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[Tripreport] (6) Ein Wochenende in A Coruna 25.-28.10.07


Manxxx

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Geschrieben

"Rauchpeitschwuerstchen" they call 'em, also the finger sandwiches are (sometimes) tasty. I find this product labelling so funny as it litterally translates into "smoke-WHIPPED-sausage links"

 

Ja lacht ihr nur, ihr kritischen Lungenbewerter aus dem mittleren Westen! Unsereins erfreut sich an dieser fleischlichen Lust. Habe sie natürlich nicht verspeisen wollen, weil diese Biester, ähnlich wie die früher angebotenen ‚Landjäger’ mörderisch in die Zahnzwischenräume wandern und dort nichts Besseres zu tun haben, als den Atem zu verschlechtern. Da lobe ich mir doch die arglosen Putenwiener und schwachwürzig-unverbindlichen Hackbällchen.

 

Aber von Anbeginn…

Es war wieder an der Zeit, daß mich meine Flugbuchungsfinger juckten und der späte Oktober doch schon nach einem südlicheren Gefilde Ausschau halten ließ.

Also schnell über www.expedia.es ein günstiges Flügchen nach VLC [~137 FN aller et retour] (hin über BCN), natürlich ohne TSC, erhascht und dann geschaut, wohin es weiter gehen könnte.

Die spa(rta)nisch-rauhe Atlantikküste mag ich persönlich sehr, (seht ggf. meinen früheren Bericht über Gijón) und nach ein paar „Klicks“ gab es auch noch schön teure IB-Tickets via MAD nach LCG (~306 FN hin- und zurück) ins nordspanische Galizien. Wegen der späten Ankunft in LCG (Null Uhr Fünfzehn) und der miserablen Anbindung an den ÖPNV zu jener Zeit, ließ sich Europcar das zwischen die Augenlider geschobene Streichhölzchen zum Wachbleiben bis 0:10 Uhr auch noch mit 40 FN extra vergolden.

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Manxxx – Du hast mal wieder komplett versagt beim auskundschaften eines wohlfeilen Wochenendausfluges. Schäm’ Dich!

Kaum hatte ich mich aus der Schämecke gewunden, war es schon an der Zeit, sich mit meiner Reisebegleitung (es war ein Geburtstagsüberraschungsreisezielgeschenk für sie) Richtung Fuhlsbüttel in Hamburg zu bequemen.

Seit Kurzem darf ich ja als *G in Hamburg in den rechten Lungenflügel abbiegen und bekam sie dann auch zu sehen: die gebenedeiten Rauchpeitschwürstchen der Lufthansa.

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Hier im Gesamtzusammenhang zu sehen….man be8e vor allem die vorzüglichen Cocktailtomätchen am Thunfischsalat-Schüsselrand und das Basilikumtöpfchen.

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Aber natürlich langweile ich Euch nicht nur mit Lungenbüffetphotos, sondern auch mit den Daten für unser erstes Fluglegchen:

 

Flug Nr.: 111/07

HAM-BCN mit LH 4486

735 D-ABJB („Rheine“)

Buchungsklasse: U / Sitz 5F

11:48 – 14:08 (23 Min. verspätet gelandet)

 

Aufgrund einer defekten Tankautomatik gabs eine Einsteigeverzögerung, die nicht mehr aufzuholen war.

„All doors in flight and kross check“…

Das zu den Nudeln servierte Brötchen hatte letzteren natürlich mal wieder nicht bestanden.

Dennoch ein denkwürdiger Moment, auf Europaflügen was kostenlos-warmes zum spachteln zu erhalten:

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Knapp zwei Stündchen später wähnte man sich schon fast am gewünschten Zwischenstopp, verlor zusehends an Höhe, hatte die Rückenlehnen begradigt und die Sandaletten wieder angelegt, da brach mon commandant in einigen hundert Metern doch den Anflug ab und belohnte uns geduldige Paxe mit einem kostenlosen Rundflug über das schöne Barcelona. Begründet wurde der Vorgang mit viel Verkehr auf der Landebahn. Nun denn, warum auch nicht? S6300122.jpg

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Man sieht sehr schön, wie nah BCN am Strand liegt. Weiß jemand, ob dieser auch gut zu Füßchen erreichbar ist, wenn es einen mal wieder hierher verschlagen sollte für ein paar Stunden?

Das Gepäck war jedenfalls nach vollbr8er Landung bis VLC durchgecheckt und so schlenderten wir Richtung Wartel(o)unge durch den Flughafen.

Wer internationale und spanische Weine oder spanische Cava bzw. Champagner schätzt, wird hier durchaus fündig, wenn auch nicht immer zu den allermoderatesten Preisen (natürlich weiß ich, daß ein Montrachet teuer ist).

Aber wie sagte schon Oscar Wilde: „Aufs Nötigste kann ich verzichten – den Luxus aber brauche ich“.

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Im Terminal B gab es dann für uns Wartende einen Warteraum – zum Schmausen nur geröstete Kartoffelscheiben und (allerdings am Gaumen sehr wohlklingende) Oliven nebst den gängigen Trünken.

Irgendwann hatten wir dann auch zwei Sessel ergattern können – leider in der Nähe des Empfangs, von wo immer mal wieder das Gezeter abgewiesener Silberkarteninhaber herüberschwoll. Das soll jetzt nicht schadenfreudig klingen – ich habe auch viele, viele Jahre darunter gelitten, außerhalb von Deutschland meist draußen bleiben zu müssen.

Nun ja, tröstend sei bemerkt, daß es hier eben auch nicht soo viel gab:

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Bald war auch diese wunderschöne Phase vorüber und es war Zeit, an Bord zu gehen.

Der nächste Flug führte uns nach Valencia – mit Spanferkelair – in einer von nur 155 Boeing 717-200. Wen es interessiert: http://de.wikipedia.org/wiki/Boeing_717

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Offenbar war/ist die Maschine auch mal für ‚Aerolineas de Baleares’ unterwegs.

http://de.wikipedia.org/wiki/AeBal

Der zum leiblichen Wohl beitragende Service existierte nicht auf diesem kurzen Flug.

 

Flug Nr.: 112/07

BCN-VLC mit JK 6722

717-200 EC-HUZ („Valdemossa“)

Buchungsklasse: U / Sitz 22E

18:04 – 18:44 (14 Min. verspätet gelandet)

 

Hier in Valencia konnten wir ohne Wartezeit unser Gepäck zurückerobern, es neu aufgeben und die Bordkarten für die nächsten 2 Flüge in Empfang nehmen.

Das Warten verscheuchten wir mit dem Verzehr von Wartehallenbrötchen….sti…langsam stellte sich schon etwas Müdigkeit ein…

Dieser Terminalteil wirkte durchaus nicht unattraktiv

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Von Valencia bis Madrid ist es nur ein Katzensprung, wenn auch ein Luftiger. Er wurde ausgeführt von Air Monstrum..äh Nostrum

 

Flug Nr.: 113/07

VLC-MAD mit IB 8997

CRJ-200 EC-IKZ

Buchungsklasse: V / Sitz 12D

20:34 – 21:05 (30 Min .verfrüht gelandet)

 

Ich möchte ein kleines Lob an Air Monstrum richten. Die Stewardessen (veraltete Bezeichnung) hatten wirklich alle Hände voll zu tun, verteilten jedoch wohlwollend-freundlich die Ciabattasemmeln und die Trünke (in echtem Glas).

Eine von den Bemmen war dann aber dann doch zuviel für uns und da Weißbrot ja gebrochen werden soll, lag kaum etwas anderes näher, als sie in den bereitgestellten Brechbeutel zu verpacken.

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In Madrid erfreuten wir uns noch kurz an den künstlerisch-regenbogenartig gestalteten Stützen und sehnten den für heute letzten Flugabschnitt herbei.

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Und dann wurde die gelobte Stadt auch endlich angezeigt

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A Coruña! Klingt es nicht schön?

 

Flug Nr.: 114/07

MAD-LCG mit IB 530 (jetzt aber IB Hardcore)

A-319 EC-KBX

Buchungsklasse: V / Sitz 25 C (Gang)

23:19 – 00:12 (2 Min. verspätet gelandet)

 

Es war mein erster Flug mit IB. Ich muß sagen: unschön, allein wegen der engen Sitze! Zwar hat Iberia den Ablageteil ähnlich wie z.B. Hapag nach oben verlegt, aber dafür scheinen die Sitze noch enger zusammengeschoben worden zu sein….also ma’ ehrlich – woanders schneidet einen die Feuerwehr aus so verklemmten Situationen heraus.

Das Umfeld, geprägt durch pubertierende Teens, trug zudem nicht zur erhofften Entspannung bei. Klar, daß Iberia DAFÜR nichts kann – ich mein’ ja nur.

Na, alles geht vorüber und nach einer ziemlich pünktlichen Landung strebten wir dem Autovermietungstresen entgegen.

Der vorreservierte Yaris stand bei Europcar auch sofort bereit, und ohne Probleme machten wir uns auf den 20minütigen Weg zum Eurostars-Hotel.

Der Nachtportier erblickte uns, stellte keinerlei Identitätsfragen und händigte uns die Schlüsselkarte aus – Jubilier! Frühstück bis 11 Uhr frühmorgens!

Also, die Unterkunft war mit ihren **** völlig in Ordnung mit einem bequemen Bett, dem Holzparkett und der von uns mal wieder als Kühlschrank mißbrauchten Minibar; verfügte sogar über eine Jacuzziwanne und hier sind zwei Photos:

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Entgegen der wetteronline.de-Vorhersage präsentierte sich das Wettergeschehen am nächsten Tag nicht sehr sonnig, aber dennoch mild und trocken.

Weil ich mir schon dachte, daß einem nicht gerade an jeder Ecke La Coruña-Straßenkarten nachgeworfen werden, hatte ich daheim in aufwendig-mühseliger Kleinarbeit nahezu unendlich viele Google earth-Ausdrucke aneinandergeklebt, um zumindest eine Groborientierung zu ermöglichen.

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Nach einer kräftebringenden Frühkost machten wir uns zunächst per Füßchen auf, DIE Attraktion von LCG kennenzulernen. Wer hat damals in der Schule nicht gepennt wie ich?…. na, na?? C’est correct: außer der wundervollen Atlantikküste natürlich der Herkulesturm – der älteste Leuchtturm der Welt.

Zude! Das ist doch mal was, oder?

Bevor wir uns seiner Durchlaucht näherten, konnte man einiges über diverse Umgestaltungen und Baumaßnahmen erfahren… begreifbar in den Rasen gedrückt

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Ein wenig verwirrend, wenn man die Zusammenhänge nicht versteht: verschiedene Standorte für die verschiedenen Turmstadien?

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Während wir an der Atlantikküste entlang flanierten:

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Auf dem Weg zum Turm gab es auch ein paar Menhire zu „bestaunen“ – aber wir ließen uns nicht beirren und wollten zum ‚Herkules’

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Ein wirklich schönes Türmchen. Man erhält gegen ein kleines Entgeld Zugang und darf dann etwa 242 Steinstufen erklimmen – meiner Meinung nach durchaus lohnend. Die Zunge schubbert dann zwar über die kleine Aussichtsplattform, gewährt aber prächtige Ausblicke.

Auffallend war, daß relativ wenige Touristen – ich zähle dazu natürlich auch alle angereisten Spanier, den Aufstieg wagten. Um so besser bei dem eher hinderlichen Begegnungsverkehr zwischen auf- und abwärts.

Noch etwas zum Turm:

Der Legende nach soll er aus einem Felsen entstanden sein, auf dem Herkules mit dem Riesen Geryon 3 Tage und 3 Nächte gekämpft hatte. Herkules gewann den Kampf und aus Dankbarkeit wurde dann aus dem Felsen der Leuchtturm gebaut.

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Herkulesturm

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Und so sah es dann von oben aus:

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So, nu’ is’ aber auch gut mit Turmkunde, oder?

Auf dem Rückweg war noch ein verwaistes Strändchen zu erkennen, dann erreichten wir auch unser Hotel und den dort geparkten Wagen.

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Schnurstracks fuhren wir noch ein wenig umher und ‚entdeckten’ eine weitere Touristenattraktion: die noch ziemlich neue Kristallkugel, die den begeisterungsfähigen Besucher 100 m hoch auf die Aussichtsfläche des Monte San Pedro hievt. Erst seit April 2007 in Betrieb, recht langsam, aber dafür kostenlos(!) Es hängt auch ein Fahrplan aus.

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Oben gab es dann eine beeindruckend atlantische Aussicht und sogar ein Restaurant ist vorhanden.

Nach einer etwa viertelstündigen Verweilzeit ging es dann wieder hinab. In den Ohren knackte es zwar nicht bei diesem Höhenunterschied aber schön war es doch.

 

Zusammenfassung: gut, lohnend, wenig abenteuerlich und kaum aufregend, aber nicht uninteressant.

Weiter kurvten wir durch die Stadt und konnten dann irgendwann auch einen Parkplatz in der eigentlichen Ciudad ergattern.

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In einer der Füßchengängerzonen kam dann beim Anblick dieser kunstvollen Melange aus frischen Geflügelbrutprodukten und Rauchpeitschwürstchen ein kleines Hüngerchen auf.

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Gesagt, gesucht. Im Prinzip sollte es nur ein Häppchen für zwischendurch sein. „Leider“ stießen wir nun auf eine Creperia, die aromatische Pfannküchlein in mancherlei Variationen anbot und so wurde die Nahrung dann doch sehr sättigend.

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Wenn man sich in der näheren Umgebung umschaute, mangelte es auch nicht an Gasthöfen im wörtlichen Sinne

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Am Hafen:

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Im Rahmen des Verdauungsflanierens war der Platz von María Pita mitsamt dem eingehüllten Rathaus eine kurze Begegnung wert. Die Galizier sind ja plietsch und lassen den ahnungslosen Touristen nicht wie den Ochsen vorm Berge stehen, sondern gönnen ihm einen photographischen Blick, so als gäbe es gar keine Baumaßnahmen.

Frau Pita verteidigte im 16. Jahrhundert die Stadt gegen die Truppen von Francis Drake. Ihr ist auch ein Museum in der Stadt gewidmet.

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Na, wer wurde hier verewigt ?

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Die Calle Dique de Abrigo Barrié de la Maza führt einige hundert Meter ins Meer hinaus. Aber wie sang Gröni schon damals: „Ich finde keinen Parkplatz…“ ergo: nur ein Photo.

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Den Abend verbrachten wir gemütlich mit einem Hotelabendessen, das zwar durchaus deliziös, aber mit der Wiener Schnitzel-Variante eher der internationalen Küche zuzurechen war und hier keine weitere Beachtung finden soll.

 

Der letzte Tag vor der Abreise war zunächst von all den süßen und fettigen Spezereien der spanischen Küche geprägt, die eine manierlich-aparte Frühkost eben so mit sich bringt.

Mit leicht aufgetriebenen Bäuchen bestiegen wir den Mietwagen und machten uns auf nach

Santiago de Compostela

Also, wenn man schon in der Nähe ist und träge wie wir, kein Quentchen des Jakobsweges per pedes zurückgelegt hat, gebietet sich immerhin ein demütiger Kurzbesuch des Zieles am Endpunkt des genannten Martyriums – und sei es auch nur für ein paar Photos und eine cerveza in einem der nahegelegenen Cafés.

Hier ein paar unkommentierte Bilder; es gibt ja bereits in diesem Forum Berichte von Santiago.

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Die Rückfahrt nach LCG gönnten wir uns über mautpflichtige Autobahnen und das ging auch total prima fix, so daß wir noch vor Ausbruch der Dunkelheit das heimelige Zimmer ansteuern konnten.

Nach der Plünderung der selbst aufgefüllten Minibar schauten wir noch etwas „The sixth sense“ im TV und fielen dabei schon fast in einen bleiernen Schlaf.

Aber nichtsdestotrotz sollte es auch mal wieder Richtung Fuhlsbüttel gehen!

Da die Rezeption im Eurostars durchgehend besetzt ist, bereitete der Check out keine Probleme und wir brausten zeitig wie Vampire, die Angst vor dem Sonnenlicht haben, gen Fliegehafen.

Ein bißchen lustig war es noch an einer Tankstelle. Hier wurde vorab bezahlt, und dann erst der entsprechende Betrag an der Säule freigeschaltet. Muß man zunächst einmal verstehen als der spanischen Sprache weitgehend Unkundiger.

Der Mietwagenschalter war noch geschlossen und so ließen wir die Schlüssel ins bereit gestellte Kästchen plumpsen.

Während des Wartens ging langsam die Sonne auf

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Das sollte aber auch so ziemlich das Beste am heutigen Tage sein, denn nun ging es nur noch bergab: Die Warteräume schienen für Schneemänner temperiert zu sein und unser Abflug verzögerte sich ein wenig, ging dann aber mit knapp 20 Minuten Verspätung los

 

Flug Nr.: 115/07

LCG-MAD mit IB 519

A-320 EC-HTB

Buchungsklasse: N / Sitz 15 E (Mitte)

10:07 – 11:10 (20 Min. verspätet gelandet)

Verhängnisvolle 20 Minuten, denn unser Gepäck strandete hier in Madrid. Wir konnten froh sein, den Anschluß nach VLC noch bekommen zu haben. Nicht auszudenken, wenn dann noch der Flug mit der LH verpasst worden wäre.

 

Flug Nr.: 116/07

MAD-VLC mit IB 8984 (durchgeführt von Air Monstrum)

Dash 8-300 EC-IIA

Buchungsklasse: N / Sitz 11 C (Notausgang)

12:00 – 12:46 (4 Min. verfrüht gelandet)

 

Wie schon abzusehen war, tauchte kein Gepäck von uns auf. Doch der mit gerade mal zwei Fachkräften besetzte L&F-Schalter konnte die Mengen an bedürftigen Paxen kaum bändigen. An unserer Position in der Schlange hätte man gut und gerne wie im Heidepark ein Schild mit „jetzt noch 2 Stunden Wartezeit“ anbringen können.

Wenn man so kühn wie wir unterschiedliche Tickets und Allianzen vermischt, kommt es gar nicht gut an, nach Hamburg weiterzufliegen, wenn die Köfferchen OHNE Besitzer in Valencia irgendwann ankommen und es keine Registrierung unseres Vorfalls gibt.

Gut, die Bordkarten für das Segment VLC-HAM konnte ich für uns zwei noch besorgen und meine weibliche Begleitung schummelte sich unter Einsatz allen Charmes an die Spitze der Schlange, damit wir zumindest die Verlustmeldung noch hinbekamen. Und das klappte! Danke noch mal an die Schlangenkopfmenschen.

Schnell zum LH-Gate gehechelt – keine Sekunde zu früh, denn es wurde schon emsig eingestiegen. Der beinfreiheitsmäßige Sitz in Reihe 14 war nach dieser Anstrengung wirklich eine Wohltat (hatte ich noch schnell in A Coruña telefonisch reserviert)

 

Flug Nr.: 117/07

VLC-HAM mit LH 4523

CRJ 700 D-ACPT (Altötting)

Buchungsklasse: U / Sitz 14 C (Notausgang)

14:30 – 16:57 (28 Min. verfrüht gelandet)

 

Fazit:

A Coruña: sehr gut

Air Monstrum: kann sehr gut sein

Iberia: war nicht gut

 

Die Koffer kamen dann in den darauf folgenden Tagen von swissport geliefert an und schnell war die ganze Aufregung vergessen.

 

Nächster Bericht: Kaffee, Felsenkirchen und die Badeseen: eine kleine Äthiopien-Rundreise

Voraussichtlich ab Ende Januar hier zu lesen. Allen Airliners.de-Freunden schon jetzt von mir eine schöne Weihnachtszeit

 

Euer Manxxx

Geschrieben

Huch, bin ich der erste, der antworten darf :-).

Erstmal Dir vielen Dank, Manxxx, für Deinen Tripreport. Mal etwas neben den üblichen "08/15"-Zielen, abseits von den Touristenströmen á la PMI od. AGP (wobei es auch dort mit ein wenig Suchen traumhafte Stellen zu entdecken gibt). Leider hatte es mich bislang noch gar nicht in die Galzien-Asturias-País Vasco-etc.-Ecke verschlagen, was ich eigentlich sowieso schon lange mal nachholen wollte und mich nun Dein Triprep noch hierzu bestärkt :-). Auf den ersten Blick - ohne mir das jetzt genauer angeschaut zu haben - müsste man dort ganz gut aus einer Kombi von LH bzw. Spanair und z.B. Easyjet dort hinkommen. Du hast Dir ja doch eine relativ komplizierte Route ausgesucht. Egal wie: die Ecke landet auf meiner To-Do-List (BTW: Warum wird diese bloß immer länger, je mehr man durch die Weltgeschichte gondelt?!?).

Also, nochmals danke. Finde v.a. Deine "flapsigen" Bemerkungen sehr amüsant, die ich mir gerne durchlese. Und Deine Fußnofen aus einem anderen TR sind mir sogar hängengeblieben ;-). Freue mich schon auf Deinen nächsten Bericht.

 

LG

Geschrieben

sehr netter Report, war erst im September in A Coruna und Santiago - per motorisiertem Gefährt, so konnten wir noch schön die Galizische Küste entlang brausen was sehr schön ist, wie die Gegend generell. Einen Besuch würde ich aber eher im Frühjahr oder Herbst empfehlen.

Geschrieben

Ersma vielen Dank für die sympathischen Kommentare!

Vielleicht kann ja doch noch jemand was zu BCN und dem dortigen Strandabschnitt sagen. Wie kommt man am Einfachsten und dennoch Praktikabelsten dorthin als frisch Gelandeter ?

  • 3 Jahre später...

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