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Die Top Five zum Auswandern …


lalonde

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Danke fuer den Hinweis, aber zwischen "Auswandern" und "Urlaub/Reisen" gibt es doch einen himmelweiten Unterschied, auch finde ich die Hinweise, die ich bisher gelesen habe, zum Auswandern etwas zu oberflaechlich (wobei ich natuerlich nur auf der website gewesen bin.)

Da ich selber ausgewandert bin, moechte ich aber darauf hinweisen, dass Gruende wie "besserer Job, schoeneres Wetter, geringe Lebenshaltungskosten" zwar attraktive Argumente sein koennen, aber einen dauerhaften Aufenthalt im Ausland nur bedingt ertraeglich machen wuerden.

Entscheidend ist, dass man sich wirklich auf die Gegebenheiten im anderen Land einlaesst...und das faellt Deutschen fuer gewoehnlich eher schwer.

Geschrieben

Und hier nun weitere Länder zum Auswandern mit ihren wichtigsten Stärken.

 

Südafrika: Sehr gut für Unternehmer und Selbstständige.

 

War gerade mal wieder im Land und habe mit meinen Verwandten auch über das Thema "Arbeit" gesprochen. Und das große "Problem" ist das BEE-Programm (Black Economic Empowerment).

 

Desweiteren würde ich auch als "(Noch) Nicht-Auswanderer" ahoberg zustimmen!

Geschrieben
Südafrika: Sehr gut für Unternehmer und Selbstständige.[/i]

War gerade mal wieder im Land und habe mit meinen Verwandten auch über das Thema "Arbeit" gesprochen. Und das große "Problem" ist das BEE-Programm (Black Economic Empowerment).

also, da geht mir doch die Hutschnur hoch, wie soll man denn anders als zb. ueber das BEE Programm die strukturellen Ungleichheiten ausgleichen, denn mit Handauflegen allein wird das nichts mit der auch materiellen Gleichstellung der schwarzen Bevoelkerungsmehrheit. Die Weissen in Sued Afrika sollten sich endlich einmal bewusst werden, dass die Jahre der Rassentrenung und -Unterdrueckung vorueber sind und sie nicht mehr laenger die "Masser" sind.

 

BTW: es gibt uebrigens viele Bsp., dass viele Sued Afrikaner viel weiter sind als Deine" Verwandten.

Geschrieben
also, da geht mir doch die Hutschnur hoch, wie soll man denn anders als zb. ueber das BEE Programm die strukturellen Ungleichheiten ausgleichen, denn mit Handauflegen allein wird das nichts mit der auch materiellen Gleichstellung der schwarzen Bevoelkerungsmehrheit. Die Weissen in Sued Afrika sollten sich endlich einmal bewusst werden, dass die Jahre der Rassentrenung und -Unterdrueckung vorueber sind und sie nicht mehr laenger die "Masser" sind.

 

BTW: es gibt uebrigens viele Bsp., dass viele Sued Afrikaner viel weiter sind als Deine" Verwandten.

 

Auch hier stimme ich dir "fast" zu. Ich finde das BEE Programm keineswegs schlecht, es ist sicherlich ein Fortschritt bzw. eine Idee für das Land. Nur warst du denn auch in SA und hast das Leben dort erfahren?

Das Problem was mir dort nicht nur von meinen Verwandten aufgezeigt wurde ist; es werden [ich bin kein Rassist, verwende jetzt der einfachheit halber "Schwarze" und "Weiße"] Schwarze einfach so in Unternehmen eingestellt ohne eine entsprechende Ausbildung. Das wurde jedoch mittlerweile auch von der Regierung u.a. erkannt und man begibt sich nun auch daran die Schwarzen auszubilden!

 

PS: Ich gehe nicht davon ausdas du mich persönlich angreifen wolltest!

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Also für mich wären meine TOP5:

 

Canada, Neuseeland, Indonesien, Oman und Schweiz.

 

In Canada hat man einen sehr hohen Lebensstandard mit hilfsbereiten Mitmenschen und gerade noch erträglicher Bürokratie zu erwarten. Alleine die 2sprachigkeit macht das Land kulturell super spannend. Sicherlich ist es nicht so warm wie

 

Neuseeland. Dort aber kann es auch frisch werden und schneien. Landschaftlich ist es noch einen Zacken schöner als viele Gegenden, die ich in Canada sah. Es ist aber eher etwas englisch-kleinkarierter oder anders ausgedrückt, beschaulich gemütlicher.

 

Indonesien ist für diejenigen interessant, die die einsame Insel und das Nichtstun bevorzugen, was ja die meisten Aussteiger häufig suchen, nur weil sie mit ihrem deutschen Chef nicht klarkommen. Nur zu verständlich. Aber mir reicht z.B. in West-Papua Neuguinea der Flug von Manado nach Sorong und von dort 2 Std. mit dem Boot nach Kri Island, um das ultimative Robinson Crusoe-hatte-keine-Ahnung-Gefühl zu bekommen. Dort gibt es kein Metall, kein Beton, kein Glas, stattdessen Fische, Paradiesvögel und die nettesten Menschen, die ich je traf. Südsee meets Dschungel. Wenn man aber kein Tauchlehrer ist, hat man da nichts verloren. (Tauchlehrer lässt sich übrigens schneller erlernen, als Piloten denken).

 

Oman wäre etwas für die Sparfüchse unter uns: Es gibt keine Lohnsteuer, der Arztbesuch wird bezahlt, Kinder können frei studieren, was sie wollen ohne dafür zu blechen und die Fixkosten von Wasser. Strom und Gas für den Haushalt liegen bei 10 Euro im Monat. Nun fehlt also nur noch die Arbeitserlaubnis. Wer die hat und dort 20 Jahre arbeitet, bei wohlgemerkt knapp der Hälfte unserer Löhne, der lebt sehr sehr gut. Ein nagelneuer Landrover in Vollausstattung kostet dort umgerechnet, Achtung: 25.000 EUR.

 

Über die Schweiz sage ich nur so viel. Freundlich, sauber, sicher. Bürokratisch und kleinkariert. 4 sprachig und für mich ist der Genfer See das ultimative Ziel in Europa, wenn es ums auswandern ginge, ohne alle Freunde zu verlieren und den Job an den Nagel zu hängen, um Holz zu hacken.

Geschrieben
Also für mich wären meine TOP5:

 

Canada, Neuseeland, Indonesien, Oman und Schweiz.

Sehe ich ähnlich, nur das bei mir die USA an erste Stelle liegen und die Schweiz rausfliegt! Die wäre mir einfach zu 'dicht' an Deutschland dran!

Davon mal abgesehen habe ich letztens wieder mal die Reise- und Warnhinweise des Auswärtigen Amtes durchforstet und da kann es einem Grauen!

Nun ist Auswandern nicht mit Urlaub oder sonstigen Kurzaufenthalten zu vergleichen, aber wenn man die Hinweise ernst nimmt, sind etwa 90% der Welt aus Sicherheitssicht (Kriminalität etc..) absolute NoGo Areas! Echt gruselig!

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