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[Tripreport] Odessa / Ukraine mit YAK-42D und 151 Fotos


enet

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Geschrieben

Moin Moin zusammen!

 

Dieses ist die Fortsetzung meiner Ukraine Reise, von der ihr hier bereits einen Bericht über Kiew lesen konntet. Ich habe mir von dort aus einen kleinen Abstecher an das schwarze Meer -oder genauer gesagt- nach Odessa gegönnt, von dem ich einen eigenen Bericht gemacht habe, da der Kiewbericht ansonsten zu lang geworden wäre.

 

Von meinem Hauptziel Kiew war ich sehr begeistert und ich freute mich auf eine weitere Stadt der Ukraine, um noch mehr Eindrücke sammeln zu können. Als ich von Wizzair Ukraine hörte, die ganz neu innerhalb des Landes einige Strecken anbot, war mir klar, dass es auch für mich einen Inlandsflug geben wird.

 

So buchte ich KBP-ODS-KBP mit WUA für unschlagbare 14 Euro return! Kurz vor der Reise prüfte ich noch einmal kurz die Flugzeiten und musste feststellen, dass Aerosvit die Preise auf dieser Strecke aufgrund des Wettbewerbs drastisch gesenkt hat. Ich guckte im Amadeus nach dem Fluggerät und da tat sich etwas völlig neues auf: Yakovlev YAK-42D! Boar, das musste sein. :-)

 

Für den Hinflug war die YAK leider schon viel zu teuer, auf dem Rückflug jedoch mit 29 Euro sehr akzeptabel.

 

Meine Reise startete also am Flughafen Kiew und als erstes Bild präsentiere ich euch das Terminal 1, von dem alle internationalen Flüge abgefertigt werden.

 

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Aber, ich hatte ja einen Inlandsflug und so durfte ich das Terminal 2 kennenlernen.

 

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Nach dem einchecken (was komisch war, da man ausser einem Aufkleber in einer kleinen Ecke keinen einzigen Hinweis auf Wizzair fand) bin ich nochmal kurz raus aus der Terminal für dieses Foto....

 

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Holala, was haben wir denn hier? Jawoll, eine YAK-42 von Donbassaero. Diese Fluggesellschaft sollte die Strecke ODS-KBP im Auftrag Aerosvit fliegen. Ist es also vielleicht die YAK mit der ich fliegen werde?

 

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Aber gut, erstmal stand ja mein Wizzair Ukraine Flug an. Witzig ist die Reg., denn die ist UR-WUA, also: Wizzair Ukraine. :-)

 

Es handelt sich hier um eine A320 – brandneu!

 

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In KBP ist nicht viel los...

 

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Der Flug war nur sehr mäßig ausgelastet, es waren nur knapp 50 Paxe an Board und die Flugzeit war kurze 45 Minuten lang.

 

Der Anflug auf Odessa bei wolkenlosem Himmel:

 

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Schattenspiele:

 

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Als wir in ODS aufsetzten, ruckelte es ordentlich. Die Piste ist eine wahrscheinlich die schlechteste auf der ich je gelandet bin.

 

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Das Terminal in Odessa.

 

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Angekommen und direkt mal wieder Ärger bekommen, dass ich keine Bilder machen darf. Hmm, zu spät. ;-)

 

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Als ich aus dem Terminal raus war (natürlich nicht ohne 20mal nach einen Taxi angesprochen zu werden), bot sich dieser Blick auf das Terminal:

 

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Ich ging gleich zur Bushaltestelle und nahm den Bus in die Stadt, der mal wieder ohne Wartezeit direkt mit mir abfuhr. Preis: 12 Cent!

 

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Der Bus fuhr durch ein paar ärmere Wohngebiete und brauchte ca. 20 Minuten bis zum Hbf. Hier wird man rausgelassen:

 

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Das ist der Hbf:

 

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Ich ging los und versuchte irgendwie mein Hotel ausfindig zu machen. Es war brüllend heiß. Nach einer halben Ewigkeit herumirren, sprach ich einen Taxifahrer an, was es denn kosten würde wenn er mich zum Hotel fährt. Er sagte 100 UAH – ich dankte ab und ging weiter. Verhandeln ging leider nicht, denn er konnte rein gar kein Englisch.

 

Eigentlich konnte mein Zirka Hotel gar nicht weit weg sein, nur konnte ich keine Strassenschilder etc lesen und so war die Suche eher schwierig. Weitere 15 Minuten vergangen und ich hatte keine Lust mehr. Also sprach ich den nächsten Fahrer an und er sagte 70 UAH. Verhandeln auch hier leider nicht möglich, er konnte nichts anderes als seine Sprache. Den Preis erhielt ich mit dem zeigen von Fingern. :-)

 

Ich nahm das Angebot an (umgerechnet 10 Euro) – schliesslich wollte ich langsam mal in mein Hotel und die Fahrt ging los. Einmal um die Ecke, die Strasse runter und links. Da waren wir – und ich wusste dass der Preis viiiieeeel zu hoch war. Naja egal, anders hätte ich das Hotel wohl nie gefunden.

 

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Das Hotel war günstig und das Zimmer – nennen wir es mal zweckmäßig.

 

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Puuuh. Zum Glück bleibe ich hier nur eine Nacht, denn länger hätte ich es wahrscheinlich nicht ausgehalten.

 

Meine Sachen abgelegt, brauchte ich noch etwas zu essen und trinken und bin deswegen noch einmal los in die Stadt, wo ich dieses Bild gemacht hatte.

 

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Am nächsten Morgen ging meine Tour durch die Stadt bereits früh los, aber auch um vor 9 Uhr war es bereits richtig warm.

 

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Ein Plätzchen zum ausruhen?

 

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Das ist die „Hauptstrasse“ von Odessa (die Deribasowskaja) die für den Autoverkehr gesperrt ist. In der Nacht bzw. am Abend war hier richtig viel los.

 

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Ich bewegte mich erstmal in Richtung Nordosten...

 

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Die Stadt liegt wie Kiew etwas höher und man hat einen tollen Ausblick an bestimmten Stellen.

 

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Auf dieser Brücke wird die Liebe von zwei liebenden verewigt. :-) Je dicker das Schloss, desto eher die Wahrscheinlichkeit, dass es keiner knacken kann.

 

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Hier eines der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt ist die Potemkinsche Treppe, die von der Altstadt zum Hafen führt.

 

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Wenn man zu Fuß runter gegangen ist, kann man auch per kostenlosem Lift wieder hinauffahren.

 

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Odessa ist eine Hafenstadt am schwarzen Meer, das sieht man z.B. hier:

 

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Viele Kreuzfahrten werden von hier angeboten und auch dieser dicker Dampfer war gerade zu Besuch.

 

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Spiegelspiele. :-)

 

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Die Temperatur lag bei > 33 Grad und es war kein einziges schattenspendenes Wölkchen am Himmel zu sehen. Somit hatte ich keine Lust die Treppe wieder hochzulatschen. Ich nahm also den Lift, nur war es in der geschlossenen Kabine noch viiieeel heisser, sodass der Weg zu Fuß über die Treppe wahrscheinlich doch der bessere gewesen wäre.

 

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Oben angekommen und links gegangen, boten sich folgende Bilder einer echt schönen Stadt:

 

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Es war so heiß, dass selbst die Tauben keine Lust auf Sonne hatten.

 

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Zeit für ein Eis. Am besten eins mit Nüssen. Nur: Wo sind die Nüsse ??? :-))

 

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Odessa ist bekannt für seine Strände. Es war also klar dass ich auch noch zum Strand muss. Vorher hakte ich jedoch noch diese Sehenswürdigkeit ab:

 

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Wie geschrieben, Odessa liegt etwas höher. Zum Strand musste ich also wieder den Berg runter. Es wird ordentlich Handel betrieben...

 

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Am Strand angekommen. Man, hier ist es voll.

 

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Hoffentlich ist es wirklich nur Wasser, was hier ins Meer geleitet wird...

 

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Ich hatte leider keine Badehose dabei und selbst das X-te kalte Getränk brachte keine Kühlung.Es ging also wieder hoch und zurück in die Stadt durch den Schatten.

 

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Ich hoffe für die Besitzer, dass hier alle Schuhe freiwillig oben gelandet sind. ;-)

 

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Der Bahnhof musste natürlich auch noch besichtigt werden...

 

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...bevor es zu Mc Donalds ging. Das war die schwierigste Bestellung die ich jemals in einem Mc Donalds abgesetzt hatte. Die Dame hinter dem Tresen verstand leider mal wieder rein gar nichts, obwohl sie Mitte 20 war. Selbst mein zeigen auf die Tafel, wo ein grosser Burger abgebildet war, half nicht. Statt dem Burger bekam ich einen Orangensaft. Hmm. Ok. Nächster Versuch, aber danke den O-Saft nehm ich wohl.

 

Nach 5 Minuten klappte es dann doch noch und ich hatte das was ich wollte und einen O-Saft auf dem Tablett.

 

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Gestärkt ging es weiter durch die Stadt.

 

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Eine kleine Kirmes gab es auch. Witzig war, dass die meisten Fahrgeschäfte aus Deutschland ausgemusterte waren. Alle Schilder waren auf deutsch und selbst die automatischen Ansagen (!!!) kamen in deutsch! Das war komisch, denn die Ukrainer verstanden die „Werbung“ für das Fahrgeschäft ja gar nicht. :-)

 

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Irgendwann war es Zeit mich um den Bus zum Flughafen zu kümmern, schliesslich stand das Highlight des Tages ja erst noch an. Ich irrte ein wenig um den Bahnhof herum, aber fand leider kein Schild, das mich auf den Bus zum Flughafen hingewiesen hat. So dackelte ich zum Busbahnhof...

 

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Hier fahren wirklich noch Strassenbahnen drauf!

 

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Der Busbahnhof von Odessa. Von hier gibt es Busse überall hin, nur leider nicht zum Flughafen.

 

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Eine Stunde später hatte ich keine Lust mehr auf den Bus zu warten bzw. die Haltestelle zu suchen und habe einen Taxifahrer angesprochen. Dieser sagte per Handzeichen, dass es 50 UAH kosten würde. Das sind ca. 7,50 Euro - endlich mal ein fairer Preis für die 8 km lange Strecke.

 

Am Flughafen angekommen, gab ich ihm einen 100 UAH Schein und bekam viel kleines wieder. Beim nachzählen (besser isses), waren es nur 30 UAH anstatt 50 UAH. Ich zeigte ihm das Wechselgeld woraufhin er sich für sein „Versehen“ „entschuldigte“ und mir noch weitere 20 UAH gab. Ja Ja Ja...

 

Hier das Terminal von innen und aussen.

 

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Gleich steht er an – mein YAK 42 Flug. Vorher musste ich mir noch ein kühles Blondes gönnen. Wer weiß, ob es nicht mein letztes werden wird. ;-)

 

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Das Bierchen konnte ich in bester Gesellschaft genießen.

 

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Alles war erledigt und ich wartete am Gate. Auf dem Vorfeld war nur eine YAK zu sehen und die war nicht von Donbassaero. Oh neeeeee dachte ich, als der Bus direkt zu einer 737-400 von Aerosvit fuhr. So ein Mist.... Die YAK die dort stand, hatte auch keine Treppe vorne oder hinten dran – das wars wohl, scheinbar gab es einen Gerätewechsel.

 

Doch dann fuhr er doch vorbei und direkt zur YAK! Nun folgte etwas, was ich bislang noch nie gesehen hatte – die YAK hat eine eigene Treppe im Heck der Maschine!

 

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Ich bekam natürlich wieder sofort Ärger, dass ich keine Bilder machen solle, aber 3 konnte ich trotzdem noch schnell machen.

 

Als ich die Treppe in die Maschine betrat, kam es mir vor als würde ich auf einer Autofähre von einem unteren Deck auf ein oberes Deck gehen. :-)

 

Die YAK-42D von innen. Man könnte denken, dass es sich bei der Zahl um das Baujahr handelt. ;-)

 

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Platz? Nee, das gibt’s hier nicht.

 

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Der Start war ewig und wir flogen nach dem abheben noch viele viele Sekunden parallel knapp über dem Boden. Ich hatte das Gefühl als würden wir nicht steigen so langsam war das.

 

 

Doch dann schaffte es die Maschine doch noch.

 

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Leider gab es heute nur ein Menü zu essen. Wählen zwischen Kaviar und Ente konnten wir also leider nicht. Ich habe das reichhaltige Menü mal fotografiert:

 

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Anders als der Flug mit Wizzair, dauerte dieser etwas über 1 Stunde und die Auslastung war ebenfalls sehr bescheiden. Nur 36 von 114 Plätzen waren belegt.

 

Im Anflug auf KBP:

 

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Aussteigen durften wir dieses Mal vorne, sodass ich noch einen Blick in die Businessclass werfen konnte.

 

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Der Flug war pünktlich und auch den Ärger am Flughafen in KBP (keine Bilder...) gab es wieder.

 

Man muss nur schnell genug sein....

 

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Das war mein Ausflug von Kiew nach Odessa und ich hoffe euch hat die Stadt / der Bericht / die Bilder gefallen.

 

Für alle die den Bericht über Kiew noch nicht gesehen haben, den gibt es hier.

 

Fragen Kommentare und Hinweise sind natürlich wie immer sehr gerne gesehen. :-)

Geschrieben

Klasse Eindrücke und Bilder, enet. Danke für die Mühe!

 

Hoch interessante Ecke da unten.

War in der Yak eigentlich irgenein Hinweis auf den richtigen Besitzer der Mühle? Oder gehört die sogar Aerosvit?

Geschrieben

Vielen Dank für den Bericht!

 

Also das Wetter hätte mal abgesehen von der Temperatur echt nicht besser sein können, blauer geht der Himmel nicht. :-)

 

Je mehr ich von den Ostblock Ländern sehe, desto klarer wird mir das ich eigentlich noch gar nichts von der Welt gesehen habe... ja nicht mal von Europa. Rechts von uns habe ich da noch so einiges nachzuholen.

Geschrieben

Junge junge was für eine Kiste mit der Du da geflogen bist, sehr interessant :) Hast Du zufällig Scan's von den Bordkarten? Bin da so Fetischist.. :)

 

Diese Minibusse die Du auch vom Flughafen genommen hast fahren ja in Ukrainischen Städten alle rum. Man erkennt noch dass es z.B. alte Transporter oder Post-Wagen aus Deutschland sind, denen man Scheiben reingeschnitten und Sitze reinmontiert hat. Die fahren dann in Höllentempo mit irgendwelchen 3-Stelligen-Busliniennummern unübersichtliche Trassen ab :)

 

Die Strassenbahnen in UA sind echt krass... So richtig schwer sind die, so wie die alten in Dresden. Da muss man schneller Reihern als im Sturm im Nordatlantik :) In Dnipropetrovsk gibt's Strassenbahngleise über die die Strassenbahn selbst im Schrittempo kurz vor'm entgleisen sein muss :)

 

Die Potempkin-Treppe hatte als ich noch dort war keine Standseilbahn, nur die "Gleise" waren damals da :) Odessa feiert gern, genau genommen feiert man jeden Mist. z.B. wurde gegenüber vor der Treppe, also gegenüber der Strasse oben auf der Anhöhung an der die Zubringerstrasse zum Hafen ist, eine Bühne aufgebaut und die Potempkin-Treppen als Tribünen benutzt (und da passen so einige drauf). Irgendwelche mir unbekannten aber in der Ukraine umsomehr berühmte ukrainische und russische Bands haben den ganzen Abend dort gespielt - nur um den 521ten (oder eine andere Krumme Zahl, ich erinnere mich nicht, jedenfalls war's nix Rundes!) Stadtgeburtstag zu feiern...

 

Bestellen bei McDoof ist doch easy, das erste was ich gelernt hab und bis heute noch kann:

"Odin MacMenju BigMac i Kartoschka po Selanski i Kola pojalusta" oder so :) Ausserdem kann man doch am Tresen auf alles zeigen :) Wenn Du sowas am McDrive schaffst dann kannst Dich Profi nennen :)

 

In der Ukraine im allgemeinen und in Odessa im Besonderen gibt es übrigens noch eine weitere Art Taxi zu fahren: Einfach an die Strasse stellen und die Hand schräg nach unten zur Strasse anzeigen. In Kürze hält ein Privatauto der sich mit einer Taxifahrt ein Paar Griwna dazugewinnen möchte :) Aber ein Paar Russischkenntnisse sind schon notwendig :) Ich hatte mal in Odessa ein "richtiges" Taxi genommen - standesgemäss einen Lada - der hatte keine Armaturen. NIX! Gar NIX! Nur ein Lenkrad und tausend Kabel, sonst nix! War sehr schräg... Aber am Hafen bin ich angekommen.

 

Damals - die Visumfreiheit wurde in dem Jahr angeschafft - haben nie grösse Pötte in Odessa festgemacht. Nur wir, ein Paar andere der wenigen Ukrainischen Flusskreuzfahrtschiffe und der Seelenverkäufer "Kaledonia" von Ukrferry, der alle Paar Tage mal nach Istanbul fuhr...

 

Danke jedenfalls für den tollen Bericht, schön dass es Dir so gut gefallen hat!

Geschrieben

Vielen Dank enet für die Fortsetzung deines TR. Ist dir echt gelungen. Jetzt kann der September endlich kommen ;-)

 

Hoffe, dass es bei uns auch mit der YAK42 klappt und das Fluggerät nicht einfach gewechselt wird.

 

@reifel

 

Wenn Du sowas am McDrive schaffst dann kannst Dich Profi nennen :)

Du bist gut. Es ist ja meist in Deutschland schon eine Herausforderung am McDrive das zu bekommen, was man bestellt. Ich denke es liegt an der Sprachqualität der Sprechanlagen. Spreche schon extra deutlich ins Mikrofon.

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