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martin.stahl

[Tripreport] Mit TuiFly nach Fuerteventura

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Über Fasching wollte ich eine Woche ausspannen, nichts sehen und nichts hören, und ich wusste, dass mir dies daheim nur eingeschränkt gelingen würde. Bald nahm daher die Idee eines Kurzurlaubs immer konkretere Formen an, und auch angesichts der Jahreszeit fiel die Wahl bald auf die kanarischen Inseln, von denen ich noch keine einzige kannte. Angesichts der langen, weißen Traumstrände war Fuerteventura mein Favorit und ich suchte nach passenden Angeboten. Bald hatte ich mit dem Rio Calma in Costa Calma ein Hotel gefunden, das mich sehr ansprach und ich buchte erstmals seit fast acht Jahren wieder eine Bade-Pauschalreise.

 

05.03.11 TUI 2138 FRA-FUE, B737-800 D-ATUI

Gate E21, Startbahn 18, Landebahn 01 R

Flugzeit geplant 4:00 – 7:45, tatsächlich 4:12 – 7:47

Sitz 5 F

 

Der frühe Abflug mitten in der Nacht brachte mir zwar einen vollen Urlaubstag auf Fuerteventura ein, aber auch eine schlaflose Nacht und ich war am Tag zuvor sowieso schon übermüdet gewesen. Also keine gute Kombination, und ich fuhr mitten in der Nacht nach Kelsterbach, wo ich das Auto im Parkhaus abstellte. Neben mir stand ein Pärchen und hatte keine Ahnung, zu welchem Terminal sie mussten. Mit welcher Fluglinie sie fliegen? Keine Ahnung, sie nannten mir nur ihren Reiseveranstalter. Anhand des Ziels und der Abflugzeit kamen wir dann darauf, dass sie in der gleichen Maschine wie ich sitzen werden, und der Shuttlebus brachte uns zum Terminal 2. Da ich bereits sehr zeitig online eingecheckt hatte, gab ich nur noch den Koffer am Schalter von TuiFly ab, holte mir im Terminalsnachtrestaurant mit dem Gutschein einen kostenlosen Cheseburger und begab mich nach gefälligem Verzehr dessen zum vollen Gate E21, nachdem ich vorher noch den kompletten Flugsteig D abgewandert bin. Mitten in der Nacht ist auch in Frankfurt nichts los.

 

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Unser Flieger mit dem neuen Sky Interior, aber noch den alten Sitzen (bei der Maschine auf dem Heimflug war es umgekehrt) wurde noch enteist, dann ging es zur Startbahn West und um 4:23 Uhr hoben wir in den nächtlichen Himmel ab, machten sofort eine leichte Rechtskurve und überflogen bei Nierstein den Rhein. Über Luxemburg, Paris und Angers ging es auf den Golf von Biskaya. Bei Asturias erreichten wir die hispanische Halbinsel, um sie über Faro wieder zu verlassen und auf den Atlantik hinauszufliegen, wo allmählich der Morgen dämmerte.

 

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Lanzarote mit dem Flughafen der Hauptstadt Arrecife

 

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Im Anflug auf Fuerteventura – ich war völlig übernächtigt und nur noch froh, da zu sein.

 

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Während die Maschine zurück nach Basel flog, wurden wir Pauschaltouristen auf die Busse zu den jeweiligen Hotels verteilt, und dann ging es endlich los nach Costa Calma, etwas eine Fahrstunde südlich vom Flughafen der Hauptstadt Puerto del Rosario gelegen. Wir fuhren durch eine mondähnliche, nur wenig bewachsene Vulkanlandschaft, hier und da unterbrochen von Touristensiedlungen, die bisweilen die Landschaft wirklich verschandelten. Ich war aber gewarnt worden, dass der erste Eindruck nicht sehr toll sei und die Schönheiten der Insel sich später noch offenbaren würden.

Dann war ich endlich im Rio Calma angekommen.

 

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Da mein Zimmer noch nicht bezugsfertig war, holte ich mir am Buffet ein erstes Frühstück und erkundete die weitläufige Hotelanlage im Kolonialstil, während sich über mir ein Regenschauer zusammenbraute. Der konnte mich aber nicht erschüttern, da sich mir eine wunderschöne Garten- und Poollandschaft offenbarte.

Man konnte sich zum Essen entweder in das große Restaurant setzen oder auf die Terrasse vor dem Restaurant und dort beim Sektfrühstück den Blick auf den Palmenhain und den Atlantik genießen.

 

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Die Architektur der Anlage wird durch den Wasserfluss bestimmt. Gleich hinter dem Hotel befindet sich ein großer Springbrunnen.

 

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Von dort führt ein kleiner Bachlauf zu einem Wasserfall in den großen Pool.

 

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Auf der Terrasse gibt es neben dem Springbrunnen und der Palmenallee neben dem Restaurant unter anderem noch einen kleinen französischen Garten.

 

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Der zweite Pool.

 

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Das Haupthaus vom Pool aus.

 

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Aus dem Pool ergießt sich das Wasser über mehrere Wasserfälle in eine künstliche Lagune unterhalb des Hotels mit Sandstrand. Von dort aus fließt das Wasser in den Atlantik.

 

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Insgesamt sind es drei getrennte Wasserläufe, aber durch die Gestaltung wird geschickt der Eindruck erweckt, dass das Wasser aus dem Springbrunnen in den Pool, von dort in die Lagune und weiter ins Meer fließt. Man merkt die getrennten Wasserläufe aber schon alleine daran, dass das Wasser der Lagune Salzwasser ist.

 

Alleine von der Parklandschaft des Hotels war ich schon hellauf begeistert und konnte lange Zeit damit verbringen, einfach auf die Palmen oder das Meer zu schauen. Waren Wolken da, konnte man draußen schon einen Pullover vertragen, aber in der Sonne war es angenehm warm, jedoch nicht zu heiß.

Da ich nicht die ganze Woche nur am Pool liegen wollte, hatte ich mir für drei Tage ein Auto gemietet und erkundete in der Mitte der Woche die Insel.

 

Die erste Tour führte mich die Küste entlang hoch in den Norden.

 

Die nächsten Apartmentkomplexe im Bau.

 

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Der erste Stopp war natürlich am Flughafen. Fährt man vom Flughafen auf der Hauptstraße nach Süden, befindet sich gleich nach dem Flughafen entlang der Straße auf der linken Seite ein großes Industriegebiet mit Einkaufszentren und einer Tankstelle. Es ist nicht zu übersehen. Dort kann man problemlos parken und befindet sich schon mitten in der Einflugschneise. Von diesem Komplex aus kann man entweder über die geschotterten Straßen oder querfeldein so nahe an den Flughafen heranlaufen, wie man möchte.

 

Flughafenvorfeld

 

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Air Berlin A330 – aus dem Nürnberger Drehkreuz?

 

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B738 der Calima Aviacion

 

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B734 der Alba Star

 

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Dieser A320 von Easy Jet hatte Pech. Erst startete die Maschine beim Landeanflug durch und drehte noch eine Runde. Später beim Start musste sie eine halbe Ewigkeit warten, bis die Air Europa gelandet war. Bis dahin hatte der Wind gedreht, und sie rollte über den Taxiway (die Bahn 01L, die regulär nicht im Betrieb ist) zurück zur anderen Seite der Bahn, um Richtung Süden zu starten.

 

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MD87 der Spanair

 

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B738 der skandinavischen Primera

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B738 von Air Europa

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Platzhirsch Binter Canarias, die mit ihren ATRs einen regen Verkehr zwischen den Inseln anbieten.

 

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B737 der Germania

 

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Wie die Germania-Maschine drehten auch alle anderen nach dem Abheben auf das Meer hinaus, um nicht direkt über die Hauptstadt zu fliegen.

 

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Puerto del Rosario startete ich auch einen kurzen Besuch ab, aber die Stadt hatte nicht viel Interessantes zu bieten und ich schlenderte nur ein wenig die Hafenpromenade entlang.

 

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Es ging weiter Richtung Norden und ich näherte mich der Berühmtheit Fuerteventuras, nämlich die weiten Dünenfelder des Naturparks El Jable in der Nähe der Touristenhochburg Corralejo.

 

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Goldgelber Sand, soweit das Auge reicht. Hier findet jeder seinen Platz direkt am Strand. Wenn man möchte, auch einen sehr einsamen Platz. Im Hintergrund ist bereits Lanzarote zu sehen.

 

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Es macht Spaß, barfuß ein Stück in die Dünen hineinzulaufen und die Ruhe und Stille zu genießen.

 

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Lobos, eine kleine Insel zwischen Fuerteventura und Lanzarote.

 

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Ich fuhr einmal nach Corralejo, schaute aber, dass ich dort schnell wieder herauskam, da mich der Ort mit seinen unzähligen Hotelanlagen, Kneipen und Bars, Souvenirgeschäften, Einkaufszentren, Wechselstuben etc. überhaupt nicht ansprach. Am kuriosesten fand ich in einem Souvenirgeschäft den Kaktus, der laut Werbung sogar nachweislich Handystrahlung absorbieren und so zu unserem Wohlbefinden beitragen würde.

Stattdessen fuhr ich lieber noch an die raue Ostküste, die die volle Wucht der Atlantikwellen abbekommt.

 

Die Küste bei El Cotillo mit dem Wachturm Castillo de El Tolstón

 

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Weiter ging es ins Inselinnere nach La Oliva mit seiner dreischiffigen Kirche.

 

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Die Heimfahrt in den Abenddämmerung und darauf folgender Dunkelheit wurde spannend, da die Strecke nach Costa Calma über asphaltierte, aber nicht weiter beleuchtete oder irgendwie markierte Straßen führte. Es klappte aber alles problemlos.

 

Am nächsten Tag stand die Mitte der Insel auf dem Programm. Es ging über die schmale Landbrücke wieder zur Ostküste und dort durch die Gebirgslandschaft nach Pajara.

 

Blick vom La Tablada-Pass zwischen La Pared und Pajara.

 

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Esel am Schöpfrad in Pajara

 

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Die Kirche des Orts besticht von außen durch die Schnitzereien im aztekischen Stil. Die barocken Altäre im Inneren der Kirche mit der Skulptur der Schutzheiligen:

 

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Nach einem Bummel durch Pajara ging es weiter Richtung Betancuria und der nächste Pass bot eine schöne Aufsicht auf den kleinen Ort Vega de Rio de las Palmas, einem der wenigen fruchtbaren Täler der Insel mit dem angrenzenden Stausee, der verlandet. Von Vega de Rio aus machte ich eine Wanderung bis hinter den Stausee.

 

Auch die Krähe bewunderte die Aussicht auf den Stausee, bis sie genug hatte und wegflog.

 

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Die Krähen waren da, weil auf der Aussichtsplattform die putzigen Atlashörnchen von den Touristen mit Erdnüssen gefüttert wurden, und die Vögel sich ihren Anteil der Erdnüsse holten.

 

Von Vega de Rio aus ging es zu Fuß weiter zum Stausee Embalse de las Penitas mit Blick auf den Aussichtspunkt, von dem aus ich vorher die Fotos gemacht hatte.

 

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Hinter der Staumauer des Sees wurde der Weg immer schmaler und unzugänglicher.

 

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Diese Kapelle wurde hinter der Staumauer an dem Ort errichtet, an dem die Statue der Inselheiligen vor Piratenangriffen versteckt wurde. Mittlerweile kann man die Marienfigur in der Kirche von La Vega betrachten. Zur Kapelle selbst konnte ich keinen direkten Weg finden und weiß nicht, wie die Einwohner dorthin gekommen sind.

 

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Die felsige Gegend war Heimat vieler Eidechsen.

 

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Bis ganz hierher schaffte ich die Wanderung nicht, da der Weg nur noch ein in den Boden gelegtes Wasserohr war und mir zu abenteuerlich wurde. Also kehrte ich um nach Vega de Rio.

Ich hatte eine ganze Flasche Wasser mitgenommen, diese während der Wanderung aber nicht getrunken, da ich noch eine angebrochene Flasche Wasser im Auto hatte und den Gedanken blöd fand, dann zwei angebrochene Flaschen im Auto zu haben. Dafür trank ich in einem kleinen Café nach meiner Rückkehr lieber eine Cola und fuhr dann weiter nach Betancuria, die frühere Haupstadt und laut Reiseführer die schönste Stadt der Insel. „Dorf“ trifft es besser.

 

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Die Kirche von Betancuria

 

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Ganz in der Nähe von Betancuria gibt es einen Aussichtspunkt, den Mirador Morro Velosa, der einem einen weiten Blick über die Insel ermöglicht.

 

Antigua unten im Tal

 

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Für den dritten Tag plante ich nur eine kleine Tour in die Nähe nach Gran Carajal, der drittgrößten Stadt der Insel und vom Tourismus noch recht unberührt. Von dort aus ging es weiter nach Las Playitas, das sich sehr reizvoll an die Küste schmiegt.

 

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Von hier aus war es nur noch ein Katzensprung zum Leuchtturm Punta de la Entallada.

 

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Von meinem Hotel aus konnte man gut am südlichen Horizont einen der schönsten Strände der Insel erkennen, die Playa de Sotavento. Den Strand wollte ich erleben und wanderte die acht Kilometer dorthin. Der erste Abschnitt war der Strand von Costa Calma, wobei der Ort selbst uninteressant ist. Costa Calma besteht nur aus Hotels und Appartementanlagen, hat einige Souvenirgeschäfte und Lokale. Interessant ist der angepflanzte und bewässerte Palmenwald, der sich durch den Ort zieht.

 

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Am Ende der Bucht warteten auf einem Steinhaufen Atlashörnchen auf die Touristen, die sie gerne mit Erdnüssen fütterten. Ich hatte keine Erdnüsse dabei, aber selbst der blanke Finger lockte die nicht scheuen Tiere an.

 

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„Giiiiib mir diiiieee Nuss…!“

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Es ging weiter durch verschiedene Buchten, bis die Kitesurfer immer deutlicher sichtbar wurden.

 

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Die Playa de Sotavento präsentiert eine faszinierende Dünenlandschaft und der Strand ist mindestens 500 m breit. Zumindest bei Ebbe.

 

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Blick zurück nach Costa Calma. Ich hatte den Strand fast für mich alleine. Die nächste Person war mindestens 50 m entfernt und hier ließ ich mich einige Zeit nieder und beobachtete die Wolke, die sich über meinem Hotel abregnete, und genoss die faule Zeit.

 

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Mit der Flut füllte sich der größte Teil des Strandes mit Wasser und wurde zu einer Lagune, die die Kitesurfer auch für sich nutzen. Ich lag mittlerweile auf einer schmalen Landzunge und war von der Dünenlandschaft durch die Lagune getrennt.

 

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Drei Stunden vorher war das alles noch Strand gewesen.

 

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Auf dem Rückweg nach Costa Calma

 

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Der letzte Tag begann mit einem heftigen Gewitterschauer, gefolgt von strahlendem Sonnenschein, so dass ich noch einen letzten schönen Tag hatte und die Hotelanlage genoss, bis um 16 Uhr der Bus kam, der mich zum Flughafen brachte.

 

11.03.11 TUI 2139 FUE-FRA, B737-800 D-AHFM

Gate 15, Startbahn 01 R, Landebahn 25 R

Flugzeit geplant 19:20 – 0:45, tatsächlich 19:25 – 0:40

Sitz 28 F

 

Außer den beiden TUI-Flügen nach Frankfurt und Hannover starteten nur noch eine Ryanair nach Hahn und einige Inselhüpfer mit Binter Canarias.

 

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Unser Flieger, der GoldbAIR, kam pünktlich aus Düsseldorf.

 

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Das Einsteigen began recht spät und die Maschine war randvoll. Doch kaum waren die letzten Passagiere an Bord und hatten ihre Sitze neben mir erreicht, verließen wir auch schon die Parkposition und rollten in der Abenddämmerung zur Startbahn, wo wir um 19:39 Uhr abhoben.

 

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Die Route führte über Lanzarote und entlang der marokkanischen Küste, wo man die Lichter verschiedener Großstädte erkennen konnte. Nahe Gibraltar erreichten wir Europa und flogen diesmal östlicher als auf dem Hinflug. Es ging an Madrid vorbei, ganz kurz über den Golf von Biskaya, und über Bordeaux, Paris und Luxemburg erreichten wir wieder Frankfurt, wo wir frühzeitig um 0:33 Uhr auf der nördlichen Landebahn aufsetzten.

Die Woche hatte meine Erwartungen voll erfüllt und ich war zwar müde, fühlte mich aber prima. Es kann gut sein, dass ich die Faschingswoche 2012 wieder auf Fuerteventura oder einer anderen Kanareninsel verbringen werde.

 

Copyright aller Fotos: Martin Stahl

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Unser Flieger mit dem neuen Sky Interior, aber noch den alten Sitzen (bei der Maschine auf dem Heimflug war es umgekehrt)

 

Wie meinst Du das? Der Flieger D-ATUI hat brandneue Sitze, während der gute alte GoldbAir (nicht HaribAir) schon ein paar Tage mit der Recaro-(Stoff-)Bestuhlung auf dem Buckel hat.

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Danke für deinen Tripreport! Macht Lust... Die Kanaren sind einfach schön!

 

Die Sitze auf der UI sind wirklich neu. Auch wenn sie nicht so aussehen ;) Sie sind aber aus Leder und sollen wohl bequemer sein als die flachen Recaro-Sitze.

 

Noch eine kleine Frage: Warst du mit TUI unterwegs, oder wie hast du das mit dem Online-Checkin hingekriegt? (ich frag nur, weil man anscheinend mit anderen Reiseveranstaltern erst beim Servicecenter wegen des Buchungscodes anrufen muss).

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Bezüglich der Sitze: Ich hatte mich an der Sitztasche orientiert und die war bei der D-ATUI unten angeordnet, wie ich es von den alten Sitzen her kenne. Daher ging ich davon aus, dass es noch die alten wären und nicht die Recaro-Sitze.

Der Online-Check In war tatsächlich interessant. 30 Stunden (wie auf der Tuifly-Homepage angekündigt) vor Abflug ging gar nichts. Ich gab die Buchungsnummer des Reiseveranstalters an, und dieser wurde in der Maske durch den sechsstelligen Buchungscode ersetzt, und diesen notierte ich mir und probierte es damit ohne Ergebnis. Mir wurde meine Flugnummer angezeigt, als Datum zur Auswahl aber nur der 3. und 4. März. Kurz nach Mitternacht, als es den 3. März nicht mehr gab, probierte ich es erneut und kam sofort und ohne Probleme zur Sitzplatzauswahl und konnte einchecken. Kapiert habe ich es nicht.

Ich dachte, meine blaue Maschine wäre der HaribAIR gewesen, da nach der Ankunft neben uns die goldene Haribo-Maschine stand und ich diese aufgrund der Farbe für den GoldbAIR gehalten hatte. Ich hab's jetzt im Bericht korrigiert. Danke für den Hinweis.

 

Martin

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