Rampagent Geschrieben 6. April 2008 Melden Geschrieben 6. April 2008 Sooo. Nachdem ich mich jetzt schon länger nicht mehr zu Wort gemeldet habe, nehme ich Euch nun mit auf eine echte Traumreise: Ich war vom 09.-23. Februar (also quasi als Erholung von Karneval) auf der AIDAvita und habe auf ihr eine Kreuzfahrt durch Mittelamerika und die Karibik gemacht. Samstag, 09. Februar 2008 Meine Eltern fuhren uns (meine Freundin und mich) um 10:00 Uhr zum Düsseldorfer Flughafen, wo wir dann zu unserer Freude nicht noch lange am LTU-Schalter anstehen mussten um für unseren Flug nach Aruba einzuchecken. Damit hatten wir ehrlich gesagt nicht gerechnet, aber wer will da schon meckern! *grins* Als wir dann in den Sicherheitsbereich wollten und um einen Düsseldorfer Ausreisestempel baten, guckten sich die Beamten unsere Reisepässe etwas genauer an. Natürlich war es für die ein gefundenes Fressen als sie sahen, dass wir aus Köln kommen. Wir flachsten alle etwas herum, bekamen schließlich unsere Stempel und hatten nun noch jede Menge Zeit um die Duty-Free-Shops zu besuchen und ein wenig zu spotten. Besonders interessiert hat es mich, ob unser A330-200 schon die neue LTU-Bemalung oder noch das alte painting hat. Leider stand am Gate die D-ALPF mit der alten Bemalung bereit. Naja. Kann man wohl nix machen. Es gibt ja noch einen Rückflug mit einer neuen Chance. Pünktlich um 12:40 Uhr begann das Boarding und wir nahmen unsere Plätze 46 A und C ein. 20 Minuten später war die Maschine rappelvoll und wir wurden zurückgepusht um anschließend zur Runway 23L zu fahren. Noch auf dem Weg zur Runway meldete sich der ultra-gutgelaunte Co-Pilot und gab uns die Info´s zum bevorstehenden Flug. Die Strecke sollte heute Paris-Jersey-Guernsey-Atlantik sein, und die 8017 km wollte man von Cockpitseite aus in 9:50 Std. bewältigen. Vor dem take-off um 13:21 Uhr mussten wir noch einen A321 von AirBerlin in der neuesten livery starten lassen: Dieser A330 stand eben am Terminal neben uns und flog kurze Zeit nach uns nach Fort Myers Gewohnt zügig gab es auch schon eine runde Getränke, und wenig später die erste Mahlzeit. Zur Wahl standen wieder die Klassiker: Nudeln oder Gulasch. Da wir aber so weit hinten im Flieger saßen, mussten wir nehmen was die Passagiere vor uns übrig ließen: Gulasch mit Kartoffelbrei (den habe ich erst für einen zu weichen Knödel gehalten!!!), Erbsen und Möhren, Frischkäse und Kekse. – Okay. Ich hatte Kekse. Meine Freundin eher eine Tüte Brösel *lach*. Nachdem wir das gut verdaut hatten gab es noch eine Runde Getränke: Gut gesättigt zeigte man uns den ersten Film: No reservations. – Dieser hat mich nicht sonderlich interessiert und ich hörte dann mal lieber ein wenig Musik. Um das jetzt mal nicht all zu sehr in die Länge zu ziehen mach ich jetzt mal einen Zeitsprung: Es wurde irgendwann Film Nummer 2 gezeigt: Mein Kind vom Mars. Eine Stunde vor erreichen des karibischen Meeres gab es das zweite Essen: Nudelsalat, Putenschnitzel mit Rühreirand, Muffin, Frischkäse, Brötchen und wieder diesen Keksen. Leider habe ich diesesmal die Brösel bekommen :o( Kurz vor Aruba meldete sich nochmals der 1. Offizier und verkündete uns erfreut dass wir wohl die Erlaubnis erhalten hätten, den Flughafen von Aruba so anzufliegen, dass man erst rechts und dann links die AIDA im Hafen liegen sehen könne. – Gut. - Mir war das nicht ganz so wichtig, da ich sowieso die Sitzplätze schon so reserviert hatte, dass ich das Schiff im Endanflug sehen kann. Wir flogen genau über den Flughafen von Aruba. Die LTU da unten kam aus München und die Condor aus Frankfurt. Auf diesem herrlichen Schiff sollten wir dann eine 2wöchige Kreuzfahrt machen und viele nette Leute kennenlernen, die ich vorab jetzt schon mal Grüßen möchte. Bei Euch entschuldige ich mich auch direkt dafür, dass ich sooo lange für diesen Report gebraucht habe! Nein, das ist nicht der berühmte Strand von St. Maarten! Aber so ähnlich! *grins* Mit einer kleinen Verspätung von 9 Minuten setzten wir dann in Aruba auf. Es folgte die Immigration und dann der direkte Weg zum Shuttle-Bus. Gottseidank brauchten wir uns nicht um das Gepäck kümmern, da das direkt vom Flugzeug vor unsere Schiffskabine gebracht werden sollte. Immigration Nix los an der Kofferausgabe Das Einchecken für das Schiff dauerte schon etwas länger als das Einchecken für den Flug An Bord angekommen wollten wir erstmal unser Handgepäck auf die Kabine bringen. Da der Schiffseingang an Deck 3 ziemlich vorne und unsere Kabine auf Deck 7 (Nr. 7168) gaaaaaaanz hinten war, dauerte es etwas bis wir dann endlich unser „Heim“ für die nächsten 14 Tage erreichten. Natürlich wollten wir uns dann das Schiff ansehen, auch wenn wir es eigentlich schon kannten, denn die AIDAaura, auf der wir letztes Jahr schon eine Kreuzfahrt machten (der ein oder andere erinnert sich vielleicht an den Report - http://www.airliners.de/forum/viewtopic.php?t=37107) ist baugleich mit diesem Schiff. Außerdem wollten wir noch das Abendessen genießen, das Ablegen des Schiffes und auch die Welcome-Poolparty nicht verpassen! Vorbereitungen zur Poolparty Aruba by night Um 20:00 Uhr dann, als wir eigentlich ablegen sollten, meldete sich der Kapitän um uns mitzuteilen, dass sich unsere Abfahrt um 1,5 Std. verzögern wird, da das Gepäck der Gäste aus der Düsseldorf-Maschine noch nicht an Bord sei. „Jo“ dachte ich mir. „Das wäre nett, wenn auf unsere Taschen gewartet wird!“ Ich meine, ich will ja nicht sagen dass ich mein Gepäck bei der Reise brauche, aber es ist schon so! Jedenfalls legten wir dann um 21:30 Uhr ab, wie immer mit dem Lied „Sail away“ von Enya im Hintergrund und kurz darauf sollte auch die Poolparty mit Programm und Lasershow beginnen: Da der Tag dann aber doch schon recht lang war verabschiedeten wir uns nach der Lasershow. Meine Freundin ist direkt eingeschlafen und ich packte noch schnell das Gepäck in den Kleiderschrank. Sonntag, 10. Februar 2008 Heute war Seetag auf dem Weg von Aruba nach Montego Bay / Jamaica Nach einem traumhaft ausgiebigen Frühstück unter freiem Himmel wollte ich dann mal wissen, wie weit es von der Kabine bis zur nächsten Bar ist. Vom Decksplan her wusste ich, dass die Ocean-Bar in unmittelbarer Nähe sein muß. (Da fällt mir ein: letztes Jahr haben wir diese Bar auf dem Schwesterschiff gar nicht gesehen!) Jedenfalls musste ich nur aus unserer Kabine raus, rechts auf die öffentliche Terrasse, und dann noch ein paar Meter – da war sie dann auch schon! Rechts unsere Kabinentüre, und das ding mit dem Bullauge ist die Türe zur Terrasse Hier die Terrassentüre von außen und daneben dann die (noch) verschlossene Ocean-Bar. Es waren unschlagbare 15 Schritte! *strike* Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, wo wir Stammgäste waren! *lach* Um 10:20 Uhr folgte dann dass, was kommen muß: Die Sicherheitsübung. Heißt: Man muß mit angelegter Schwimmweste zu einem festgelegten Punkt des Schiffes kommen, und erst wenn alle Passagiere (immerhin bis zu 1500 Passagiere auf diesem Schiff) ihren Platz eingenommen haben, ist die Übung vorbei. Und das kann leider ein wenig dauern, da es immer eine Hand voll Trantüten gibt! Letztes Jahr war unsere Gruppe die Letzte, die an Bord komplett war, dafür waren wir dieses Jahr aber dann die Ersten. Jetzt sollte es eigentlich mit dem relaxen losgehen. Da ich aber ein paar Tage brauche um vom Arbeitsalltag auf Urlaubsniveau runter zu kommen und ich mich demnach auch nicht einfach so in die Sonne legen kann, bin ich noch ein wenig auf dem Schiff rumgelaufen und habe versucht ein paar schöne Bilder zu schießen. Die Terrasse vom KidsClub Na dann Mahlzeit! Viel bleibt zum heutigen Tage nicht mehr zu sagen: Ich habe mich zwischen Mittagessen und Kaffee dann doch noch zum Sonnen hinreißen lassen. Um 17 Uhr wollten wir dann – wie letztes Jahr auch – wieder zum Shuffle Board. Leider hat es dieses Jahr aber nicht sooo viel Spaß gemacht wie das Jahr zuvor. Deswegen sind wir auch nicht all zu oft hingegangen. Nach dem Abendessen haben wir dann Bingo gespielt und sind dann anschließend ins Theater gegangen um dort eine Rock-Show mit vorheriger Begrüßung der Besatzung incl. Kapitän zu erleben. Das Theater ist (noch) recht leer Warm up vor der Show Laser-Show: Die Club- und Entertainmentchefs Klaus und Arne IL Capitano Und dann begann die Rock-Show: Das große Finale mit fast der ganzen Crew auf der Bühne Montag, 11. Februar 2008 Heute sollten wir in Montego Bay / Jamaica anlegen. Recht früh sind wir aufgewacht, was wir dazu nutzten um beim Frühstück den jamaikanischen Sonnenaufgang zu bewundern, während das Schiff ruhig und mit langsamer Fahrt die Küste von Jamaika entlang schipperte. Kurz vor dem Hafen kam dann der Hafenlotse an Bord und das AIDA-TV-Team ist mit dem Lotsenboot schon mal vorab an Land gebracht worden, um das Einlaufen und Festmachen zu filmen. In Jamaika werden die Lichter auf den Bojen per Solar betrieben! Nicht schlecht! Die Herren der Küstenwache Der Hafen von Montego Bay Geschäftiges Treiben auf der Brücke Am späten Vormittag ging dann unser Ausflug los: Canopy. Wer sich darunter nichts vorstellen kann: Man bekommt ein „Geschirr“ um die Hüfte geschnallt, wird in Seile eingehangen die durch den Urwald gespannt wurden, und „fliegt“ dann von Station zu Station. – Wie ihr an den Bildern seht, ein riiieeesen Spaß! Hier in Jamaika bestand die Tour aus 6 Strecken. Einige kleine und 2 längere Strecken. Die längste Strecke war ca. 300 mtr. lang und wir flogen in ca. 100 mtr. Höhe. Komisch ist es nur, dass man ein paar Strecken das Ziel vom Start aus nicht sehen kann, und bei dieser langen Strecke muß man Anlauf nehmen um nicht irgendwo vor dem Ziel stehen zu bleiben. Wenn dass passiert muß man sich mit eigener Muskelkraft weiter ziehen, wozu man wohl sehr sehr viel Kraft aufwenden muß, da die Seile kurz vor dem Ziel ziemlich steil bergauf gehen! Einer Frau vor uns ist das passiert, und die brauchte ca. 10 Minuten um aus eigener Kraft ans Ziel zu kommen! Aber wer die Anweisungen der Scouts nicht befolgt ist ja irgendwo nun mal selber schuld! Sehen wir nicht herrlich aus mit diesen lustigen Helmen á la Calimero? – Nein, ich bin nicht auf dem Foto zu sehen! Helmkamera Ja, wenn man die Beine anzieht hat man weniger Luftwiderstand und kommt somit auch ans Ziel! Nach eine spaßigen Stunde wurden wir dann wieder zurück zum Hafen gefahren: Die restlichen Stunden bis zur Weiterfahrt des Schiffes verbrachte ich dann u.a. im Whirlpool, von wo ich einen prima Blick auf die Flugzeuge hatte, die sich gerade im Endanflug auf den Hafen von Montego Bay befanden. Auch die Radler kamen wieder von ihrer Tour zurück Und was schmeckt nach einem Bad so richtig gut? – Rrrrrichtiiiiig! Ein Kölsch! Aber versucht mal ein Kölsch auf der AIDA zu finden! Das ist theoretisch nicht unmöglich (dazu am Ende des Reports mehr), aber ich habe mich dann mit einem lecker Weizen begnügt. Dienstag, 12. Februar 2008 Heute stand mal wieder ein Seetag auf dem Programm: Wir fuhren von Jamaika nach Cozumel / Mexiko. Viel gibt es nicht darüber zu sagen: Erst das Frühstück zusammen mit Carola und Christian, die wir bei der Hafeneinfahrt von Montego Bay kennen gelernt haben. Der restliche Tag bestand eigentlich nur aus relaxen, essen, trinken, sonnen und chillen. Fies war allerdings, dass wir nur Sonnenmilch mit Lichtschutzfaktor 4 dabei hatten. Wir haben doch tatsächlich zu hause vergessen darauf zu achten! Aaaahhh!!! Da hilft ja Olivenöl mehr gegen Sonnenbrand! Mittwoch, 13. Februar 2008 Heute stand Cozumel / Mexiko auf dem Programm. Wir begannen mit dem Frühstück. Klar. Womit auch sonst. Aber heute sollte es für mich ein besonderes Event werden. Ich aß, wie jeden Morgen, lecker mein Körnerbrötchen mit Lachs, als ich auf ein sehr hartes Korn biss. Ich dachte mir erst nichts dabei. Als ich es aber zweites Mal zwischen den Zähnen hatte, wollte ich mir das doch mal genauer ansehen. – Was da zum Vorschein kam wollte ich erst gar nicht glauben: Ich habe mir einen halben Zahn zersemmelt! Ich habe aber nichts gemerkt, und es tat auch nicht im geringsten weh! Also bin ich auch erst nach dem Urlaub zum Arzt, nur das Frühstück war für heute gegessen – oder eben auch nicht. Ich habe mir den Zahn dann mal im Spiegel angesehen und war ziemlich bedient. – „Aber solange es nicht wehtut…“ dachte ich mir, is ja eigentlich alles in Ordnung. Unser für heute gebuchte Ausflug sollte nicht all zu früh losgehen so konnten wir noch den Sonnenaufgang und als Zugabe auch das Einlaufen einiger Kreuzfahrtschiffe verfolgen: Mein Highlight – die DisneyMagic So. Genug fotografiert. Jetzt geht’s los zu unserem Ausflug: Der Besuch einer Maja-Stätte, einer Tequila-Fabrik und des Chankanaab-Parks. Auf dem Parkplatz, von wo aus uns der Bus zu den Stationen brachte habe ich 3 deutsche Autos der verschiedensten Generationen entdeckt: Jetzt aber zur eigentlichen Tour. Erst die Maja-Stätten: Es brach zwar ein heftiger Regenschauer über uns herein, aber das war nicht weiter schlimm. Genug der alten Steine. Jetzt geht’s zur Tequila-Fabrik incl. Verkostung und Werksverkauf! *smile* Aus diesen Agaven wird der Tequila hergestellt: Der Werksverkauf: Kleiner Hinweis in eigenem Interesse: NEIN! Ich auf dem Bild NICHT zu sehen! Nach dem Fabrikbesuch wurden wir dann zum Chankanaab-Park kutschiert. Das Wetter wurde zwar erstmal leider immer schlechter… …aber pünktlich bei der Ankunft war es wieder herrlich sonnig. Sind die Fischlies nicht herrlich? `ne Mexicanische Sandburg – äh – Maja-Pyramide Zurück am Hafen erkundeten wir dann noch das Einkaufszentrum, was bei unserem Besuch im letzten Jahr noch nicht hier stand. Foto´s erspare ich mir hier jetzt mal, da unsere heimischen Shopping-Zentren auch nicht viel anders aussehen. Nur ein Bild darf ich Euch wohl nicht ersparen: Keine Angst, er hat mich wieder ausgespuckt! *grins* Ach ja. Ist es nicht herrlich? Nicht 2 Hochzeiten und 1 Todesfall, sondern viel mehr 2 Traumschiffe und 1 Flugzeug. Meine großen Leidenschaften miteinander vereint! In Köln sagen wir: Et jeiht doch! Da an der Pier gerade die „Disney Magic“ und „Grand Princess“ lagen wollten wir uns mal zwischen die beiden Pötte begeben. – Besonders interessiert hat mich dabei das Disney-Schiff: Erkennt ihr auch die Figuren nebst Mickey? Leider haben die 2 Böötchen nicht wirklich auf´s Bild gepasst Der Goofy ist nicht nur aufgemalt! – NEEEEEIIIIIN! – Da hängt wirklich eine Puppe runter! Ich habe Euch das Schiff zwar schon ein bis zwei mal gezeigt, aber ich entdecke gerade noch dieses Postkartenbild – und das musste hier einfach rein! Donnerstag, 14. Februar 2008 Willkommen in Belize Heute hatten wir den Ausflug „Erkundung des Regenwaldes mit anschließendem Baden“ gebucht. Nach dem üblichen Lachs-, Rührei, und was-weiß-ich-nicht-noch-alles-Frühstück machten wir uns auf zum Treffpunkt für den Ausflug. Um ans Festland zu kommen tenderten wir dann ca. 10 Minuten und fuhren eine eine halbe Stunde in den Regenwald, wo wir in 2 Gruppen aufgeteilt wurden. Damit Ihr meinem Bericht auch gleich noch 100 %ig folgen könnt, muß ich Euch noch mitteilen dass wir in der zweiten Gruppe waren. Jedenfalls kam dann nach 15 Minuten auch unser „Tropen-Bus“ um uns vom Camp in den Regenwald zu fahren. Dort angekommen wurden wir von zwei einheimischen Damen in englischer Sprache geführt. Okay – dass ist jetzt nicht wirklich naturbelassen, aber was soll´s. Ganz naturbelassen dagegen war dieser Brüllaffe, einigen von Euch vielleicht besser bekannt als „TOYOTAAAAAAAA“-Affe. Wir sahen dann noch weitere Sachen, wie z.B. Termiten-Nester (was wir noch alles gesehen haben weiß ich leider nicht mehr – Da fällt mir ein dass ich bei dieser Gelegenheit mal mein Alzheimer grüßen möchte!). Viel zu schnell war die Führung dann vorbei und wir wurden vom Tropen-Bus wieder zum Camp gefahren. Im Camp wartete dann ein Mittagessen auf uns, und wir wollten auch mit der anderen Gruppe über die Tour sprechen. – Aber was war das? – Gruppe Nr.1 war noch gar nicht da! Wie kann dass denn sein??? – Jedenfalls haben wir dann erstmal gegessen und getrunken, und nach roundabout 25 Minuten stieß auch die andere Gruppe zu uns. Da wir eh schon etwas säuerlich waren, fragten wir dann mal den AIDA-Guide (welcher in Gruppe 1 war), wieso deren Gruppe so viel länger unterwegs war wie wir. Er antwortete dann nur lapidar „Wir hatten da ein paar ältere Teilnehmer, die zu Fuß nicht so gut waren.“ Natürlich reichte uns die Antwort nicht, da wir dann ja immerhin Gruppe Nr.1 hätten überholen müssen! Und mit einem Mal wurde uns auch klar, warum wir im Wald urplötzlich (klar! Is ja auch ein „Ur“wald!) durch die Pampa auf einen anderen Parallelweg geführt wurden. DAS muß die Abkürzung gewesen sein! Jedenfalls gingen wir nach der Diskussion zum Pool um noch ein wenig zu relaxen. Wieder zurück im Hafengelände bummelten wir noch etwas, ehe wir dann wieder mit dem Tenderboot zum Schiff fuhren. Da simmer widder Zurück in der Kabine wurden wir daran erinnert was heute ist: Happy Valentin! Freitag, 15. Februar 2008 Seetag. Und was macht man an so einem Tag? – Um es mal chronologisch zu beschreiben: aufstehen, essen, sonnen, essen, sonnen, nochmal sonnen, having a drink: …duschen, essen, having drink nr. 2, 3, 4,… Um 22:30 Uhr hat mich dann der Teufel geritten. Ich wollte unbedingt in den Whirlpool. Herrlich, dass Christian mitgegangen ist. Ihr könnt Euch vorstellen, dass die Leute, die uns so spät abends in Badeklamotten gesehen haben, ziemlich blöd geguckt haben! Aber es war mehr als spaßig! Und für den nächsten Abend haben wir uns dass dann auch wieder vorgenommen. Teil 2 der Reise findet ihr hier: http://www.airliners.de/forum/viewtopic.php?p=454052#454052
MySeattle Geschrieben 7. April 2008 Melden Geschrieben 7. April 2008 Viel zu lesen aber toll, dein Bericht. Und die Fotos, teilweise zum Träumen schön. Gruß, Michael
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