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SMS erreicht fast jedes Telefon, kann aber wenig. Whatsapp kann viel, verlangt aber eine App, Vertrauen in Meta und ist längst nicht überall verbreitet. Genau dazwischen positioniert sich RCS.

Der Rich Communication Service ist ein offener Mobilfunkstandard der GSMA, der fest im Betriebssystem steckt, auf Android seit Langem, seit Kurzem auch auf dem iPhone. In Deutschland sind darüber bereits 94 Prozent der Mobilfunknutzer erreichbar, ganz ohne App-Installation. Und falls RCS einmal nicht greift, wird die Nachricht automatisch als SMS zugestellt, der Fluggast bleibt also erreichbar.

Für Airlines und Flughäfen eröffnet das neue Möglichkeiten: Bordkarte, Sitzplatzauswahl, der komplette Check-in oder eine Umbuchung bei Störungen lassen sich direkt im Chat abwickeln, ohne Wallet, PDF oder eigene App. Geschäftliche Absender werden zudem von den Netzbetreibern verifiziert, was Vertrauen schafft und vor Fälschungen schützt.

Als größter Konkurrent gilt Apple Messages for Business, das aber vor allem Apple-Nutzer erreicht. RCS soll Whatsapp und Co. nicht ersetzen, sondern ergänzen. Andreas Sebayang ordnet ein, was hinter dem Standard für die Luftfahrt steckt.

Teil unserer aktuellen airliners+ Ausgabe 30/2026 „Zehn Jahre A220, Kommunikation per RCS, bilaterale Abkommen".

Wird RCS zum neuen Standardkanal zwischen Airline und Fluggast, oder bleibt es beim Nebeneinander vieler Messenger?

Statt SMS und Whatsapp: Wie die Luftfahrt besser mit RCS kommunizieren könnte

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