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  • airliners.de Team
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Die digitale Einreise ist in vielen Ländern längst Standard: Pass ans E-Gate, fertig. Nur hängt der Komfort oft an einer Hürde davor, der digitalen Arrival Card. Ohne sie verweigern manche E-Gates den Dienst, wie Andreas Sebayang bei einem Transitaufenthalt in Seoul erlebt hat.

Das eigentliche Problem beginnt bei der Suche. Wer Einreisekarte, Zollerklärung oder Registrierung googelt, landet leicht bei kommerziellen Vermittlern, die für kostenlose oder günstige Formalitäten Geld verlangen. Dazu kommt die neue Fehlerquelle KI: Sebayang bekam für Vietnam ein Formular vorgeschlagen, das bereits 2015 ersetzt worden war, und als Quellen keine amtlichen Stellen.

Früher half die Crew mit den Papierformularen, heute fällt diese Unterstützung weg, gerade für ältere Reisende oder solche ohne gutes Englisch. Sein Vorschlag: Einreiseformalitäten in die Airline-Apps, ergänzend zu den bestehenden Wegen. Ein Vorbild existiert schon. Qantas integriert gemeinsam mit der Australian Border Force die Australian Travel Declaration in die eigene App, seit Oktober 2024 und inzwischen mit 380.000 Nutzungen. Die Allianzen könnten die nötigen Daten zentral pflegen und per Schnittstelle bereitstellen.

Teil unseres aktuellen airliners Magazins 32/2026 „Vater der A220, Geschäftsreisen in die USA, BER-Lehren".

Sind Einreiseformalitäten Aufgabe der Airline-App oder allein Sache der Behörden?

Digitale Arrival Cards: Ab in die Airline-Apps!

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