lars Geschrieben 15. Juni 2008 Melden Geschrieben 15. Juni 2008 Nachdem enet und Snappy ihre Tripreport bereits veröffentlicht haben, möchte ich diese beiden TR in Form eines weiteren Tripreports ergänzen. Ich hoffe, dass ich euch mit dem nun dritten Tripreport nicht "langweile"! :-) Wie bereits aus den vorherigen TR hervorging waren wir vom 07.06. bis zum 12.06. unterwegs Zur Vervollständigung hier die genauen Flugdaten: 07.06.2008 1120-1230 LH HAM-FRA A300 D-AIAX 07.06.2008 1545-0500 DE FRA-MRU B767 D-ABUH 12.06.2008 0800-1900 DE MRU-FRA B767 D-ABUB Pünktlich knapp eine Stunde vor Abflug um 10:20 erreichte ich den Hamburger Flughafen, wo ich mir schnell meine Bordkarte für den Flug nach Frankfurt am Automaten ausdruckte. Nachdem ich die Sicherheitskontrollen passiert habe, fotografierte ich erst einmal die gerade anrollende A300. Schließlich handelte es sich um eine Premiere für mich. Enet traf ich dann am Gate, wo er gerade die A300 abfotografierte. Der Flug in der A300 gefiel mir zu meiner Überraschung sehr gut. Moderne Kabine (da neue Bestuhlung) und ein klasse Sound aus den Triebwerken, die das Airliner Herz gleich höher schlagen lassen. Frankfurter Waldstadion Nach der Landung wartete ich am Checkin auf meinen Bruder Soeren, der mit dem ICE angereist war. Nachdem Checkin schauten wir mal was der Reisemarkt, der an am 7.6. stattfand, zu bieten hat. Würde die Veranstaltung jedoch eher als Blamage als Veranstaltung nennen. Wer an dem Tag dort gewesen ist weiß wovon ich spreche! Der Flug nach Mauritius wurde pünktlich geboardet. Wir sind mit dem ersten Bus rausgefahren, so dass wir im strömenden Regen boarden durften! :-( Im Flugzeug trafen wir dann auch enet wieder und lernten Snappy kennen. Der Hinflug sollte 11:10 Std. dauern. Das Catering auf dem Flug war sehr lecker. Zunächst 1 Std. nach dem Start gab es das vorbestellte "Spargelmenü". Pünktlich zwei Stunden vor der Landung gab es ein sehr leckereres Frühstück, bestehend aus einer Obstplatte, sowie Aufschnitt und Brötchen, ebenfalls serviert auf Porzellangeschirr. Nach der Landung passierten wir erst einmal die Passkontrolle und nahmen unsere Koffer entgegen. Hier trennten sich unsere Wege und jeder nahm sein Mietwagen entgegen und nutzte jede Minute, um die ersten Eindrücke der Insel zu holen. Gebucht haben wir alle verschiedene Hotels. Wir haben im "Le Capitaine" übernachtet, wo wir die einzigen Gäste waren. Mit 4 EUR pro Nacht / Person sogar sehr günstig! Die Zimmer selbst waren auch relativ sauber. Die Hotelbesitzer/in sehr gastfreundlich und serviceorientiert. Zum Internetsurfen verleiht die Hotelbesitzerin sogar ihren privaten Laptop! Hier nun die langersehnten Impressionen: Strand von St. Felix Ruine an der Ostküste Strand an der Ostküste Taxen fahren sogar bis zum Strand durch, auch wenn es keine richtigen Straßen dorthin gibt. Lustig finde ich die gesponserten Bushaltestellen: :-) Am vierten und somit letzter zur Verfügung stehenden Tag, besserte sich das Wetter zum Glück, so dass nun der Tag noch gut genutzt werden konnte. Leider schafften wir natürlich nicht an dem einzigen Tag alles nachzuholen, was wir an den vorherigen Tagen aufgrund des bescheidenen Wetters versäumt hatten. Ein Highlight an diesem Tag war u.a. ein Besuch im "House of Madison" und die dortigen Wasserfälle, die nur zu erreichen sind, wenn man den Regenwald durchquert. Nach einer halben Stunde im Regenwald sind alle Klamotten dann auch schon feucht, aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit. Aber das störte uns nicht. House of Madison Die Wasserfälle waren leider nicht so spektakulär, so dass wir uns dort auch nicht lange aufhielten. Wir hätten besser den unteren Pfad nehmen sollen, denn dann hätten wir den Wasserfall aus einer besseren Perspektive gehabt. Nachdem wir nur den oberen Pfad gefolgt sind hat uns das auch gereicht, da diese Wasserfälle eher unspektakulär waren. ######################################################################### Zum Schluss des TR lade ich euch ein auf eine virtuelle Wanderung zu den gigantischen Wasserfällen von Tamarin, die sich in über mehreren hundert Metern und in fünf Abschnitten hinausstrecken. Die Wasserfälle von Tamarin sind übrigens die größten Fälle dort! Und das sind sie: Die 5 Wasserfälle von Tamarin !! Fotografiert aus ein paar Kilometer Entfernung! Leider kommen die Höhenunterschiede auf diesem Foto nicht rüber! :-( Oben bekommt man einen sehr guten Ausblick auf die fünf Wasserfällen. Aber wir wollten näher ran. Wir begegneten einen Einheimischen, der sich gut auskannte und ohne Hintergedanken uns dort hinführte. Ohne ihn wären wir niemals so "hautnah" rangekommen bzw. hätten wir den gefährlichen / sportlichen Weg dort hin nicht auf uns genommen. Bis zur Bushaltestelle fuhr er mit seinem Fahrrad vor uns her, dann stieg er bei uns ins Auto und wir fuhren zum Ausgangspunkt der Wanderung. Wege gibt es nicht dort hin. Es muss also durch Wälder gewandert, über Felsen und Bäume geklettert werden und z.T. mit Hilfe eines Seils Höhen überwunden werden. Da ich meine Kamera ein wenig schützen wollte habe ich diese während der Wanderung immer in meine Kamertasche verstaut. Um einen kleinen Eindruck der Wanderung dennoch in meinem TR zu verewigen hier ein Foto von der Wanderung. (Wobei es später noch sehr steil wurde und da auch beide Hände zum festhalten frei sein mussten!) So, den ersten Teil unserer Wanderung haben wir überwunden. Aber wo ist nun der Wasserfall? Richtig! Wir befinden uns auf der obersten Ebene! Von der Seite kann man nun schon gut erkennen, wie steil es abgeht. Und hier kommt die Höhe wenigstens ein wenig rüber. Nun sollte es weiter nach unten gehen, um die Wasserfälle der unteren Ebene zu sehen. Hier befanden wir uns in einer Art Höhle, hinter dem Wasserfall der folgenden Bilder!!! Bedingt dadurch, dass nun auch ein Gebüsch unterhalb/leicht neben des Wasserfalles durchquert werden muss, sind die Felsen extrem rutschig (nass). Egal, einfach durch! Auch wenn man vom Wasserfall sehr nass wird! :-( Naja, den Weg gut überstanden. Hier ein Bild von vorne. Unterm Wasserfall bzw. in dort in der Höhle hinter dem Wasserfall haben wir uns zuvor aufgehalten. An dieser Stelle ein Sorry für die doppelten Motive. Aber ich konnte mich einfach nicht entscheiden, welches Foto ich hier veröffentlichen soll, da alle irgendwie einzigartig sind! Und weiter geht's. Die nächste Etappe war ganz angenehm zu wandern. Dafür folgt nun eine Höhe, die mit Hilfe eines Seils überwunden werden muss, um folgende Fälle auch von unten aus zu sehen. Hier ist nun die größte Steigung, die wirklich nur noch am Seil gesichert und mit der richtigen Kleidung zu meistern wäre. Diese sind ohne Erfahrung lebensgefährlich. Die Höhen kommen nun auf folgenden Bilder zur Geltung. Auch hier ein paar doppelte Motive, weil diese Bilder einfach sehenswert sind: Vorsicht: Am besten nicht so nah an den Abgrund gehen!! :-) Unten kann man aber auch gut baden gehen. Wenn mir mehr Zeit gehabt hätten und unsere Badesachen nicht oben im Auto liegen gelassen hätten, hätten wir uns dort sicherlich erfrischt. Nachdem wir etappenweise bis nach unten geklettert sind, stand eine anstrengende Bergsteigung an. Nachdem wir die mehrere hundert Meter wieder hoch geklettert sind, waren wir froh noch etwas zu Trinken im Auto zu haben. Die guten und einmaligen Fotos haben uns dafür mehr als entschädigt. Der Mauritiuaner lud uns dann noch auf ein Bierchen, sowie einen kleinen einheimischen Snack, ein. Leider hat die Wanderung soviel Zeit in Anspruch genommen, dass wir unsere weiteren Vorhaben nicht mehr geschafft haben. Wir machten uns also auf den Weg zum Hotel für die letzte Nacht im Le Bamboo, um uns umzuziehen. Anschließend gönnten wir uns ein Abendessen (3 Gänge), was in dem Gästehaus familär am Esstisch im Wohnzimmer der Familie der Hotelbesitzer serviert wurde. Beim Abendessen lernten wir zufällig einen weiteren Reisebegeisterten kennen, der ebenfalls diesen 4 Tages Trip bei der Fliegenpreisaktion gebucht hat. Anschließend kam auch Snappy von seinen "Inselumrundungen" zurück und checkte für die letzte Nacht im Le Bamboo ein. (flughafennähe !) Die Übernachtung im Le Bamboo hat übringens im Doppelzimmer nur ca. 10,- p.P. / Nacht gekostet. 2,5 Std. vor Abflug verließen wir das Hotel und machten uns auf dem Weg zum Hotel. Da wir noch den Mietwagen noch volltanken mussten, jedoch die empfohlene Tankstelle noch geschlossen hat, fragten wir den Tankwart, wo wir denn die nächste Tankstelle finden können. Er meinte, dass es kein Problem sei und die Straße weiter entlang fahren sollen. Zur Entfernung machte er keine genauen Angaben. Ein weiterer Passagier des Condor Fluges befand sich ebenfalls an der geschlossene Tankstelle, der ebenfalls auf der Suche nach einer offenen Tankstelle war. Er hörte aus unserem Gespräch mit dem Tankwart heraus, dass die nächste Tankstelle zwei Ortschaften weit entfernt sei. Daraufhin gab er seinen Mietwagen mit leerem Tank ab und musste die überhöhten Tankkosten bei der Autovermietung bezahlen. Wir sind das Risiko eingegangen und sind einfach die Straße weiter gefahren und fanden nach 200 Meter eine weiter eine offene Tankstelle, wo wir erst einmal volltankten. Etwas mehr als eine Stunde vor Abflug nahmen wir unsere Bordkarten für den Rückflug am Checkin entgegen. Das Frühstück fiel für ein Premium Menü auf dem Rückflug sehr mager aus. Das Mittagessen war sehr sehr lecker! Trotz des schlechten Wetters hat sich die Reise dennoch gelohnt. Dafür waren Hotel und Flüge sehr preiswert und die Bilder vom letzten Tag haben alles wieder entschädigt. Über ein Feedback freue ich mich. Vielen Dank fürs Lesen.
Snappy Geschrieben 15. Juni 2008 Melden Geschrieben 15. Juni 2008 Wow, man könnte meinen wir wären alle auf verschiedenen Inseln gewesen so unterschiedlich sind die Reporte. :-) Vielen Dank für die tollen Eindrücke vor allem der Tamarin Wasserfälle, hätte ich mir nie so vorgestellt.
flyMUC Geschrieben 15. Juni 2008 Melden Geschrieben 15. Juni 2008 Vielen Dank für die tollen Berichte. Es haben sich wirklich alle drei gelohnt! Jetzt hab´ ich noch ein neues Ziel auf meiner To-Visit-Liste ;-) Gruß
lars Geschrieben 19. Juni 2008 Autor Melden Geschrieben 19. Juni 2008 Hier ein kleiner Nachtrag zu unserer gefahrenen Route:
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