Thunder115 Geschrieben 21. November 2013 Melden Geschrieben 21. November 2013 Die Crew hat sich bei der Landung im Airport vertan und steht nun mit ihrem Dreamlifter auf einer viel zu kurzen Bahn. http://www.aerotelegraph.com/boeing-dreamlifter-gestrandet-wichita-start Videobeitrag hier: http://www.kake.com/home/headlines/Boeing-jet-lands-at-Jabara-Airport-232781081.html Edit: Ich habe mich schon gewundert, wieso das Ereignis noch keiner aufgenommen hatte. Hier ist es: http://forum.airliners.de/topic/32302-aktuelles-zur-boeing-787/page-161#entry662741 Was das im 787-Thread zu suchen hat, erschließt sich mir nur nebenbei. (nur weil da Teile einer 787 drin sein könnten *hust* )
Windyfan Geschrieben 21. November 2013 Melden Geschrieben 21. November 2013 Mittlerweile sind sie ja wieder erfolgreich für einen kurzen 9-Minuten Hüpfer mit Minimalkraftstoffmenge gestartet. Interessant wäre jetzt natürlich zu wissen, wie es denn zu diesem peinlichen, glücklicherweise gut ausgegangenen Fehler gekommen ist, Ich vermute ma dass die Maschine leer war, denn vollbeladen hätte die wohl nicht mehr vor Runwayende halten können. Ebenfalls wäre interessant, was die jetzt alles gemacht haben, um den schweren Vogel auf der kurzen Piste in die Luft zu bekommen. Der Dreamlifter dürfte einiges schwerer und aerodynamisch wesentlich ungünstiger als seine Basis sein. Für eine normale 747 ist 1,8 km offenbar kein Problem, wenn es denn ein kurzer Flug ist. Denn ich bin mal von MPL nach CDG mit 747 geflogen und die Bahn hat in MPL genau gerade die 1,8 km. Minimale Kerosinmenge und leer so weit es geht ist klar, aber ob man eventuell Genehmigungen eingeholt hat, außerhalb der üblichen Limits zu starten und ob das Jungs mit Testpilotenausbildung haben sein müssen. Ferner frage ich mich wie man das mit minimaler Kerosinmenge anstellt, damit bei hohem Anstellwinkel nicht Luft angesaugt wird. Kann es eine Ausnahmegenehmigung insoweit geben, dass kein Kersoin für ein Alternate mitgenommen werden muß?
jakdaniel Geschrieben 21. November 2013 Melden Geschrieben 21. November 2013 Mittlerweile sind sie ja wieder erfolgreich für einen kurzen 9-Minuten Hüpfer mit Minimalkraftstoffmenge gestartet. Interessant wäre jetzt natürlich zu wissen, wie es denn zu diesem peinlichen, glücklicherweise gut ausgegangenen Fehler gekommen ist, Ich vermute ma dass die Maschine leer war, denn vollbeladen hätte die wohl nicht mehr vor Runwayende halten können. Ebenfalls wäre interessant, was die jetzt alles gemacht haben, um den schweren Vogel auf der kurzen Piste in die Luft zu bekommen. Der Dreamlifter dürfte einiges schwerer und aerodynamisch wesentlich ungünstiger als seine Basis sein. Für eine normale 747 ist 1,8 km offenbar kein Problem, wenn es denn ein kurzer Flug ist. Denn ich bin mal von MPL nach CDG mit 747 geflogen und die Bahn hat in MPL genau gerade die 1,8 km. Minimale Kerosinmenge und leer so weit es geht ist klar, aber ob man eventuell Genehmigungen eingeholt hat, außerhalb der üblichen Limits zu starten und ob das Jungs mit Testpilotenausbildung haben sein müssen. Ferner frage ich mich wie man das mit minimaler Kerosinmenge anstellt, damit bei hohem Anstellwinkel nicht Luft angesaugt wird. Kann es eine Ausnahmegenehmigung insoweit geben, dass kein Kersoin für ein Alternate mitgenommen werden muß? Leergewicht: Dreamlifter: 180,530 kg B744: 179,015 kg http://en.wikipedia.org/wiki/Boeing_747_Large_Cargo_Freighter Obwohl der Dreamlifter um einiges korpulenter als eine 744 ist, macht es gewichtsmäßig kaum was aus. Zu dem ist der Dreamlifter laut Wiki mit den PW Triebwerken ausgestattet, die unter den für 744 erhältlichen Triebwerken den meisten Schub liefern können. Ging ja alles gut :-) Edit: Sehe ich ja jetzt erst, der Dreamlifter braucht bei maximalen Startgewicht 200m weniger Startbahn als ne 744...
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