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DB, ÖBB, SBB und SNCF planen großes gemeinsames Europa-Nachtzugnetz


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Es ist schon interessant, was die Covid-19-Pandemie in Verbindung mit der immer stärker werdenden Kritik an Kurzstreckenflügen bewirken kann. Vor ein paar Jahren hat sich die DB (teilweise der vollständig?) aus dem Nachtzug-Geschäft zurückgezogen. Im Gegensatz zur ÖBB, die ihr Nachtzug-Geschäft (NightJet) ausgebaut hat. So wird z. B. eine sehr interessante tägliche Nachtzuglinie ab München inzwischen von der ÖBB betrieben und ist online nicht einmal bei der DB buchbar. Von München geht es jede Nacht mit Kurswagen über Salzburg und Villach nach Venedig, Budapest, Zagreb und Rijeka. Und jede Nacht auch genauso zurück nach München.
 

Ich habe diesen Zug auf der Strecke Rijeka–München vv. in den vergangenen Jahren selbst mehrfach genutzt. Aus Kroatien kommend und ab München fliegend gibt es einfach keine bessere Alternative. Was jedoch definitiv einen vernünftigen Schlaf stört: An bzw. nach jeder Grenze (HR/SLO, SLO/A, A/DE) kontrollieren die Grenzpolizisten die Ausweise – auch innerhalb von Schengen –  und die Schaffner die Fahrkarten. Die Grenzpolizisten haben zumindest 2018 und 2019 auch noch mit der Taschenlampe unter die Sitze geleuchtet – wohl als Reaktion auf die Migrantenströme auf der Balkanroute.

Wenn diese Kontrollen abgeschafft würden, wären die Nachtzüge wirklich eine sinnvolle und bequeme Alternative, um innnerhalb Europas von A nach B zu kommen.

 

Ach ja, als die DB auf der genannten Strecke noch das Sagen hatte, kosteten die Tickets rund 100 € OW. Seit die ÖBB die Strecke übernommen hat, nur noch ab 29 €. ;-)

Bearbeitet von Ralf Hobirk
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Wir schlittern in die sozialistische Planwirtschaft. Der Staat greift vermehrt in Wirtschaftsbelange ein, anstatt es den Markt zu überlassen. Das führt ins Desaster. Man sollte es den Passagieren überlassen welches Verkehrsmittel sie benutzen wollen.

Da die Bahn gegenüber dem Flieger nicht wettbewerbsfähig ist, verbietet man kurzerhand die Kurzstrecke und zwingt die Passagiere Bahn zu fahren. 

 

Da alle Ex-Staatsunternehmen zusammenarbeiten wird es kein Wettbewerb geben. Die Preise werden steigen, der Service verschwindet und die Passagierzahlen werden wieder ins Bodenlose fallen. Die Probleme der Bahn bleiben also. :D

 

Im Vierer-Abteil mit wildfremden Leuten? Und das in der heutigen Zeit?

 

Die Fahrtzeiten sind auch unterirdisch. In Berlin fahre ich um 18:22 Uhr los und bin um 7 Uhr in Wien.

Um auf einer Pritsche zu legen bezahle ich 150 Euro.

Eine Erfolgsgeschichte wird das nicht.

 

 

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