airliners.de Team airliners-Nachrichten Geschrieben Gestern um 07:00 airliners.de Team Melden Geschrieben Gestern um 07:00 Die Deutsche Bahn hat ihr Bahnbonus-Programm umgebaut und es als Verbesserung vermarktet: Freifahrten schon ab 750 statt 1000 Punkten. Andreas Sebayang hat mit zahlreichen Stichproben nachgerechnet, und das Bild ist ein anderes.Für spontane Fahrten werden die Punkte teils deutlich entwertet. Wo eine kurzfristige Freifahrt früher 1000 Punkte kostete, sind es nun oft 1750, selbst auf kurzen Strecken. Die Flex-Preise stiegen um bis zu 25 Prozent, die zweite Klasse traf es stärker als die erste. Die Bahn setzt jetzt auf dynamische Preise nach Auslastung, ähnlich dem Yield Management der Airlines, doch anders als bei Vielfliegerprogrammen bleibt der Zusammenhang mit der Distanz kaum erkennbar.Wer langfristig plant, fährt weiter zu stabilen Konditionen, doch dann lohnt sich oft der Sparpreis mehr. Und Freifahrten ins Ausland kosten pauschal 1000 Punkte mehr.Sein Fazit: eine verpasste Chance auf ein modernes, nachvollziehbares Programm, das vor allem spontane Nutzer bestraft.Teil unserer aktuellen airliners+ Ausgabe 31/2026 „Embraer etabliert E2, Bahnbonus im Check, Mythos Flugscham".Kann ein Bahn-Bonusprogramm von den Vielfliegerprogrammen der Airlines lernen, oder sind die Ziele zu verschieden?Bahnbonus-Programm: Eine verpasste Chance und teils deutliche Entwertung
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