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CL-600

FMO vs. DTM

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Darum geht es bei der Untersuchung der EU-Kommission nicht. Es geht darum, ob der FH den Fluggesellschaften unerlaubte (staatliche/öffentliche) Subventionen hat zukommen lassen. Wenn dies bejaht werden sollte, müssen eben die betroffenen Fluggesellschaften die Gelder zurück zahlen...

 

das liest sich in der verlinkten Quelle aber etwas anders, da wird, frei aus dem Gedächtniss, die Verlustübernahme durch die Stadtwerke als Subvention bewertet.

Und der Flughafen hat seine Verluste wohl kaum 1:1 nur mit den Subventionen gemacht....

 

Gruß, Thomas

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Jo so isses auch!

Der Flughafen darf ja subventionieren, dass machen andere ja auch. ABer der Flughafen DTM macht das mit Geldern, die er nicht selbst erwirtschaftet, sondern die von der öffentliche Hand kommen. Würde es sich um Gelder aus der freien Wirtschaft handeln wäre das kein Problem!

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@ Tommy1808

 

Du hast vollkommen Recht, dass die Fluggesellschaften tatsächlich nicht erwähnt werden. Aber wie du schon selber sagst, die Zahlungen der Stadtwerke Dortmund werden hier als unerlaubte Subventionen bewertet. Aber nur im Zusammenhang mit NERES.

 

Die EU-Kommission sagt hier, die günstigen Gebühren, die der FH den Fluggesellschaften gewährt, führt zu Verlusten, die von den Stadtwerken ausgeglichen werden. Hier liegen nun unerlaubte staatliche Subventionen vor. Aber das ist ja eigentlich nichts Neues und keine Überraschung! Welche Folgen dies nun wiederum hat, steht ja nicht in diesem Bericht.

 

Und da habe ich etwas in diesem Artikel gelesen. Keine Ahnung, ob dies so stimmt.

 

Gruß

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Welche Auswirkungen könnte das auf andere, ebenfalls rote Zahlen schreibende Flughäfen haben? Deren Verluste werden ja auch von den Eigentümern getragen und das ist oftmals zu einem Großteil die öffentliche Hand.

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Ich denke da kommt es auf die Einzelfälle an. In DTM hat man sich ja durch die Beihilfen ein Wettbewerbsvorteil verschafft. Auch dieser Punkt wird von der EU geprüft. Werden die Subventionen gezahlt, um den Betrieb zu erhalten z.B RLG ohne das dieses Einfluss auf den Wettbewerb hat, dann ist das keine unerlaubte Beihilfe. In DTM ist ja der Wettbewerb davon betroffen, da Verkehre von den umliegenden Flughäfen abgezogen werden.

Daher ist ein pauschales Urteil kaum möglich. Änliches galt ja im übrigen auch für Lübeck, da hier der Wettbewerb mit Hamburg verzerrt wurde.

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Es werden ja noch mehr Flughäfen geprüft. Dortmund ist nur einer von denen, und das gesamte Verfahren soll erst im Sommer 2008 abgeschlossen sein. Ich denke, überall wo die Situation so ähnlich ist wie in Dortmund, wird die EU-Kommission zum gleichen Ergebnis kommen.

Wo der Flughafen Verluste macht durch zu niedrige Gebühren und diese durch staatliche Mittel ausgeglichen werden, liegen unerlaubte Subventionen für die operierenden Fluggesellschaften vor.

 

Allerdings kann dies im Einzelfall auch einen Gesamtvolkswirtschaftlichen Nutzen haben.

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und was soll uns dieses Beispiel jetzt sagen?

 

Vielleicht, das man in einem Bundesland, in dem alle Einwohner durch die Flughäfen

FMO im Norden

PAD im Osten

DUS im Westen

CGN im Süden

ausreichend abgedeckt sind einfach keinen zusätzlichen Flughafen in der Mitte braucht?

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@ Wurstbrot

 

Ist dies deine Meinung, oder unterstellst du den anderen Thread-Schreibern diese Meinung?

 

Zu dem Thema "Wie viele Flughäfen braucht das Land" finde ich diese Stellungnahme von Prof. Hartwig und Dr. Malina von der Uni Münster sehr interessant (Ab Seite 7 des Dokuments: Wie beurteilen Sie die Dichte an Flugplätzen in NRW…).

 

Spiegelt nicht unbedingt meine Meinung wider, aber diese Zahlen waren mir so auch noch nicht bewusst. Dort steht kurz gesagt, pro Einwohner gerechnet, hat NRW gar nicht sehr viele Flughäfen, verglichen mit anderen Regionen in Deutschland und Europa.

 

Trotzdem heißt dies für mich nicht unbedingt, dass NRW mehr als die drei Airports, die im Luftverkehrkonzept des Landes als bedeutsam aufgeführt werden, benötigt, um eine ausreichende Versorgung anzubieten. Trotzdem geht der Luftverkehr nicht an mehr Landebahnen im Land kaputt… Es sollten nur alle mit den gleichen Karten spielen müssen, dies gilt im übrigen auch für Köln/Bonn.

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