shamu Geschrieben 12. November 2010 Melden Geschrieben 12. November 2010 Irgendwie ist es schon ein bisschen komisch, morgens aufzustehen und zu wissen, dass man in den nächsten drei Tagen eigentlich nur unterwegs sein wird. Vielleicht ist ja genau das die moderne Interpretation des Mottos „Der Weg ist das Ziel“. Egal wie man es nimmt, es brauchte trotzdem zwei Tassen Kaffee und schon ging es zu dritt auf den Weg zum Flughafen Memmingen. Der Flughafen versteckt sich immer noch hinter einem dicken Gerüst. Laut Statistik ist dies nun schon mein 16. Besuch seit Mitte 2009. Naja, mir gefällt er eben sehr gut. Viel ist zur Zeit nicht los, so dass wir komplett ohne Wiegen innerhalb von zwei Minuten die Sicherheitskontrolle passierten. Die Priorität lag ganz klar auf massig Beinfreiheit und einer guten Ausgangsposition für den Flug über die Alpen. Dank Poleposition konnten wir uns eine komplette Notausgangsreihe sichern und der erste Flug hob planmäßig Richtung Sardinien ab. Mit herrlicher Morgensonne flogen wir dann über die Alpen und sogar das Matterhorn ließ sich ablichten. Ein schöneres Panorama dürfte man schwer vor die Linse bekommen. Kurz nach der Landung in Sardinien merkten wir, dass unsere Jacken und Pullis auf dem Trip eher lästig als nützlich werden könnten. Während man in Deutschland Zittern Pflicht war, wurden wir von einem blauen Himmel und Temperaturen um die 20°C erwartet. Zwar hatte Nachts wohl ein sehr starker Sturm über Alghero gewütet und auch der Nieselregen kam kurz noch einmal vorbei, an der sommerlichen Stimmung konnte das aber nicht mehr viel ändern. Nach der Landung versuchten wir noch ein wenig den Flugverkehr am Flughafen zu beobachten, allerdings verteilen sich die Ryanair-Flüge (Göteborg, Frankfurt-Hahn, Bergamo) relativ gut über den Tag und auch der marode italienische Staatscarrier Alitalia lässt sich nicht so oft pro Tag blicken. Schön aber, dass Memmingen mit „Monaco di Bavaria“ (= München) angekündigt wird. Die Entscheidung stand somit schon lange im Voraus fest: Wir wollten in Alghero einen Besuch abstatten. Wer vom Flughafen in die Stadt möchte, kann für sich für einen Euro am hinteren Ende des Terminals eine Ticket ziehen. Danach wartet man vor dem Terminal auf einen gelben AL.FA-Bus, der jede Stunde kommt, und fährt mit diesem bis zur Endstation. Die Tatsache, dass man soeben in einer italienischen Kleinstadt ausgestiegen ist, kann schwer von der Hand gewiesen werden. Wir schlugen den direkten Weg durch die wunderschöne Altstadt zum Meer ein. Der Zwangsaufenthalt von guten acht Stunden war eigentlich nur durch Zufall in der Flugplanung entstanden. Dennoch war ich im Nachhinein sehr froh, dass wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht hatten. Der Besitzer dieser schicken Yacht dachte da sicher ähnlich wie wir. Etwas weiter südlich des Hafens liegt diese Promenade entlang der alten Stadtmauer. Der ständige Kampf gegen feindliche Seefahrer machte diese starke Befestigungsanlage und diverse Türme notwendig. Anhand von diversen Flaggen merkt man noch den katalanischen Einfluss durch die Eroberung der Stadt im 14. Jahrhundert. Im örtlichen Supermarkt deckten wir uns dann noch für spottbillige 8€ mit Ciabatta, Mortadella, Salami und Käse ein und fuhren rechtzeitig zurück zum Terminal um dort unser großes Picknick zu zelebrieren. Leider verspätete sich der Flug nach Madrid um etwa 30 Minuten, so dass wir schon im Dunklen starteten und das Fotografieren äußerst schwer wurde. Noch ein kleiner Tip am Rande: Anscheinend wird das Terminal in Alghero nachts von 24:00 Uhr bis 04:00 Uhr geschlossen. Wer also einen Trip ohne Hotels plant, sollte diesen sardinischen Flughafen nicht für einen Overnight-Stop einplanen. Abends um etwa 21:00 Uhr verließen wir Sardinien Richtung Festland nach Westen und landeten kurz vor Mitternacht am fast völlig menschenleeren Flughafen Madrid-Barajas. Ok, menschenleer war das Terminal 1 nur so lange, bis wir zum Ryanair Checkin Bereich kamen, wo schon viele Fluggäste ihr Nachtquartier aufgeschlagen hatten. Dank Adlerblick sicherten wir uns eine exzellente Stelle, weit außerhalb der wahrscheinlichen Eincheckschlangen am nächsten Morgen inklusive Zugang zu einer Steckdose für die Kamera. Perfekt. Bis auf das Licht an der Decke war die Nacht verlief die Nacht fast störungsfrei und dank der Erfahrung aus dem Göteborg-Trip hatte ich diesmal mit aufblasbarer Luftmatratze & Schlafsack eine richtige gute Nacht. Trotzdem wurde der Lärm irgendwann gegen 6 Uhr unerträglich und nach kurzem Packen trennte sich unser kleines Grüppchen planmäßig. Die anderen beiden würden einen kleinen Rundtrip nach Palma de Mallorca (09:40 Uhr hin, 14:50 Uhr zurück) unternehmen, während ich nach Madrid fahren wollte. Planmäßiger Treffpunkt sollte dann wieder gegen 17:00 Uhr im Terminal sein. Schnell noch die Zähne geputzt, meinen Handgepäckkoffer bei der Gepäckabgabe (Consigna) im T1 deponiert (3,90€/Tag) und dann ab zur Metro. In einem Werbevideo der Comunidad de Madrid bezeichnet sich die U-Bahn von Madrid als „die beste Metro der Welt in der besten Stadt der Welt“. Stolze Behauptung, die aber durchaus stimmen könnte. Die Züge sind zwar unterschiedlich alt und manche Stationen nicht ganz so schön, wie die oben gezeigte, generell ist das Netz aber auf einen wirklich verdammt hohen und sehr sauberem Niveau. Irgendwie hatte ich in der morgendlichen Hektik völlig die Zeit ignoriert und überhaupt nicht gemerkt, dass es eigentlich noch stockfinstere Nacht war, als ich an der Puerta del Sol ausstieg. Im Nachhinein überhaupt nicht schlimm, wenn überhaupt nur ziemlich kalt, denn so war ich fast völlig alleine und spazierte erst einmal zur Plaza Mayor, um mir von dort den Sonnenaufgang anzuschauen. Ungewollt komisch wurde es nur, als ich eine Mülltonne für ein, zwei Nachtaufnahmen als Stativ benutzen wollte. Ein völlig betrunkener und ziemlich verwirrter Madrilene um die zwanzig sprintete auf mich zu und fragte ob ich genau so betrunken wäre wie er, und ob ich ihm helfen könnte sein Haus zu finden. Er könne sich nicht mehr erinnern, wo genau er wohnt, sein Haus wäre aber wahrscheinlich gelb oder weiß gestrichen. Leider konnte ich nicht wirklich viel für ihn tun, schenkte ihm aber erstmal ein Snickers. :D Nachdem die Sonne komplett aufgegangen war, traf ich noch eine Studentin aus Amerika, die im Moment ein Auslandssemester in Italien absolviert und die Herbstferien für einen Trip mit Billigfliegern durch ganze Europa nutzt. Es ist wirklich Wahnsinn, wie einfach es in der heutigen Zeit ist, verschiedene Länder dieser Welt in kürzester Zeit näher kennen zu lernen. An der Puerta del Sol trennten sich dann wieder unsere Wege, da sie genau mein Sightseeingprogramm schon am Vortrag absolviert hat. Gegenüber des Platzes befindet sich noch das Casa de Correos, Regierungssitz der Comunidad de Madrid, dessen berühmte Uhr jedes Jahr live übertragen wird, wie sie mit zwölf Glockenschlägen an Silvester das neue Jahr einläutet. Auf der Puerta del Sol stehen gleich mehrere Wahrzeichen von Madrid: Zum einen ist es der Bär am Erdbeerbaum (Oso y el Madroño), dessen stilisierte Silhouette man überall in der Stadt findet, z.B. auf Gullideckeln oder den Uniformen der Stadtarbeiter. Ebenfalls traditionell ist die Werbung für den Tio Pepe, der quasi in der gleichen Liga wie der OSRAM-Schriftzug am Münchner Stachus spielt. Es mag an dieser Stelle vielleicht ein bisschen komisch klingen, aber obwohl dies mein allererster Besuch in der Hauptstadt Spaniens ist, verbinde ich sehr viel mit dieser Stadt. Aus diesem Grund war mein nächster Anlaufpunkt die große Prachtstraße von Madrid: Die Gran Vía. Bekannte Gebäude sind zum Beispiel das Metrópolis-Gebäude, der Telefónica-Turm oder das Haus mit dem Schweppes-Schriftzug, in der Nähe des Plaza de Callao. Erst vor kurzem feierte die Stadt den 100. Geburtstag dieser Straße mit großem Tamtam. Zum Jubiläum wurde eigens an den Beginn der Straße ein kleines Modell mit maßstabsgetreuen Nachbildungen der Gebäude aufgestellt und in einer großen Veranstaltung enthüllt. Das nächste Foto kostete weit mehr Mühe als es auf den ersten Anschein aussieht, denn leider wurde der Brunnen auf der Plaza de Cibeles in einen der größten Autokreisel der Stadt eingebaut und ist für den Fußgänger (ohne Suizidgedanken) auf Grund der Massen an Autos nicht zu erreichen. Sehr schade. Direkt dahinter steht der monumentale Bau des Palacio de Comunicaciones, der früher das Hauptpostamt der Stadt war. 2007 kam man dann endlich zu einer ähnlichen Meinung wie ich und merkte wie großartig dieses Gebäude an der Plaza de Cibeles ist und quartierte auch das Rathaus von Madrid dorthin. In vielen Tripreports gehört es nun schon fast zum guten Ton, dem größten Stadion der Stadt einen Besuch abzustatten. In diesem Fall tat ich dies aber auch zum ersten Mal, denn das Estadio Santiago Bernabéu im Norden der Stadt ist das offizielle Stadion von Real Madrid. Nicht nur deswegen ein denkwürdiger Ort, sondern auch weil wegen des Champions-League-Finale 2010 zwischen Bayern München und Inter Mailand extra zwei Flüge von Memmingen nach Madrid durchgeführt wurden. Leider ist mir spontan das Endergebnis dieser Partie entfallen. :) Der Weg in den Norden der Stadt bietet sich gleich aus mehreren Gründen an: Zum einen liegt der Flughafen Barajas ebenfalls im Nord-Osten der Stadt und somit ist die Metro Station Nuevos Ministerios nur einen Katzensprung (~15 Minuten) entfernt um zum Beispiel bei dortigen El Corte Inglés zu shoppen. Andererseits bietet aber auch die Cuatro Torres Business Area dem allgemeinen Fan von Wolkenkratzern eine ganz andere Seite der Stadt. Mein Fußweg führte mich zur Plaza de Castilla von der man eine wirklich tolle Aussicht auf die vier Wolkenkratzer und die Puerta de Europa de Madrid, die von den beiden schrägen Wolkennkratzern Torres KIO geformt wird. In der Mitte steht der Obelisco de Calatrava, ein Geschenk der städtischen Sparkasse (Caja Madrid) an die Stadt. Nach diesem ganzen Stress und geschätzten tausenden Kilometern Fußmarsch durch die Stadt hatte ich ein dringendes Bedürfnis nach Ruhe und Erholung. Und wo kann man dies besser finden als im Jardines del Retiro de Madrid, kurz El Retiro, dem Stadtpark von Madrid. Gerade im Sommer, wenn die Temperaturen deutlich heißer werden, dürfte eine kleine Bootsfahrt auf dem See im Park genau das Richtige sein. Auch wenn jetzt im Oktober die Aktivitäten auf dem See eher gering waren, fanden sich doch sehr viele zum chillen beim großen Monumento a Alfonso XII de España ein, das direkt am Ostufer des Sees liegt. Die spanische Tradition des Stierkampfes kann man sicherlich viel streiten und in jede Richtung argumentieren. Allerdings gehört der Kampf von Mensch gegen Tier nun einmal genau so zu Spanien wie die Stierläufe in Pamplona. Und zu so einer Tradition gehört nun einmal ein stattliches Stadion, die Plaza de Toros de Las Ventas an der gleichnamigen Metro-Station. Die Preisgestaltung beim Eintritt hat mich übrigens sehr überrascht: Zum einen wird nach Sonnenplatz (sol), Halbsonnenplatz (sol y sombra), Schattenplatz (sombra) und zum anderen nach Entfernung zur Arena unterschieden, so dass der Preis zwischen 2,20€ und 130,10€ liegt. Brot und Spiele für jeden Geldbeutel. Direkt vor dem Stadion findet man Denkmäler für berühmte Stierkämpfer. Zu tragischen Ruhm schaffte es José „El Yiyo“ Cubero Sánchez, der mit 21 Jahren einer der besten Stierkämpfer des Landes war. Leider stolperte er 1985 kurz nachdem er dem Stier den Todesstoß versetzt hatte und wurde von diesem vor laufender Kamera von hinten aufgespießt. Er gehört somit zu den wenigen Toreros, die vom gleichen Stier getötet wurden, den sie zuvor selber getötet hatten. Welch Ironie. (Wer sich das ganze anschauen möchte, hier der Link zum youtube-Video) Leider neigte sich der Tag schon dem Ende, denn ich musste unbedingt meine Leute am Flughafen wieder treffen um mit ihnen die erste Etappe des Heimwegs nach Trapani zu fliegen. Am Flughafen reichte es dann gerade noch für einen kleinen Abstecher ins neue Terminal 4, das den Charme der 70er in Gestalt von Terminal 1, 2 und 3 locker um den Faktor 100 überbietet. Farblich passt der Bau wirklich perfekt zur Livery von Iberia. Auch wenn mir diese Airline nicht gerade positiv von meinem USA-Trip in Erinnerung geblieben ist. Nach einem gewohnt spanischen, unkomplizierten Sicherheitskontrolle endete dieser Tag. Leider konnte ich wirklich nur einen Bruchteil von dessen schaffen, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte. Es hilft also nichts, irgendwann werde ich noch einmal in die Stadt zurückkehren müssen um mir noch den Rest oder manches einfach nochmal anzuschauen. Völlig unerwartet verlief das Boarding am Madrider Flughafen über einen Finger und somit stieg ich komplett frischluftfrei in die 737 nach Trapani ein. Da der Flughafen von Madrid mindestens drei Nummern größer als der sonst übliche Ryanair-Flughafen ist, verspätete sich die Maschine um fast eine Stunde und brauchte geschätzte 20 Minuten Fahrt bis wir es endlich zur Startbahn geschafft hatten. Mittlerweile war des schon Nacht, so dass wir im Dunklen in Trapani landeten und es uns schnellsten im Terminal gemütlich machten. Diesmal wollten wir schneller als in Madrid sein, wo um diese Uhrzeit die besten (lies: ruhigsten) Plätze schon vergeben waren. Klappte wie am Schnürchen. Anscheinend ist der kleine Flughafen von Trapani-Birgi gerade in einer Phase der Expansion. Jedenfalls scheint man hinter den Checkin-Schaltern einen weiteren Bereich mit Schaltern zu bauen. Dort fanden wir die perfekte Schlafecke und stärkten uns noch mittels eines warmen Toasts. Trotz seiner überschaubaren Größe ist Trapani eine Basis mit vier stationierten Ryanair Flugzeugen. Neben den Iren ist noch Air One relativ oft zu Gast und bedient die inneritalienische Route nach Mailand Malpensa in Konkurrenz zu Ryanairs Bergamo. An manchen Tagen gibt es die Route wirklich schon für 25€ oneway. Nach einen doch sehr anstrengenden Tag in Madrid und der vorherigen Tour in Alghero benahmen wir uns ausnahmsweise wie Kulturbanausen und ließen Sizilien komplett links liegen. Mit den Terravision Bussen kommt man zwar tagsüber für 7€ nach Trapani oder für 14€ nach Palermo, doch da unser Rückflug schon um 06:50 abheben würde, entschieden wir uns für das Land der Träume. Der Rest ist schnell erzählt, denn am morgens schlängelten wir uns mit tausenden anderen Touristen durch die Sicherheitskontrolle. Die früh Morgenmaschinen nach Brüssel-Charleroi, Paris-Beauvais, Memmingen und Pisa warteten bereits auf ihre Fluggäste. Kurz vor Ende gab es für mich noch einmal eine absolute Neuheit: Fluggerät war die EI-DAI, eine der ältesten 737-800 aus dem Jahr 2003, die noch nicht mit den Kunstledersitzen ausgerüstet waren. Stattdessen gab es Stoffsitze und keine quietschgelbe Bemalung der Gepäckfächer. Und wieder einmal landeten wir in einer wahren Nebel-Wolkensuppe im Allgäu. Der Pilot machte es diesmal auch besonders spannend und drehte erst nach Überqueren der A96 auf den Flughafen ein. Ein herrlicher, wenn auch etwas anstrengender Trip ging zu Ende. Zum Schluss noch ein Bild von einem Flugzeug, das mit seiner Registrierung wirklich herrlich zum IATA Code vom Allgäu Airport Memmingen passt: Danke fürs Lesen. In guten zwei Wochen geht es dann noch ein letztes Mal für dieses Jahr auf Reisen. Ein bisschen Chillen in Valencia wird sicher bei den arktischen Temperaturen in Bayern guttun. Mein kleiner Blog hat jetzt übrigens auch eine Facebook-Fanpage. Würde mich echt freuen wenn ihr „Gefällt mir“ drückt: _______ Weitere Reiseberichte von mir: - Kiew - Stockholm - Algarve, Portugal - Paris - Göteborg - Oslo - Danzig - Kopenhagen - Florida - Dubai & Abu Dhabi - Hongkong - China (Guangzhou, Sanya) - Mini Trip durch die USA (New York, Washington & Las Vegas) - Roadtrip durch Ostkanada (Toronto, Montreal, Quebec) und natürlich die Standart-Ryanairtrips nach London (STN) und Barcelona (über GRO)
shamu Geschrieben 18. November 2010 Autor Melden Geschrieben 18. November 2010 Kleiner Nachtrag: Beim Durchschauen meiner Bilder ist mir noch ein Bild aufgefallen, dass ich eigentlich in den Müll schmeissen wollte: Man kann hier sehr gut sehen, dass der Pushback am hinteren, linken Fahrwerk ausgeführt wurde. Sowas habe ich ja noch nie gesehen! Ist das nicht ziemlich gefährlich? Immerhin ist das hintere Fahrwerk nicht lenkbar, so dass beim Eindrehen auf die Linie doch ziemliche Querkräfte wirken. Und ausserdem wird das Fahrwerk ja leicht angehoben und der Flieger steht damit schief und belastet das rechte Fahrwerk doch deutlich mehr. Hat da jemand mehr Infos?
Jubilee Geschrieben 20. November 2010 Melden Geschrieben 20. November 2010 Kleiner Nachtrag: Beim Durchschauen meiner Bilder ist mir noch ein Bild aufgefallen, dass ich eigentlich in den Müll schmeissen wollte: Man kann hier sehr gut sehen, dass der Pushback am hinteren, linken Fahrwerk ausgeführt wurde. Sowas habe ich ja noch nie gesehen! Ist das nicht ziemlich gefährlich? Immerhin ist das hintere Fahrwerk nicht lenkbar, so dass beim Eindrehen auf die Linie doch ziemliche Querkräfte wirken. Und ausserdem wird das Fahrwerk ja leicht angehoben und der Flieger steht damit schief und belastet das rechte Fahrwerk doch deutlich mehr. Hat da jemand mehr Infos? hehe, naja ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Schopf nennt diesen Vorgang bzw den Truck PowerPush. Mal ein Video von Schopf http://www.youtube.com/watch?v=9Nc5G_ExOmY Das sollte alle deine Fragen beantworten.
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