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[Tripreport] 2 Tage mit AB + JAT in Belgrad, Serbien


enet

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Geschrieben

Moin zusammen,

 

Frauchen ist in Australien und ich hab eine Woche Urlaub – Grund genug mal wieder in die Luft zu gehen – und zwar in ein neues Land und somit auch neue Stadt. Es lohnt sich also die Tastatur zu benutzen und einen Bericht über meinen Kurztrip nach Belgrad via Wien zu schreiben.

 

Los ging es am 15.02.2011 um 6:15 Uhr mit der airberlin A319 D-ABGQ von Hamburg erstmal nach Wien. Der Start erfolgte in südöstliche Richtung, was für Hamburg eher selten der Fall ist. Ich mag die A319 und mit ordentlichem Schub und einem sehr kurzem Rollweg ging es los. Eigentlich gibt es über den Flug nichts besonderes zu berichten, ausser vielleicht dass es Brezen mit Butterfüllung und am Ende ein Schokoherz gab. ;-)

 

Um 7:45 Uhr in Wien gelandet, hatte ich nun 3 Stunden bis zum Weiterflug nach Belgrad Zeit. Ich nutze sie für einen Besuch bei McDonalds und surfte dank kostenlosem Internet des Flughafens meine Zeit ab bevor es los ging….

 

Eingesetzt wurde auf dem 1:15 h JAT Airways Flug eine ATR72 und wir flogen mit ungefähr 90 % Auslastung. Man, welch Schätzchen – mit fast 21 Jahren hatte sie die besten Jahre sicherlich schon hinter sich, flog aber noch gut und laut. ;-)

 

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Take-off, in-flight service und schon angekommen:

 

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Bei der Ankunft stürmten unzählige Männer mit dem Wort „Taxi?“, „Taxi?“, „Taxi?“ … auf mich zu. Man, das nervte, zumal sich einige auch noch an meine Fersen hängten und nicht aufgaben. Sehr unangenehmer Empfang, aber das hatte ich in Osteuropa schon öfters so.

 

Nun ja, ich nahm weder ein offizielles noch die inoffizielles Taxi, sondern den Linienbus 72 für 120 Dirham, also lediglich knapp 1,20 Euro. Er benötigte 30 Minuten bis in die Innenstadt und fährt alle 30 Minuten von der oberen Ebene ab. Tickets gibt’s direkt beim Fahrer.

 

Vorbei ging es an riesen Wohnparks „Ostblock-Style“ und ziemlich armen Gegenden, teilweise sogar noch mit Barracken.

 

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Der Bus kommt kurz nach der Brücke über die Donau in der Stadt an und mein erster Weg führte zu Fuß zu meinem Hotel „Rex“ in der Nähe des Diplomatenviertels.

 

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Man merkt, ich bin in Südosteuropa angekommen. Sehr viele alte und nicht sonderlich gepflegte Gebäude, alte Autos und der Geruch… jeder der schon einmal in Osteuropa unterwegs war kennt ihn.

 

Die Zeichen des Krieges sind auch noch nicht ganz verschwunden:

 

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Nachdem ich Hotel war, hab ich erstmal das kostenlose und vor allem schnelle WLAN genutzt. Da es so aussah als ob es in der Stadt nicht sonderlich viel zu sehen geben würde, surfte ich erstmal in Ruhe 1,5 Stunden im Internet bevor ich noch eine Runde drehte.

 

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Jetzt komme ich in Belgrads Herzstück- die Einkaufsstrasse.

 

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Am Ende der Einkaufsstrasse wurde es dann doch noch interessant:

 

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So langsam wurde auch das Wetter etwas besser, die Sonne ging unter, der Mond war zu sehen und der Nebel zog ab – und das ist gut für Stadt, denn eine häßliche Stadt kann sich im dunklen noch einmal wandeln. ;-)

 

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Die Kriegsspuren verschwanden jedoch nicht.

 

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Da hilft nur noch das Plus – PilsPlus.

 

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Wieder im Hotel guckte ich erstmal National Geographic, Discovery Channel etc – eine große Auswahl amerikanischer Sender stand zur Auswahl, deutsche Programme gab es jedoch nicht. Die Nacht war dann ganz angenehm und ruhig und um 9 Uhr ging es zum Frühstück. Der Frühstücksraum ist ein Nichtraucher/Raucherraum – eine Unterscheidung gab es nicht. Da ich so etwas ganz besonders mag, hab ich es auf einem schnellen Ei und einem Brötchen belassen und bin ab wieder ins Zimmer. Wie man sich doch an eine rauchfreie Umgebung gewöhnen kann….

 

Da ich genug von der Stadt gesehen hatte, ging ich am Morgen in Richtung Shopping-Center los, das war aber noch ein kleiner Marsch…

 

Wie harmonisch die Mobilfunkmasten in die Architektur des Gebäudes integriert wurden – einfach klasse. ;-)

 

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Hier der Bahnhof.

 

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Da ist das Ziel – das Shopping Center.

 

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Das Center war sehr nett mit vielen Geschäften und Restaurants. Hier verweilte ich einige Stunden und erledigte das Mittagessen bei Vapiano mit kostenlosem WiFi.

 

Vor dem Center ist dann auch eine Bushaltestelle um zum Flughafen zu kommen. Leider gibt es keinen Fahrplan dort und so wartete ich einfach bis der Bus kam (kann ja aufgrund des 30 Minuten Taktes nur maximal 30 Minuten dauern). Das Ticket kaufte ich wieder beim Fahrer los geht’s….

 

 

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Irgendwie freute ich mich auf mein zu Hause, denn so ganz wohl hab ich mich in Belgrad nicht gefühlt. Alles sehr alt, verfallen und ungepflegt und dazu viele Männer die einfach irgendwo rumstehen als ob sie auf jemanden warten.

 

Am Flughafen angekommen wartete die ATR72 JU-ALN schon auf den Rückflug nach Wien.

 

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Hier die Heizung des Terminals, sehr effizient und energiesparend:

 

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Schnell noch mit Yugopetrol voll machen und schon kann es nach Wien los gehen, Auslastung 100 %.

 

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Die Flugzeit war 1:15 Stunden kurz und pünktlich erreichten wir Wien, wo ich wieder 3 Stunden Zeit hatte um im Internet zu surfen (und dank Sipgate App auf dem iPhone kostenlos mit Deutschland zu telefonieren).

Von Wien zurück nach Hamburg ging es mit dem Abendflug, der um 21:25 Uhr Wien verlässt. Dabei wurde wieder meine „Lieblingsflugkombination“ eingesetzt: airberlin + A319... Und wieder die D-ABGQ, die ich nun zum 3. Mal im Log habe.

 

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So, das wars schon und ich hoffe der kurze Bericht hat euch gefallen und ihr konntet einen kleinen Eindruck aus Serbien mitnehmen.

 

Jetzt habe ich erstmal wieder FLUGPAUSE – und zwar ganze 16 Stunden, denn dann geht’s nach Istanbul und weiter nach Izmir. Stay tuned, der nächste Bericht wird kommen…..

Geschrieben

Schade dass dir belgrad nicht gefallen zu haben scheint!

War letzten Sommer dort und habe es als Startpunkt einer "Balkan-Rundreise" gemacht, sozusagen. Da war für mich Belgrad ein großes Highlight - eine tolle Stadt mit wunderschönen altstädtlichen Gassen, dem Fort welches du ja auch bestiegen hast, den einzigartigen Boatparties, der Donau und einfach einem wunderschönen jugendlich-studentischen Flair!

Meine Begeisterung könnte natürlich auch daran liegen, dass ich Couchsurfen war und so die Stadt mit einem Belgrader entdeckt habe, aber weder war mir in den 4 Tagen die wir dort waren ein einziges Mal langweilig, noch habe ich die Shopping Mall von innen gesehen (die sehen doch sowieso alle überall gleich aus...), noch fühlte ich mich auch nur ein einziges Mal unsicher... Ich hoffe dass andere sich nicht von deinem Bericht abschrecken lassen.

Nix für ungut!

John.

  • 1 Monat später...

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