Zum Inhalt springen
airliners.de

Empfohlene Beiträge

  • airliners.de Team
Geschrieben
Allein bei der Lufthansa erscheinen jährlich drei Millionen Passagiere nicht am Check-in, die Auslastung von über 8000 vollbesetzten Jumbojets. Wer bislang den ersten Flug einer mehrstufigen Buchung verpasste, verlor automatisch auch die Folgesegmente, eine Praxis, die deutsche Gerichte schon 2010 und zuletzt im Oktober 2025 teilweise kippten.

Nach 13 Jahren Verhandlung haben sich EU-Parlament und Rat nun auf eine Reform verständigt, die No-Show-Klauseln erstmals ausdrücklich verbietet: Wer den Hinflug nicht antritt, darf weder vom Rückflug ausgeschlossen noch mit einer Nachzahlung belegt werden. Für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität, Schwangere und unbegleitete Minderjährige entfällt die Klausel vollständig.

Offen bleibt allerdings, ob auch Mehrsegment-Buchungen mit Anschlussflügen vollständig erfasst sind, der Wortlaut spricht nur von Hin- und Rückflug. Verbraucherverbände lesen das weiter, Lufthansa und Juristen enger. Unverändert bleiben zudem die Regeln für Umsteigeverbindungen, wer einen Zubringerflug nicht nutzt, muss weiter mit einer Preisanpassung rechnen. Und wegen der zwölfmonatigen Übergangsfrist gelten die alten Regeln realistisch noch bis 2027.

Teil unseres aktuellen airliners Magazins 33/2026 „Emirates-Streit, No-Show-Reform, Flugtaxi-Markt".

Schließt die Reform die entscheidende Lücke für Vielflieger, oder bleibt das Schlupfloch bei Mehrsegment-Buchungen bestehen?

No-Show: Was Vielfliegern jetzt wirklich zusteht

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...