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"Profil": Banken spielen Szenarien durch, um OS zu

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Im oesterreichischen Nachrichtenmagazin "Profil" ist in der aktuellen Ausgabe ein Artikel erschienen, wonach die Hauptglaeubiger von OS, naemlich die Banken BA-CA und Raiffeisen nach Szenarien basteln, wie die Airline gerettet werden kann. OS dementiert diesen Bericht.

 

Quelle

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Ich glaube, dass der Zeitpunkt fuer einen Verkauf an die LH im Moment gar nicht schlecht waere!

 

Frankfurt ist bis auf weiteres voll, Muenchen auch immer mehr und nicht zuletzt deswegen expandiert Swiss.

Selbst wenn die LH wollte, koennte sie die AUA im Moment gar nicht platt machen und alles nach Muenchen/Frankfurt verlegen. Wenn in 4 Jahren die Ausbauten (hoffendlich) in FRA und MUC fertig sind, saehe die Sache schon wieder schlechter fuer die AUA aus. Bei einem schnellen Verkauf sehe ich aber durchaus die Change die AUA bis dahin zu konsolidieren.

 

Und danach gilt der Spruch: Warum eine Kuh schlachten die Milch gibt?

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Ich glaube, dass der Zeitpunkt fuer einen Verkauf an die LH im Moment gar nicht schlecht waere!

 

Sicher eine Option, dass die LH die OS schluckt.

 

Ich gebe aber zu bedenken, ob die Wettbewerbsbehörden dies mitmachen werden. Schon die "Übernahme" der Swiss war nicht ohne weiteres möglich.

 

Zudem binden solche Übernahmen auch auf Seiten der LH erhebliche Ressourcen. Die Condor und die LSG mußten wieder in die schwarzen Zahlen gebracht werden - dafür wurden Leute benötigt (bspw. R. Teckentrupp). Die Eingliederung der Swiss hat sicherlich einige Ressourden gebunden und wird dies auch weiterhin. Ob da eine weitere Baustelle (OS) zu bewerkstelligen sein kann? Es besteht die Gefahr, dass man dann alle "guten Köpfe" an verschiedenen Baustellen hat und sich kaum noch auf die LH selbst konzentrieren kann (ähnliches gab es ja auch schon u.a. bei Daimler Chrysler, die ihre guten Ingenieure in die USA geschickt haben um die Qualität bei Chrysler in den Griff zu bekommen und die Marke Mercedes war plötzlich wegen Qualitätsmängeln in der Presse).

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Ich glaube, dass der Zeitpunkt fuer einen Verkauf an die LH im Moment gar nicht schlecht waere!

 

(ähnliches gab es ja auch schon u.a. bei Daimler Chrysler, die ihre guten Ingenieure in die USA geschickt haben um die Qualität bei Chrysler in den Griff zu bekommen und die Marke Mercedes war plötzlich wegen Qualitätsmängeln in der Presse).

 

Na ja, Qualitaetsmaengel hat die LH ja jetzt schon, zumindest wenn man Eco fliegen muss. Aber das ist wohl durchaus so gewollt....

 

Ansonsten hast du natuerlich recht, dass man als Unternehmer immer aufpassen muss sich nicht irgendwo zu verzetteln.

Wenn man bei LH eine anstaendige Problemanalyse zur AUA im Vorfeld anstellt sehe ich aber keine Problme das 'managementmaessig' zu verkraften. Bei Daimler war wohl diese Analyse das Problem, so dass man dann von den tatsaechlichen Problemen voellig ueberrascht war.

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Kann mir kaum vorstellen dass OS aus österreichischer Hand gegeben wird! Dabei wäre das Risiko viel zu groß dass VIE in dei Bedeutungslosigkeit rutscht und damit wären 10.000de Arbeitsplätze gefährdet. Nebenbei müßten noch hunderte bilateraler Abkommen mit nicht-EU-Staaten neu verhandelt, bzw. aufgelöst werden! Und wenn dann das LH-Servicekonzept auch bei der OS durchgedrückt wird...Prost-Mahlzeit :-(

 

LG

OSFB

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Da sich die Frage, ob die Kerneigentümer der AAG bereit sind, ihre Anteile zu veräußern derzeit nicht stellt, scheint es mir müßig darüber zu spekulieren, ob etwa die DLH an deren Stelle tritt oder nicht. Im übrigen findet sich die DLH in einer sehr komfortablen Position, weil kein unmittelbarer Handelsbedarv besteht. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass - sollte seitens der AAG Hilfe erbeten werden - sich die DLH dann nicht verschließen wird, wenn damit auch die Übernahme der Netzwerkverantwortung verbunden ist.

 

Nachdem das AAG Management nunmehr einbekannt hat, dass 2006 wieder mit roter Tinte bilanziert wird, bewegt vor allem die Gläubiger, ob die AAG ihre Verbindlichkeiten – bei steigenden Zinsen – bedienen wird können oder nicht. Ein Blick in den Konzernabschluss 2005 (Seite 89) genügt, um zu erkennen, dass die festverzinslichen Verbindlichkeiten der AAG zum Ultimo € 1,8 Mrd. betragen (davon sind € 470 Mio. 2006 fällig, so die Verbindlichkeiten nicht prolongiert werden). Die Skepsis scheint zu steigen, weshalb einen Haftungsübernahme durch die Republik offensichtlich sehr gelegen käme.

 

CEO Ötsch verhandelt derzeit mit dem Betriebsrat über ein neues Gehaltmodell, das einen signifikanten (man spricht von 20%) variablen Gehaltsbestandteil beinhalten soll.

 

Was die von einigen Diskutanten erwartete Expansion der AAG betrifft, schlägt Ötsch relativ bescheidene Töne an; in einem Interview mit „News“ (Nr 31/2006, S 54f) antwortete der neue Chefpilot auf die Frage, ob mit der Einstellung der Australien-Linienflüge Flugzeuge verkauft werden: „Das können wir derzeit noch nicht sagen. Ziel ist es, diese Langstreckendestinationen zu ersetzen. Das wird eine Herausforderung, weil mögliche Alternativen deutlich profitabler sein müssen.“

 

Wie andernorts geschrieben, meine Prognose: Die AAG setzt 2007 die strategische Flottenbereinigung zügig fort, verkauft zwei A340-300 und reduziert die Langstreckenflotte auf 14 Flieger. Die für frühestens im Frühjahr 2007 anvisierte Entscheidung, ob die Langstreckenflotte aus Boeing oder Airbus Fliegern besteht, wird vertagt.

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