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  • airliners.de Team
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Cyberangriffe auf die Luftfahrt treffen selten nur einzelne IT-Systeme, sie können Check-in verlangsamen, Bonuskonten kompromittieren oder Zugänge zu Sicherheitsbereichen gefährden. 2025 zeigte sich das exemplarisch: Bei Qantas gelangten Angreifer über ein externes Kontaktcenter an Kundendaten, ein Angriff auf einen Passagierabfertiger beeinträchtigte mehrere europäische Flughäfen, am BER musste zeitweise manuell gearbeitet werden.

Alexander Summerer, Head of Authentication beim Sicherheitsanbieter Swissbit, erklärt, warum klassische Passwörter und selbst gängige Mehr-Faktor-Verfahren dagegen nicht mehr ausreichen: Einmalcodes lassen sich in Echtzeit abfangen, Push-Benachrichtigungen wiederholt bestätigen. Der offene Standard FIDO2 bindet die Anmeldung dagegen kryptografisch an den echten Dienst, eine gefälschte Seite erhält keine gültige Anmeldung.

Sein Vorschlag geht über die reine IT-Anmeldung hinaus: Hardware-Sicherheitsschlüssel, die FIDO2 mit physischer Zutrittskontrolle verbinden, könnten digitale und räumliche Berechtigungen zusammenführen, etwa für Vorfeld, Gepäckbereiche oder Technikräume. Priorität sollten Rollen mit hohem Schadenspotenzial haben: Administratoren, IT-Support, Check-in- und Dispositionssysteme, externe Partner mit Fernzugriff.

Teil unseres aktuellen airliners Magazins 33/2026 „Emirates-Streit, No-Show-Reform, Flugtaxi-Markt".

Sollten Airlines und Flughäfen digitale und physische Zugänge künftig über ein gemeinsames System steuern?

Cybersecurity für Airlines und Airports: Warum Passwörter nicht mehr ausreichen

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