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Snappy

[Tripreport] Zu Gast beim Aschemonster (3 Tage Island)

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Hallo,

 

lange schon stand Island auf meiner Wunschliste, aber ich hab' es immer wieder verschoben. Dies mag daran gelegen haben, dass es keine Billigflüge dorthin gibt und die Auswahl an Verbindungen nicht sonderlich groß war. Mittlerweile fliegen im Frühling/Sommer zumindest Air Berlin, Germanwings und die Lufthansa von Deutschland aus nach Keflavik (etwa 50 km von der Hauptstadt Reykjavik entfernt).

 

Auch sonst ist Island alles andere als günstig, aber das Geld spielte diesmal keine Rolle, vorranging musste meine Ländersammlung endlich vervollständigt werden, denn Island war das letzte Land Westeuropas in dem ich noch nicht gewesen bin. Etwas entgegegen gekommen ist die Finanzkrise vor einiger Zeit, seitdem bekommt man fast doppelt soviele isländische Kronen pro Euro. Trotzdem kostet z.B. ein kleiner Mietwagen für 3 Tage noch über 200 Euro, im Sommer sogar 300 Euro.

 

Island hat pro Jahr übrigens genau soviele Touristen wie Einwohner... und das bedeutet nicht das Millionen an Touristen dorthin kommen - nein, Island hat gerade mal knapp über 317.000 Einwohner - und somit sogar noch ein paar tausend weniger als meine Heimatstadt Bielefeld. Das muss man sich mal vorstellen... das Land ist riesig, etwa 3 x so groß wie Nordrhein-Westfalen, 10% größer als Portugal oder auch 28 x so groß wie Mallorca.

 

Der Vulkanausbruch brachte Island wieder groß in die Medien und mein Entschluss endlich mal hinzufliegen wurde nur noch stärker, auch auf die Gefahr hin das einer der Flüge gestrichen wird. Ich entschied mich gleich für den allerersten Flug des Jahres und somit auch den ersten Flug einer deutschen Fluggesellschaft nach Ausbruch des Vulkans.

 

Hinflug: Düsseldorf-Keflavik

Donnerstag, 20.05.2010, 21:35 - 22:55 Uhr

 

Rückflug: Keflavik-Düsseldorf

Montag, 24.05.2010, 00:45 - 06:05 Uhr

 

Beide Flüge mit Air Berlin. Erst hatte ich geplant den fast zeitgleichen Germanwings Rückflug nach Köln zu buchen... zum Glück habe ich das nicht gemacht, denn 2 Tage vor Aufnahme der Flüge wurden alle Mai-Termine von Germanwings gecancelt. Es erfolgte nicht mal eine Umbuchung, die Passagiere mussten sich selbst um Alternativen kümmern. Und die gab es eigentlich nur in Form von Air Berlin.

 

Statt des geplanten A320 hat Air Berlin dann einen A321 eingesetzt, um auch noch die ganzen Germanwings Passagiere aufnehmen zu können. Als einer der letzten Flüge des Tages ging es dann Abends pünktlich ab Düsseldorf los.

 

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Der Start erfolgte ca. 10 Minuten nach Sonnenuntergang... aber die lässt sich auf der Strecke ja schnell wieder einholen. :)

 

Das folgende Foto ist kurz nach Mitternacht deutscher Zeit fotografiert...

 

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Im Landeanflug war es zwar bewölkt, aber die Aschewolke war trotzdem gut zu sehen.

 

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Von Flugbegleitern und Piloten wurde der Vulkan übrigens mit keiner Silbe bei den Durchsagen erwähnt, zumindest einen kurzen Kommentar hätte ich zu dem Thema erwartet, gerade auf dem allerersten Flug nach dem Ausbruch.

 

Dann ging es durch die Wolken...

 

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...und unten drunter sah es dann so aus. Ok, viel sehen konnte man nicht. ;)

 

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Per Shuttlebus wurde ich nach Ankunft die 200 Meter zur Mietwagenstation von Dollar/Thrifty gebracht. Dabei fiel mir übrigens gleich die Freundlichkeit der Isländer auf, sowohl der Fahrer als auch nachher der Mitarbeiter der für die Übergabe zuständig war trugen meine Reisetasche zum Auto. Und das ohne dafür ein Trinkgeld zu erwarten, wie in manch einem anderen Land. Im Hotel hat mir die Putzfrau die 150 Kronen sogar wieder auf den Nachttisch gelegt, die ich extra auf dem Kopfkissen liegen hab lassen. Naja, dann halt nicht. ;)

 

Als Mietwagen gab es einen Citroen Berlingo. Erst dachte ich "Oh nee, was soll ich denn damit?", aber letztendlich war das dann doch ein tolles Auto. Schön viel Kopffreiheit (man konnte fast im Stehen einsteigen ;) ), bequeme Sitze und auch die Fahreigenschaften waren deutlich besser als vermutet. Damit fuhr ich dann gleich zum Hotel Keflavik, nur 5 km vom Flughafen entfernt. Für drei Tage hat das etwa 45 Euro pro Nacht gekostet, also für Islandverhältnisse recht günstig.

 

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Sogar ein tolles Frühstück war im Preis drin... hab ich auch selten erlebt, dass man die Sachen essfertig vom Buffet nehmen kann. ;-)

 

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Mit dem Mietwagen war ich an den drei Tagen insgesamt fast 2200 km unterwegs. Das hätte schon fast für eine Inselumrundung gereicht, aber ich musste Abends ja immer wieder zum Hotel zurück. Daher hab ich nicht wirklich "viel" von der Insel gesehen, hier das GPS Log.

 

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1 Liter Super hat umgerechnet 1,25 Euro gekostet, da hätte ich mit mehr gerechnet. Verbraucht hat der Wagen ca. 6,5 Liter auf 100 km, war ja fast alles Landstraße mit Tempo 90. Um mich vor Ort etwas leichter zurechtfinden zu können, habe ich mir übrigens ein Island-Navi fürs Iphone runtergeladen (Nav4D für 15 Euro), kann ich nur empfehlen.

 

Da es mir am ersten Tag im Süden zu wolkig war, fuhr ich in den Norden um noch etwas Sonne mitzubekommen. Hier ein paar Eindrücke von der Strecke... viel schreiben kann ich dazu nicht, war ein reiner Roadtrip ohne Ziel. Und bitte nicht an den Wasserfällen satt sehen, da kommen später noch mehr. ;-)

 

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Auch wenn am Straßenrand teil Eis zu sehen war, kalt war es nicht wirklich. Meist so zwischen 12 und 15°C.

 

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Am zweiten Tag wollte ich dann mal schauen, wie es beim Vulkan aussieht, aber aufgrund der tiefen Wolken war davon nicht viel zu sehen. Stattdessen hab ich dann den Seljalandsfoss Wasserfall umrundet. :)

 

So sieht der Weg nach oben aus...

 

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...womit man erstmal diesen Blick hat.

 

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Und dann kann man einmal hinten rum gehen...

 

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...und anschließend hier wieder rauf. Regenjacke würde ich empfehlen, auch bei Sonne. ;-)

 

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Am Fuße des Eyjafjallajökull kommen alle paar hundert Meter Wasserfälle den Berg runter, hier gleich der nächste.

 

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Was war zuerst da - Haus oder Berg? ;)

 

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Das Grün kämpft sich auch schon wieder durch die Asche...

 

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Ein paar Kilometer weiter gibt's den nächsten Wasserfall, den Skogafoss.

 

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Weiter ging's der Südküste entlang in Richtung Vik.

 

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Am Abend fuhr ich dann zum Geysir.

 

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Etwa alle 10 Minuten passiert das hier - quasi ohne Vorwarnung. Manchmal sogar drei mal direkt nacheinander.

 

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Überall stinkt es nach Schwefel und das Wasser ist an einigen Stellen sogar am kochen.

 

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Hier noch ein Vulkankrater, an dem ich auf dem Rückweg vorbei gekommen bin.

 

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Den Abend verbrauchte ich dann in Reykjavik, Sonnenuntergang war übrigens erst um 23:00 Uhr.

 

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Der Sonntag begann dann zur Abwechslung auch mal in Keflavik mit Sonne, so dass ich mich auch dort in der Gegend mal ein wenig umgeschaut habe.

 

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An der blauen Lagune bin ich nur vorbeigefahren, da hatte ich keine Zeit für. Das ist sowas wie ein natürliches Freibad mit warmen blauem Wasser. ;) Kann man auch schon von der Straße aus sehen.

 

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Diese Verkehrsschilder bedeuten übrigens immer, dass die asphaltierte Straße endet, von da an geht's nur noch per Schotterpiste weiter. Und das kann schon recht anstrengend sein, vor allem wenn das etliche Kilometer so bleibt.

 

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Ich glaub wir hatten schon lange keine Wasserfälle mehr, oder? ;-)

 

Dann gibt's hier wieder einen... den Gulfoss, nur 10 km vom Geysir entfernt.

 

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Und wenn ich schonmal da war, musste ich natürlich auch noch einmal zum Geysir. Die folgenden vier Bilder bitte als Daumenkino betrachten. Man sollte immer die Windrichtung beachten, wenn man den aus der Nähe beobachten will. :-))

 

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Da kommt wieder was hoch...

 

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...und noch einer:

 

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Man muss vielleicht noch dazu sagen, dass das nur der kleine Geysir ist... der große ein paar Meter weiter soll etwa 2-3 mal so hoch ausbrechen, aber der ist wohl seit einiger Zeit "außer Betrieb".

 

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Als nächstes stand der Thingvellir Nationalpark auf dem Plan, der sich etwa 50 km entfernt befindet.

 

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Zum Abschluss musste ich natürlich nochmal zum Vulkan fahren, da ich den wenigstens einmal sehen wollte.

 

Auf dem Weg wieder die üblichen Wasserfälle...

 

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...und hier ist er endlich. Eyjafjallajökull höchstpersönlich. Er raucht aber seit dem Pfingstwochenende nur noch Wasserdampf, (zum Glück) keine Asche mehr dabei.

 

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Und das war's dann auch schon... es blieb nur noch der Rückweg zum Flughafen.

 

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Ach ja, unterwegs musste natürlich auch noch ein kurzer Halt in Reykjavik sein... und zwar für das Wahrzeichen der Hauptstadt - Hallgrimskirkja.

 

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Die haben da schon schöne Kirchen, auch diese hier sieht toll aus.

 

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Zurück beim Flughafen war nach dem Einchecken noch genug Zeit bis zum Abflug, daher lief ich noch etwas draußen umher um ein paar Fotos zu machen.

 

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Es waren noch genau 65 Minuten bis zum Abflug, als ich vor der Sicherheitskontrolle stand - doch weit und breit kein Mensch zu sehen, war alles abgesperrt. Ich lief dann noch etwas umher, bis mich dann irgendwann ein Sicherheitsmann fragte, ob ich auch noch ein Passagier sei - die hätten nämlich schon längst geschlossen, da eh nur noch einer (sprich ich) fehlen würde.

 

Unglaublich... musste mit dem Mitarbeiter dann zu einem Personaleingang über Umwege gehen um dann doch noch in den Abflugbereich zu kommen. Der Air Berlin Flug war nämlich der einzige und letzte in der Nacht und die wollten wohl alle nach Hause. ;)

 

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Pünktlich ging es dann los... zumindest das Rollen, die Startbahn war noch etwa 10 Minuten entfernt, hätte ich bei dem kleinen Flughafen nicht gedacht. Es war übrigens tatsächlich schon 1 Uhr Nachts, auch wenn es die Bilder nicht vermuten lassen. :-)

 

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Es folgte eine tolle Startphase über das fast wolkenlos Island... einfach nur schön. :-)

 

Hier ist Reykjavik zu sehen:

 

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Bei 3 Stunden Flugzeit konnte man natürlich nicht wirklich schlafen, zumal es draußen nicht dunkel wurde. Dementsprechend fühle ich mich heute auch wie nach einem Transatlantikflug... aber naja, da muss man durch.

 

Hier schon der Landeanflug auf Düsseldorf, wo die Maschine als erste des Tages um Punkt 6 Uhr aufsetzte.

 

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Und die nächsten standen schon Schlange, um nach Ende des Nachtflugverbots abheben zu können.

 

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Fazit: Island ist eine der schönsten Inseln die ich kennengelernt habe und ich würde sie gleich hinter Hawaii setzen was meine Lieblingsreiseziele angeht. Lasst euch von den Preisen nicht abschrecken, es lohnt sich jeder Cent. :-)

 

Ciao,

Michael

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Sehr schöne Bilder. Als ich 2002 dort war, war es mit den Preisen allerdings noch anders. Damals ging es den Isländern noch "gut" ;-)

Ich kann Snappy nur zustimmen, Island ist eine Reise wert!

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Super Bericht, geniale Fotos! Vielen Dank!!!

 

Wie sah es denn mit den Preisen fürs tägliche Leben aus? Ich kann man noch gut daran erinnern 2 Euro für eine Dose Cola im Supermarkt und 8 Euro für ein Sandwichs bezahlt zu haben... :-S

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Beispiele, die ich noch in Erinnerung habe...

 

Am Flughafen gab's eine Flasche Wasser für 1,18 Euro, den Halbliter Cola gab's für 1,43 Euro. Oder auch ein Glas Eyjafjallaasche für 6,24 Euro. ;-)

 

Schinken/Käse Croissant im Supermarkt: 2,18 Euro

Salami-Pizza im Cafe beim Geysir: 7,18 Euro

150g Kekse im Supermarkt: 0,94 Euro

 

Teuer ist das nicht gerade.

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Wirklich super TR. Island werde ich mir auf jeden Fall auch noch vornehmen. :-)

Vorallem die Sonnenuntergänge sind dir (wie immer) super gelungen. Wirklich super klasse.

 

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Habe Island viel teurer in Erinnerung. Als ich 2005 da war, kostete die Schlafsackübernachtung teils 60 Euro. Hat sich also durch die kleine Krise, Krise, Krise doch ein bisschen was gedreht. Dein Hotelier war vielleicht Däne? Das sind ja die typisch dänischen Stullen, gibts in Esbjerg in der Mensa auch nur so.

 

Vielen Dank für den schönen Bericht, Island ist immer eine Reise wert, muss auch bald mal wieder hin.

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Letzes Jahr im September empfand ich Island auch nicht so teuer, wenn man mal von den Preisen für alkoholische Getränke absieht. Den Zeitpunkt als 1 EUR knapp 300 Kronen wert war habe ich leider verpasst.

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Letzes Jahr im September empfand ich Island auch nicht so teuer, wenn man mal von den Preisen für alkoholische Getränke absieht. Den Zeitpunkt als 1 EUR knapp 300 Kronen wert war habe ich leider verpasst.

 

Den Kurs gab es zwar, aber hat den tatsächlich jemand bei einem Bargeldumtausch/Kreditkartenzahlung bekommen? Ich glaub da hatte doch die Landes/Zentralbank von Island irgendeinen Riegel vorgeschoben? Ich meine mich erinnern zu können das ich damals bei der Dresdner Bank gefragt hatte ob ich Geld für einen späteren Urlaub tauschen kann, aber das wollten/konnten die aus irgendeinem Grund nicht machen.

 

Denn das wäre ja fast eine Kaufkraftverdopplung für den Euro gewesen... dann hätte ich nämlich gleich meine ganzen Ersparnisse eingetauscht und mir dort Autos und ähnliches gekauft. ;-)

 

Btw, ist euch auf den obigen Bildern was aufgefallen? Auf Island gibt es so gut wie keine Bäume, wenn nur Büsche/Sträucher und ähnliches und ein paar Nadelbäume. Aber keinen einzigen (natürlichen, also nicht neben Häuser gepflanzten) Baum im deutschen Sinne, also sagen wir mal größer als 3 Meter und mit Blättern schon gar nicht.

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Hallo,

toller Bericht und einmalige Fotos.

 

Mit was für einer Kamera und mit welchen Objektiven arbeitest du?

 

Gruß,

Michael

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Btw, ist euch auf den obigen Bildern was aufgefallen? Auf Island gibt es so gut wie keine Bäume, wenn nur Büsche/Sträucher und ähnliches und ein paar Nadelbäume. Aber keinen einzigen (natürlichen, also nicht neben Häuser gepflanzten) Baum im deutschen Sinne, also sagen wir mal größer als 3 Meter und mit Blättern schon gar nicht.

Einspruch - ich habe im Norden Islands in "wilder Natur" schon Birken und andere Laubbäume gesehen, sogar in einem kleinen Wäldchen war ich. Jedoch ist das natürlich ein äußerst seltener Anblick auf dieser wunderschönen, so völlig anderen Insel.

Dass Isländer sehr freundlich sind (zumindest zu Menschen), kann ich nur bestätigen. Während meines mehrwöchigen Praktikums (2008) und während einer Reise (2007) habe ich wirklich sehr liebenswürdige Personen kennengelernt, die einen sehr eigenen Humor besitzen.

Wenn ich mir die Bilder dieses schönen Reports betrachte, packt mich mal wieder die Sehnsucht ...

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Mit was für einer Kamera und mit welchen Objektiven arbeitest du?

 

Ich hatte zwei Kameras dabei, zum einen die Canon Powershot G9 (vor allem für Fotos aus dem Flugzeug/Autofenster) und zum anderen die Canon EOS 500D (mit normalem 55er? Standardobjektiv). Erkennt man oben an den unterschiedlichen Formaten. G9 ist 4:3, EOS500D ist 3:2.

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Den Kurs gab es zwar, aber hat den tatsächlich jemand bei einem Bargeldumtausch/Kreditkartenzahlung bekommen? Ich glaub da hatte doch die Landes/Zentralbank von Island irgendeinen Riegel vorgeschoben? Ich meine mich erinnern zu können das ich damals bei der Dresdner Bank gefragt hatte ob ich Geld für einen späteren Urlaub tauschen kann, aber das wollten/konnten die aus irgendeinem Grund nicht machen.

 

Mit der ISK ist das schon eine Geschichte für sich. Es gibt derzeit immernoch drei Wechselkurse. Einmal den Onshore, den Kreditkartenwechselkurs und den Offshore-Kurs. Der Onshore-Kurs ist der Kurs, den es auf Island gibt, der Kreditkartenkurs liegt immer ein wenig dadrüber oder bessergesagt dadrunter, ist für uns sogar besser also. Der Offshore-Kurs hält sich im Rahmen von 250-290ISK/EUR auch wenn ich da keine aktuellen Zahlen habe. Er stellt aber ja den Kurs außerhalb Islands da. Damit verbunden ist natürlich das Problem, dass die ISK durch die Kapitalkontrollen immernoch nicht in EUR oder andere Fremdwährungen tauschbar ist, das geht nur im beschränktem Rahmen, wenn die Isländer im Ausland etwas abheben oder es in Euro überweisen. Dann wird mit dem Onshorekurs umgerechnet.

 

Ende 2008 konnte man die ISK in Banken bestellen, das klappte aber nicht immer und dauerte lang(Zeitrahmen mindestens 2 Wochen). Die besten Kurse die man also jemals für die "Umtausch" in Island mit der Kreditkarte bekommen hat, lagen so um die 200ISK. Teilweise wurde Leuten von ISK nach Euro zu 290 zwangskonvertiert, ganz schön bitter.

 

Im Moment ist es so, dass man Geld in ISK wechseln kann, umgekehrt ist es aber nicht möglich(außer mit oben genannten Geldautomat-Methode/"für den Urlaub" oder auf dem Graumarkt). Also gebt die Kröten lieber aus, wenn ihr überhaupt etwas tauscht (bei der Kreditkartenaffinität auf der Insel) oder seht es als Geldanlage.

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Aber beim nächsten Mal bitte doch in der 'Blauen Lagune' baden! Ich fand dieses Vergnügen ganz toll.

 

Und noch eine Anmerkung zum wassergefüllten Vulkankrater, den Du im letzten Drittel photographiert hast: Ich war 1992 auf Island und dann 2009 wieder. Beide Male habe ich den Krater auch photographiert. Beim Vergleich der Bilder fiel auf, wie wenig sich doch an der Vegetation geändert hatte; selbst kleine Steine lagen noch immer an ihrem Platz und mehrere kleine Sträucher/Grasbüschel wirkten innerhalb von 17 Jahren kaum verändert. Bei Interesse stelle ich die Bilder gern mal hier ein.

Auf Island wächst alles eben sehr langsam. Darum bitte dort nicht gedankenlos irgendwas ausreißen...

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Interessant, danke für die Infos.

 

Das mit den Kreditkarten ist mir an den Tankstellen aufgefallen, da wurde man schon fast komisch angeschaut, wenn man bar zahlen wollte. ;) Ich hab auf meinem Trip nur Selbstbedienungstankstellen gesehen, die man mit der Karte bedient, bzw. eine einzige hatte auch einen Bargeldeinleser.

 

An den meisten musste man innen im Shop eine Guthaben-Magnetkarte kaufen um überhaupt tanken zu können. Hätte natürlich auch lieber mit KK gezahlt, aber ich hab versehentlich zuviel Bargeld am Automaten gezogen, was dann auch weg musste. ;)

 

Ach ja, wenn ihr da seit, möglichst schon tanken wenn der Tank noch halb voll ist... es gibt Gegenden, da hab ich weit mehr als 100 km lang keine Tankstelle mehr gesehen.

 

Bei Interesse stelle ich die Bilder gern mal hier ein.

 

Gerne. :)

 

Auf Island wächst alles eben sehr langsam. Darum bitte dort nicht gedankenlos irgendwas ausreißen...

 

Ich hab nur ein paar Beutel Asche eingesteckt. ;)

 

Die gab es übrigens auch überall zu kaufen... im Hotel, in Souvenirshops und am Flughafen.

 

Beim Geysir konnte man im Shop auch eine Dose frische isländische Bergluft kaufen. :D

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Beim Geysir konnte man im Shop auch eine Dose frische isländische Bergluft kaufen. :D

In anderen Shops, die sich auf Souvenirs spezialisiert hatten, habe ich das auch gesehen.

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Ich habe nun mal zwei Bilder des Kraters hochgeladen. Das eine von 1992, das andere von 2009. Man sieht (z.B. in den markierten Kreisen), wie wenig sich doch an der Vegetation in 17 Jahren geändert hat. Links vom großen Kreis erinnert mich das Grünzeug ein wenig an den Kopf von Homer Simpson, auch der hat sich nur unwesentlich verändert :blink:

Die Bilder sind zwar aus unterschiedlichen Perspektiven aufgenommen und 1992 war ich eher im Herbst dort, aber ich glaube, man kann ganz gut vergleichen.

 

Mal ein Vorschlag: Wäre es nicht interessant, auch aus anderen Gegenden der Welt Fotos zusammenzutragen, die das Gleiche zeigen, aber zwischen denen einige Jahre oder gar Jahrzehnte liegen?

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Na dann mal her mit den Bildern von Frauchen ! :rolleyes: Mal gucken , ob die sich in den letzten 17 Jahren verändert hat.

 

Und alle BKK Shuttle Nutzer können ja Vergleichsbilder vom 600Baht Ladyboy reinstellen :P

 

 

Sorry, aber das ging mir jetzt so durch den Kopf , bei deiner Aufforderung ...

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@'Manxxx

 

Interessante Bilder, danke fürs Posten. :)

 

Kaum zu glauben, wie wenig sich da trotz Regen/Schnee/Stürme etc. verändert hat.

 

Für sonstige Bilder können wir ja mal einen neuen Thread aufmachen... so im Sinne des "Welche Stadt ist das?" Quiz'... einer postet ein Foto und alle anderen suchen das gleiche Motiv in ihrer Fotosammlung. :) Sollten dann natürlich nur bekannte Sehenswürdigkeiten sein.

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übrigens: nach den erwähnten 17 Jahren wollte ich doch auch mal wissen, wie es "hinter" dem Krater aussieht, bzw. wenn man vom fotographierten oberen Rand umgekehrt zurück auf den Ausgangspunkt blickt. Also dorthin, wo die Busse ihre Touristen für einen kurzen Stopp abladen. Man kann ja ganz bequem den Krater einmal umrunden.

Ich kann nur sagen: sehr interessant die Bilder :lol:

Vielleicht zeige ich Euch die Bilder, wenn ihr lieb seid

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