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[Tripreport] Sommerurlaub Karibik/Florida

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Wie bei den meisten Leuten stand im Frühjahr wieder mal die Sommerurlaubsplanung an. Der Zeitraum war mit September bereits vorgegeben. Mehrere Ziele in Europa wurden in Erwägung gezogen, daneben ein paar Destinationen in Asien. Beim Stöbern stieß ich dann auf günstige Flüge mit Air Berlin nach Miami. Von dort sollte es eigentlich kein Problem mehr sein nach Mexiko überzusetzen. Nachgesehen und fündig geworden. Also nahm der Trip konkretere Formen an, ein Hotel in Mexiko war zügig ausgemacht und der Übersetzer nach Cancun sollte zwei neue Fluggesellschaften in die Statistik bringen. Insgesamt stellte sich die Reise nun so dar:

 

14.09.2008 Düsseldorf – Miami Air Berlin/LTU

15.09.2008 Miami – Cancun American Airlines

26.09.2008 Cancun – Miami Mexicana

29.09.2008 Miami – Düsseldorf Air Berlin/LTU

 

Die Vorfreude war groß und nach 6 Monaten war es endlich soweit und es sollte losgehen.

 

 

14.09.2008

 

Am Sonntagmorgen sollte die Reise mit dem Zug in Richtung Koblenz beginnen. Dort sollte ich auf meine Reisebegleitung treffen. So der Plan, denn zur geplanten Abfahrtszeit wurden die Fahrgäste am Bahnsteig über eine 45-minütige Verspätung aufgrund eines liegen gebliebenen Güterzuges informiert. Also schnell eine Alternative suchen und mit dem Taxi nach Koblenz zum Hauptbahnhof. Dort traf ich auf meine Reisebegleitung, aber auch von hier sollte es nicht ohne Hindernisse weitergehen. Der geplante Zug hatte 20 Minuten Verspätung, damit waren alle Anschlüsse nur noch Makulatur. Irgendwie schafften wir es nach 2,5 Stunden auf dem Düsseldorfer Flughafen anzukommen. Dort trafen wir HLX4U, der bereits auf uns wartete und reihten uns zusammen in die lange Schlange der wartenden Langstreckengäste ein. Zwischen 12:30 und 14:00 Uhr schickte Air Berlin/LTU heute gleich 5 Langstreckenflieger auf die Reise (2x New York, Cancun, Los Angeles und unseren nach Miami). Knapp 10 Check-In Schalter waren geöffnet und nach rund 45 Minuten wurden wir unser Gepäck los. Nachdem sich HLX4U verabschiedet hatte begaben wir uns durch die Sicherheitsschleuse und die sich anschließende Passkontrolle. Das Prozedere verlief sehr zügig und nahm nicht viel Zeit in Anspruch. An unserem Abflugsteig war noch kein Flugzeug zu finden und so machten wir es uns an den großen Scheiben des D-Terminals gemütlich und genossen den Blick aufs Vorfeld wo einiges los war.

 

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Knapp eine Stunde vor dem geplanten Abflug rollte unser Airbus 330-200 ans Gate.

 

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Mit ca. 20 Minuten Verzögerung erfolgte das Einsteigen. Ursprünglich war der Einsatz eines Airbus 330-300 geplant, aber 3 Tage vor dem Abflug erfolgte der Wechsel auf das kleinere Modell – dies lag vermutlich an dem Sonderflug nach New York. Aber damit konnte ich leben, denn den 330-200 hatte ich noch nicht in meiner Statistik.

 

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Flug: Düsseldorf – Miami

Flugnummer/-zeit: AB 1900/LT 1900 (13:40 – 18:00)

Airline: Air Berlin/LTU

Flugzeug: Airbus 330-200

Reg.: D-ALPA

Startgeschwindigkeit 143 kt/262 km/h

Startgewicht: 200.930 kg

Landegeschwindigkeit: 130 kt/241 km/h

Landegewicht: 150.400 kg

Flugstrecke: 4291 nm

Kerosinmenge: 56.600 kg

Auslastung: C: 8/24 (33%), Y: 174/279 (62%)

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Den Routenverlauf kann man der Karte entnehmen. Eigentlich eine Wetterkarte, aber ich war dankbar für die Daten aus dem Cockpit.

 

Nachdem alle ihre Plätze eingenommen hatten, erfolgte die erste Ansage aus dem Cockpit. Darin erläuterte der Kapitän die Verzögerung, da das Flugzeug einen morgendlichen Umlauf nach Mallorca hatte und dort verspätet nach Düsseldorf starten konnte. Das größere Ärgernis waren seiner Aussage nach allerdings die Abfertiger am Düsseldorfer Flughafen. Da um 13:30 Uhr die Schicht endete, wurden die Mitarbeiter von unserem Flugzeug abgezogen. Ein Großteil der Koffer sowie Fracht waren zu dem Zeitpunkt noch nicht verladen. Die nächste Schicht begann erst um 14 Uhr und so warteten wir knapp 30 Minuten im Flugzeug auf die Gepäck-/Frachtverladung. Nachdem dieses Ärgernis behoben war konnte es endlich losgehen. Ein kurzer Rollweg zur Startbahn 05R und ohne lange Wartezeit erhob sich der A330 gemächlich in die Lüfte. Nachdem wir die erste Flughöhe eingenommen hatten, erfolgte der erste Getränkeservice. 1,5 Stunden nach dem Start begann der Essensservice der heute aus Tortellini in Tomatensauce oder Hühnerfrikassee mit Reis bestand. Ich entschied mich für Letzteres und sollte diese Entscheidung nicht bereuen.

 

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Im Verlauf des Fluges gab es 2 Spielfilme, der obligatorische Bordverkauf stand an und weitere mehrere Getränkerunden. Ungefähr 2 Stunden vor der Landung gab es ein zweites kaltes Essen. Es war ein Nudelsalat mit einem kalten Putenschnitzel, dazu gab es ein Brötchen sowie einen kleinen Muffin und schmeckte insgesamt gut.

 

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Nach rund 10 Stunden war Land in Sicht und wir trafen auf Höhe von Fort Lauderdale auf die Küste.

 

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Fort Lauderdale-Hollywood International Airport

 

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Letzte Schleifen und Endanflug auf Miami

 

Pünktlich um 18 Uhr Ortszeit setzten wir in Miami auf und rollten nur noch kurz bis ans Gate. Das Einreiseprozedere verlief recht zügig, da viele Schalter geöffnet und wir zu dem Zeitpunkt die einzige internationale Ankunft waren. Anschließend das Gepäck abgeholt und durch die Zollkontrolle die sich von den letzten Besuchen abhob. Neben den Fragen wie lange man bleibt, musste ich Auskunft geben für wen ich arbeite und in welcher Position. Die Antworten waren schnell gegeben, der Beamte zufrieden und ohne weiteres Nachhaken konnte ich die Stelle passieren.

 

Mit Verlassen des Ankunftsbereichs begann nun die Suche nach dem Shuttlebus. Da es morgen früh gleich weiter nach Mexiko gehen sollte, verzichteten wir auf ein Hotel in der Innenstadt. Ich hatte lange nach einem vernünftigen Flughafenhotel gesucht und Bewertungen gestöbert, da es eine riesige Auswahl, aber ebenso viele negative Kritiken gab. So landete ich beim La Quinta Miami Airport East. Der erste Rundgang entlang der Shuttlebusse führte nicht zum gewünschten Erfolg. Also zurück auf die Ankunftsebene des Flughafens. Dort befindet sich eine Übersicht der Flughafenhotels mit einem Telefon zur Kontaktaufnahme. Ein kurzer Anruf und es gab die Info der Bus sei unterwegs. Nach knapp 10 Minuten kam er dann auch und brachte uns mit 2 weiteren Gästen ins knapp 15 Minuten vom Terminal entfernte Hotel. Dieses befand sich direkt hinter einer Start-/Landebahn, die startenden Flugzeuge hatten hier so ca. 800 Meter Höhe. Schnell eingecheckt und es war durch eine Doppelverglasung fast nichts vom Flugzeuglärm zu hören. Wenn man ein Zimmer auf der richtigen Seite erhält, kann man problemlos vom Fenster aus Spotten. Da der Magen knurrte wurden die Koffer im großen Zimmer abgestellt und die Gegend nach etwas Essbarem abgesucht. Erst ging es die eine Seite entlang und endete an einer mehrspurigen Schnellstraße, dann versuchten wir das Glück auf der anderen Seite und hatten ebenfalls kein Glück. Da es mittlerweile 21 Uhr durch war ging es zurück aufs Zimmer, wo 2 Karten von liefernden Pizzadiensten ausgelegt waren. Kurz angerufen, Bestellung durchgegeben und runde 30 Minuten später stand der Lieferdienst mit den beiden Pizzen vor der Tür. Nach dem Essen wurden noch schnell mit Hilfe des kostenlosen W-Lans und des mitgenommenen Laptops die E-Mails gecheckt, ein kurzes Lebenszeichen nach Deutschland verschickt und dann ging es ab ins Bett.

 

 

15.09.2008

 

Das Bett war bequem und trotzdem wurde ich das erste Mal knapp 1 Stunde vor der geplanten Weckzeit um 6 Uhr wach. Ein letztes Mal umgedreht und irgendwann gab es das Zeichen zum Aufstehen. Geduscht und die paar Sachen des Aufenthalts wieder im Koffer verstaut, ging es zum Frühstück, welches in Form eines Buffets angeboten wurde. Die Auswahl war groß und sehr gut. Zu uns gesellten sich Crews von American Eagle (American Airlines), welche ebenfalls in dem Hotel untergebracht waren. Nachdem wir ausgecheckt hatten ging es mit den beiden Crews zum Flughafen, Shuttlezeit wieder rund 15 Minuten. Abgesetzt wurden wir im Abschnitt D des Terminals, welcher ausschließlich von American Airlines genutzt wird. Schnell die Anzeigen gecheckt und direkt zu den Schaltern. Hier keine Wartezeit, die Koffer wurden gelabelt und wir erhielten die Sitzplätze. Die Bordkarten wurden in Form von alten (grünen) Papiertickets ausgestellt. Anschließend mussten die Koffer gesondert abgegeben werden und so waren wir um 8 Uhr mit allem durch. Unser Flug war für 9:45 Uhr vorgesehen und so ging es erst durch die Sicherheitsschleuse um dahinter den Flughafen etwas genauer anzugucken. Jenseits der Schleuse eröffnen sich weite große Gänge, es wirkt teils kalt bzw. steril. Zwischendurch mal ein Stand wo es Getränke oder Essen gibt. Ein Stück weiter stehen 4 Regale und bilden einen Duty Free Shop. Irgendwann stoßen wir auf unseren Abflugbereich und die bereits wartende Boeing 757-200.

 

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Bei der Buchung war ursprünglich eine Boeing 737-800 geplant, aber knapp 3 Monate vor dem Flug wurde das Fluggerät in die größere 757 getauscht. Mir sollte es Recht sein, fehlte mit dieser Flugzeugtyp bisher noch völlig in meiner Statistik. Die restliche Zeit am Airport vertrödelten wir mit dem Ausblick aufs Vorfeld, zwischendurch schrieb ich am Tripreport weiter. Dann, rund 30 Minuten vor Abflug, erfolgte der Einsteigeaufruf. Es wurde trotz fester Sitzplätze in Gruppen eingestiegen – die jeweilige Gruppe stand auf der Bordkarte. Zuerst durften die Gäste der Business und anschließend die der Economy einsteigen. Dabei wurde das Flugzeug von hinten nach vorne aufgefüllt und es klappte reibungslos ohne Drängeln, Nörgeln oder ewigen Wartezeiten im Flugzeuggang weil wieder einer der vorderen Sitzreihen als Erster einsteigen musste und an den Gepäckfächern im Weg steht.

 

Flug: Miami – Cancun

Airline: American Airlines

Flugnummer/-zeit: AA 2185 (09:45 – 10:20)

Flugzeug: Boeing 757-200

Reg.: N627AA

Auslastung: C: ?/22, Y: ~133/166 = ~80%

 

Es gab eine kurze Begrüßung aus dem Cockpit, die Gäste heute waren eine gute Mischung aus Amerikanern und Mexikanern. Wir blieben nur zu zweit auf der Sitzbank und konnten uns so vollständig ausbreiten.

 

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Am Gate nebenan wartete ein Airbus 300-600 auf seinen Einsatz.

 

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Ganz klar ersichtlich wer auf dieser Seite des Airports der Hausherr ist.

 

Nach dem Pushback rollten wir den langen Weg bis Startbahn und warteten in zweiter Position. Dann ging es für uns los und der Anstellwinkel wirkte sehr steil.

 

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Interessant wer hier alles zu finden war, u. a. eine Boeing 767 der insolventen Zoom Airlines.

 

Kurz nach dem Abheben erfolgte direkt eine steile Rechtskurve und schon ging es an Miami vorbei in Richtung Miami Beach.

 

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Die weitere Route führte entlang der Florida Keys an Kuba vorbei, welches nur leicht am Horizont zu erkennen war. Der Service der Crew ging schnell von statten. Es gab eine Getränkerunde und eine kleine Tüte Knabbergebäck. Wer mehr wollte, der konnte dies gegen Bares haben – ein Sandwich war ab 6 US-Dollar zu erstehen.

 

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Tolle Sicht entlang der Route: die Florida Keys und der Overseas Highway.

 

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Die Innenkabine der 757-200

 

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Die vor dem mexikanischen Festland vorgelagerte Isla Mujeres.

 

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Nach 1,5 Stunden erreichten wir das mexikanische Festland und flogen Richtung Landesinnere. Nach einer Platzrunde am Flughafen von Cancun vorbei drehten wir 180 Grad um dann den Endanflug vorzunehmen. Schnell abgerollt ging es ans Terminal.

 

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Eine echte Perle: Aviacsa mit einer ihrer Boeing 737-200, wovon sie noch über 20 Stück in der Flotte haben.

 

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Die Charterfluggesellschaft USA 3000 war gleich zweifach vertreten.

 

Beim Aussteigen befand sich bei der Ankunft im Terminalgebäude ein Grenzbeamter der die Einreisekarten als 1. Check prüfte und Hinweise gab wenn etwas und was zu ergänzen sei. Danach ging es zur Einreise. Hier viele geöffnete Schalter – keine Wartezeit. Anders als in den USA konnten problemlos zwei Personen an den Schalter gehen. Der Grenzbeamte war sehr nett, ruckzuck waren die Stempel im Pass und wir wurden mit den Worten „Welcome to Cancun!“ entlassen. Das Gepäck ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten. Nach der Aufnahme muss man das Gepäck noch einmal durchleuchten lassen sowie das Zollformular abgeben. Wenn alles in Ordnung ist darf man auf einen roten Knopf drücken und auf einer Tafel erscheint ein grünes Symbol. Dieses symbolisiert den dahinter befindlichen Kontrollkräften das keine manuelle Nachkontrolle erforderlich ist.

 

Nun ging es aus dem Terminal und auf die Suche nach dem Transfer. Im Ankunftsbereich wimmelt es nur so von Transferdiensten und Taxifahrern die um die Gunst der ankommenden Gäste buhlen. Im zweiten Anlauf fanden wir unseren Service, welcher problemlos via Internet aus Deutschland buchbar war. Es gab eine kurze Einweisung zum weiteren Ablauf und zu uns gesellten sich 2 weitere Gäste. Der Shuttlebus fuhr vor, der Fahrer wurde vorgestellt und schon ging es zum Inlandsterminal um 4 weitere Gäste aufzunehmen. Nun waren wir vollständig und in 60 Minuten ging es vom Flughafen Cancun nach Playa del Carmen. Nun waren wir also da – der Urlaub kann beginnen!

 

 

16.09.2008 – 25.09.2008

 

Diese Zeit stand ganz im Zeichen der Entspannung bzw. Erholung. Im Hotel Viva Wyndham Azteca ließen wir es uns gut gehen. Die meiste Zeit verbrachten wir tagsüber am Strand – entweder im herrlichen türkisfarbenen Wasser oder an Land auf einer der Liegen und bei Temperaturen zwischen 30 bis 35 Grad. Das Wasser hatte angenehme 28 Grad und lud mehrmals zum Verweilen ein. Der Strand wurde vom Wirbelsturm Katrina vor 3 Jahren fast vollständig abgetragen und mühsam wieder aufgeschüttet. Deshalb befanden sich im Wasser vorgelagert mit Sand gefüllte Säcke um ein weiteres Abtragen zu verhindern. Diese funktionierten einerseits als Wellenbrecher und auf der anderen Seite konnte man sich prima auf Ihnen sonnen oder kurzzeitig ausspannen, wenn man zwischendurch nicht von einer Welle weggespült wurde. Abends nutzten wir das Essensangebot und probierten auch die Spezialitätenrestaurants aus, für die man eine kostenlose Vorreservierung vornehmen musste.

Hier ein paar Bilder aus den Tagen vom Strand und Hotel:

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Abends bummelten wir hin und wieder durch die Innenstadt von Playa del Carmen. Vom Hotel aus waren es knapp 15 Minuten und damit ein prima Spaziergang nach dem Abendessen. Dort stießen wir auf den Busbahnhof. Ein bisschen umgesehen und informiert. In den Tagen des Aufenthalts im Hotel studierten wir die angebotenen Ausflüge. Irgendwie sagten sie uns nicht so recht zu und so entschlossen wir uns auf eigene Faust nach Tulum zu fahren. Tulum ist einer der meistbesuchten Orte Mexikos und knapp 1 Fahrstunde mit dem Bus entfernt. Ungefähr alle 45 Minuten gab es eine Verbindung und so brachen wir einen Tag direkt nach dem Frühstück auf zum Busbahnhof. Dort ein Ticket gekauft (ca. 3 Euro) und dann ging es mit einem Langstreckenbus auf die Reise. Die Plätze wurden wie im Flugzeug fest vergeben, aber es blieben einige Plätze frei. Der Sitzplatzabstand war riesig, die Sitze total bequem und der Fahrer legte erstmal eine DVD mit einem Film ein. Wirklich nett. Draußen war es sehr heiß und als wir in Tulum ankamen, stand die Sonne hoch am Himmel. Es waren knapp 35 Grad – gefühlt locker 50 Grad! Egal, mitten durch die knallende Sonne ging Richtung Tempel und Schloss, welche direkt am Meer gelegen sind. Auch dort kaum ein Schatten spendender Baum, aber wir hatten viel Wasser im Gepäck. Den Rest können die Bilder erzählen.

 

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26.09.2008

 

Heute hieß es Abschied nehmen. Der Transfer sollte uns kurz nach dem Frühstück abholen und so verließen wir das Zimmer sehr früh um auszuchecken. Die Abholung klappte perfekt, pünktlich fuhr der Minibus vor. Wir waren die Personen 7 und 8, wobei ich heute den Ehrenplatz auf dem Beifahrersitz bekam. In einer knappen Autostunde ging es zum Flughafen. Wir waren die ersten Gäste die abgesetzt wurden, die restlichen Gäste waren für die US-Airlines Delta Airlines und US Airways vorgesehen. Wir aber wollten mit Mexicana zurück nach Miami. Mexicana hat ein eigenes Terminal in Cancun.

 

Am Check-In für alle Abflüge gab es keine Wartezeit. Die Dokumente vorgelegt wurde es kompliziert, da auch hier die Anschrift der ersten Übernachtung in den USA angegeben werden muss. Also alle Unterlagen rausholen. Anschließend wollte der Mitarbeiter wissen und sehen wie wir die USA wieder verlassen. Also legte ich ihm meine Air Berlin/LTU-Buchungsbestätigung vor, welcher er in deutscher Sprache sicher nicht ganz verstand. Nach einigem Zeigen ging es aber und wir bekamen unsere Bordkarten. Die Koffer gingen über die Waagen und wurden aussortiert. Die beiden meiner Begleitung wurden gelabelt, nur meiner stand ohne da. Also wartete ich und bestand auf den Aufkleber (hatte erst letztes Jahr einen nervenaufreibenden Gepäckverlust beim Umsteigen in Madrid), welcher kurze Zeit später aber auch beklebt war. Sonst war nicht mehr viel los, also leerten wir die Getränkeflaschen und begaben uns hinter die Sicherheitsschleuse. Hier gibt es einen großzügigen Bereich um zu Essen und zu Shoppen. An den großen Glasscheiben kann man aufs Vorfeld schauen und hatte die Start- und Landebahn gut im Blick.

 

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Die Anzeigetafeln zeigten unseren Abflug irgendwann mit 30 Minuten Verzögerung an. Im Laufe der Zeit trudelte unsere Maschine ein.

 

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Wie ein Schwarm Bienen schwirrten aus jeder Ecke Mitarbeiter aus um die Arbeiten am Flieger zu übernehmen. Sah witzig aus, wie sich mit einem mal mind. 20 Personen Richtung Flugzeug aufmachten.

 

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Sieht man auch selten: Der Reinigungstrupp kam mit extra Wägelchen über das Vorfeld.

 

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Ging vom Nachbargate ab: Aeromexico nach Mexiko City.

 

Da viele Helfer fleißig rotierten erfolgte pünktlich der Einsteigeaufruf. Zu meiner Verwunderung fand ich mich vor einem Absperrband wieder und durfte als erstmal meine Colaflasche austrinken, da man darauf bestand keine Getränke mit an Bord zu nehmen. Nachdem man den Mitarbeiter passiert hatte, wurde man seitlich versetzt in eine Handgepäckkontrolle geschickt. Hier durfte man nun alles aufmachen: normale Tasche, Fotoausrüstung, Laptoptasche. Zu guter letzt wurde man noch mal mit Hilfe eines Metalldetektors abgescannt, selbst die Schuhe musste man dafür noch ausziehen. Zum Abschied spielte eine mexikanische Band und ein paar Mädels tanzten – war nett anzusehen. Draußen hatte sich gerade ein Gewitterschauer abgeregnet und so ging es zügig über das Vorfeld ins Flugzeug.

 

Flug: Cancun - Miami

Airline: Mexicana

Flugzeugtyp: Airbus 320-200

Reg.: F-OHML

Flugnummer/-zeit: MX 305 (13:45 - 16:20)

Auslastung: C: ?/12, Y: ~97/138 = ~70%

 

Der erste Eindruck war gut, aber begeistert war ich vom Sitzplatzabstand. Mexicana steckt in den Airbus 320 lediglich 150 Gäste, wobei die Business mit 12 Sitzplätzen nicht variabel ist. Zum Vergleich: Air Berlin oder Germanwings steck(t)en in ihre A320 jeweils 180 Passagiere. Der Sitzplatzabstand war also sehr großzügig. Auf jedem Sitzplatz befand sich ein Kissen. Nachdem alle Gäste saßen, wurden Decken verteilt – das für einen Flug knapp mehr als 1 Stunde. Da die Einheimischen alle im vorderen Teil der Kabine saßen, hatten wir den hinteren Kabinenabschnitt mit einer handvoll Gästen für uns alleine. So konnte sich meine Begleitung zum Start eine Reihe vor mir auch einen Fensterplatz ergattern. Anschließend kurze Begrüßung und dann ging es los.

 

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Nach dem Abheben nur ein kurzer Steigflug, kure Zeit später wurde die Höhe gehalten und die Geschwindigkeit gedrosselt. So flogen wir in ein paar Tausend Fuß Höhe Richtung Küste und aus dem Cockpit kamen Informationen zu Cancun und später zur Isla Mujeres, welche auf der linken Seite gut sichtbar waren. Wir saßen natürlich rechts, aber mit den Schleifen die geflogen wurden und den Ansagen hatte das Ganze den Charakter eines Rundflugs. Nachdem die Küste außer Sichtweite war, stiegen wir auf Reiseflughöhe.

 

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Draußen war eine geschlossene Wolkendecke und das Cockpit meldete aufgrund starker Winde einen ruppigen Flug. Die Anschnallzeichen blieben auch den gesamten Flug über eingeschaltet. Dennoch gab es den Essen- und Getränkeservice, wenn auch letzterer mit dreiviertel gefüllten Bechern ausreichen musste. Dazu wurde eine Snackbox mit einem lecker belegten Brötchen und einem kleinen Schokoriegel (in meinem Fall Twix).

 

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Die Innenkabine des Mexicana Airbus 320-200

 

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Im Sinkflug waren einige dicke Wolkenschichten zu durchbrechen.

 

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Fast pünktlich setzten wir in Miami auf und rollten ans Gate. Die Crew verabschiedete sich und wir begaben uns abermals zur Einreisekontrolle der USA. Hier keine Wartezeit und der Grenzbeamte war wirklich sehr nett aufgelegt. So wurde es eine lockere Angelegenheit und zügig konnten wir die Stelle passieren. Verwirrung dann bei der Gepäckausgabe. Da einige Bänder streikten, stimmten die Anzeigetafeln nicht und ein Mitarbeiter rief die neuen Angaben in die Halle. Da dort aber die Gäste des Iberia-Flugs standen, war es ein ziemlich lautes Gemurmel. Nach einiger Zeit hatten wir alle Koffer beisammen und es ging wieder durch den Zoll. Natürlich wieder mit Fragen die nicht wirklich viel mit dem Reisegepäck zu tun hatten, aber gut. Im Nachhinein empfand ich es diesmal aber doch als lästig.

 

Kurz orientieren und auf die Suche nach den Mietwagenschaltern begeben. Diese waren gleich um die Ecke und so erledigten wir den Papierkram mit der Avis-Mitarbeiterin. Das Auto stand auf einem Gelände unweit des Flughafens. Dorthin fahren alle paar Minuten Shuttlebusse, wenn man einen benötigt, wird dieser einfach rangewunken. Nach knapp 10 Minuten Fahrzeit wurden wir direkt am Auto inmitten des riesigen Parkplatzes abgesetzt. Die Koffer waren schnell verstaut und noch mal auf der Karte orientieren. Es fing an dunkel zu werden und wir mussten mitten nach Downtown. Also los. Downtown fanden wir, aber dort war es nicht einfach sich zurechtzufinden. Ein Großteil Einbahnstraßen und ein paar Straßenzüge waren in meiner Karte gar nicht erst verzeichnet. Nach ein paar Ehrenrunden fanden wir das Hotel, welches natürlich keinen Parkplatz im Angebot hatte. Rundherum gab es einige Parkhäuser und wir fanden eines, welches 24 Stunden geöffnet war und 18 Dollar für 24 Stunden Parkzeit berechnete. Klar hätten wir den Mietwagen in irgendwelchen dunklen Ecken abstellen können oder kilometerweit weg, aber so waren wir auf der sicheren Seite. Das Zimmer befand sich im 9. Stock mit Blick auf den Miami River und das Finanzdistrikt. Der Abend klang aus mit einem Abendessen im Zimmer mit einer großen Pizza und der Liveübertragung der Wahlkampfdebatte zwischen den beiden Kontrahenten McCain und Obama. Nebenbei nutzten wir das kostenlose WLan ausführlich.

 

 

27.09.2008

 

Ohne uns zu stressen begann der Tag gegen 10 Uhr. Zu Fuß ging es zum Frühstück ein paar Blocks weiter zu Starbucks. Danach sollte der Tag ganz im Sinne des Einkaufens stehen und wir hatten uns im Vorfeld informiert. Über den Highway ging es nach Norden nach Fort Lauderdale. Dort befindet sich die größte Outlet-Shoppingmall Floridas, die Sawgrass Mills Mall. Auf dem Weg dorthin kommt man direkt am Flughafen von Fort Lauderdale vorbei und ich hatte Glück. Direkt neben der Autobahn stand eine Boeing 737-700 von Southwest und wartete auf die Startfreigabe.

 

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In der Mall ging die Zeit sehr schnell rum und ehe man sich versah, waren 7 Stunden vorbei. Die Tüten waren prall gefüllt und so ging es am frühen Abend wieder zurück nach Miami. Bei unserer Ankunft ging gerade die Sonne unter und tauschte den Himmel in ein schönes Licht.

 

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Nach dem Abendessen drehten wir noch eine Runde mit der Miami-Dade Metromover. Eine Haltestelle befand sich direkt neben unserem Hotel und die führerlose Kabinenbahn bietet u. a. einen Rundkurs durch Downtown an. An den Eingängen befinden sich zwar Drehkreuze, aber die Fahrten waren allesamt kostenlos. Unterwegs nutzten wir die Haltestellen für ein paar Nachtaufnahmen.

 

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28.09.2008

 

Der heutige Tag war für die Florida Keys reserviert. Wir waren uns noch nicht ganz im Klaren, ob es bis Key West, also den letzten Zipfel gehen sollte. Das Frühstück holten wir wieder bei Starbucks um die Ecke und setzten uns diesmal direkt ans Wasser mit Blick in Richtung Kreuzfahrtterminal.

 

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Anschließend machten wir uns auf den laaaaaaaaangen Weg in den Süden. Das Wetter war gegen uns und es fing an sehr stark zu regnen. Aber mit Beginn der Keys wurde es wunderschön und bald war es in der Sonne nicht mehr auszuhalten.

 

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Die Route führt über den Overseas Highway rund 290 Kilometer und 42 Brücken vom Festland bis nach Key West. Die bekannteste und imposanteste Brücke auf der Strecke ist die Seven Mile Bridge, welche allein knapp 11 Kilometer lang ist.

 

Nach 3,5 Stunden Fahrt und einigen Stopps an schönen Aussichtspunkten kamen wir in Key West an. Dort machten wir uns auf die Suche nach dem südlichsten Punkt der USA, welcher durch einen Markstein gekennzeichnet ist.

 

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Zurück ging es dann in knapp 4 Stunden wieder nach Miami, wo es bereits dunkel war als wir ankamen. Den anstrengenden Tag ließen wir gemütlich ausklingen. Nebenbei packten wir die Koffer, denn der nächste Tag sollte gleichzeitig unser letzter sein.

 

 

29.09.2008

 

Der letzte Tag unseres Aufenthaltes stand an. Die Koffer gingen mit den Einkäufen gerade so zu. Schnell aus dem Hotel ausgecheckt und gefrühstückt. Danach ging es mit dem Auto in Richtung South Beach. Einen ersten Stopp legten wir auf halber Strecke ein, da wo man einen sehr guten Blick auf das Kreuzfahrtterminal hat. Heute lagen auch 3 große Schiffe im Hafenbecken.

 

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In South Beach angekommen fuhren wir den Ocean Drive ab, welcher nach jedem Reiseführer ein absolutes Muss ist. Dann stellten wir das Auto ab und erkundeten die gleiche Strecke noch mal zu Fuß. Natürlich ging es auf einen Abstecher zum Strand.

 

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Die Zeit verging sehr schnell, gegen Mittag setzten wir die Fahrt in den Norden von Miami Beach fort, wo es aber immer unspektakulärer wird. Am frühen Nachmittag traten wir den Rückweg an. Erst in Richtung Flughafen. Unterwegs wurden wir von einem heftigen Schauer überrascht und der Verkehr auf der 7-spurigen Autobahn kam fast vollständig zum erliegen. Auf der Fahrbahn standen riesengroße Pfützen und der Regen floss kaum mehr ab. Es dauerte eine Zeit bis wir in der Nähe der Mietwagenstation ankamen. Erst noch etwas essen, den Tank des Autos füllen und dann gaben wir das Auto zurück. Zum Flughafen ging es mit dem Shuttlebus und der Busfahrer hatte sichtlich Spaß daran immer wieder zu betonen mit welcher Fluggesellschaft wir heute fliegen: Air Berlin.

 

Die Schalter öffneten rund 3 Stunden vor Abflug. Ich wurde meinen 25 Kilo Ballast los und den Rest der Zeit vertrödelten wir dann jenseits der Schleuse. Hier wird momentan viel gebaut, etliche Shops sind im Bau/Umbau. Ein Starbucks war offen und ich konnte meinen knurrenden Magen bedienen. Das Terminal wurde komplett abgelaufen, wobei ein paar Aufnahmen aufs Vorfeld entstanden.

 

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Beim Check-In hatte man uns bereits über eine 15-minüte Abflugverzögerung informiert, da das Flugzeug verspätet aus Deutschland eintreffen sollte. So war es auch und die Maschine landete mit 1 Stunde Verspätung in Miami. Draußen wurde es nun dunkel und eigentlich wollte man nur noch los. Der Abflug verzögerte sich jedoch um eine volle Stunde, da man das Flugzeug offensichtlich nicht so schnell gedreht bekam. Zurück ging es mit der D-AERK, einem Airbus 330-300, welche ich bereits auf einem meiner New York Flüge kennen lernen durfte.

 

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Flug: Miami - Düsseldorf

Airline: Air Berlin/LTU

Strecke: Miami - Düsseldorf

Flugzeugtyp: Airbus 330-300

Reg.: D-AERK

Flugnummer/-zeit: AB 1901 (20:05 - 11:00+1), tats.: 21:05 – 12:00+1

Auslastung: C: 2/30 = 7%, Y: 163/295 = 55%

 

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Auch auf dem Rückflug konnte ich wieder die Daten aus dem Cockpit ergattern – vielen Dank hierfür nochmals an die Crew!

 

Der Rückflug ist schnell erzählt. Der Start erfolgte in Richtung Miami. Über Miami Beach ging es in eine lange Linkskurve und anschließend parallel zur US-Küste gen Norden. Auf der Höhe von Washington drehten wir dann weiter Richtung Meer raus, die letzten Lichter verschwanden. Der Service ging zügig, zu Essen gab es Kartoffelbrei mit Gulasch oder Nudeln in Tomatensauce. Mit der Wahl des ersten Menüs lag ich nicht verkehrt und zur Nacht wurden später Getränkeflaschen gereicht. Ein bisschen geschlafen und gegen 8 Uhr ging die Sonne auf, was sehr schön anzusehen war. Rund 2 Stunden vor Abflug wurde das Frühstück gereicht, relativ kleine Platte, aber ich bekam problemlos einen Nachschlag (oder der Hunger war einfach zu groß). Die Stunde Verspätung vom Abflug konnten wir nicht wieder einfliegen und so setzten wir mit dieser Stunde Verspätung um 12 Uhr in Düsseldorf auf miesem Regenwetter und 14 Grad auf. Der Temperaturschock war jedenfalls ordentlich.

 

Der Ausstieg und die Einreise waren binnen 5 Minuten erledigt und das Gepäckband drehte sich nach weiteren 10 Minuten. Ruckzuck hatten wir unsere Sachen, nur die Bahn wollte mal wieder nicht fahren. Das lästige Thema, wenn ich von Düsseldorf unterwegs bin. 45 Minuten lang fuhr keine S-Bahn zum Airport – keine Ansagen, nichts. Natürlich verpassten wir sämtliche Anschlüsse, aber irgendwann kamen auch wir wieder heil zu Hause an.

 

Fazit: Die Flüge mit Air Berlin/LTU, American Airlines und Mexicana waren prima. Die Auslastungszahlen bei AB/LT machen mir etwas Sorgen, gerade wenn die LH im Winter mit in das Geschäft nach Miami einsteigt. Der Teil von Mexiko ist wirklich hervorragend für den Urlaub geeignet und für Florida muss man sich noch etwas mehr Zeit nehmen.

 

Damit endet diese Reise, welche ein toller Urlaubstrip war. Ich hoffe Euch hat es ebenso gefallen und freue mich über Euer Feedback. Fragen werden gerne beantwortet.

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Wow, vielen Dank für den spitzenmäßigen Bericht. Er hat mir heute morgen stolze 30 Minuten meine Bahnfahrt verschönert. :-)

 

Immer wenn ich Bilder von Miami / den Keys sehe kommt starkes Fernweh auf - so auch heute morgen. Aber: es ist erträglich, denn in genau 2 Wochen bin ich auch endlich mal wieder dort.

 

Dein Bericht ist sehr ausführlich und schön geschrieben! Auch deine zahlreichen Bilder finde ich super, ein dickes Lob also!!!

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Vielen Dank für das erste positive Feedback.

 

Immer wenn ich Bilder von Miami / den Keys sehe kommt starkes Fernweh auf - so auch heute morgen. Aber: es ist erträglich, denn in genau 2 Wochen bin ich auch endlich mal wieder dort.

Ich beneide Dich jetzt, wenn nicht sogar ein bisschen Neid dabei ist - ich würde jedenfalls sofort wieder die Koffer packen und mitfliegen.

 

Frage: wieviel hast du für alle Flüge bezahlt??

 

Gruß

 

Die Flüge kosteten wie folgt:

- Air Berlin/LTU (Düsseldorf-Miami-Düsseldorf): 438 Euro

- American Airlines/Mexicana (Miami-Cancun-Miami): 295 US Dollar

 

Direktflüge nach Mexiko waren zum Zeitpunkt der Buchung bei Condor und Air Berlin/LTU schon weit über 1.000,- Euro. Selbst der reine Umsteiger in den USA hätte sich also gelohnt.

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Zwischen 12:30 und 14:00 Uhr schickte Air Berlin/LTU heute gleich 5 Langstreckenflieger auf die Reise (2x New York, Cancun, Los Angeles und unseren nach Miami). Knapp 10 Check-In Schalter waren geöffnet und nach rund 45 Minuten wurden wir unser Gepäck los.

 

Kleine Welt :-)

 

Fotos von ebendieser Warteschlange:

 

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Ich nahm den Flieger nach JFK.

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Vielen Dank für den ausführlichen, tollen Tripreport. Besonders Key West hat mir sehr gut gefallen. Dort würde ich am liebsten auch mal wieder runterfahren.

Mit meinen nächsten USA Trips muss ich mich leider noch bis zum nächsten Jahr gedulden.

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Beim Lesen des Reports verging die Zeit wie im Fluge.

Miami weckte starke Erinnerungen in mir. Mein erster Flug 1967 ging nach Fort Lauderdale. Danke für den Klasse Report.

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Ein super Report - wow - geile Fotos...

 

ich werde am 5.Nov auch mit AB DUS-CUN fliegen... der Strand weckt jetzt schon die Lust auf Urlaub ...

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Vielen Dank für den schönen Tripreport.

Das macht Lust auf mehr und auf unseren nächsten Trip nach Florida, vielleicht auch mit Kurztrip nach Mexiko.

Hierzu einige Fragen:

Welche Airlines fliegen Miami - Cancun?

Wo hast Du das Hotel gebucht bzw. ausgesucht?

 

Gruß

Martin

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Welche Airlines fliegen Miami - Cancun?

Wo hast Du das Hotel gebucht bzw. ausgesucht?

 

Gruß

Martin

Danke, freut mich, wenn Dir mein Tripreport gefallen hat.

 

Also Direktflüge zwischen Miami und Cancun werden meines Wissens nach nur von American Airlines und Mexicana angeboten - beide fliegen die Strecke im Codeshare. Im Sommer wird die Route pro Tag in der Regel 7x beflogen (2x Mexicana, 5x American Airlines). Zusätzlich gibt es 3 Verbindungen von Mexicana via Mexico City, welche teilweise mit A318 beflogen werden.

 

Bei meiner Hotelbuchung handelte es sich um eine Expedientenbuchung für Reisebüromitarbeiter. Ich kann Dir aber die üblichen Hotelportale empfehlen, da sollte was zu finden sein. Oder beispielsweise die Seite von Best Day. Darüber hatte ich meinen Transfer zwischen Flughafen und Hotel sowie einen Ausflug organisiert und war insgesamt sehr zufrieden.

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