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  • airliners.de Team
Geschrieben
Selten war das Bild der Branche so gespalten wie in diesem Sommer.

Einerseits Rekorde: Airbus steigert den Umsatz um 28 Prozent, Rolls-Royce, MTU und Safran heben ihre Prognosen an, getragen von Triebwerkswartung, Ersatzteilen und Rüstung. Air France-KLM übertrifft dank Premium-Nachfrage die Erwartungen, selbst Flughafenbetreiber wie Vinci und der Reisehändler Avolta wachsen.

Andererseits die Kehrseite: Die IATA meldet den dritten Rückgang der Passagierzahlen in Folge, gebremst von Iran-Krieg und hohen Ölpreisen. Boeing verbucht einen Quartalsverlust, Singapore Airlines erstmals seit 2022 rote Zahlen, und bei der Lufthansa brach das bereinigte Ebit um 56 Prozent ein.

In seiner Gedankenflüge-Kolumne zieht Alexander Fink daraus einen Schluss: Die Gewinne dieses Sommers stammen kaum noch aus dem klassischen Verkehrswachstum, sondern aus Wartung, Ersatzteilen, Rüstung und Premium, Geschäftsfeldern, die von der Zahl der Passagiere weitgehend abgekoppelt sind.

Teil unserer aktuellen airliners+ Ausgabe 31/2026 „Embraer etabliert E2, Bahnbonus im Check, Mythos Flugscham".

Verdient die Branche ihr Geld künftig abseits des Passagierwachstums, oder ist das nur eine Momentaufnahme?

Umgedacht: Wie die Branche ihre Gewinne neu erfindet

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