar nicht viel mit dem Ursprungsproblem in diesem Thread zu tun, aber nach der Bekanntgabe dessen, könnten Leute auf die Idee kommen hier Zusammenhänge herzustellen. Das dies nicht gerade förderlich für die langsam greifende Restrukturierung von SAS sein kann, ist glaube ich klar.
ChiefT Geschrieben 18. Januar 2006 Melden Geschrieben 18. Januar 2006 standby.dk schreibt: Mehr ohnmächtige Passagiere bei SAS ... Eher wird ein besseres Reportingsystem oder eine Tendenz zu ungesünderen Skandinaviern dafür verantwortlich gemacht. Weniger Nett umschrieben: Komasaufen....
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