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LTLT

Regs Lufthansa B744

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Bin mir zwar nicht sicher, ob die Frage in dieses Forum gehört, aber ich stelle sie trotzdem mal.

 

Mir ist aufgefallen, dass die Regs der bei der Lufthansa eingesetzten B744 in zwei Gruppen aufgeteilt sind:

- D-ABTA bis D-ABTH ohne D-ABTG sowie D-ABTK und D-ABTL und

- D-ABV...

 

Frage I: Warum wurden die Regs nicht durchgehend vergeben? d.h. zB von D-ABTA bis D-ABTI und noch weiter???

 

Frage II: Warum wurden sie nicht durchgehend zB von D-ABTA bis D-ABTZ vergeben und quasi aufgesplittet in D-ABT... und D-ABV...??? Wo liegt der Unterschied zwischen den D-ABT... und den D-ABV... - Maschinen??

 

Frage III: Bei "acarsd.org" steht hinter den Aircraft-Bezeichnungen B747-430 D-ABTA bis D-ABTH ein "(M)"? Was hat das zu bedeuten? Was ist der Unterschied zu den normalen "B747-430"??

 

 

Für alle Tips und Antworten, die mir weiterhelfen, schon jetzt vielen Dank.

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Nun die "M" waren anfangs Combi-Maschinen, der hintere Teil der Kabinen war als Frachtraum, kein Paxbereich. Sie wurden Mitte der 90er umgebaut.

Ich kenne mich mit der Geschichte der Regs nicht so genau aus, vermute aber, dass die Teilung der Regs etwas mit einem Tausch in der Flotte zu tun hatte und die von Dir angesprochenen Bereiche zur Ablieferung nicht "frei", sondern durch 747-200 oder 737-400 besetzt waren. Die Maschinen wurden ja in Wellen abgeliefert, für die Gesamtzahl der Maschinen (30) hätte D-ABTA-ABTZ auch nicht ausgereicht

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Hi,

 

die (M) sind sogenannte Combis, sie können sowohl als Frachter, als Pax-Maschine oder in Kombination beider Konfigurationen nach entsprechenden relativ kurzzeitigen Umbauten eingesetzt werden. Äußerlich unterscheiden sich Maschinen nur durch die zusätzliche Frachttür in der Kabine (hinten links?). Früher AC sowie AF, KLM und glaube auch SAA setzen solche Maschinen ein.

 

lg,

Ronaldinho

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Hi,

 

die (M) sind sogenannte Combis, sie können sowohl als Frachter, als Pax-Maschine oder in Kombination beider Konfigurationen nach entsprechenden relativ kurzzeitigen Umbauten eingesetzt werden. Äußerlich unterscheiden sich Maschinen nur durch die zusätzliche Frachttür in der Kabine (hinten links?). Früher AC sowie AF, KLM und glaube auch SAA setzen solche Maschinen ein.

 

lg,

Ronaldinho

 

Das was du gerade beschrieben hast, sind die C-Versionen Convertible. Diese hat Martinair noch in geringer Anzahl. Die Versionen haben alle auf dem Hauptdeck hinten platz für bis zu 7 Paletten.

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Nun die "M" waren anfangs Combi-Maschinen, der hintere Teil der Kabinen war als Frachtraum, kein Paxbereich. Sie wurden Mitte der 90er umgebaut.

Ich kenne mich mit der Geschichte der Regs nicht so genau aus, vermute aber, dass die Teilung der Regs etwas mit einem Tausch in der Flotte zu tun hatte und die von Dir angesprochenen Bereiche zur Ablieferung nicht "frei", sondern durch 747-200 oder 737-400 besetzt waren. Die Maschinen wurden ja in Wellen abgeliefert, für die Gesamtzahl der Maschinen (30) hätte D-ABTA-ABTZ auch nicht ausgereicht

 

 

Mit diesen Regs. hatte das nichts zutun. Die B747-200 hatten "Y" und "Z" als Buchstaben. Die geleasten B737-400 hatten das "K" der B727-200 ab 1992/93 übernommen.

 

Wenn man sich die Regs. verschiedener LH-Muster anschaut, so scheinen früher Buchstaben wie "G" und "J" bei der "Durchnummerierung" ausgelassen worden zu sein.

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Hallo,

also die TA bis TH sind ehemalige Combi´s welche aber mitlerweile umgebaut wurden und nurnoch Paxe im Maindeck transportieren. VA-VZ sind Vollpax Flieger ohne Side Cargo Door. Ebenfalls Vollpax Flieger sind TL-TK welche so benannt wurden, weil im V-Bereich keine Registrierungen mehr frei waren. Warum bestimmte Registrierungen ausgelassen wurden kann ich dir nicht sagen aber ich kann mir vorstellen, daß sie wegen Verwechselungsgefahr ausgelassen wurden. Des weiteren könnte ich mir vorstellen, daß aus bestimmte Namen weggelassen wurden, da sie die initialen bestimmter Nazi Größen sind. Zum Beispiel gibt es bei den 346 keine HG und bei den A321 keine SS. Was man sich bei der AH gedacht hat weiß ich leider nicht.

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Wenn man sich die Regs. verschiedener LH-Muster anschaut' date=' so scheinen früher Buchstaben wie "G" und "J" bei der "Durchnummerierung" ausgelassen worden zu sein.[/quote']

 

Stimmt, nach der B727-200 wurden auf die Endungen G, J , Q und V verzichtet, erst in jüngerer Zeit werden wieder Regs mit diesen Endungen, wenn auch sporadisch vergeben, auch bei Condor und LH Cargo. Zum Bsp. gibt es auch eine D-AIGV, aber keine GG, GJ und GQ. Weiss da jemand den Grund ? Verwechslungen halte ich da doch eher für ausgeschlossen.

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Wenn man sich die Regs. verschiedener LH-Muster anschaut' date=' so scheinen früher Buchstaben wie "G" und "J" bei der "Durchnummerierung" ausgelassen worden zu sein.[/quote']

 

Stimmt, nach der B727-200 wurden auf die Endungen G, J , Q und V verzichtet, erst in jüngerer Zeit werden wieder Regs mit diesen Endungen, wenn auch sporadisch vergeben, auch bei Condor und LH Cargo. Zum Bsp. gibt es auch eine D-AIGV, aber keine GG, GJ und GQ. Weiss da jemand den Grund ? Verwechslungen halte ich da doch eher für ausgeschlossen.

 

Na ja doch, denn in anderen Ländern haben die Regs ja auch Zahlen, und auf eine gewisse Entfernung lassen sich G und 6, I und J sowie Q und O sehr leicht augenscheinlich verwechseln.

Ist ja bei den Autokennzeichen auch so (Ostdeutschland wurde übrigens schon bei der Einführung des neuen Systems 1950? mitbedacht):

Es gibt J für Jena deswegen hat Ingolstadt IN und nicht I

Bei Umlauten im Kennzeichen sperrt sich der Vokal auch automatisch, da Würzburg WÜ hat, musste Wurzen WUR bekommen und Fulda hat FD weil Fürth in Franken FÜ hat...

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und bei den A321 keine SS. Was man sich bei der AH gedacht hat weiß ich leider nicht.

 

die gibt es erstmal deswegen nicht, weil man noch nicht so viele A321-200 hat und man erst bei G angekommen ist!!

Aber viel wichtiger: es gibt eben auch keine SA!

 

Die Verwechslungsgefahr bei den ehemaligen Reg-Vergabeprozessen beruhte auch auf der Befürchtung, Verwechslungen seien aus weiterer Entfernung nicht nur optisch (Q/O, I/J) möglich, sondern auch akustisch möglich ("Giii", "Jay") durch die phonetische Aufeinanderfolge bestimmter (englisch auszusprechender) Buchstaben.

 

Oft wurden und werden teilweise noch die O und die Q nicht gleichzeitig vergeben, Ausnahmen (AVRO) bestätigen die Regel wiederum. Es gibt beispielsweise bei den 320 der DLH keine PO und PQ oder QO und QQ. Übertragbar auch auf andere fehlende Buchstaben bei den 321 (auch das I fehlt bei 321, 320, dagegen nicht bei 319). Bei den letzten Vergaben, also bei den 333 und den 346, hat man das I und J (wieder) eingeführt, bei den 346 wird man auch das O und das Q sehen können.

 

 

Fazit: Es ist wie mit der Menstruation - Eine Geschichte voller Mißverständnisse und Unregelmäßigkeiten.... icon_mrgreen.gif

 

P.S. Weitere Infos/Unregelmäßigkeiten etc findest du auch in diesem Thread:

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Kann das mit der Ausprache wirklich ein Grund sein? Also meines Wissens sollte man nicht "Giii und Jay" sagen, sondern "Golf und Juliet", wenn man per Funk oder sonstwie kommuniziert. War das früher vielleicht nicht so? Oder rede ich jetzt einfach nur völligen Müll?

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Kann das mit der Ausprache wirklich ein Grund sein? Also meines Wissens sollte man nicht "Giii und Jay" sagen, sondern "Golf und Juliet", wenn man per Funk oder sonstwie kommuniziert. War das früher vielleicht nicht so? Oder rede ich jetzt einfach nur völligen Müll?

 

Nein ,du redest keinen Müll. Du beschreibst den optimalen Fall.

 

Natürlich ist das Flieger-Alphabet auch dahingehend besetzt worden, dass solche "Verwechslungen" - auch bei den Zahlen - nicht möglich sind. Aber auch weil nicht jeder das Fliegeralphabet nutzt und es wegen der phonetischen Ähnlichkeiten zu Verwechslungen kommen kann, hat die Fluggesellschaft und/oder das Luftfahrt-Bundesamt das eine oder andere Mal darauf verzichtet.

 

Nochmals deutlich: das "System" hat viele (historisch bedingte) Unregelmäßigkeiten und wir sollten hier nicht dem Versuch erliegen, es doch auf einen Nenner bringen zu wollen!

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Oft wurden und werden teilweise noch die O und die Q nicht gleichzeitig vergeben, Ausnahmen (AVRO) bestätigen die Regel wiederum. Es gibt beispielsweise bei den 320 der DLH keine PO und PQ oder QO und QQ. Übertragbar auch auf andere fehlende Buchstaben bei den 321 (auch das I fehlt bei 321, 320, dagegen nicht bei 319). Bei den letzten Vergaben, also bei den 333 und den 346, hat man das I und J (wieder) eingeführt, bei den 346 wird man auch das O und das Q sehen können.

 

Das liegt auch daran, daß früher konzernweit die Tailbuchstaben nicht doppelt vergeben wurden. PO und QO waren Condor-DC10, PI und RI waren B727, RI zwar zur Zeit der A321-Auslieferungen schon verleast (an Istanbul-Airliners glaub ich). Aus dem selben Grund gibt es auch keine D-ABVI. Es gibt auch keine B757-300 D-ABOD, war damals noch eine B707 bei LH Technik in Hamburg.

Auch gibt es keine D-AIGE, GE war damals eine Cargo B737-200

Eine Ausnahme bildet dabei inzwischen die Cityline. und seit Einführung der MD11 auch LH Cargo

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Natürlich ist das Flieger-Alphabet auch dahingehend besetzt worden, dass solche "Verwechslungen" - auch bei den Zahlen - nicht möglich sind. Aber auch weil nicht jeder das Fliegeralphabet nutzt und es wegen der phonetischen Ähnlichkeiten zu Verwechslungen kommen kann, hat die Fluggesellschaft und/oder das Luftfahrt-Bundesamt das eine oder andere Mal darauf verzichtet.

 

also wir am Boden nutzen sehr wohl auch für "GJ" die Ausprache "Golf Julliet" um Missverständnisse zu umgehen.....

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Natürlich ist das Flieger-Alphabet auch dahingehend besetzt worden' date=' dass solche "Verwechslungen" - auch bei den Zahlen - nicht möglich sind. Aber auch weil nicht jeder das Fliegeralphabet nutzt und es wegen der phonetischen Ähnlichkeiten zu Verwechslungen kommen kann, hat die Fluggesellschaft und/oder das Luftfahrt-Bundesamt das eine oder andere Mal darauf verzichtet.

[/quote']

 

Aber nur bei LH gab es bestimmte Kennzeichen nicht, andere Airlines kümmert das nicht, sowohl im In- , als auch im Ausland.

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