flieg wech Geschrieben 3. November 2012 Melden Geschrieben 3. November 2012 und schon war es einmal wieder Zeit fuer einen weiteren Ausflug meiner never ending success story called Life. Auserwähltes Ziel war diesmal Zimbabwe in Africa, die Airline Ethopian und das Transportmittel im Land ein Mietwagen von Europcar; Die Reiseroute selbst war Harare-Lake Kariba-Hwange Nationl Park-sich verfahren-Matobo NP-Great Zimbabwe-Harare. Wie, was und nach Victoria Falls seit Ihr nicht gefahren, werden einige jetzt anmerken und in der Tat, wir haben uns das geschenkt. Zum einen ist im Oktober Niedrigwasser, dann war(en) wir (ich) schon dreimal dort und unser Zeitplan war trotz insgesamt 3 wöchiger Reise relativ eng. Kosten für den Tripp waren insgesamt 1900 EURO pro Person und 650 GBP fuer das Flugticket. Vorgebucht und bezahlt mit moneygram hatte ich den Kanutripp und 4 Nächte in Hwange NP. Die Unterkunft in Harare und Kariba hatten wir nur reserviert. 06.10.2012 Los ging es am Samstag abend von London Heathrow mit Ethopian Airline flight 701 (und einer Boeing 767, die schon einige Jahre auf dem Buckel hat.) Obwohl ich ueber Sabre Sitzplätze bestätigt bekommen hatte, stellte sich am check in heraus, daß es dass es diese Sitzreihe gar nicht gibt (41 um genauer zu sein) und zu allem Überdruss sassen wir! |(ich war wieder mit dem Mädel unterwegs, dass mich schon 2010 begleitet hatte (die erfolgreiche Tour damals) auch nicht im Fensterbereich. Der Flieger war praktisch ausgebucht. Zum Service: Die Sitze und der entsprechende Abstand war sehr gut, selbst ich Riese konnte meine Beine ausstrecken. Weniger schön war, dass wir erst 2 Stunden nach dem Abflug das Essen serviert wurde und erst nach 3.5 Stunden die Lichter wg. Nachtruhe erloschen. Der Flug selbst war pünktlich und der Flughafen in Addis Abeba ist sehr gut überschaubar. Witzig ist, dass ständig die Gates wechseln (Bei uns startete es mit Nr. 2, dann 8, dann 5 und letztlich dann doch die Nr. 8. Es sieht recht lustig aus, die Mengen von Paxen auf und ab durch das Terminal im Gänsemarsch sich bewegen zu sehen.) da kommt natürlich nur mit, wer den Zielort aussprechen kann. Addis Abeba. Das Abflugterminal. 07.10.2012 Weiteflug war als mit Ethopian Airline ET 873 mit einer 772LR, die wesentlich neuer und schon dadurch comfortabler gewesen ist. Das Boarding wurde übrigens sowohl ex London als auch nach Harare über Treppen und Busse bewerkstelligt...Hier erkennt man klar, dass Ethopian zur Star Alliance gehoert und somit die Bushansa das Sagen hat. Der Transit in Addis Abeba ist übrigens sehr praktisch. Keine Sicherheitskontrolle, keine Passkontrolle - man hätte also auch woanders hin weiterfliegen können :), nur wenn man in den Duty free Bereich hineingewollt hätte, dann hätte man einen security check ueber sich ergehen lassen müssen. Wir haben das auf der Rueckreise auch gemacht. Meine Bekannte hatte 2 Taschenmesser in ihrer Handtasche und wie schon in Harare hat dies auch in Addis Abeba niemand bemerkt.... Unsere Flugroute. tja manche Köpfe sind nicht nur gross, sondern können sogar ein Triebwerk einer Boeing 772LR verdecken (halb). So und nun kam leider ein Versäumnis von mir. Obwohl ich ein Fensterplatz hatte auf dem 2. Abschnitt, habe ich die Landung in Harare nicht gefilmt, was eine Eselei gewesen ist, denn diese verlief durchaus dramatisch. Aufgrund der Höhenlage war die Maschine eh schneller als man das in Europa gewöhnt ist. Vor allem aber setzte sie am Beginn der Landebahn auf, ein Teil auf dem die obere Teerschicht gerade erneuert wird und vor allem eben diese bereits abgehobelt gewesen ist. In jedem Fall hüllte sich die Maschine unmittelbar nach dem Aufsetzen in eine Staubwolke, - man sah nichts mehr draussen ausser gelben Staub - und der Pilot leitete eine Vollbremsung ein. Sobald die Maschine stand, sprangen fast alle Passagiere auf, griffen sich ihre Sachen aus den Over head lockers und wollten raus. Eine Ansage gab es weder seitens der FA noch der Piloten...wäre jetzt ein Feuer ausgebrochen, dann hätte es in den Medien zu diesem Vorfall einen Bericht gegeben, weil bei dem Durcheinander wohl niemand mehr aus der Maschine gekommen wäre. Nach etwa 20 Minuten drängelten sich die FA durch die Gänge und forderten die Passagiere auf, sich wieder hinzusetzen, kurz darauf verliess die Maschine dann die Landebahn. Ich konnte noch einen Blick auf die Reifen erheischen und die waren soweit ersichtlich ok. aber da ich ja mit GPS mitgetreckt hatte, zumindest die Landebahnsituation. Die Einreise nach Zimbabwe verlief dann relativ flott, der Mietwagen war auch in weniger als 10 Minuten organisiert und los ging es. Mein erster Eindruck von Harare...natuerlich sehr afrikanisch, allerdings im Vergleich zu Kapstadt, Wellblechhütten sieht man nicht; die Lebensmittelpreise können sich durchaus mit europäischen messen, es ist also sehr teuer. Was weiter sofort auffiel, war, dass im Gegensatz anderen Ländern im südlichen Afrika die Leute viel gemischter in den Supermärkten sind, man sieht Weisse und Schwarze und ganz wenige Farbige überall, so habe ich mehrere weiße Einheimische in einem typischen local Markt einkaufen gesehen, etwas, was ich in dieser Form in Süd Afrika noch nie erlebt habe (denn dort ist das angeblich zu gefährlich). Weiter habe ich Villen nordöstlich von Downtown gesehen, gegen die Häuser in Blankenese wie Hundehütten wirken.(diese Häuser werden uebrigens von Weissen und Schwarzen aus der Oberschicht bewohnt) 08.10.2012 So nach dem der erste Tag der Verwirrung schon einmal erfolgreich überstanden war, ging es nun am frühen Morgen Richtung Kariba. Zuvor habe ich noch mit einem Radfahrer "Fachgespräche" geführt. Er war auf dem Weg vom Senegal nach Kapstadt (Immderhin 20.000 Km in einem Jahr). Da bin ich dann doch vor Neid geplatzt und ich glaube, dass da was fuer die nächsten Jahre auf dem Weg ist. Die Fahrtroute. Die Fahrt nach Kariba ging dann au ch sehr flott von staten. Es gab 4 Polizeikontrollen, 2 Orte und sehr gute Strassen praktisch ohne Schlagloecher, ueberall wurde ausserdem ausgebessert. Da sind die Strassen in Namibia (off road) und Botswana erheblich schlechter. In Kariba sind wir dann erst einmal in unsere Unterkunft Lakeside Assosiation, wo wir dann gleich mit den afrikanischen Ureinwohnern Kontakt hatten. lief aber praktisch sofort aus dem Bild. Gebucht hatten wir ein Chalet fuer 55 USD mit Klimaanlage. Wir sind dann auch gleich zum Kariba Dam aufgebrochen. Der Damm wurde in den fuenfziger Jahren gebaut und der Karibasee selbst ist der groesste Stausee der Welt. Die Stromerzeugung reicht aus, um Zambia, Zimbabwe und Teile Süd Afrikas mit Strom zu versorgen. Danach erst einmal in den Supermarkt (da Frau dabei, waren unnoetig lange und ermuedende und kostspielige und und und Shoppingzeiten natuerlich immer mit einzukalkulieren) und als wir dann zum Campsite zurueckkamen, wurde uns die Zufahrt zunaechst einmal von diesen netten Genossen versperrt. Diese Tiere sind übrigens nachts immer Bereich der Lodge unterwegs.:) Wir hatten deshalb auch ein chalet gebucht und nicht gezeltet, was ich persoenlich bevorzugt hätte. Zimbabwe united (so etwas sehe ich in Süd Afrika eher selten). Hippos, wenn ich mich nicht täusche. priceless So damit war der Tag zu Ende, zumal pünktlich um 19:00 der Strom ausfiel. (so what, wollte eh nicht ins Internet.) 09.10.2012 unsere heutige Reiseroute. Am nächsten Morgen war fruehes Aufstehen angesagt, da wir bereits um 07:30 beim Veranstalter sein mussten. Zunächst erfolgte ein kurzes Briefing, dann ging es zum shoppen - ich brauchte noch einen Hut fuer meinen Kopf und viele Bierdosen fuer meinen Alkoholpegel - (es paddelt sich dann auch gleich viel beschwingter...hihihihi) Tja und dann ging es auch schon in das Tal und zum "Einschiffen" Bei dem Herrn haben wir die Nationalparkgebuehren bezahlt. Beim Einschiffen wurden wir auch gleich willkommen geheissen. Frau und Boot zu Lande.... ...und zu Wasser. Einer unserer beiden Tourguides. (Wir waren auf dieser sechstaegigen Tour die einzigen Gäste und hatten jeder einen "eigenen" Tourguide...dies hier war meiner (Zu den Tourguides sage ich spaeter noch etwas.) Der Zambesi Unsere ständigen Begleiter. An diesem ersten Tag haben wir etwa 23 km zurueckgelegt und dann auf einer Insel auf dem Zambesi uebernacht (wie an allen anderen Tagen uebrigens auch.) Der Grund dafuer ist, dass uns dann nachts keine Raubkatzen beheligen wuerden. Und der Sand war als Liegeplatz deshalb wichtig, da damit Elefanten und Hippos keinen Grund hatten, in unser Campsite zu kommen. 10.10.2012 Der heutige 2 Tag in unseren "Traumschiffen" auf dem Zambesi war genauso interessant wie der erste Tag...insgesamt galt es heute etwa 32km zurueckzulegen. Die Sonne geht auf oder eben unter schön wie eh und je. 5 Meter entfernt. under survilliance und Feierabend. so haben wir geluncht. auf dem Zambesi. Dank an HERO PRO 2, dass auch ich gut im Bild bin. 11.10.2012 unsere heutige Kanustrecke. der 3. Tag auf dem Zambesi und in der Tat war nunmehr auch ein wenig mehr Wild life zu Lande anzutreffen. Am morgen sind wir aber erst einmal in das Grenzstädchen Chirundi eingedrungen, um dafuer Sorge zu tragen, daß unser Alkoholpegel konstant bleiben würde. erst aber mal Sonnenaufgang. Boot wird Klarschiff gemacht. Die Grenzbrücken zwischen Zambia und Zimbabwe. da ist doch was im Hintergrund. jupp ein Elefant im Dorf (was hier ganz lauschig aussieht, ist nicht unproblematisch, da Elefanten nun einmal gefährliche Tiere sind.) da habe ich mir eine Simkarte gekauft, die aber nicht funktioniert hat. Diesen Schein bekam ich als Wechselgeld und es handelt sich in der Tat um "echtes" Geld. ist eigentlich alles da. (bis auf das iphone 5, aber dafuer muss man hier auch nicht anstehen) Das Zimpark Office in Chirundi. nun wurde es aber Zeit wieder fuer andere Elefanten in einer mehr natürlichen Umgebung. ziemlich dicht, wa?! dito und hier das dazu gehörige Video. das lag nicht nur an der Linse, dass das Vieh so dicht war. und das entsprechende Video...ein echtes highligt. mein Tourguide... 12.10.2012 Ein weiterer Tag auf dem Zambesi.Unsere Route fuer den heutigen Tag. Gute Laune am fruehen Morgen ist ein internationales Problem. Der "Ernst" der Reise war offensichtlich fuer alle Expeditionsteilnehmer. so schippert man dann so dahin. 13.10.2012 unsere heutige Ruderroute. der 5 Tag auf dem Zambesi in unseren mighty Kanus. eigentlich sind die Tiere hier ziemlich weit weg, wir waren oft viel dichter dran. dieser letzte Tag bzw. die letzte Nacht auf dem Zambesi war in sofern etwas "anders, als das nachts hinter unserem Zelt ein Elefant zum Wasser marschierte und wenige Meter von unserem Zelt Hippos gegrast haben. Fotos gibt es leider nicht, da Blitzlichtgewitter nicht zu den Alltäglichkeiten gehoeren, die diese Tiere unbedingt gewohnt sind. Aber allein der Umstand, dass man so dicht dran war, ist schon bemerkenswert. 14.10.2012 unsere Ruderroute und der Weg zurueck nach Kariba. vielleicht 20 Meter entfernt von unseren Zelten. auf dem Zambesi. Mit diesem Abschiedsgruss endete dann auch unsere Tour auf dem Zambesi und wir gingen im Hauptcamp bei den Mana Pools an Land. Die sassen und standend schwitzend unter einem Baum direkt im camp site. Büffel im camp. In Mana pools kann man uebrigens allein ohne Guide auf Pirschfahrt und zwar auch zu Fuss gehen, wie das so ist, das weiß natürlich niemand, da von einem Gamewalk auf eigene Faust noch niemand zurückgekehrt ist. :) unsere Boote und Ausrüstung fest verpackt. Die Rückfahrt nach Kariba dauerte uebrigens 3 Stunden, wir mussten dann noch tanken und einkaufen, so dass auch dieser Tag erst gegen 17:00 zu Ende gewesen ist. Abschliessend zum Veranstalter und vor allem den beiden Tourguides. Natureways hat uns ein absolut perfektes Erlebnis geliefert, das wirklich keine Wuensche offen liess. Die beiden Tourguides sind derartig kompetent gewesen, sie konnten uns praktisch jeden Baum erklären (was in meinem Fall Perlen vor die Saeue bedeutet), die hätten locker auch eine Biologenprofessorengruppe herumschippern können. Und auch was die Allgemeinbildung angeht, waren die beiden kaum zu toppen. Selbst eingehernde Diskussion ueber den EURO! waren mit den Beiden möglich. Und wesentlich reflektierter als der Quatsch, der von Merkel, Steinbrueck und vielen anderen in Deutschland zu diesem Thema geaeussert wird. Ich habe weder in Afrika oder auch sonst wo auf der Welt derart intelligente und gut ausgebildete Tourguides erlebt und genossen. 15.10.2012 unsere heute Fahrtroute. Auch heute war keine Pause vergoennt, da wir einen etwa 500km langen Weg nach Gewru vor uns hatten. Die direkte Abkuerzung nach Victoria falls konnten wir nicht fahren, da wir kein 4WD hatten und die Faehre leider in der Woche vom 15.10.2012 nicht operierte. aber zunächst einmal mussten wir einen kleinen Umweg fahren. und dann ging eben durch das Dorf http://youtube.com/TMb55Co4w6U der letzte Sonnenaufgang in Kariba. eine Raststätte auf dem Weg. somewhere in Zimbabwe. 16.10.2012 und weiter ging es auf unserem Weg nach Hwange NP. Heute waren etwa 440km zu bewältigen und zwar recht hurtig, damit wir noch rechtzeitig eine Nachmittagspirschfahrt in Angriff nehmen konnten. Von der Fahrt von Gewru nach Hwange gibt es keine Fotos, dafuer aber ein video. Und dann ging es los mit unserem ersten Gamedrive. keine Ahnung, ob das eine Walking Safari war oder das Vieh abgeschossen werden sollte, weil u.U. ein durchgeknallter Bulle. Kurz bevor wir zurück im main camp sein mussten, haben wir dann noch 2 Elefanten verfolgt. Man muss dazu sagen, dass es während der Fahrt anfing zu regnen und unser "black pride" nicht wirklich geeignet gewesen ist fuer diese Wetterbedingungen. Aber so what, das ist wie beim sex, wenn man erst einmal drinsteckt, dann gewoehnt man(n) sich dran und dann ist alles nicht mehr so wild. 17.10.2012 unserer heutige Fahrroute. (etwas im Kreis gefahren, aber so ist das nun einmal auf einem Game drive.) Der heutige Tag war etwas wechselhaftim Hinblick auf die Sichtung von Wildlife. Am Morgen sind wir in Richtung Kennedy pan aufgebrochen, weil es dort soviele Tiere zu sehen gaebe...naja ausser ein paar toten Elefanten war absolut eben diese (tote) Hose....ein paar nette Fotos sind trotzdem entstanden. Geier und Elefant (tot) die Strassenverhältnisse. our (black) pride of Africa Moin 18.10.2012 unsere Reiseroute heute. Heute sollte es vom Main camp nach dem camp Sinamantella gehen (etwa 120km); die Fahrt war sowohl was Tiere anging, aber auch was die Strassenverhältnisse anging wesentlich angenehmer als der gestrige Tag. Auf diesem Tripp sind dann die folgenden Fotos entstanden. geschwind aus dem Bild. elephant crossing. angry. der ist hinne. der ist schon laenger hinne Schweinchen. Kudu. mutig, der See ist voller Krokodile Da hilft nur noch eine gründliche Zahnseidenbehandlung. und ein sehr gelungenen video. tut wie immer nix. Der Tierreichtum in Hwange NP ist sehr beeindruckend, es wird einem nie langweilig (so wie mir sonst ueblicherweise im Büro) Am Nachmittag erreichten wir dann unsere Lodge in Sinamentella, wo wir dann in der ersten Nacht auch die einzigen Gäste gewesen sind. (was eigentlich vollkommen bekloppt ist, wenn man bedenkt, dass sich im September und Oktober im knapp 1000km entfernten Kruegerpark die Autos stappeln und wenn man bedenkt, was fuer eine Aussicht man in Sinamentella hat. Blick vom Restaurant ins Tal. (das Restaurant wurde 2001 geschlossen wegen ausbleibender Kunden) Das Buero im Restaurant mit Zeitschriften aus dem Jahr 2001. Die Anlage wirkt wie im Dornröschenschlaf, das auf ein Wachkuessen wartet und das erwartet Touristen in der Zukunft, wenn sie dann (wieder)kommen. unsere Lodge. unser Ausblick. 19.10.2012 die Tagesroute. (ich hatte leider eine Einstellung geändert und nun hat das mein GPS logger doch tatsaechlich alle 3 sekunden einen stamp gemacht. Da das Gerät 2 Tage später seinen Geist aufgab, vermute ich, dass das irgend etwas damit zu tun hat. Und ein weterer Tag voller Fahrerei. Da unser Sprit zur Neige ging, musste ich aus dem Park rausfahren und in Hwange neuen kaufen. ein video von diesem Ort, der wie ueblich von wunderschoenen Alleen gepraegt ist. Am Morgen haben wir auf der morgendlichen Pirschfahrt u.a. diesen Zeitgenossen gesehen, denn es angeblich nur noch 2000 mal in ganz Afrika gibt. aber es gab natürlich auch andere Tiere. 20.10.2012 und ein weiterer Tag im Hwange National Park. die Tagesroute. Heute sollte es vom Camp Sinamantella nach Robbins Camp gehen (etwa 70km) und wieder war unser black pride of africa voll gefordert. Insgesamt muss ich konstatieren, dass man den Park zwar mit einem kleinen Fahrzeug jedenfalls während der Trockenzeit befahren kann, dass dies aber durchaus strapaziös ist, insbesondere die fehlende "high clearance" ist teilweise schon eine Herausforderung. Wenn man in ein Camp einfaehrt, ist der erste Weg natürlich immer zum checkin, zumal man dann auch einem wirklich grossen "Tier" begegnet. naja, aber auf der Fahrt gab es ja auch etwas zu sehen. Rappen Antilope, angeblich sehr selten. wer Ratten mag, der nächste Verwandte dieses Tierchens ist uebrigens der Elepfant. Hier nun eine Fotofolge ueber das Verhältnis Storch und Krokodil. Diese beiden Viecher sassen direkt am Strassenrand in einem Wasserloch. Am Nachmittag sind wir dann noch zu einem anderen Wasserloch gefahren, wo uns 2 Elefantenmuttis mit ihren Gören eine schöne show geliefert haben. und das entsprechende video...ein echtes highgliht...expedition der Tiere is nix dagegen. 21.10.2012 wir sind dann vom robbind camp noch einmal etwa 150km durch den Hwange NP gefahren, wo dann diese Fotos entstanden sind. Das robbins camp im Hwange National Park. Die Eisenbahnstrecke von Victoria falls nach Bulavayo. und noch einer. und die nächste Stilstudie. Diese Vogelart bleibt stehen, auch wenn man mit dem Auto dicht ranfährt. ein TV Team der BBC. Damit neigte sich unsere 6 tägige Safari in Hwange dem Ende entgegen. Vielleicht einmal zu den Kosten allein fuer diese Safari Unterkunft fuer 2 fuer 6 Naechte : 255 USD Eintritt fuer 2: 50 USD Sprit: 80 USD Auto (das haengt natuerlich auch von der Fahrzeuggrösse ab) 120 USD Essen 180 USD ich finde, dass das ein recht preisguenstiges Vergnügen ist. (aber auch ein anstrengendes) 22.10.2012 Heute sollte nun nach 6 Tagen Kanu Safari, 3 Tage Autofahrten von mehr als 400km am Tag und 6 Tagen Auto Safari der Stress ein Ende haben und der Urlaub beginnen. Wir hatten in der Halfway Lodge uebernachtet (Halfway zwischen Victoria Falls und Bulawajo) und uns mit 08:30 einen echt spaeten Start gegoennt. Zunächst ging auch alles hurtig auf unser Ziel zu, wir gingen shoppen in Bulawajo, haben unser Geld, das wir für den Rest der Reise noch brauchten aus dem Automaten gezogen - Barclays Bank funktioniert da immer, mußte dann aber doch noch zum Schalter, da der Automat nur die 100 Dollar Noten auspuckte - und dann ging es in den Matobo National Park und dort gerieten wir in ein Regen mit heftigen Blitzgewitter, so daß auch heute wieder ein wenig Anstrengung angesagt gewesen ist. Wir haben uns dann für 2 Naechte eine Lodge genommen, zwar mit 75 USD etwas teuer, aber so what, dafür waren wir mit 2 anderen Gaesten aus Holland einmal wieder die einzigen Gaeste in dem grossen Campsite. Ein paar Videos von Bulawajo zur Einstimmung auf diese Stadt. Da wir alle Sachen im Auto hatten, war leider an einen Stadtrundgang nicht zu denken. Als wir dann weiter in den Matobo NP reingefahren sind, sind wir in ein extremes Unwetter geraten, was dann dazu gefuehrt hat, dass wir unseren Nachmittagsausflug in den Park canceln mussten und in unserer Lodge geblieben sind. rain rain rain, gods gift to Zimbabwe. Hier ein paar Fotos von der Lodge im Park, in der wir in der ersten Nacht geruht haben. 23.10.2012 nach dem eine weitere Nacht vorueber war, wurde ich wie jeden Morgen um 05:00 Uhr wach - kein Wunder, bin ich ja auch keine Nacht nach 19:00 eingeschlafen -, um mich an erfrischenden 16 C zu erfreuen. Ein Himmel ward auch nicht gesehen, es ist eben der (verfrühte) Beginn der Regenzeit. Im Matobo NP gibt es viel Tourismus oder besser gab es. Schweinchen, viel zutraulicher als im Hwuange NP. Eine Schulklasse, die auf dem Grab von Cecil Rhodes "herumtrampelt". und noch einmal "Cecil Rhodes" ohne Kidis. Am Nachmittag mussten wir dann umziehen, da es in unsere "bisherige Lodge" reinregnete. Die neue war gefühlte 2000 Mio qm groß mit 2 Schlafraeumen, was dann dazu führte, dass ich die erste "schnarchfreie" Nacht seit fast 3 Wochen hatte. Und hier ein Bsp, was es heisst, wenn man neben jemanden liegt, der schnarcht. Der Ausblick von unserer neuen Lodge. Damit war dann auch dieser anstrengende Tag zu Ende und ich konnte rechtzeitig um 17:00 zu Bett. 24.10.2012 das Frühstück leicht verspätet um 05:30 auf der Veranda eingenommen. Und als wir dann abgelenkt wurden, hatten wir schon einen Gast, der auch prompt das Toastbroat verschlang. der heutige Tag war mal wieder ein Fahrtag. Ziel war Great Zimbabwe. Am Nachmittag fing es dann wieder an zu regnen, so dass wir nur noch nach Masingvo zum Einkaufen reingefahren und dann war auch dieser Tag bereits wieder zu Ende. 25.10.2012 Ziel heute war Harare.Zunächst sind wir aber morgens auf einen Rundgang durch die Ruinen von Great Zimbabwe. . Leider war der Morgen durch Nieselregen gekennzeichnet, den man so eigentlich nur aus Hamburg und London kennt (ich zumindest) und daher eigentlich ziemlich nervtötend ist, wenn man extra 10.000km weit fliegt. Great Zimbabwe stammt aus dem 15 Jh und wurde wirklich von den Ureinwohner errichtet und bewohnt. Als die ersten Weissen dies entdeckten, dachten sie, dass die Schwarzen zu blöd dafür gewesen seien und die Araber dies erbaut hätten. Der heutige Staat Zimbabwe und sein Staatsadler gehen direkt auf diese Anlage zurueck. Die Fotos sind leider teilweise etwas verschwommen, da es wie aus Kübeln geregnet hat. Interessant ist vielleicht, dass der Mugabe clan ein direkter Nachkomme der Duma ist, die Anfang des achzehnten Jahrhunderts in Zimbabwe geherrscht haben. So, nachdem wir nun alle Steine gezählt hatten und ausserdem klitschenass gewesen sind, konnten wir uns dann endlich der Fahrt in die Sonne nach Harare widmen. aber erstmal musste das Mädel zum shoppen. irgendwo schief unterwegs mit blauen Himmel. ich muss mal. sieht viel dramatischer aus als es war. Am Abend sind wir dann noch im Backpacker auf 2 Motoradfahrer aus Hamburg getroffen, die von Kapstadt nach Kairo unterwegs waren und sind in insgesamt 6 Monaten. quod erat demonstrandum. ach ja, unsere Touristenbilanz in Zimbabwe war, insgesamt 10 Touristen getroffen und miteinander geplaudert....alle waren aus Deutschland, 4 aus Hamburg und der Rest ueber die Republik verteilt. 26.10.2012 Heute war Sightseeing in Harare angesagt, genauer gesagt haben wir uns in die Innenstadt aufgemacht und die Gegend und die Lage erkundet und wir haben so ziemlich alles falsch gemacht was man laut Reisefuehrer nur falsch machen kann. Meine Bekannte ist mit einer Speigelreflexcamera in einer normalen Damentasche los, ich hatte nur eine Handykamera mit, dann haben wir auf einen öffentlichen Parkplatz geparkt und dann rein ins Hararegewühl...und was war, ja genau, nix war, man konnte als europäischer Tourist nett herumschlendern, wurde freundlich gegrüsst, konnte eigentlich alles fotographieren eingeschlossen meiner Pickel (aber das kann ich überall auf der Welt). Nachmittags sind wir dann noch Andenken shoppen gegangen, was dann damit endete, dass wir mit den Verkäufern gekifft haben, vielmehr meine Bekannte, da ich als Nichtraucher zwar den süsslichen Geruch ganz nett finde, aber beim Rauchen der Stoff die Lunge nicht erreicht...naja man kann nicht alles haben. Das Hauptquartier der ZAPU-PF Die Stadt machte einen sehr modernen Eindruck, ganz anders als was ich auch hier eigentlich erwartet hatte. 27.10.2012 Heute galt es Abschied nehmen von diesem "Schurkenstaat", was auch sehr reibungslos vor sich ging. Der Flieger hob pünktlich ab am richtigen Teil der Landebahn :)...ich hatte diesmal auch gefilmt, aber leider die Kamera zu hoch gehalten, so dass man das Video in die Tonne treten kann. Aber da war doch noch etwas...eben naemlich dies hier. Der Flughafen von Harare. Das Terminal. recht moderne Anlage. das war einmal. the departure hall. sieht ziemlich neu aus. von innen. Naja, aber das war es auch schon an positiven...die nagelneue Maschine war von innen schmutzig, die Sicherheitsgurte funktionierten nicht, was meine Bekannte zu einem "fucking not working" veranlasste, was natürlich gar nicht geht. Es muß heißen "these fucking seat belts are not working and this is rather shocking". Die FA sprechen ein englisch, das zumindest ich nicht verstehe, Ansagen, ob man nun während der Zwischenlandung in der Maschine bleiben soll oder nicht oder auch wie man sich beim Betanken verhalten soll (am Platz sitzen bleiben oder nicht) all dies waren Dinge, die die FA scheinbar oder tatächlich nicht interessierten oder auch nicht für miteilenswert empfanden. Die Zwischenlandung in Lusaka gab die Möglichkeit auf, einen süßen und drolligen Flughafen zu fotographieren, bei dem die Passagiere weder mit Bus oder mit dem Finger in den Flieger gelangen, sondern mit Schusters Rappen das Gelände erkunden. einfach klein und fein. Die Landung in Lusaka (etwas schief) Nach einer knappen Stunde ging es dann weiter Richtung Addis Abeba und diesmal klappte es auch mit dem Catering in weniger als 50 Minuten....super. Der Flug dauerte dann 3 1/2 Stunden und die Landung, obwohl im Dunkeln war im Gegensatz zu der in Harare auf dem Hinflug auch nicht schlecht. Zur Boeing 787 nur soviel, die Triebwerkgeräusche im hinteren Teil der Maschine waren immer noch hörbar und das Flugverhalten, soweit man dies als Passagier überhaupt beurteilen kann, war auch nicht viel anders als das anderer Flugzeuge. Der Aufenthalt in Addis Abeba gestaltete sich dann durchaus schwierig, da wir mit unseren "alten" US Dollar Noten nicht einkaufen konnten, die meisten Geschaefte nur cash akzeptierten, ich dann in dem einen Duty free shop, der "Visa" nimmt fuer den Kauf von 4 Wasserflaschen fuer 2.14 USD insgesamt 3 Unterschriften leisten musste und meine Pin nummer einzugeben hatte. Und bekam ich die folgende Quittung. also, mein Reiseziel war also Stockholm, meine Staatsangehoerigkeit Hollaendisch und mein Nachname Androis...die Aethopier stehen also nicht nur mit englisch, sondern auch mit der Rechtschreibung auf Kreuzfuss (teilweise), da ich ja immerhin einen Reisepass zur Bezahlung vorlegen musste. Fazit. Also, den ganzen Quatsch,den man ueber Zimbabwe in den Medien in Europa liest, kann getrost in die Tonne treten. Wir haben in 3 Wochen nicht einen Bettler gesehen, hatten nie das Gefuehl, dass es in irgendeiner Weise unsicher gewesen sei, die Einwohner wollten mit uns lachen und wissen, welchen Eindruck wir von dem Land haben. Wenn sich das rumspricht, wie touristisch geeignet das Land ist, wird es dort in den nächsten Jahren einen Boom geben, denn was man an wildlife in Zimbabwe haben kann, da kann Süd Afrika nur bedingt mithalten. Zum Thema Landreform nur ein kurzer Hinweis; wir haben nicht einen Schwarzen getroffen, der die Landreform im Prinzip für nicht notwendig erachtet hat, gleichzeitig haben wir eine Reihe Schwarze getroffen, die Mugabe die Cholera an den Hals wünschen. Ansonsten: es gibt in Zimbabwe auch heute noch 300 weiße Farmer (von ehemals 5500) und es leben immer noch 150000 Weisse in Zimbabwe, die auch nicht verfolgt werden!, allerdings sind ueber 400.000 in den letzten 10 Jahren gegangen. (die aber auch nicht verfolgt wurden, ausnahme waren die Landbesetzungen besoffener Banden, die von Mugabe und CO als "Veterans" definiert wurden. Bezüglich der Farmbesetzungen haben die Schwarzen teilweise durchaus darauf geachtet - soweit es nicht besoffene Jugenbanden gewesen sind, die fuer 10 USD pro Mann auch Morde begangen haben bzw. haetten -, wie die entsprechenden Farmer in der Vergangenheit mit ihren schwarzen Farmarbeitern umgegangen sind. (diese Aussagen kann ich aber nicht verifizieren). So sehr die Landreform öekonomisch dem Land fraglos geschadet hat, so sehr ist dieses Land ein gutes Stueck weiter jetzt, was das Miteinander der Rassen angeht. Prozesse, die Länder wie Sued Afrika und Namibia noch vor sich haben, insb. wenn man sieht, daß die Eskalationsstufen leider in ähnlichen Bahnen verlaufen. Zum Reisen ist Zimbabwe gerade fuer Individualreisende sehr gut geeignet. Die Strassen haben praktisch europäischen Standard, es gibt überall Lebensmittel in den Supermärkten, bei den Barclaysbanken kann man mit einer Kreditkarte Geld aus dem Automaten ziehen und es gibt eine touristische Infrakstruktur mit einfachen, aber bewohnbaren Unterkünften. Alles in allem it was really an "amazing Zimbabwe".
Q400XXX Geschrieben 3. November 2012 Melden Geschrieben 3. November 2012 Danke für den Tripreport und die beeindruckenden Fotos!
asahi Geschrieben 4. November 2012 Melden Geschrieben 4. November 2012 Danke für den umfangreichen Bericht. Irgendwann muß ich da auch mal hin.
Faro Geschrieben 4. November 2012 Melden Geschrieben 4. November 2012 Vielen Dank für deinen tollen und umfangreichen Reisebericht! :rolleyes: Ich hab ihn mit großem Interesse gelesen und hoffe auch, dass sich dort die (politische) Lage noch deutlich verbessern wird, denn touristisches Potential gibt es viel, dass man natürlich noch besser nutzen könnte. (Ich bin vor sehr langer Zeit dort 4 Wochen durchs Land gereist, echt schön dort, wie man auch an deinen vielen Aufnahmen sieht.)
flieg wech Geschrieben 29. April 2013 Autor Melden Geschrieben 29. April 2013 #asahi: Kannst Du Dich bitte mal bei mir melden. Meine email Adresse kannst hier finden : http://ahoberg.cwsurf.de/impressum/index.htm. Gibt es keine pm funktion hier im Forum?
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