airliners.de Team airliners-Nachrichten Geschrieben vor 8 Stunden airliners.de Team Melden Geschrieben vor 8 Stunden „Open Skies bedeutet nicht, dass jemand kommt und bleibt."Das über 80 Jahre alte Chicagoer Abkommen von 1944 bestimmt noch immer die Entscheidung jedes Airline-Managers, der eine Landesgrenze überfliegen will. Warum dieses System aus der Ära der Flugboote bis heute trägt, erklärt Ian Douglas, Honorary Senior Lecturer an der University of New South Wales und Professor of Practice an der Hong Kong Polytechnic University, im Interview mit Dr. Tolga Ülkü.Seine Beobachtungen: Die klassischen Rechte der fünften Freiheit sind mit der wachsenden Reichweite fast verschwunden, Ultra-Langstrecken wie Sydney–London nonstop stellen sogar eine neue bilaterale Exklusivität her. Hubs sind mächtig, aber verletzlich, wie Finnair nach der Sperrung des russischen Luftraums erfahren musste. Und Liberalisierung ist kein Selbstläufer: Für kleine, tourismusabhängige Inselstaaten kann ein offener Markt zur Bedrohung werden, und selbst Australiens offener Inlandsmarkt lässt neue Anbieter reihenweise scheitern.Teil unserer aktuellen airliners+ Ausgabe 31/2026 „Embraer etabliert E2, Bahnbonus im Check, Mythos Flugscham".Braucht der internationale Luftverkehr endlich ein neues Regelwerk, oder trägt das bilaterale System trotz seiner 80 Jahre weiter?"Open Skies bedeutet nicht, dass jemand kommt und bleibt"
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