flieg wech Geschrieben 2. Februar 2010 Melden Geschrieben 2. Februar 2010 so,es wurde mal wieder Zeit, bevor ich in meinem "neuen" Job endgueltig vor Langeweile ein Massaker veruebe, in Richtung Afrika aufzubrechen. Das Ziel waren diesmal Botsuana, Namibia, Zimbawne und Johannesburg in Sued Afrika. Los ging es diesmal von London Gatwick wie immer in Richtung Osten und Sueden mit Emirates. Da Gatwick zwei Tage vorher noch wegen Schnee geschlossen war, bestand diese Moeglichkeit natuerlich auch am Abflugtag, aber nichts war und wir starteten fast puenktlich. Zuvor ging es in die Lounge mein Essen Die Lounge in London Gatwick. Die Bruecke. LGW - DXB EK 16 Abflug 13:40 (14:10 airborne) Boeing 777-300 ER 49A ECO etwa zu 75% besetzt. mein "Abendmal" Die Reiseroute fuehrte uns diesmal (wie immer eigentlich) ueber Belgien, Deutschland, Tchechien, Ungarn, Rumaenien, Jalta in die Tuerkei und dann ueber den Irak und den persischen Golf direkt nach Dubai, wo wir dann, da von der Landseite landend um 00:45 (nach einem holding pattern ueber dem persischen Golf) aufsetzten. So und von nun an war dieser Tripp anders als alles bisher dagewesene: Ich bin naemlich mit zwei deutschen Maedels aus Muenchen (und hier ist jede Beschreibung wichtig) unterwegs gewesen. (Dazu nur soviel; ich weiss schon, warum ich keine deutschen Frauen mehr befummel, da sind mir die englischen versoffenen, aber vergnuegten Frauen doch um einiges ertraeglicher). Egal, beide waren auf mich zugekommen, waren auch mit dem ergeizigen Reiseplan einverstanden.(12 Tage mit 3600km im Auto sind ja auch kein Pappenstil), ich musste weniger Autofahren, die Reise war auch billiger, also so what. Um 04:40 ging es dann weiter und ich hatte Glueck. Der Flieger war voll bis unter das Dach und es wurden jede Menge ECO Passenger in die Business class upgegradet. Das hatte dann auch den Vorteil, dass ich nicht sofort in den muenchener Strudel geraten bin (bitte fragt mich nicht, warum ich als Hanseat ausgerechnet mit 2 Muenchenerinnen in eine Reise geraten bin, nur soviel, viel zuviele US Unternehmen haben Ihren Deutschlandhauptsitz in Muenchen, warum...ich weiss auch das nicht) EK 761 Boeing 777-300ER Sitzplatz 10 K Auslastung 100% es geht bald los. mein Breakfast, ein wenig viel Fleisch, wenn ihr mich fragt, aber das Essen selbst war nicht zu toppen. Johannesburg (Im Hintergrund Oliver Tambo International Aiport). "Kenner wissen natuerlich sofort, dass wir von Sueden kommend gelandet sind, da die Landebahnen in etwa! in Nord-Sued Richtung ausgerichtet sind. Nach der Landung wurde ich dann Kunde der schnellsten Einreise, die ich je angesichts zweier Flugzeuge (Unmittelbar nach uns kam LH 572 aus Frankfurt rein) erlebt habe und obwohl geschaetzt 800 Passagiere abgestempelt werden mussten, dauerte das nicht mehr als 20 Minuten, Gepaeck war auch schon da und dann ging es zur Mietwagenuebernahme, die sich dann noch mal eine halbe Stunde hinzog.Letztlich waren wir dann um 12:00 auf der Strasse (der R11-N1) Richtung Norden, da wir fuer die 1200km nach Maun nur 1 1/2 Tage hatten. Sunset hinter einem Zaun. erste Kontaktaufnahme mit den Einheimischen. Das fuehrte dazu, dass wir unser erstes Etappenziel - Papaye - erst gegen 22:00 erreichten und dann auch nicht gleich gefunden haben. Die entsprechenden Schilder war zwar ueberall, aber im Dunkeln nicht zu sehen. Die beiden Maedels waren natuerlich fertich mit der Welt, ich zufrieden (weil sie immerhin durchgehalten hatten und vor allem eine auch sehr gern und gut Auto gefahren ist). Dafuer gab es im Zimmer der Maedels schoen grosse Spinnen und Kakerlaken - Welcome to the Heat - was bei ihnenn lautes Geschrei - Andreas,kommst du mal - und bei mir ein breites Grinsen verursachte. (und das nicht nur, weil die Kakerlaken ein willkommenes Abendessen darstellten.) Weiter ging es dann am naechsten Morgen um 10:00 in Richtung Maun. Dabei wurden wir immer mehr mit den Gewohnheiten vor Ort vertraut. Moin naja, ich hatte wegen der Malaria Prophylaxe eh keinen Hunger. auch nicht wirklich ein Appetitanreger. men at work. es scheint kaum Kreditaussenstaende in Botswana zu geben, es gibt zwar einen Debt Collector, aber das Haeusschen macht nicht den Eindruck, dass allzuviel INKASSO notwendig sei. Tja, wenigstens einige Laender, die nicht im Bankcasino die wirtschaftliche Zukunft ihrer Volkswirtschaften zumindest zeitweilig ruiniert haben. Trainstation in Papaye. In Maun waren wir dann gegen 18:30 im Audicamp in Maun, ueber diese Lodge hatten wir eine 3 Tage (2 Naechte Tour) ins Okavango gebucht. Das Okavango Delta, gespeist aus dem Lake Victoria ist mit insgesamt 18000km2 das groesste noch zusammenhaengende Naturgebiet Afrikas, es gibt dort einige Doerfer und Lodges, aber ansonsten weder Zaeune noch Shell Tankstellen oder Mc Donalds. Los ging es am naechsten Morgen um 07:30 und gleich waren wir mitten drin in einem (kleinen Abenteuer) scheiss matsch. man maechtig tief. der Fahrer guckt zu Recht so boese, weil ein Mitreisender meinte, ihm erklaeren zu muessen, wie dieses Missgeschick haette vermeiden koennen. (Und ratet mal, woher der kam, nein nicht wie zu vermuten aus Deutschland, sondern aus Holland) naja, so what, nach einer 1/2 Stunde ging es dann weiter zum Ableger fuer die Morokono (das sind Einbaumboote, die das eigentliche Transportmittel im Okavango Delta darstellen. Mutti bringt uns die Sitzunterlage. Einschiffung. Unser Steuermann. Unser Tourguide fuer die drei Tage. Unser Koch. Nach dem die Zelte aufgebaut worden waren, sind wir dann auch gleich zu einer Wanderung! aufgebrochen. Ich setze das in Ausrufezeichen, da wir zu Fuss durch ein Gebiet gegangen sind - eben im Okavango - wo es Loewen, Elefanten, Hippos und Krokodile gibt. (Ich habe ja schon so einiges gemacht, aber zu Fuss in ein solchen Umgebung, dass ist dann doch schon etwas ungewoehnliches). Bei dieser ersten nachmittaeglichen Wanderung haben wir allerdings noch keinen "wilden" Tiere gesehen, die potentiell auch Menschen gefaehrden koennten, aber das sollte sich noch aendern. Nach einer erholsamen Nacht im Zelt ging es dann bereits um 05:30 auf die morgendliche Wanderung. niedlich. so und nun werden einige denken, was soll das Photo von ein unscharfen Hippo auf der Wiese, da gibt es doch bestimmt bessere...ja, die mag es geben, aber zwischen dem Tier und uns Wanderen! war nichts ausser ein wenig Wiese, und wenn man weiss, dass diese Viecher fuer die meisten Todesfaelle mit Wildtieren in Afrika verantwortlich sind, dann sieht die Sache schon anders aus. Quod erat demonstrandum. Das Tierchen sass da im Baum (uebrigens ungiftig) und ich bin dann in die Sonne gegangen, um ein besseres PHoto schiessen zu koennen, daher kann man im Hintergrund auch jemanden sehen. Gaehn Doppel Gaehn unsere Jungens Am Nachmittag stand dann ein Besuch im 5km entfernten Dorf im Okavango Delta gelegen an, wo nach einigen Bieren alle bereit waren, fuer schoene Photos zu positionieren. einer der wenigen, die etwas aelter geworden sind. Die Lebenserwartung in Botsuana betraegt 43 Jahre. na, da tanzen wir doch gerne mit. klare Formen mit konsequenter Gestaltung und Liebe zum Detail, was will man mehr. Am naechsten Morgen ging es dann weiter nach Kasane (600km), wobei es bis Nata (300km von Maun) vor allem regnete. Aber danach machte Botsuana als Land der Elephanten" seinen (von mir gebildeten) Namen alle Ehre. Die Strasse selber ist eine oeffentliche und ich konnte die Angaben im Lonely Planet kaum glauben, dass nach Nata jede Menge Elefanten zu sehen sein wuerden. es regnet. es handelt sich hier um eine oeffentliche Strasse ohne Zaeune, Gitter und sonst etwas! wie gesagt es handelt sich nicht um einen National Park mit entree fee, sondern um eine frei befahrbare Strasse in Botsuana. Letztlich sind wir dann im Dunkeln angekommen und haben prompt die ueberall herumlaufenden Elefanten! nicht gesehen. aus Kostengruenden habe ich! dann im Safari Chobe Lounge gezeltet, weil mir 100 US pro Nacht einfach etwas zuviel sind, wenn ich eh nie auf dem Zimmer bin und demgegenueber 7 USDollar ein zu gutes Argument sind. Chobe ist ansonsten natuerlich vor allem fuer seinen Tierreichtum bekannt und tatsaechlich haben wir auch 3 der Big Five gesehen. eins zwei eins und drei (wobei eins sehr schlecht sieht, ansonsten waere drei wohl nicht da lang gewandert.) drei allein Die BIG FIVE heissen uebrigens deshalb so, weil sie mehr als 95% ihres Nachwuchses durchbringen bzw. diese ein bestimmtes Alter erreichen. (Daher gehoeren die Hippos nicht zu den Big Five, aber die Nashoerner und die Leoparden) Streetfighter. Grossmaul, traust Dich eh net. meiner ist groesser. Sambezi Crossing... ...mit dem entsprechenden Video. Die Rueckkehr zur Unterkunft gestaltete sich dann etwas schwierig, weil diese lieben Tierchen noch Hunger hatten. Fuer den naechsten Tag stand dann Victoria Falls auf dem Programm mit den weltberuehmten Wasserfaellen. Zu diesem Zweck haben wir unser Auto in Kasane gelassen und sind mit dem Taxi zur Grenze (1 EURO pro Person, mit dem Minibus haette es 30 cent gekostet) kutschiert worden, von dort dann aus Botsuana ausgereist und dann zu den freundlichsten und lustigsten Grenzbeamten in ganz Afrika gelangt. Nachdem wir alle erstmal eine halbe Stunde mit Jokes uns gegenseitig erfreut hatten, wurden wir dann auch von einem Taxifahrer erwartet, der uns fuer die 75 Km nach Victoria Falls in Zimbawne lediglich fuer 5 Leute 40 US Dollar berechnete. Die Situation in Victoria falls als eine der Touristenattraktionen des suedlichen Afrikas ist immer noch schwierig, aber sie verbessert sich langsam, nachdem insbesondere die Waehrung freigegeben wurde und nunmehr der RAND und auch der US Dollar frei gehandelt werden koennen. So waren in unserer Backpacker Unterkunft immerhin 2 Overlandtracks (von Nairobi nach Cape Town in 42 Tagen) eingebucht und alle Einzel- und Doppelzimmer belegt. An dieser Stelle moechte allen empfehlen, wenn man die Victoria Falls besucht, die Zimbawne Seite zu besuchen, zum einen sieht man von dort mehr von den Wasserfaellen, zum anderen: die Leute vor Ort brauchen das Geld viel dringender als in Livingstone in Zambia und preiswerter ist es auch. Und wer meint, er wuerde mit seinem Besuch Mugabe unterstuetzen, der irrt; zum einen gibt es ausser den Hunden niemanden, der schwanzwedelnd hinter dem alten Sack hintergewedelt kaeme und zum anderen gibt es mittlerweile einen PM, der ja im letzten Jahr die Parlamentswahlen gewonnen hat gegen Mugabe Idiotentruppe. Visum fuer Zimbawne (30 US Dollar) war sogar recht reger Betrieb. stolze Mama (wenn man allerdings das Kind auf den Arm nehmen wollte, dann merkte man, dass die Hygiene bei Mami noch ausbaufaehig ist.) natuerlich viel zu leer, wenn man bedenkt, welche Attraktion Victoria Falls eigentlich ist. young faces of Zimbawne. Wasser, Wasser, Wasser. ...das sich auch bewegt. Dies ist die Welt, wie einer der Ueberlebenskuenstler in Victoria Falls sich dies so vorstellt und in ueber 8 Jahren sich zusammengebaut hat. Da wir am naechsten Morgen ausschliesslich aus Zeitgruenden - wir hatten ja nur 14 Tage fuer den gesamten Tripp - bereits wieder Richtung Botswana und dann vor allem Namiba (Caprivi) aufbrechen "mussten" gegen 10 Uhr, hatten wir fuer den oertlichen Markt leider nur 1 Stunde. Sowohl British Airways (Comair) als auch South African Airways sowie Air Zimbawne fliegen tgl. nach Victoria Falls. der oertliche Pub. es ist einfach zu wenig los in Vic Falls. die oertlichen Ordnungshueter. Heute roch der Kleine wesentlich besser. der oertliche Craftmarkt. oertliche Haendler; die Photos habe ich den Jungs in der Zwischenzeit als Abzuege zugesandt. unser Taxifahrer. Der Grenzuebergang nach Botsuana. Mit dem Taxi ging es dann zurueck zur Grenze und dann ueber Kasane und per Transit durch den Chobe National Park nach Namibia Waehrend der Fahrt durch Chobe begegneteten wir dann dieser Ansammlung von von Gestalten. dieser Bloedmann fuer mit etwa 100km/h pro Stunde direkt auf den Elephanten, der gerade die Strasse kreuzen wollte, zu und machte dann eine Vollbremsung (der Autofahrer natuerlich, nicht der Elephant)... ...was nicht nur boese Blicke, sondern auch... ...eine (Schein)attacke des Elephanten zur Folge hatte (leider hat er aber das Auto nicht zertreten koennen mitsamt dem grenzdebilen Fahrer) Die ganze Aktion ist wieder ein Bsp. dafuer, dass man Privatleuten das Fahren in den Gameparks mit dem eigenen Auto verbieten sollte. Dicker Baum. Namibia vom Grenzuebergang Botswana. einige photos vom Dorfleben. Der naechste Tag war dann vor allem eins, naemlich nix tun,denn fuer die 1300km zurueck nach Johannesburg hatten wir nur 3 Tage. Craprive, benannt nach einem Deutschen General?, ist der Ort, wo man hinfaehrt, um die totale Stille zu geniessen und vor allem dem absoluten Nichtstun froenen kann. Fuer uns aufgrund des engen Zeitplanes waren das allerdings nur knapp 36 Stunden. Die Rueckfahrt fuehrte uns zunaechst abermals ueber einen Grenzuebergang nach Botswana (der 11. Stempel in 2 Wochen) durch den Chobe Nationalpark nach Kasane und dann weiter nach Nata. Zwischen Kasane und Nata sahen wir dann Giraffen, Zebas und vor allem insgesamt mehr als 150 Elephanten. Und das alles auf einer offen befahrbahrenen Strasse! Moin Mensch und Tier. Naja, aber auch nach links und rechts gucken, bevor man ueber die Strasse laeuft, aber wahrscheinlich kennen die Viecher die Strassenverkehrsordnung ueberhaupt nicht. Hoefflichkeit ist die Mutter dr Porzelankiste. In Nata haben wir dann in einem Guesthouse uebernachtet (weil die Lodge voll gewesen ist). Wie meine beiden Begleiterinnen mit diesem Umstand umgegangen sind, verschweige ich lieber. Am naechsten Morgen ging es dann weiter ueber Francistown und Papaye zu einer Lodge die etwa 30km vor Lipathathe liegt. Dort wurden wir dann auch mit einem schweren Regenguss empfangen einhergehend mit einem Blitzeinschlag. zehn Minuten spaeter sah es dann so aus. Am naechsten, dem vorletzten Tag unseres Tripps sind wir dann nach Soweto aufgebrochen. Leider wurde dieser Tag zunaescht ueberschattet von einem Autounfall, bei dem wir kurz nachdem er passiert waren, eintraffen. Ein Minibus mit vielleicht 20 Insassen war mit einem PKW kollidiert, weil mal wieder jemand gleichzeitig ueberholen wollte ohne die Distanz des entgegenkommenden Fahrzeuges richtig zu berechnen. Soweit ich das ueberblicken konnte, waren 2 Insassen des Minibusses tot und 4-5 ziemlich schwer verletzt. Fotos habe ich mir logischerweise erspart. Als wir dann ueber die N1(M1) nach Johannesburg hinein- und durchgefahren sind, sind wir leider in einen etwa 35km langen Stau gelandet, was die Stimmung ungemein anhob. (ich brauch eigentlich nicht erwaehnen, dass wir zu spaet losgefahren sind, insb. eine der Maedels immer und ueberall getroedelt hat und ich vorher ausdruecklich daraufhingewiesen habe, dass wir nicht waehrend einer Rushhour durch eine 6 Mio Stadt fahren koennen.) Zu allem Ueberfluss sind wir dann auch noch in ein aberwitziges Gewitter geraten mit sinflutartigen Regenfaellen. Als ob das noch nicht genug gewesen ist, habe ich dann in Soweto auch noch vollkommen die Orientierung verloren und wir sind allein hier noch eine Stunde herumgeirrt im Dunkeln. Am naechsten Morgen bin ich dann noch mit dem Minibus nach Downtown gefahren. hier hatte Mahatma Ghandi sein Rechtsanwaltsbuero in Johannesburg. einige Photos aus Soweto. Hector Peterson Memorial. Lach doch mal. 77 Jahre alt auf dem Fahrrad durch die Townships. Ernaerhungsberatung waere hier durchaus nicht unangebracht. kleines WM Fussballstadium in Soweto - Orlando grosses WM Fussballstadion direkt an der M1. der obligatorische Wasserturm mit Stadion. Am Nachmittag dann noch ein paar Fotos von den Einheimischen gemacht und dann ging es auch gleich los in Richtung Flughafen. Dazu muss ich einmal etwas sehr kritisches anmerken, in Anbetracht der Tatsache, dass in Johannesburg in 4 Monaten die WM beginnt, muessten insbesondere die Hinweise zum Airport wesentlich zahlreicher und praeziser sein. Letztlich sind wir einen weiten Umweg ueber die M1 und dann die N3 gefahren, weil man keinen konkreteren Hinweis auf den Airport hatte. Emirates Lounge in Johannesburg. nach dem Start von Johannesburg. (Das Flugzeug war wieder eine Boeing 777-300 ER mit neuem ICE, der Flieger war praktisch ausgebucht und mein Sitz 47a. Die Nachmittagsmaschine nach Frankfurt. Daemmerung ueber Jalta. Wolken von Dubai bis Europa. Nachdem ich erst die Nachmittagmaschine von Dubai nach London Gatwick erreichen konnte, war ich dann gegen 22:00 am Sonntag wieder zu hause und sass am naechsten Morgen wieder im Buero, um mich der allgemeinen Buerolangeweile zu widmen. FAZIT: Einerseits war der Tripp wunderschoen und es gab viel zu sehen, aber andererseits sollte man sehr genau hinsehen, mit wem man solche Reisen unternimmt. Zivilisatsorientierte (oder soll ich sagen - gestoerte) Deutsche Frauen, die die ganze Zeit vor allem das Wort "Ich" benutzen und ansonsten vor allem sich selbst erleben. wollen, sind fuer Fahrten mit dem eigenen PKW in Afrika nicht geeignet. Bei diesem Tripp ist mir auch mal wieder klar geworden, wie weit ich mich bereits von den eingebildeten Zwaengen der Zivilisation entfernt habe zwischenzeitlich. und... Sued Africa oder besser das ganze suedliche Africa wartet nun noch 136 Tage auf die Fussballfans aus aller Welt. Mit jedem Local, sei es Taxifahrer oder wer auch immer, mit dem man in Kontakt kam, hat nur noch Fussball im Kopf und will nach Sued Afrika, um zumindest ein oder zwei Spiele zu sehen. Der Verkauf hat jetzt auch seit 2 Wochen angezogen, da die FIFA endlich auch den direkten Verkauf der Tickets eroeffnet hat. (Wer keinen Computer hat, kauft kein elektronisches Ticket, der will ins Geschaeft und ein echten koerperlichen Gegenstand - und sei es ein Papierticket - haben.) In dem Sinne: Am 6. Juni geht es los und alle, die daran zweifeln, dass Sued Afrika das wuppt, werden eines besseren belehrt werden und sich wegen bloeden ihrer Vorurteile hoffentlich in Grund und Boden schaemen.
enet Geschrieben 2. Februar 2010 Melden Geschrieben 2. Februar 2010 Moin Moin! Mal wieder ein TOP Bericht von dir! Vielen Dank, der hat mir den Morgen doch gleich etwas angenehmer gestaltet...! :-) Ein Lob für deine Mühen!
Sickbag Geschrieben 2. Februar 2010 Melden Geschrieben 2. Februar 2010 Schoener Bericht, danke. >>>von dort dann aus Botsuana ausgereist und dann zu den freundlichsten und lustigsten Grenzbeamten in ganz Afrika gelangt. Lustig, ganz in der Naehe, am Flughafen Livingstone, sind die arschigsten und korruptesten Grenzer von ganz (Sued-)Afrika. >>>An dieser Stelle moechte allen empfehlen, wenn man die Victoria Falls besucht, die Zimbawne Seite zu besuchen, zum einen sieht man von dort mehr von den Wasserfaellen Hmm, Ansichtssache, wie bei eigentlich allen binationalen Wasserfaellen (Niagara, Iguassu...): Ich fand beide Seiten sehr schoen und so unterschiedlich, dass man nicht wirklich eine Rangfolge bilden muss. So wie man zum Beispiel auch blonde und bruenette Frauen attraktiv finden kann ;-) In jedem Fall ist aber ein Besuch der Victoriafaelle ohne Ueberquerung der Sambesibruecke nicht komplett. >>>zum anderen: die Leute vor Ort brauchen das Geld viel dringender als in Livingstone in Zambia Dafuer sind sie auch viel aufdringlicher und sehen Touris nur als Portemonnaie auf zwei Beinen. >>>und preiswerter ist es auch. Fand ich nicht. Der Parkeintritt ist in Sim erheblich teurer als in Sam, und jede Kleinigkeit kostet gleich "One Dollar only, one dollar only" - und wenn es nur eine bloede 20-Cent-Briefmarke ist. Ein bisschen wie Kuba. >>>Visum fuer Zimbawne (30 US Dollar) Ist das neu? Vor einem Dreivierteljahr haben sie nur gestempelt, fuer ich glaube 20 USD. Grenzuebergang zwischen Livingstone und Vic Falls. >>>Craprive, benannt nach einem Deutschen General? Caprivi. Reichskanzler, immerhin. >>>auf dem Fahrrad durch die Townships. Ach, ja schoen, organisierte Tour durch die Slums, bisschen arme Menschen gucken? Gibt's in Rio und Indien ja auch, scheint offenbar Bedarf zu bestehen bei Leuten, denen normale Zoos zu langweilig sind >>>:-(
flieg wech Geschrieben 2. Februar 2010 Autor Melden Geschrieben 2. Februar 2010 Schoener Bericht, danke. >>>Hmm, Ansichtssache, wie bei eigentlich allen binationalen Wasserfaellen (Niagara, Iguassu...): Ich fand beide Seiten sehr schoen und so unterschiedlich, dass man nicht wirklich eine Rangfolge bilden muss. So wie man zum Beispiel auch blonde und bruenette Frauen attraktiv finden kann ;-) In jedem Fall ist aber ein Besuch der Victoriafaelle ohne Ueberquerung der Sambesibruecke nicht komplett.>>> ich habe vor 8 Jahren die Vic Falls von der Zambia aus gesehen und fand den Eindruck nicht so prickelnd wie von der Seite von Zimbawne (hier besserer Ueberblick) und wenn man auf die Bruecke geht, dann muss man auch Bunjeejumping machen:)! >>>Dafuer sind sie auch viel aufdringlicher und sehen Touris nur als Portemonnaie auf zwei Beinen.<<<< mag sein, aber letztlich waren sie sehr friedlich und haben nicht versucht, einem in den Rucksack zu greifen. >>>Fand ich nicht. Der Parkeintritt ist in Sim erheblich teurer als in Sam, und jede Kleinigkeit kostet gleich "One Dollar only, one dollar only" - und wenn es nur eine bloede 20-Cent-Briefmarke ist. Ein bisschen wie Kuba.<<< der Eintritt betrug 20 US Dollar und Lebensmittel waren insgesamt genauso billig/teuer wie in Botswana. Das Visum fuer Zambia kostet uebrigens 50 US Dollar. >>>>Ist das neu? Vor einem Dreivierteljahr haben sie nur gestempelt, fuer ich glaube 20 USD. Grenzuebergang zwischen Livingstone und Vic Falls.<<<< aeh, also wir sind von Botswana ein= und auch wieder ausgereist und das Visum kostet dann 30 US Dollar, ich vermute, Ihr habt damals einen 20 US Dollar Tagesstempel bekommen zum Besuch der Victoria Falls von der zimbawnischen Seite her. >>>Craprive, benannt nach einem Deutschen General? Caprivi. Reichskanzler, immerhin.<<<< Jacke wie Hose, waren beide Imperialisten, ich meine Generaele wie Reichskanzler. >>>Ach, ja schoen, organisierte Tour durch die Slums, bisschen arme Menschen gucken? Gibt's in Rio und Indien ja auch, scheint offenbar Bedarf zu bestehen bei Leuten, denen normale Zoos zu langweilig sind >>>:-( also mit den organisierten Touren habe ich auch etwas Bauchschmerzen, weil es suggeriert, dass die Townships generell unsicher seien bzw. lebensgefaehrlich. Andererseits wuerden viele Touris diese Gebiete gar nicht besuchen und sich in ihren 5 Sterne Burgen verschanzen. Ausserdem kommt auch etwas Geld in die Kassen der Einheimischen. Und Fotos, darauf sind die Einheimischen selber scharf, da muss man nichts weiter zu tun. "arme Menschen begaffen", sorry, das finde ich immer noch angemessener als hinter einem Zaun sich westlicher Urlaubdekadenz hinzugeben. ach ja und man muss nicht nach Livingstone fliegen, man kann auch nach Victoria falls fliegen.
D-AIHB Geschrieben 2. Februar 2010 Melden Geschrieben 2. Februar 2010 Hallo. Wirklich ein toller Bericht, der mich auch wieder bestärkt, in den nächsten Jahren auch einen ähnlichen Trip zu machen, wenn ich es mir leisten kann. War aber bestimmt auch eine einigermaßen anstrengende Reise, denke ich mir (und das nicht nur wegen der "netten" Begleiterinnen^^).
flieg wech Geschrieben 2. Februar 2010 Autor Melden Geschrieben 2. Februar 2010 also, die Gesamtkosten der Reise waren 480 GBP fuer den Flug und vor Ort noch einmal 900 GBP, also alles zusammen 1500 EURO in etwa. Wenn man alleine los faehrt, dann kaemen noch einmal etwa 250 EURO fuer Auto und Benzin dazu. soooooo teuer ist das nicht.
Sickbag Geschrieben 2. Februar 2010 Melden Geschrieben 2. Februar 2010 >>>und wenn man auf die Bruecke geht, dann muss man auch Bunjeejumping machen:)! "Hey man, you look like a jumper!" - och, nee, das ist nix fuer Mutters Sohn ;-) >>>der Eintritt betrug 20 US Dollar Letztes Jahr 15. In Sambia 10. >>>Das Visum fuer Zambia kostet uebrigens 50 US Dollar. Ich weiss >>>:-( Dazu gleich noch mehr. >>>ich vermute, Ihr habt damals einen 20 US Dollar Tagesstempel bekommen zum Besuch der Victoria Falls von der zimbawnischen Seite her. Nein, ganz normale Ein- und Ausreise mit 30 Tagen (?) erlaubt, bei Vic Falls rein, in HRE am Flughafen raus. >>>und man muss nicht nach Livingstone fliegen, man kann auch nach Victoria falls fliegen. Ich weiss, aber lustigerweise war JNB-LVI VFA-HRE-JNB erheblich billiger als JNB-VFA-JNB. Und hey, da nehme ich doch gerne den zusaetzlichen Flughafen ins Log. Das fuehrte dann leider dazu, dass der bereits erwaehnte arschige korrupte Grenzer in LVI das 20-USD-Tagesvisum verweigerte und die normalen 50 USD kassierte, da er sich on the spot die Regel ausdachte, dass man, nur dann das Tagesvisum bekommen koennte, wenn man ueber den selben Grenzuebergang ein- und ausreise. Benutze man unterschiedliche, selbst bei Ein- und Ausreise am selben Tag, benoetige man ein Transitvisum. >>>Andererseits wuerden viele Touris diese Gebiete gar nicht besuchen und sich in ihren 5 Sterne Burgen verschanzen. Ausserdem kommt auch etwas Geld in die Kassen der Einheimischen. >>>"arme Menschen begaffen", sorry, das finde ich immer noch angemessener als hinter einem Zaun sich westlicher Urlaubdekadenz hinzugeben. Fair enough. Point taken.
Paule22 Geschrieben 3. Februar 2010 Melden Geschrieben 3. Februar 2010 Hast du eine neue Kamera? Einige sehr schöne Bilder, den Part mit den Frauen verstehe ich aber nicht. Wieso hast du dich nur auf soetwas eingelassen? Finanziell meinetwegen, aber immer nach Plan der Damen... Also, Vielen Dank, schöne Eindrücke.
flieg wech Geschrieben 3. Februar 2010 Autor Melden Geschrieben 3. Februar 2010 Hast du eine neue Kamera? Einige sehr schöne Bilder, den Part mit den Frauen verstehe ich aber nicht. Wieso hast du dich nur auf soetwas eingelassen? Finanziell meinetwegen, aber immer nach Plan der Damen... Also, Vielen Dank, schöne Eindrücke. nein, es ist immer noch dieselbe wie letztes Jahr (Olypmpus 520): ach die Maedels, nein ernsthaft, das haette natuerlich auch mit Maennern passieren koennen. Ich muss auch selbstkritisch anmerken, dass solche Reisen nicht unbedingt so easy sind, wie ich das fuer mich mittlerweile wahrnehme; es ist ja nicht nur das "auf eigene Faust", mehr noch der "Kulturschock" und dann meinerseits auch zuviel falsch verstandene Ruecksichtsnahme. Ein Tipp an jeden, der mit dem eigenen Auto solche Laender bereist mit Freunden uae., das wichtigste ist nicht das, was man genau macht und siehtl, sondern vor allem, dass alle sich darauf einlassen und mit Unebenheiten relaxt umgehen koennen. Der Reiseplan war uebrigens im wesentlichen von mir (bis auf caprivi), aber in 14 Tagen ein 3600km Programm mit 4 Laendern, das war vielleicht doch zuviel. Und aus finanziellen Gruenden haette ich das natuerlich auch locker allein wuppen koennen.
asahi Geschrieben 3. Februar 2010 Melden Geschrieben 3. Februar 2010 Erstmal Danke für den geilen Bericht. Aber irgendwie zieht es mich nicht nach Afrika. Asien ist immer noch meine absolute Nr.1. Ich Reise ja auch (fasst) immer allein und so einen Deal mit den 2 Girls hätte ich nicht gemacht. (Da bin ich ein zu großer Eigenbrötler) Zumindest nicht in einem Auto. Bei öffentlichen Verkehrsmitteln hätte man sich jederzeit trennen können. Aber hier war ja ein Auto im Spiel.
Paule22 Geschrieben 6. Februar 2010 Melden Geschrieben 6. Februar 2010 ach die Maedels, nein ernsthaft, das haette natuerlich auch mit Maennern passieren koennen. Ich muss auch selbstkritisch anmerken, dass solche Reisen nicht unbedingt so easy sind, wie ich das fuer mich mittlerweile wahrnehme; es ist ja nicht nur das "auf eigene Faust", mehr noch der "Kulturschock" und dann meinerseits auch zuviel falsch verstandene Ruecksichtsnahme. Ein Tipp an jeden, der mit dem eigenen Auto solche Laender bereist mit Freunden uae., das wichtigste ist nicht das, was man genau macht und siehtl, sondern vor allem, dass alle sich darauf einlassen und mit Unebenheiten relaxt umgehen koennen. Ich wollte dich auch nur ein bisschen anpieksen. Sage auch fast immer erstmal ja, wenn jemand sich dranhängen will und im Ergebnis bereue ich es dann ein wenig in manchen Situationen, weil man nicht seine Vorstellungen so richtig hinbekommt und die Zeit dann doch manchmal beschränkt ist - in anderen Situationen ist es aber auch wieder mal gut jemand dabeizuhaben. Kann dir auch nur zustimmen, wenn es darum geht, dass man bei solchen Reisen ins doch Unbekannte einfach entspannen können muss, irgendwie löst sich immer alles und oft hat man dabei noch ein schönes Erlebnis, weil man in Kontakt mit den Einheimischen kommt. Ich Reise ja auch (fasst) immer allein und so einen Deal mit den 2 Girls hätte ich nicht gemacht. (Da bin ich ein zu großer Eigenbrötler) Zumindest nicht in einem Auto. Bei öffentlichen Verkehrsmitteln hätte man sich jederzeit trennen können. Aber hier war ja ein Auto im Spiel. So ganz alleine ist man ja auch irgendwie nie, wenn man nicht in Hotels schläft. Mal unternimmt man mal 1-2 Tage was mit jemandem den man trifft, dann geht man mal mit jemand zusammen Essen, unterhält sich und dann gibt es eben wieder Momente, wo man auf eigene Faust losschlägt. Finde ich auch gut.
Rini Geschrieben 26. Februar 2010 Melden Geschrieben 26. Februar 2010 Echt ein super Bericht! Und vor allem beeindruckende Bilder! Da möchte ich auch gleich wieder nach Südafrika...
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