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flieg wech

[Tripreport] Ghana 28.08.2011-14.09.2011

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das Reiseziel diesmal war das idilische Kleonode Ghana in Westafrika.

(Fuer Ghana benoetigt man uebrigens ein Visum, dass in England schriftlich - also ohne Besuch der Botschaft - eingereicht werden kann, 50 GBP kostet und eine Bearbeitungszeit von max. 3 Wochen hat (in der Hochsaison).

Weiterhin ist eine Gelbfieberinfung vorgeschrieben, die aber bei der Einreise erkennbar nicht geprueft wird. Ghana ist auch Malariagebiet, also ohne Prophylaxe kein

Besuch bitte!

 

Los ging es an einem Samstag morgen in London -genauer gesagt Heathrow- und die erwaehlte Airline nannte sich diesmal TAP und nicht Emirates (letztere waren weder preislich geschweige den zeitlich (14 Stunden reine Flugzeit statt 7 Stunden ueber Lissabon) konkurrenzfaehig.

 

TAP 353 LHR-LIS A319 Abflug puenktlich und Ankunft auch.

 

...der Start

 

 

...und die Landung.

 

 

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DIE ROUTE

 

Der Flug selber war ereignislos, die FA sehr freundlich und hilfsbereit - ganz anders als die Stinkstiefel, die Iberia auf seine Kunden loslaesst -, es gab sogar etwas zu essen (eine Kaesesandwich), einzig die Ledersitze wirkten etwas abgenutzt.

 

Nach der Landung habe ich dann die Gelegenheit genutzt und bin noch 4 Stunden nach Lissabon in die Stadt hineingefahren, war entsetzt, dass gefuehlt nur deutschsprachige Touristen "vor Ort" waren, ansonsten das schoene Wetter und die einfach traumhaft relaxte, ruhige Innenstadt genossen. Fotos habe ich auch gemacht, aber die gehoeren hier nicht her, dafuer war der Aufenthalt zu kurz (und zuviele Deutsche Touristen unterwegs).

 

Gegen 15 Uhr bin ich dann zurueck zum Flughafen und um 17:30 ging es dann puenktlich weiter mit einem A320 (Star Alliance Farben) Richtung Accra.

 

TAP 261 LIS-ACC A320 Abflug puenktlich und Ankunft auch.

Eigentlich hatte ich ja erwartet, dass fast ausschliesslich Ghanesen an Bord waeren und vieleicht ein paar weisse Studenten, aber weit gefehlt...Europaeische Grossfamilien, die offensichtlich vorher noch nie irgendwo hingeflogen sind, dann jede Menge Einzelreisende europaeischer Herkunft in meinem gesetzten Alter usw.

Der Start selber war dann traumhaft, aber leider koennte ich diesen nicht filmen, weil mir das ein FA untersagt hat. :(

Der Flug selber war etwas ermuedend nicht so sehr wegen der geringen Sitztiefe, sondern weil neben mir eine daenische Grossfamilie ihr verbales Unwesen trieb...zuerst spielte man Kreuzwortraetzel und immer wenn meine Sitznachbarin zu langsam war, haute sie mit der Faust auf den ausgefahrenen Tisch, wodurch dann die gesamte Sitzreihe vibrierte...das hoerte erst auf, als ich Madame ordentlich eingenordet hatte; leider fingen dann Mama und Tochter an zu quatschen und zwar laut und nonstop (und natuerlich ausschliessliches bloedsinniges Weibergewaesch)

 

Naja auch das war irgendwann vorbei und nach der Landung in Accra ging es dann recht flott durch die Passkontrolle - dort war ich der erste - da man sich vom Flugzeug (Accra hat wohl keine Finger) per Fuss und ohne Aufsicht zum Terminal machen darf/muss oder wie man will; nach weiteren 20 Minuten hatte ich dann auch mein Gepaeck und in der Ankunfthalle wurde ich auch sehnsuechtig erwartet von meinem Taxifahrer (hatte mit "meinem" Hotel ein Pick up vereinbart) erwartet der mich dann ins Hotel brachte. Ach ja und ein heisser Typ dazu, wenn Ihr ein meeting mit einem Taxi am Flughafen macht, immer fragen, wie der Fahrer heisst, der Euch abholt.

Gegen Mitternacht dann im Hansonic Hotel eingecheckt und in den Schlaf gesunken und das ganze Hotel zusammengeschnarcht.

 

 

 

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Die Route von LIS nach ACC

 

28/08/2011 ACCRA

Am Morgen galt es dann nach dem Fruehstueck erst einmal mich fuer die kommenden 2 Wochen reisefit zu machen. Konkret bedeutete das, dass ich eine lokale Simkarte benoetigte. Hintergrund der Geschichte war, dass ich mich waehrend meiner Reise ausschliesslich mit Google map und meinem Smartphone in Ghana orientieren wollte (die meisten Karten sind idR sowieso zu ungenau)

 

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mein erstes Foto von Accra.

 

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der gute Mann machte die security in unserem Hotel.

 

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wie deutlich zu sehen, wurde hier gerade meine Simkarte registriert. (Ohne Registrierung bekommt man weder in Ghana (noch in Sued Afrika uebrigens) seine Simkarte aktiviert.

 

Dann bin ich zu Fuss in Richtung Innenstadt - genauer gesagt Aslym Down - gelaufen, wobei der erste Hohepunkt der Kameshi Market gewesen ist

 

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dazu ist anzumerken, dass die Leute in West Afrika weniger geneigt sind, Fotos von Ihnen zu erlauben, so dass diese Seite auf dieser Reise eher selten moeglich gewesen ist.

 

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Schuhberge.

 

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Da bin ich dann weiter Richtung Aslum Down.

 

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Hier habe ich dann zu Mitach gegessen, einheimische Kueche (weiss aber nicht mehr, was das war, jedenfalls eine Fischsuppe). Danach bin ich dann muede gewesen und bin mit dem Taxi zurueck ins Hotel und habe ein paar Stunden geschlafen. Abends bin ich dann noch zu einer Tankstelle um die Ecke, um mir was zu Trinken zu kaufen...und hier ist vorsicht angebracht, gerade in den westlich angehauchten shopping Oertlichkeiten wie Tankstellen werden Mondpreise (von den Touristen) verlangt und die kassierten Betraege werden auch nicht im System verbucht (was mir natuerlich egal ist). Man kauft besser ein bei einen der zahlosen Verkaufstaende entlang der Strasse; dort zahlt man, was alle anderen auch bezahlen.

 

 

29/08/2011 ACCRA

 

Und heute bin ich dann wieder auf Schusters Rappen los (zunaechst, man sieht einfach mehr, wenn man zu Fuss ist als aus dem Taxi geschweige denn aus dem (Mietwagen).

 

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Die haben in Deutschland aus meiner Erinnerung die gleiche Farbe wie in Accra.

 

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Bei dem vielen Nachwuchs braucht es einfach solche shops.

 

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Bei dem jungen Mann habe ich diese runden Brotbaellchen erworben, die man da im Glaskasten sieht.

 

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Die Jungs haben drauf bestanden, dass ich ein Foto mache.

 

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Die Leute, die hier wohnen, haetten darauf wohl eher nicht bestanden bzw. mit Ablehnung reagiert, wenn ich sie aus der Naehe unter Beschuss genommen haette.

 

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und noch ein video ueber das, was dort gerade passierte.

 

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Ein ziemlicher grosser Versammlungsplatz mit der Praesidentensuite.

 

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In Accra sind eigentlich alle Autos Taxis.

 

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2011 hat man sich dann wohl geschenkt, aehnlich zu vermarkten.

 

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ach ja Accra liegt ja am Meer, wie man hier sieht.

 

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Hier liegt das Geheimnis des ghanaischen Fussballerfolges...zehnjaehrige Jungs, die mit einer Geschwindigkeit spielten, dass einem schwindelig werden konnte.

 

Okay, dann bin ich wieder auf das Taxi umgestiegen und ins Hotel zurueck, da ich meinem wohlverdienten Mittagsschlaf froenen wollte bzw. musste.

 

 

30/08/2011

so von heute an wurde es dann ernst. Ich hatte mich naemlich entschlossen, Ghana auf eigene Faust mit einem Mietwagen als Selbstfahrer zu erkunden.

Dies war mit einiger Internetsuche verbunden, bis ich letztlich jemanden fand, der mir sein Fahrzeug fuer 10 Tage ueberlies (natuerlich gegen ein fuerstliches Entgeld). Die Uebergabe gestaltete sich entsprechend unkonventionell. Ich musste lediglich...nein ich musste eigentlich gar nichts vorlegen..., vielmehr wurde mir die Auszahlung der Mietgebuehren bestaetigt und schon ging es los. (da wuerden die Meisten hier wahrscheinlich abwinken, denn ohne Mietvertrag in Westafrika mit dem Auto los, das hat schon was (irrsinniges)

Ich bin dann erstmal Richtung Cape Coast aufgebrochen (nur 130km), dass ich dann auch

bereits nach 2.5 Stunden erreicht hatte.

Das Fahrverhalten war nicht so wuest wie ich erwartet hatte, selbst in Accra bin ich bei der Rausfahrt relativ gut vorangekommen.

 

In Cape Coast bin ich dann zunaechst ins beruehmte Fort gegangen, wo dann diese Fotos entstanden sind,

 

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Nachdem ich dann auch ein Hotelzimmer gefunden hatte fuer umgerechnet 18 EURO (mit AC), bin ich dann noch einmal in die Stadt gelatscht, wo dann diese Fotos entstanden sind.

 

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ein amerikanischer Schulbus auf einem Foto mit dem Parteibuero einer oertlichen politischen Partei.

(ich habe nach dem 3 Tage durch die Maerkte und shoppingbereiche in Ghana gelatscht bin, festgestellt, dass viele Sachen, die vor Ort erhaeltich sind, eine Art - second hand aus Europa - importierte Ware sind.)

 

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31/8/2011 Cape Coast to Ankusi National Park

 

 

das war wieder so ein Tag, den man sich in seinen Buerotagen nicht trauemen laesst und leider war er nicht nur ein segensreicher Tag; Zunaechst einmal bin ich zehnmal in eine Polizeikontrollstelle geraten, was auf die Dauer doch recht ermuedend werden kann. Zu allem Ueberdruss bin ich dann noch in eine Geschwindigkeitskontrolle gekommen (10km zu schnell) und das gestaltete sich recht schwierig...Zunaechst verlangte der Senior Officer 500 Cedi (etwas 250 EURO)...nach dem ich allerdings eine Quittung verlangte, reudzierte sich der Betrag recht schnell auf 250 Cedi und letztlich einigten wir uns auf 75 Cedi...da reise ich nun seit 20 Jahren durch die Welt, aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals eine Prozessvermeidungsgebuehr in derartiger Hoehe habe bezahlen muessen geschweige denn bezahlen sollen. Am Nachmittag habe ich mich dann noch auf einer Dirtroad im Matsch fesgefahren, aber mit der tatkraeftigen Unterstuezung von 6 Einheimischen konnte dieses "Problem" zu aller Zufriedenheit geloest werden.

 

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Die Kueste in der Naehe von Cape Coast.

 

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Irgendwo im Stau in Takoradi

 

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Der vordere Reifen steckt ziemlich im Schlamm (oder besser im Lehm)

 

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Die Kinder in "Frenchman's Farm (Der Eigentuemer ist gar kein Franzose hat aber in Paris gelebt.)

 

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Meine Ruhestaette fuer die Nacht.

 

01/09/2011

Ankusi National Park, Axim, green turtle lodge.

 

Und ein neuer Tag in Ghana....erst einmal hat es morgens heftig geregnet, was aber auch wegen der Regenzeit in einem Regenwald nicht wirklich eine Ueberraschung ist...nach dem das gegen neun Uhr vorbei gewesen ist, ging es dann in Richtung Ankusi National Park.

 

 

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Bei der Einfahrt in den Regenwald.

 

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auch im Ankusi NP gibt es (viele) Elefanten, allerdings habe ich nur diesen hier gesehen (wohl bereits verstorben, wenn ich das richtig einschaetze)

 

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matschig (da konnte ich mit meinem Auto nicht hin.)

 

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meine Tourguide (ich war der einzige Gast im Park) beim Kokusnuspfluecken.

 

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...und bei der Zubereitung

 

und hier die dazu gehoerenden bewegten Bilder

 

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das ist uebrigens mein Auto (nicht auf dem Kopf).

 

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Ich bin dann nach Axim gefahren, wo ich als erstes dieses beeindruckende Haus gesehen habe.

 

als naechstes ist dann etwa weniger beeindruckendes passiert.

 

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Reifen platt.

 

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um die Ecke und in weniger als 30 Minuten war das Problem behoben (und die Reperaturwerkstatt um 15 Cedi reicher).

 

Streetlife in Axim.

 

Als naechstes hat mich dann der Hausmeister des Forts zu einem Rundgang gelotst, was auch sehr beeindruckend war.

 

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Das Fort ist uebrigens in 1515 gebaut worden von den Portugiesen.

 

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Das Gate of no return, hier wurden die zum Abtransport bestimmten Ghanesen durchgezwaengt, um auf die Schiffe zu kommen, die sie dann als Sklaven nach Amerika brachten.

 

 

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Hier werden die zukuenftigen ghanesischen Fussballstars geboren.

 

wie dieses Video eindrucksvoll zeigt.

 

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Acakaba Beach.

 

Dann ging es abschliessend noch nach Basua bzw. in der Naehe zur Green Turtle lodge ueber gefuehlte 100 Mio Kilometer bumby road (ich muss mir wirklich mal angewoehnen, das Kleingedruckte im Reisefuehrer v o r h e r zu lesen)

 

02/09/2011 Green Turtle Lodge

 

So heute war dann mal nichtstun angesagt, was aber durchaus seinen Charme hatte. Schildkroeten habe ich auch keine gesehen, macht aber nichts, hatte weder Hunger und ein Franzose bin ich ja auch nicht.

 

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die 2. Nacht habe ich dann dort campen muessen, da die Huts ausgebucht waren...aetsch, dafuer hatte ich Seeblick.

 

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Erstaunlich, was die Einheimischen auf dem Kopf alles tragen.

 

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...naja wenn man in London wohnt und aus Hamburg kommt, sieht man diese Aussage durchaus kritisch.

 

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03/09/2011 green turtle lodge to Kusami

 

Heute sollten es insgesamt 300km werden am Ende nach einer Fahrtzeit von fast 8 Stunden. Eigentlich wollte ich noch weiter, aber Ghana gibt einfach nicht mehr her als eine Durchschnittsgeschwindigkeit von vielleicht 50km pro Stunde im besten Fall.

 

Zunaechst bin ich von der Hauptverkehrsstrasse abgebogen, um den Weg ein wenig abzukuerzen, was sich aber als Irrtum herausstellte, denn die Strassenqualitaet war wirklich nicht die Beste, dann habe ich mich auch noch verfahren (wobei nicht so sehr der Empfang von 3.5 G das Problem darstellte, sondern das mein Smartphone staendig streikte (ja, die werten Leser haben richtig gelesen, ich habe mich ausschliesslich bei der Routenfuehrung auf mein Smartphone und Google map verlassen (ersters liess micht staendig im Stich, aber auch google map war (ueberraschend?) ungenau.

 

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04/09/2011

nach dem ich etwa 11 Stunden geschlafen hatte (schon wieder, also ich weiss auch nicht, woran das liegt, wahrscheinlich habe ich Malaria oder bin zu alt fuer solche Reisen, wahrscheinlich aber beides) bin ich dann mit Hilfe von Google map nach dem Boaeng Monkey Sanctuary aufgebrochen, dass ich auch bereits nach 3 Stunden erreicht hatte (wobei auch nur 12km die Strasse nicht asphaltiert gewesen ist.)

 

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Die "Zivilsation" in form von SaaS und PaaS hat auch Kusame erreicht.

 

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sieht irgendwie einladend aus.

 

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Warum soviele Gebaeude in diesem Status sind in Ghana, keine Ahnung.

 

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(da sass noch ein kleiner Junge zwischen den beiden)

 

dann ging es in die Monkey Sanctuary, um meine Anverwandten zu treffen.

 

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Und dann kam es auch zu einem ersten Wiedersehen nach 10000 Jahren.

 

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...der erste.

 

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...der zweite

 

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...der Dritte usw

 

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Hierbei handelt es sich um einen Friedhof fuer Affen!

 

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..und auch fuer Menschen wie diesen hier, der mit 120 Jahren das Zeitliche gesegnet hat.

 

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Bild 126

Unser Tourguide

 

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Wir sind dann noch in ein Dorf gegangen und ich konnte endlich einmal Fotos machen von den Gegebenheien in den Ortschaften in Ghana.

 

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...waschen, nicht kratzen...

 

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da fehlt eigentlich nur die Karosserie und die Sitze und einer gedeihlichen Ausfahrt steht nichts mehr im Weg.

 

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...wenn das keine Gleichberechtigung ist...Alice Schwarzer selbst hat so etwas bisher nicht gefordert.

 

05/09/2011 Boang Monkey Reserve to Mole National Park

 

Heute morgen war fruehes Aufstehen angesagt, so dass ich bereits um 06:30 losfahren konnte...Tagesziel waren zwar weniger als 300km, aber davon allein ueber 90km auf einer Dirt Road, deren genaue Qualitaet mir aber nicht bekannt gewesen ist...aber was solls, wenn man nicht losfaehrt, dann wird man es nie wissen.

 

Der erste Abschnitt war dann schon recht holprig, aber immerhin nach weniger als 1 Stunde war die Hauptstrasse Richtung Tamale erreicht. Es galt sich nun alsbald zu entscheiden, ob ich direkt nach Mole NP fahren sollte oder besser nach Tamale und dann von dort mein Auto stehen lassen und mit einem Taxi nach Tamale. Ich habe mich dann fuer die erste Alternative entschieden und die Fahrt wurde dann auch sehr sehr holprig, allerdings war dies nach 2 Stunden auch ueberstanden.

 

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und schon bin ich da. (und auf dem Rueckweg morgen mache ich auch mal ein paar Fotos)

 

So nach dem ich dann im Mole Motel eingecheckt hatte (eine Renovierung koennte da nicht schaden), ging es dann gleich zur Kontaktaufnahme mit den Einheimischen.

 

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Schweinchen.

 

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3 x Schweinchen.

 

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Elephanten beim Baden

 

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endlich mal ein Elepfant aus der Naehe.

 

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Unser Guide auf dem Gamewalk trug eine Waffe.

 

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Hier sollen Krokodile drin sein.

 

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und hier ein paar Elefantenzaehne.

 

06/09/2011 Mole National Park to Tuchman

heute morgen war frueh aufstehen angesagt, denn es sollte auf einen sogenannten Gamewalk gehen. (im Gegensatz zu Botswana duerfen die Guides in Ghana mit einem Gewehr los)

 

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nach erschoepfender Nacht mit mir zusammen in meinem Zimmmer (kein Video)

 

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Mole International Airport

 

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Gibt auch genuegend Kerosin. (Emirates hat auch schon angeklopft und schlimmer als die Cargogegebenheiten am Hamburger Flughafen zur Zeit kann es auch nicht sein.)

 

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Passagiere gaebe es auch.

 

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manchen tanzen sogar vor Freude.

 

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andere bleiben lieber daheim.

 

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na also.

 

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Das Tierchen hier ist uns uebrigens eine Weile gefolgt und war gar nicht friedlich solange wir in der Naehe gewesen sind.

 

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uebrigens alles Maenchen.

 

Dann galt es Abschied nehmen von Mole und rauf auf die Schotterpiste, die in Wirklichkeit noch viel schlimmer war als es auf dem Foto den Anschein hat.

 

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und ein bewegtes Bild einer Schotterpiste.

 

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Ghana ist auch und vor allem ein moslemisches Land.

 

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Das Foto ist in sofern witzig, da ich halten musste, da ich schon wieder einen Platten hatte.

 

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ein Wasserfall auf dem Weg.

 

 

Anmerkung: gern waere ich in jedem Dorf angehalten und haette einen Haufen Fotos gemacht, aber das geht in Ghana einfach nicht, daher habe ich versucht, mit einigen "Vorbeifahrvideos" ein wenig von der Dorfathmosphaere einzufangen.

 

 

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Gut ausgebauter Highway One in Ghana.

 

Abends bin ich dann in Hans Cottage "gelandet", der Inhaber hatte uebrigens viele Jahe in Suelldorf gewohnt und so konnten wir uns standesgemaess begruessen

(Alle Dunkeldeutschen, die nicht wissen, wovon ich gerade schreibe, lasse ich auch im Unklaren)

 

08/09/2011

Rueckfahrt nach Ghana und Kakum National Park.

 

Am Morgen ging es dann noch in den nahe gelegenen Kakum National Park, wo dann diese Fotos entstanden sind.

 

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es scheint Wahlkampf in den USA..aeh...Ghana zu sein.

 

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und so habe ich mich (versucht), zu orientieren.

 

into Accra

 

auf diesem Video kann man auch sehen, wie eitel manche Ghanesen sind, wenn sie zufaellig in den Bereich eines Fotoapperates geraten.

 

09/09/2011

Accra

Nach dem ich nun eine Nacht in diesem Luxushotel ueberstanden hatte, bin ich morgens erst einmal zu einer nahe gelegenen Schule aufgebrochen, wo dann diese Fotos entstanden sind.

 

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Gleich beginnt der Unterricht.

 

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naja es gibt auch wichtigeres als eben zu lernen und das heisst...genau Essen.

 

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Bei den abgebildeten Kindern handelt es sich uebrigens um Strassenkinder in Accra, die durch die Initiative von einigen deutschen Studentinnen (alle aus Norddeutschland) und die als Volunteers in Accra taetig sind nun mehr eine gewisses Mass an Schulblidung erhalten. Das auf dem einen Foto zum Teil zu sehende Zelt wurde u.a. von Spenden finanziert, genauso wie die zu sehenden Schulutensilien, auch das tgl. Mittachessen bezahlen die Maedels.

 

und auch hier einige bewegte (vielleicht auch bewegede) Bilder.

 

10/09/2011 Accra (James Town)

 

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von meinem Hotel (bin im Rising Phoenix abgestiegen...der Ausblick war zwar toll, aber die Unterkunft - natuerlich gefuehrt von einem Englaender - war verdreckt, Die Mitarbeiter haben morgens nach Sonnenaufgang um 05:30 munter losgesungen und ausserdem war die Unterkunft auch voellig ueberteuert.

 

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Der Vormittag war dann einem ghanaischen "long way to freedom" gewidmet, ich hatte mir diesmal auch einen Guide - sein Name ist Louis - organisiert, der uns ein wenig in den weniger wohlhabenden Gegenden von Accra ein wenig herumfuehrte.

(und den ich dann auch nicht mehr loswurde, aber dazu spaeter)

 

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Arm und reich liegt wie immer dicht beieinander.

 

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bald gibt es Mittach.

 

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von dem Herrn habe ich mir ein schickes Shirt gekauft.

 

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dann ging es zu einem Drumevent.

 

und hier das entsprechende Video dazu.

 

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Dieser in Ghana sehr bekannte Boxer ist in James Town aufgewachsen.

 

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...und dazu auch ein Video.

 

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eine Beerdigung.

 

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James Town.

 

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ein weiteres Foto einer Verblichenen.

 

Am Nachmittag wollte ich dann nach Kokobrite Beach aufbrechen und machte leider den Fehler, dies Louis zu erzaehlen. Der war sofort Feuer und Flamme und wollte unbedingt mit, weil er ja lange dort gelebt hat.

Nicht nur war allerdings unklar, wie er wieder zurueckkommen wuerde (immerhin kostet eine Taxifahrt von/nach Accra jeweils 15 Cedi), zu dem hatte er das Gefuehl, dass er mich unbedingt herumfuehren und mir alles dort zeigen wolle. (und auf so was stehe ich echt)...naja wir sind dann zusammen Abendessen gegangen und dann in eine Lodge, die jeden Samstagabend sehr schoene Reagaenaechte veranstaltet...Der langen Rede kurzer Sinn, Louis hat sich volllaufen lassen und als ich ihn am naechsten Morgen vor meiner Veranda in seiner Kotze liegen sah, da war dann Schluss mit lustig.

In Zukunft werde ich niemanden sagen, was ich mache, denn diese Art von Begleitung brauch(t) niemand.

 

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Mein Mittach, mein Koch.

 

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Wochenende ist immer sehr voll.

 

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irgendwie haben es mir die Fischerboote angetan.

 

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was sind das bloss fuer schoene Menschen.

 

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das ist natuerlich mehr fuer Vattern, zwar net so schoen, aber...

 

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und das war das letzte Foto von Ghana

 

Um 17:00 ging es denn durch einen gefuehlten 100km Stau zum Airport.

 

 

So dann hiess es Abschied nehmen von Ghana.

 

Der Airport in Accra ist relativ modern, auch wenn er sich natuerlich nicht mit den (oeden) Glaspalaesten in Dubai messen kann (warum auch)

 

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Das ist der Wartebereich im Arrival Bereich (Da gibt es uebrigens keine Halle, nur die im Foto zu sehende Decke.)

 

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der checkin Bereich

erinnert mich irgendwie an das ehemalige T2 in London Heathrow, nur das die Decke dort noch niedriger gewesen ist.

 

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Ganz klar, TAP, mit denen ich fliege.

 

Unmoeglich sind im uebrigen die Preise am Airport in Accra (und wenn ich das richtig gesehen habe, gilt das auch fuer die Gebuehren dort). Ein Eis fuer 5 GBP ist einfach laecherlich.

 

Nun, Videos von Start und Landungen gibt es nicht, da mein Camcorder nicht so wollte wie ich es gern gehabt haette. Den Flug zurueck habe ich mit GPS getrackt und die Route war praktisch die Gleich wie auf dem Hinflug.

 

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Da bin ich schon fast in London.

 

 

Fazit...

Ghana ist ein hochinteressantes, friedliches und mit auesserlich und vor allem innerlich schoenen Menschen versehenes Land. Ladschaftlich durchaus auch nett, aber nicht mit Namibia zu vergleichen. Zum Selbstfahren ist das Land an sich gut geeignet, allerdings sollte man sich darueber bewusst sein, dass aufgrund der Strassenverhaeltnisse mehr als 300km am Tag nicht drin sind. Die Hotels sind bis auf Ausnahmen ok, allerdings sollte man keine Standards wie im suedlichen Afrika erwarten.

Die Ghanesen sind liebenswerte Menschen, deren Hilfsbereitschaft manchmal schon unheimlich ist.

 

Fuer die Reise habe ich ausgegeben 400 GBP fuer das Flugticket und dann noch einmal 1250 GBP fuer den Aufenthalt.

Afrika ist im Vergleich zu Suedostasien eben kein Megabilligland.

Naechstes Jahr stehen dann Zimbawne und Senegal bzw. Gabun auf dem Programm.

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Sehr interessanter Reisebericht - viele Fotos erinnern mich sehr an meine Ghana-Reise vor 5 Jahre... ich habe damals mangels Angebot kein Mietwagen genommen, sondern mich mit den Überlandsbussen (Fahrplan mindestens +2h) begnügt, was auch relativ spannend war.

 

Die Aussage, dass Ghana "vor allem" ein moslemisches Land ist, kann ich so nicht teilen - das Land ist zweigeteilt - der dünnbesiedelte Norden ist moslemisch, während der dichtbesiedelte Süden eher christlich (dazu immer irgendweche spannenden Naturreligionen) geprängt ist - so hat mir in Kumasi das auch Ghanaer bestätigt gehabt (Wiki spricht übrigens von 30% der Bevölkerung moslemisch).

 

Danke für den Bericht!

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Vielen Dank für den Bericht. Ich würde mir das ja nicht zutrauen alleine durch solche Gegenden zu reisen... auch wenn es natürlich sehr interessant wäre, ich war ja schon von Kairo geschockt und begeistert zugleich. ;)

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@ QF002

stimmt, da habe ich mich etwas missverstaendlich ausgedrueckt...tatsaechlich hatte mich wahrscheinlich doch ueberrascht, wieviele Moslems es gibt (was aber wiederum verstaendicher wird, wenn man weiss, dass vor den weissen Kolonnialherren die Araber in Westafrika waren (und dort die Sklaverei begruendet haben.)

 

@ snappy

Ghana ist als Reiseziel sehr gut geeignet, wenn man sich nach Afrika generell noch nicht so "traut". (viel sicherer als die meisten Laender in Europa).

Aber fuer mich war diese Reise diesmal auch eine sehr Lehrreiche, weil vieles doch umstaendlicher ist als im suedlichen Afrika; Auch konnte ich diesmal meinen Reiseplan im Gegensatz zu meinen sonstigen Gewohnheiten nicht vollstaendig umsetzen.

 

Ob ich nicht auch besser beraten gewesen waere, die Reise mit oeffentlichen Transportmitteln zu machen, keine Ahnung. Bei der Wahl meines Transportmittels vor Ort spielt allerdings fuer gewoehnlich der Zeitfaktor eine entscheidene Rolle. So sehr ich die Minibussysteme schaetze, es dauert halt etwas, bis man ein Gefuehl dafuer bekommen hat und diese effizient nutzen kann.

 

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Da ich aus der Richtung Feuerwehr/Rettungsdienst komme,klinke ich mich mal ein :)

Die haben in Deutschland aus meiner Erinnerung die gleiche Farbe wie in Accra

Ja richtig das wird ein RTW wahrscheinlich aus Essen sein,weil einige Feuerwehren/Rettungsdiensten spenden armen Ländern ihre ausgemusterten RTWs rein aus Solidaritätsgründen

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hi ! danke für den ausführlichen bericht mit videos ! ich hab mir grad mal einen kaffee gemacht und den bericht in aller ruhe durchgelesen :-) der guide der die kokusnuss geschält hat war ganz schön schnell...wir hatten mal in florida eine kokusnuss am strassenrand aufgelesen und ein paar tage lang jeden abend die fasrige hülle abgeschabt, bis wir die nuss knacken konnten...

 

vg,

MasterShake

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Wow, das ist ja mal ein ganz anderer aber überaus lesenswerter Reisebericht! Danke fürs Schreiben, Knipsen und mitnehmen.

Eine klitzekleine Anmerkung hätte ich allerdings, und zwar bei dieser Zeile hier:

 

Ach ja und ein heisser Typ dazu, wenn Ihr ein meeting mit einem Taxi am Flughafen macht, immer fragen, wie der Fahrer heisst, der Euch abholt.

 

Ich musste schwer grinsen, da nur ein Buchstabe den kompletten Satzsinn anscheinend drehen konnte. Ich denke du meintest "heisser Tip" und nicht "heisser Typ" :D

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wie deutlich zu sehen, wurde hier gerade meine Simkarte registriert. (Ohne Registrierung bekommt man weder in Ghana (noch in Sued Afrika uebrigens) seine Simkarte aktiviert.

 

als ich mir letzte woche am flughafen in kapstadt eine sim-karte bei vodafone geholt habe, wurde nicht nach meinem pass gefragt. wahrscheinlich hat der typ das nur vergessen ... hat auch nicht nach meinem namen oder sonstigen angaben gefragt.

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